Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/

Montag, 5. November 2018

Aspektbilder, Räume des Bewusstseins

Planeten im Geburtschart sind synchron geschaltet zur Psychodynamik im Menschen. Der astrologische Bewusstseinsraum in der Horoskopgrafik zeigt die Schaltung des Bewusstseins, den Bewusstseinsschaltplan. Astrologische Bewusstseinsräume sind als Bilder aufzufassen, die bestimmte Sachverhalte bildlich zweidimensional darstellen.

Aspektlinien zwischen den Planeten sind eindimensionale Entsprechungen des Bewusstseins. Sind mehrere Aspektlinien zu Figuren zusammengeschaltet, so bilden sie Räume des Bewusstseins. Bewusstseinsräume sind dreidimensional, ihre Projektionen an den kosmischen Hintergrund bilden hingegen zweidimensionale geometrische Figuren, die auch als solche gedeutet werden. Daher durchdringen sie einander auch und bilden jeweils sich überlagernde Räume des Bewusstseins.

Sind Planeten in Konjunktionen mit einander verbunden, so bilden sie eine untrennbare Einheit, die als eine neue Entität anzusehen ist. Wie diese neue Entität heisst und was sie bedeutet, das muss von der Astrologin/vom Astrologen entschlüsselt werden.


1. Das Lerndreieck
Ein Lerndreieck ist ein Bewusstseinsraum, der einen Lernprozess enthält, bei dem es stets ein Grundproblem zu lösen gibt, das in einem Quadrat-Aspekt besteht. Der Quadrat-Aspekt ist ein innerer Widerstand, der dem Leben eine Hürde entgegensetzt, die  zu überwinden ist. Und wie das geschieht, das wird im Lerndreieck beschrieben.
Es gibt Lerndreiecke mit und ohne Einbezug des Wesenskerns. Der Unterschied liegt in der Evidenz des Lernens, die unter Einbezug des Wesenskerns einfach höher einzustufen ist. Daher wird in der Spirituellen Astrologie nur noch de erndreiecke mit Einbezug des Wesenskerns berücksichtigt.
Lerndreiecke bestehen aus den Aspekten Quadrat (Aufgabenstellung), Quincunx (Lernen) und Trigon (Lernerfolg). Start- und Endpunkt des Lernens ist der Lernpunkt, der beim Planeten zwischen Quadrat und Quincunx liegt. 
Es gibt das leichte, schnelle Lernen in der Bewegungsrichtung der Planeten entgegen dem Uhrzeigersinn (nebenstehendes Beispiel) und das schwere langsame Lernen entgegen der Bewegungsrichtung der Planeten im Uhrzeigersinn.


2. Das Leistungsdreieck
Wir sind in einer Leistungsgesellschaft und da ist das Erbringen von Leistung ein erfolgreiches Unterfangen. 
Ein Leistungsdreieck ist ein Leistungsantreiber und soll das bzw. ein Anliegen der Seele durchsetzen. Das Anliegen der Seele drückt sich in der Oppositions-Polarität zwischen zwei Planeten aus. Die Opposition ist der einzige Aspekt, der den Wesenskern mit einbezieht. der sich daher einzig durch die Opposition Ausdruck und Wirkung in der Wirklichkeit des Bewusstseins verschaffen kann. 

Die Oppositions-Planeten setzen dasjenige im Leben um, was die innerste Wesenheit ausstrahltwie YIN und YANG das TAOSie bilden die Leistungsbasis. Und ihre Synthese soll den Widerspruch zum Spitzenplaneten überwinden, der sie als Erfolg in die Lebenswirklicheit trägt.


3. Das Leistungsviereck
Astrologisch ist das Leistungsviereck vom Leistungsdreieck ganz gravierend zu unterscheiden. In seiner Leistungsdynamik hat das Leistungsviereck eine vierfache Erfolgswirkung gegenüber dem Leistungsdreieck, weil es dabei um vier Leistungsspitzen auf einer zweifach doppelten Leistungsbasis geht, während es sich beim Leistungsdreieck ‚nur’ um eine einzige Spitze handelt.
Die doppelte Leistungsbasis wird gebildet aus zwei polaren Oppositionen, Die beteiligten beiden doppelten Planeten setzen das im Leben um, was die innerste Wesenheit ausstrahlt
Das Leistungsviereck besteht ausschliesslich aus dynamisch-roten Einzelaspekten und ist daher eine kraftstrotzende Leistungsmaschine, die dem Leben des betreffeden Horoskopeigners/-eignerin eine hochdynamische Lebenskraft pur verleiht. Das macht das Leistungsviereck zum stärksten Leistungsantreiber in einem Geburtshoroskop.

