Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/

Freitag, 19. Oktober 2012

Aspekte auf Mondknoten

Aspekte zum Mondknoten
(ein Auszug aus dem API-Workshop  'Aspekte zum Mondknoten')

Was sind Aspekte?

Aspekte sind Energielinien und Beziehungswege, sind Zugänge, die Planeten zu anderen Planeten haben. Durch Aspekte wirken sie aufeinander in ganz natürlicher weise ein. Beim Mondknoten ist es insofern anders, weil der Mondknoten selbst keine Aspekte macht, er ist ja kein Körper, sondern ein Bezugspunkt, der aspektiert wird. Alle Aspekte laufen immer von den Planeten zum Mondknoten, nie umgekehrt. Deshalb hat der Mondknoten auch keinen eigenen Orb (Aspektumraum). Die Aspekte zum Mondknoten zeigen Blickrichtungen (Aspekt = Anblick), die andere Planeten zum Mondknoten haben. Sie geben sozusagen den Kommentar wieder, den ein Planet zum Mondknoten über diesen Aspekt hat. Das geht von der Bestätigung: „Das ist grossartig, was der Mondknoten will“ bis dahin: „Damit will ich nichts zu tun haben“. Aspekte können bedeuten: Zuneigung, Bestätigung, Unterstützung bis hin zur Ambivalenz, Unsicherheit oder auch Ablehnung, was die Thematik des Mondknotens betrifft.

Die Aspekte sind nicht allgemeingültig zu definieren, denn beim Mondknoten ist die jeweilige Bewusstseinsentscheidung des einzelnen Menschen wichtig. Ein Mensch, der aus einer geistigen Sicht heraus bewusst an sich arbeitet, wird auch Aspekte, die auf den Monknoten fallen, anders verarbeiten und umsetzen, als es bei unbewusstem Vorsich-Hinleben reflexhaft geschieht. Wir schildern hier – und das muss bei allem folgenden im Auge behalten werden – die unbewusste, reflexhafte Reaktionsweise auf die Aspekte zum Mondknoten


Wir unterscheiden drei Farben: rote, blaue und grüne Aspekte. Rote Aspekte sind: Konjunktionen, Oppositionen, Quadrate. Bei Konjunktionen müssen wir Vorbehalte machen, es können da weiche Faktoren dazukommen, dann ist die Konjunktion nicht unbedingt als roter Aspekt zu werten. Blaue Aspekte sind: Trigone und Sextile, Grüne Aspekte sind: Quincunxe und Halbsextile.


Rote Aspekte

Konjunktion 0°
Opposition 180°
Quadrat 90°


Konjunktion (0 Grad)

Planeten, die mit dem Mondknoten in Konjunktion stehen, muss man für die eigene Entwicklung besonders ernst nehmen. Sie können für den geistigen Aufstieg und die Weiterentwicklung sofort und direkt eingesetzt werden. Auch sind diese Planeten immer ein Anzeichen dafür, wie wir uns im Kontakt verhalten. Sind es sensitive Planeten (Merkur, Jupiter, Mond und Neptun) lassen wir uns von anderen beeindrucken, sind es harte Planeten (Sonne, Mars, Saturn, Uranus und Pluto), dann gehen wir eher auf die anderen los, sagen ihnen was sie zu tun und wie sie sich zu verhalten haben. Die Planeten, die mit dem Mondknoten zusammenstehen, können aber auch Probleme schaffen, z.B. werden Planeten, die mit dem Mondknoten verwandt sind, wie Mond und Neptun, sensibilisiert, sie machen Menschen empfindlich bis überempfindlich. Wir werden später noch die einzelnen Planeten in Konjunktion und Opposition mit dem Mondknoten besprechen.

Wichtig ist auch noch bei Planeten, die mit dem Mondknoten in Konjunktion stehen, dass sie bei der Berufswahl Berücksichtigung finden sollten. Sie deuten meistens auf spezielle Fähigkeiten, die diesen Planeten entsprechen. Der Mondknoten motiviert z.B. gerade die sensitiven Planeten, indem er in dieser Verbindung eine tiefgelagerte Motivation, zu helfen und zu dienen, stimuliert.