Die beteiligten vier Quadrate repräsentieren vier äussere Begrenzungen, Widerstände oder Lebenshürden. Diese wirken zunächst stark behindernd, stellen aber nur Hindernisse dar, an denen der Mensch wachsen und stärker werden soll. 
Die zwei Polaritäten im Inneren sind Aufforderungen des Wesenskerns, ein ganz bestimmtes Anliegen durchzusetzen, das sich aus den vier beteiligten Planeten ergibt. Das Anliegen des Wesenskerns erfordert viel Energie zu ihrer Durchsetzung. Das Leistungsviereck verfügt aber auch über viel Energie.
Das hohe Energiepotenzial des Leistungsvierecks wird von allen vier Elementen umfassed getragen. Und dabei ist der gesamte Mensch mit allen vier Bewusstseinsbereichen beteiligt, mit seinem Wollen, Handeln, Denken und geistigem Intuieren, entsprechend den vier Quadranten und den beteiligten Planeten. Federführung hat hierbei jener Planet, der zunächst zum MC, dem Indikator für die Berufung steht.


4. Das Talentdreieck
Ein Talentdreieck ist ein Bewusstseinsraum, der ein bestimmtes Talent, eine Fähigkeit, eine Begabung oder eine Eignung mit ins Leben gebracht hat. Es ist nicht Neues, sondern es soll etwas, was schon da ist, bewusst gemacht werden. Das Talentdreieck besteht aus einem Trigon, das für ein geschenktes Glück steht und zwei Sextilen, die für die venusische Liebe stehen. Mit dem Spitzenplaneten ist es daher die Liebe zum Denken, Wollen, Handeln oder Intuieren, die je nach Stellung des Spitzenplaneten aktiviert werden sollen.
Welches Talent bewusst gemacht werden soll, das kann an den beteiligten Planeten erkannt werden.


5. Das grosse Trigon
Die grosse Trigonfigur ist ein Bewusstseinsraum, in dessen Zentrum der Wesenskern, das Selbst als bewusstes Sein, als Bewusstsein residiert, ein dreiseitig-trigonaler Bewusstseinsraum, dessen innere Bewusstseinsenergie von einer gleichartigen kosmischen Chemie aus den beteiligten drei Trigonaspekten gespeist wird. Daher gibt es ein Feuer-, Wasser-, Luft- und Erd-Trigon. Schon zwei Menschen, welche die gleiche Chemie haben, ziehen sich an. In gleicher Weise haben Planeten im Trigon aufgrund gleichartiger Zeichenenergien eine innige Zuneigung zu einander. Das fördert die Glückshormone im Menschen und das Trigon wird zu einem Quell des Glücks.

Es liegt eine hohe Begabung entsprechend dem Element Feuer (Enthusiasmus), Wasser (Mitgefühl), Luft (Lebensdurchsetzung) und Erde (Bodenständigkeit) vor. Diese Begabung ist ein freudvolles Ruhepotenzial des Selbstbewusstseins, das durch die beteiligten Planeten eine besondere Persönlichkeitsbildung erfährt.


6. Das Auge Gottes
Das Auge ist die kleinste der Aspektfiguren und es ist das erste bewusste Heraustreten aus der Einheit im göttlichen Urgrund, wie es sich mit der Konjunktion im menschlichen Bewusstsein zeigt. Das Auge wird gebildet aus zwei Confinis-Aspekten (Halbsextile) der Empathie und des Mitgefühls, die auf der Bais eines Sextils aufbauen, das für die venusische Liebe steht. 
Wer ein solches Auge in seinem Geburtshoroskop hat, der findet mit dem Spitzenplaneten den rechte Weg in Zeichen und Haus. Ist das Auge ein Bestandteil  einer Yodfigur, so ist dies ein Erlösungsplanet, der den Menschen aus einer karmischen Verstrickung erlösen kann. Dabei ist es die innere Einstellung 'Nicht mein, sondern  dein Wille geschehe', die mit der Weisheit des Himmels den Fokus auf diejenige Stelle des Geburtshoroskops richtet, wo Erlösung möglich ist.


7. Die Wiege der Geborgenheit
Die Wiege ist ein Bewusstseinsraum des Sich-in-der-Welt-Wohlfühlens und des Geborgenseins. Er besteht aus fünf blauen Sextil- und Trigon-Wohlfühlaspekten, die unermesslich guttun und Sicherheit und Vertrauen und ein Angenommensein in der Welt vermitteln können. Ausschlaggebend hierfür ist es jedoch, dass die oppositionelle Polarität zur Synthese geführt wird, wie YIN und YANG zum TAO. Das Kernanliegen des Wesenskerns liegt also in der Synthese zwischen den beiden Polaritäts planeten, die das im Leben umsetzen, was die innerste Wesenheit ausstrahlt. Geborgenheit findet dann statt, wenn das Anliegen des Wesenskerns in das Leben integrert wird.


8. Die Reizfigur (Thinktank)

Es wäre besser für diese Figur, wenn sie den Namen Thinktank hätte, die Denkfarbrik, denn es denkt gewaltig mit diesem Bewusstseinsraum. Diese Denkfabrik besteht aus einem inneren Anliegen des Wesenskerns, das sich in den beiden Polaritätsachsen ausdrückt und von den vier beteiligten Planeten ausgetragen wird. Diese Planeten setzen das im Leben um, was die innerste Wesenheit ausstrahlt. Und die Resultate sollen als ein sinnvolles Lebensprojekt erschlossen werden.
Die zwei Polaritäts-Oppositionen geben die Themen vor und die eigene Seele, der innere Wesenskern will, dass die Synthese der Gegensätze herbeigeführt wird. 
Nach aussen stellt sich dieses mental-aktive Projekt als ein Hineinspüren in die Umwelt dar, um herauszufinden wo und wie es in der Wirklichkeit umgesetzt werden kann.


9. Das Kuvert (die Message)

Das Kuvert ist ein Bewusstseinsraum, in dem die eigene innere Wesenheit eine starke Message an die Adresse des Horoskopeigners richtet. Nach aussen hin ist der Mensch mit zwei Sextilen und zwei Trigonen in einem wohltuenden Ruhezustand. Nach innen aber besteht mit den zwei Polaritäten ein sehr aktiver Spannungszustand. 

Die geistige Wesenheit erteilt dem Menschen einen inneren Auftrag zur persönlichen Entfaltung und fordert sehr massiv zur Synthese heraus, Welche Art von Synthese dies ist, das zeigen die beteiligten Planeten oder Konjunktionen, welche, sofern vorhanden, als eine Einheit zu werten sind.


10. Die Drachenfigur
Eine der markantesten Bewusstseinsräume im Geburtshoroskop ist die Drachenfigur. Sie besteht aus einem Trigon der Fülle und einem Talentdreieck, mit einem zentralen Energiestrahl als Entwickungsantreiber. Die Opposition ist der einzige Aspekt, der die innerste Wesenheit einbezieht. Dieser Oppositionsaspekt ist jedoch ein Dualität, weil der Zielplanet abhängig ist vom Startplaneten.

Wer eine solche Drachenfigur in seinem Radix hat, der schöpft aus der Fülle seiner Seele, eine einmalige Chance für Wandlung und Transformation.
Für den Entwicklungsantrieb sorgt der innere Entwicklungsstrahl vom Startplaneten am grossen Trigon zum Zielplaneten an der Spitze des Talentdreiecks. Die Einmaligkeit ist dadurch begründet, dass die innerste Wesenheit hier den Ton angibt. Denn der innere Kreis im Geburtshoroskop repräsentiert die innerste Wesenheit, das schöpferische geistige Selbst im Menschen.
In der Drachenfigur erteilt die innerste Wesenheit den Auftrag zur Wandlung und Transformation, welcher durch den Entwicklungsstrahl gekennzeichnet ist, ein ganz bestimmtes Talent zu entfalten.
Das grosse Trigon ist ein Energiepotenzial, aus dem dieser Entwicklungsantrieb seine Energie bezieht und den Menschen aufruft, seine eigene Persönlichkeit zu entfalten und zu vervollkommnen. Das Talentdreieck zeigt, in welche Richtung die Entwicklung gehen soll und was mit der Wandlung und Transformation erreicht werden soll.
Die Tatsache, dass der rot-aktive Entwicklungantrieb nach aussen nur blau aspektiert ist zeigt, dass es hier nicht um ein mitmenschlich-soziales Entwicklungspotenzial geht, sondern ausschliesslich um eine eigene Höherentwicklung. Gegenüber der Mitwelt weist die nur blaue Aussenaspektierung darauf hin, dass diese Weiterentwicklungaufgabe zu einem harmonisch-sozialen Beziehungsverhalten führen kann.