Opposition (180 Grad)

Rote Aspekte, vor allem Oppositionen, haben eine Abneigung gegen den aufsteigenden Mondknoten: „Was der will, passt mir nicht in den Kram, das ist mit zuviel Anstrengung“, sagt der Planet, der diesen Aspekt macht. Ein Planet, der in Opposition zum aufsteigenden Mondknoten steht, hat ja eine Konjunktion zum absteigenden Mondknoten.

Bei einer roten Aspektierung besteht die Neigung, reflexhaft den absteigenden Mondknoten zu realisieren, weil es Mühe macht, den aufsteigenden zu benützen. Nur rote Aspekte machen geneigt, den Mondknoten nicht anzunehmen. Sie weisen zum absteigenden Mondknoten hin. Bei einer Opposition zum aufsteigenden Mondknoten habe ich die Neigung, mich mit dem Planeten, der die Opposition bildet, zu sperren. Ich neige dazu, die Möglichkeit, die mich vorwärts tragen würde, zu ignorieren, zu verleugnen oder zu verdrängen. Die Opposition ist vielfach ein Verdrängungsaspekt. Ich blockiere einfach etwas in meinem Unbewusstsein. Es sind da zwei Elemente, die sich gegenüberstehen mit der Tendenz, sich gegenseitig auszuschliessen. Entweder entsteht eine Blockade, keiner kommt mehr vom Fleck, oder man schliesst sich dem Oppositionspartner an und verdrängt die andere Seite. Man bekämpft sie, projiziert sie nach aussen, baut Feindbilder auf oder Abwehrmechanismen. Eine andere Möglichkeit zu verdrängen ist Hyperaktivität – dies kommt eher noch beim Quadrat vor, aber auch bei aktiven Planeten in der Opposition.


Quadrat (90 Grad)

Auch Quadrate reagieren häufig mit Ablehnung und Abwehr. Bei einem Quadrat auf den aufsteigenden Mondknoten bildet sich automatisch auch ein Quadrat auf den absteigenden Mondknoten, es entsteht ein Leistungsdreieck. Hier zeigt sich vorwiegend eine Neigung, die Flucht zu ergreifen und genau das Gegenteil von der entwicklungsfördernden Zielrichtung des aufsteigenden Mondknotens zu tun. Beim Quadrat fällt man leicht in hektische Aktivität, die oft sinnlos ist, und zur Aktivität als Selbstzweck führt. Man tut einfach irgend etwas und muss dann nicht nachdenken, wo man hinstreben sollte. Man überfährt sich leicht selbst und landet am falschen Ende, nämlich beim Stillstand, und wartet auf die nächste Gelegenheit. Die reflexhafte Tendenz, den bequemen Weg in Richtung des absteigenden Mondknotens zu gehen, ist aber für die Entwicklung nicht förderlich. Es braucht viel Einsicht und Kraft, das Quadrat umzulenken. Wenn ein Quadrat von einem Planeten auf den Mondknoten fällt, macht das unwillig gegenüber der Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Ich bestreite sie, ich verhalte mich kritisch, ich kämpfe lange gegen diesen Mondknoten oder gegen den Planeten, der da im Quadrat dazu steht, ich verhalte mich also zwiespältig. Das befördert auch die Definition des absteigenden Mondknotens, denn auf diesen fällt ja eigentlich auch ein Quadrat, es entsteht ein Leistungsdreieck.
Bei einem Leistungsdreieck vom Mondknoten z.B. auf eine Sonne-Mond-Opposition, entsteht mit dem absteigenden Mondknoten ein grosses rotes Viereck Damit haben wir eine grosse Spannungsfigur, die „karmischen Charakter“ hat. Wenn darin der Mondknoten fixiert ist, wird es schwierig sein, ihn als Aufstiegspunkt zu gebrauchen. Ein solches Viereck hat meistens eine zurückhaltende und fixierende, auf Sicherheit bedachte Wirkung. Das Vorwärtsgehen bedeutet hier immer ein Verlassen alter Strukturen oder etablierter Sicherheiten. Es ist typisch für quadratierte Mondknoten: anstatt sich dem Kontakt entspannt zuzuwenden, sperrt man sich oder verfällt in aktive Hektik und tut irgendetwas, aber meistens nicht das Richtige.