Das Thema der Entwicklung ist mit dem Drachenschwanzplaneten vorgegeben und das Entwicklungsziel wird vom Planeten am Drachenkopf bestimmt. Je nachdem, ob die beiden Spitzenplaneten in Erde/Wasser oder in Feuer/Luft liegen, handelt es sich um eine emotional-astrale oder um eine mental-geistige Entwicklung.
Eine besondere Stellung nehmen die beiden Planeten an den Drachenseiten ein, denn sie steuern die Entwicklung und sind von den gleichen Zeichenenergien unterstützt, wie der Startplanet. Oft liegen anstelle der Planeten auch Konjunktionen vor, die immer neue Entitäten darstellen und nicht als getrennte Planeten zu behandeln sind.


13. Die Yodfigur ohne Mittelopposition
Die Yodfigur ist ein Bewusstseinsraum, der aus zwei saturnischen Quincunxen und einem venusischen Sextil besteht. Es gibt zwei Yodfigur-Typen, eine mit und eine ohne Mittelopposition. Hier wird die Yodfigur ohne Mittelopposition besprochen.

Die Yodfigur wird auch Finger Gottes genannt, weil das Grosse Oben seinen Finger in eine Wunde des Menschen legt. Mit den beiden saturnischen Quincunxen tritt etwas saturnisch-Schicksalhaftes, Numinoses in das Leben ein, das aus der Vergangenheit stammt und jetzt gelöst werden will. In der Yodfigur eines Menschen oder eines Ereignisses ist der Spitzenplanet an den Quincunxen immer der Punkt im Horoskop, wo familiäre Schicksale, sippenhafte verdrängte Ereignisse oder Fehlverhalten von Menschen verdrängt wurden, weil sie nicht verkraftet werden konnten. Sie bilden ein Schicksalsereignis, das darauf wartet, gelöst zu werden.
Wenn wir uns nun bewusst dieser Figur nähern, so sind es nicht nur die beiden saturnischen Quincunxe, die diesen Menschen zwischen Vertrauen und Misstrauen hin und herwerfen, sondern es ist das magnetisch anziehende venusische Sextil, seine Liebesenergie, das ihm vertraut den Zugang schafft und als Projektionsfläche des Spitzenplaneten zeigt, wie dieses Lebensthema gestaltet ist.


14. Die Yodfigur mit Mittelopposition
Die Yodfigur ist ein Bewusstseinsraum, der aus zwei saturnischen Quincunxen und einem venusischen Sextil besteht. Es gibt zwei Yodfigur-Typen, eine mit und eine ohne Mittelopposition. Hier wird die Yodfigur mit Mittelopposition besprochen.
Die Yodfigur wird auch Finger Gottes genannt, weil das Grosse Oben seinen Finger in eine Wunde des Menschen legt. Mit den beiden saturnischen Quincunxen tritt etwas saturnisch-Schicksalhaftes, Numinoses in das Leben ein, das aus der Vergangenheit stammt und mit dem kleinen göttlichen Auge jetzt erlöst werden will. 

In der Yodfigur eines Menschen oder eines Ereignisses ist der Spitzenplanet an den Quincunxen immer der Punkt im Horoskop, wo familiäre Schicksale, sippenhafte verdrängte Ereignisse oder Fehlverhalten von Menschen verdrängt wurden, weil sie nicht verkraftet werden konnten. Sie bilden ein Schicksalsereignis, das darauf wartet, erlöst zu werden.
Das kleine Auge am Erlösungsplaneten enthält die einfühlsamsten Aspekte des gesamten Aspektariums, die Confinis-Halbsextile. Sie sind bewusstseinsmässig das erste Heraustreten aus dem göttlichen Einssein in der Konjunktion. Aufgrund dieses sachverhaltskann Erlösung hier nur gelingen, wenn der Horoskopeigner/die-eignerin sich in Demut vor dem Geschehen neigt.


15. Das Hexagramm (Salomonsiegel)
Das Hexagramm ist ein Bewusstseinsraum, der all jenen Menschen, die in diesem Geburtssiegel geboren sind, eine so starke Ausstrahlungskraft verleiht, dass sich ihm kaum jemand entziehen kann. 
Es besteht aus 6 Talentdreiecken (siehe 4.), 2 grossen Trigonen (5.), 6 Kuverts (9.), 6 Wiegen der Geborgenheit (7.) und sechs Drachenfiguren (10.).

Die einzelnen Bewusstseinsräume sind die Signaturen der Zeichensphären. Dabei sind die Bewusstseinsräume diejenigen geistigen Räume, der der betreffende Mensch im Geiste 'bewohnt'. Wer so viele Räume bewohnt, der ist ein geistiger Herrscher im Reiche Gottes.
Das Hexagramm ist gesamthaft das bedeutendste 'Haus', sodass von einem 'Schloss' gesprochen werden kann. Und derjnige, der in einem solchen Schloss geboren wird, ist einer der geistig hochstehendsten Lichtwesen, die geboren werden, um die Menschen zu belehren. Und Jesus ist am 11.6.7 v. Chr. in diesem Zeichen geboren.



16. Das Radar-Talent
Bei diesem Radar geht es um Einfühlungs- und Empathie vermögen. 
Empathie ist eine Begabung, ein Talent, das aus einem seelischen Fühlen besteht, sich einfühlen zu können in die Seele eines Mitmenschen. Es wird repräsentiert durch das Halbsextil (Confinis). Stehen mehrere Halbsextile kettenartig aneinander, so ist das Einfühlungsvermögen so gross, dass von einem radarähnlichen Einfühlungstalent gesprochen werden kann. Zumeist laufen die Aspekte der einzelnen Segmente dieses Radar auf einen Brennpunktplaneten zu, in dem sich das gesamte Einführungsvermögen brennpunktartig zusammenfindet. 
Die Radarkette hat eine bestimmte Lage in den Quadranten und in Bezug auf die Hauptachsen. Diese Lage des Radars und der Brennpunktplanet sind astrologisch zu deuten

Montag, 15. Oktober 2018

Astrologie, eine kosmische Sprache


Der Himmel spricht in kosmischen Symbolen. Sonne, Mond und Sterne kommunizieren in kosmischer Sphärenharmonie. Wir lesen in diesen Symbolen und erfahren, was der Himmel uns mitteilen möchte. Die Sprache des Kosmos ist Geometrie, eine kosmische Sprache, die sich im Aspektarium des Geburtshoroskps ausdrückt. Mehr darüber siehe Symbole am Himmel: http://kosmischesymbole.blogspot.com/


1. Der Bewusstseinsschaltplan
Das Aspektarium im Geburtshoroskop gleicht in frappierender Weise der Funktonsweise des Gehirns. Das Gehirn funktioniert als ein neuronaler Quantencomputer. Die Verbindungen zwischen den feuernden Synapsen ermöglichen die Denkprozesse, die in analoger Weise im Horoskop als Aspektlinien zwischen den Planeten in Erscheinung treten.

Aspektlinien zwischen den Planeten sind Denkspuren des Bewusstseins. Sind mehrere Aspektlinien zu Figuren zusammengeschaltet, so bilden sie Räume des Bewusstseins. Bewusstseinsräume sind dreidimensional, ihre Projektionen an den kosmischen Hintergrund bilden hingegen zweidimensionale geometrische Figuren, die auch als solche gedeutet werden. Daher durchdringen sie einander auch und bilden jeweils sich überlagernde Räume des Bewusstseins. 
Der astrologische Bewusstseinsraum in der Horoskopgrafik zeigt die Schaltung des Bewusstseins, bei dem, wie im Gehirn, die einzelnen Spuren zwischen den feuernden Synapsen sich jeweils so zusammenschliessen, wie die Denkräume es erfordern. Astrologische Bewusstseinsräume sind als Bilder aufzufassen, die bestimmte Sachverhalte bildlich zweidimensional darstellen.