Das Monderleben, das Kontakterleben jedoch erfordert Sensitivität, Empfindsamkeit für den Kontaktpartner oder Kontaktgegenstand. Es erfordert, sich darauf einzustellen, ganz entspannt darauf zuzufliessen oder auf sich zufliessen zu lassen, je nachdem, ob man extravertiert oder introvertiert ist. Kontakte sollte man ja nicht machen, sondern zulassen und erleben. Wer Kontakte macht und manipuliert, schiebt die Leute von sich weg. Wer also so einen Mondknoten hat, neigt dazu, Kontakte mechanistisch zu betätigen, anstatt sie subjektiv möglichst tief zu erleben. Er ist nicht entspannt, sondern hektisch aktiv. Im Falle der Opposition sperrt er einfach, und wenn einen ganze Leistungsfigur auf den Mondknoten fällt, wird der Mensch beides tun, einerseits sperren und andererseits hyperaktiv sein.


Blaue Aspekte

Sextil 60°
Trigon 120°


Blaue Aspekte zeigen eine Bestätigung des Mondknotens unter seiner Thematik an. Der erste Schritt hängt weitgehend von der Stimmung ab. Oft ist man zu bequem, selbst etwas zu tun und braucht einen Anreiz aus der Umwelt.

Trigone zeigen wache Sinne und bewirken eine ganz natürliche organische Entwicklung, weil der Mensch seine Möglichkeiten zu einem hohen Grade wahrnimmt, oft unbewusst in einem mässigen Tempo. Man hat sozusagen den „Riecher“ für die Möglichkeit zur Weiterentwicklung.

Bei Sextilen nimmt man den Weg vorwärts meistens nicht als Härte oder Anstrengung, sondern folgt einem natürlichen Zug. Oft will man in harmonischen Momenten verweilen, lässt Gelegenheiten zur Weiterentwicklung vorbeigehen und muss später darauf zurückkommen.

Bei blau-roten Aspekten ist der Mondknoten ambivalent. Es gibt nämlich jetzt verschiedene Möglichkeiten, die irritieren können. Man kann einmal den blauen, einmal den roten Aspekt wählen oder man kann gar nichts tun. Man kann immer hin- und herfahren, dieses oder jenes tun, aber es ist nicht immer das Richtige. Man braucht etwas länger, bis man das „Nadelöhr“ findet.





Grüne Aspekte

Halbsextil 30°
Quincunx 150°


Die grünen Aspekte haben mit Bewusstseinsbildung zu tun. Beim kleinen grünen (Halbsextil) besteht oft eine gewisse Unsicherheit, bis man genügend Informationen gesammelt hat.

Die langen grünen Aspekte (Quincunxe) zeigen an, dass es um eine bewusste Bewältigung der Problemstellung geht, man muss sich bemühen, bis man zu einem Entschluss kommt. Es ist also ein Entscheidungsprozess angezeigt, durch den man sich selbst hindurchfinden muss.

Es kann bei Grün-Aspektierungen auch zu starken Spannungen kommen, vor allem, wenn noch ein roter Aspekt dazukommt. Dabei ist meistens das Schwanken zwischen Polaritäten durchzustehen, bis man eine Entscheidung fällen kann. Man nimmt sich ernsthaft vor, konsequent zu handeln, und schafft es dann doch nicht. Oft verpasst man Gelegenheiten und muss auf neue warten. Hier ist besonders Bewusstheit und Selbstkritik erforderlich, indem man sich immer wieder fragt: „Wo geht es wirklich lang?“. Oder: „Warum komme ich nicht voran, habe ich etwas falsch gemacht?“ Grüne Aspekte sind Suchaspekte.

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