2. Die Kohärenz des Bewusstseins
Im Geburtshoroskop ist das Bewusstsein des Menschen durch das grosse, hier leere Feld innerhalb der Planeten ausgedrückt. Beim Baby gibt es nur die Sonne als das Ich, den Mond als das Fühlen und beim Mars als das Wollen.

Doch schon als Heranwachsender kommen je nach Bewusstseinsentfaltung die weiteren Planeten hinzu, jedoch zumeist ohne ein spirituelles Bewusstsein und daher ohne die geistigen Planeten und ohne Einblick in spirituelle und karmische Zusammenhänge. Dieser Bewusstseinszustand hält bei den meisten Menschen bis ins hohe Alter an, oft wird dieser Zustand das ganze Leben lang beibehalten.


Entwickelt sich der Mensch zudem spirituell, so werden auch die geistigen Planeten Uranus, Neptun und Pluto, die ja Langsamläufer sind, sowie Ceres und Chiron mit einbezogen. Die karmischen Zusammenhänge können mit der Mondknotenachse erkannt werden und der in die karmsche Vergangenheit reichende lange grüne Quincunxaspekt gewinnt an individueller Bedeutung, insbesondere im Zusammenhang mit der Yodfigur, dem Finger Gottes.

Wer sich zu seinem sprituellen Wesen hin entwickelt hat, der kann das gesamte Potenzial seines Geburtshoroskops ausschöpfen und das 'Erkenne Dich selbst' erreichen.
Damit ist die Kohärenz des Bewusstseins gekennzeichnet, die darin besteht, den gesamten Bewusstseinsraum für die eigene Weiterentwicklung voll auszuschöpfen.

Das gesamte Aspektarium kennzeichnet die Art und Weise, wie das Bewusstsein, das bewusste Leben und Erleben des Denkens, Wollens und des Handelns funktioniert. Je nachdem, wie die Aspektlinien und Aspekträume zusammengeschaltet sind, lässt sich eine mehr oder weniger ausgeprägte Fähigeit zum Erfassen von Zusammenhängen erkennen.
Kohärenz meint das zusammenhangsvolle Sich-selbst-Erkennen im Spiegel des Bewusstseins. Dies kann 
- zusammenhangslos-chaotisch (1), 
- einspurig- linear (2), 
- zusammenhangsvoll-kohärent (3) oder 
- strukturiert-stark kohärent (4) sein. 

Dies lässt auf ein unterschiedlich gutes Auffassungsvermögen schliessen.  In wieweit diese Kohärenz bereits bewusst gelebt wird, lässt sich aus dem Geburtshoroskop allein jedoch nicht erkennen.



3. Sich selbst erkennen
Um sich selbst zu erkennen, ist es notwendig zu wissen, wie das eigene Bewusstsein ‘geschaltet’ ist. Das Bewusstsein hat einen ‚Schaltplan’ und der wird repräsentiert durch das Aspektarium im Horoskop. Die Aspektlinien werden aufgeteilt in drei verschiedene Gruppen, aktiv, passiv und veränderlich.

Wir sehen uns zuerst die Verteilung der drei Bewusstseinsspuren von Rot-aktiv (R), Blau-passiv (B) und Grün-Veränderlich (G) an. Rote Aspektlinien sind sonnenhafte Konjunktionen, marsische Quadrate zwischen Planeten, die unserem Wollen im Leben Widerstand entgegen setzen, sowie uranische Oppositionen, die uns vor alternative Entscheidungen stellen, damit wir an ihnen lernen, wachsen und unser Unterscheidungsvermögen steigern können. Blaue Aspekte sind venusische Sextile und jupiterische Trigone, die für unser Wohlgefühl und unser Erfolgserleben da sind, damit wir uns gut fühlen können, Zeit und Musse haben zu regenerieren und über uns, unser Leben und über das, was wir wollen, zu reflektieren. Grüne Aspekte sind Bewusstseinslinien, die uns auffordern, zu denken, uns in andere hineinzuversetzen und zu spüren, was die Umwelt von uns will und was wir der Umwelt mitteilen und geben können. Grüne Aspekte sind das merkurisch-einfühlsame Halbsextil und der saturnisch-denkaktive Quincunx, die dazu da sind, uns mental in Personen, Umstände, Vorstellungen und Situationen hineinzuversetzen und daraus unsere Schlüsse ziehen zu können.
Das aktive, passive und veränderliche Bewusstsein
In der Spirituellen Astrologie gibt es aufgrund der einbezogenen Planeten eine Normalverteilung der Aspektlinien R-B-G von 4-5-3. Jemand hat beisielsweise 9 aktiv-rote,10 wohltuend-blaue und 10 denkintensiv-fühlsame Aspekt-Bewusstseinslinien. Das sind total 29 Aspekte, mit einem vergleichbaren Verhältnis R-B-G von etwa 4-5-5, etwas mehr als durchschnittlich 4-5-3. In diesem Beispiel hat man eine verstärkte Grün- Verteilung der inneren Dynamik im Bewusstsein. Dies bedeutet, man ist erhöht denkintensiv und stark einfühlsam. 
Auf diese Weise lässt sich erkennen, wie das Bewusstsein des Menschen geschaltet ist.


4. Bewusstseinsräume im Aspektarium
Selbsterkenntnis besteht darin, die Art und Weise zu erkennen, wie das eigene Bewusstsein in seinen inneren Bewusstseinsräumen ‚geschaltet’ ist. Die Symbole in diesem Schaltplan der Bewusstseinsräume zu erkennen und zu verstehen heisst, sich selbst zu erkennen und zu verstehen.
Um die Bewusstseinsräume zu verstehen, muss man sich bewusst machen, dass das ganze Bewusstsein einem Haus mit verschiedenen Zimmern gleicht. Es gibt einfache Häuser ohne Zimmer, d.h. Horoskope ohne  Bewusstseinsräume. Dann gibt es kleine Häuser mit einem oder 2 Zimmern und es gibt grosse Häuser mit 3 bis 5 und sehr grosse Häuser mit mehr als 5 Zimmern, also Horoskope mit mehr als 5 Bewusstseinsräumen.  
Es ist schon sehr bemerkenswert, viele Räume des Bewusstseins zu haben und diese garnicht zu kennen. In der Spirituellen Astrologie besteht die Aufgabe darin, alle Bewusstseinsräume und jeden für sich kennen zu lernen.

Es können drei Arten von Bewusstseinsräumen als Aspektfiguren unterschieden werden:
Lernfiguren, wie Lerndreieck, Leistungsdreieck, Leistungsviereck, Talentdreieck, Trigon
karmische Lebensaufgaben, wie Yodfigur, Drachenfigur  
Projekträume, wie  Wiege, Reizviereck, Couvertmessage, Salomonsiegel

.
Zum Verständnis:
Sonnenhafte Konjunktion = aktives Einheitsbewusstsein
Marsisches Quadrat = bringt innere Widerstände und Hürden
Venusisches Sextil = liebevolles Verhalten
Merkurisches Halbsextil = kommunikative Beziehungen und Denkweisen
Jupiterisches Trigon = glücks-, heils- und erfolgsbringende Beziehungen
Saturnischer Quincunx = zwiespältig-strittiges Unterscheidungsverhalten
Uranische Opposition = polares oder duales Verhalten, soll zur Synthese führen


5. Das Anliegen der Seele
Jede Seele bringt ein oer mehrere Anliegen in dieses Leben ein. Mit dem Aspektarium können solche Anliegen erkannt werden. 
Der innerste Kreis im Geburtshoroskop repräsentiert die Seele und die Aspektlinien sind die Bewusstseinsspuren, aus denen die Bewusstseinsräume bestehen. Es gibt insgesamt sieben Aspekte Konjunktion, Halbsextil, Sextil, Quadrat, Trigon, Quincunx und Opposition, von denen nur der Oppositionsaspekt die innerste Seele mit einbezieht. Daher können nur durch die Oppositionen die Anliegen der Seele einbezogen werden, Und jeder Bewusstseinsraum, der eine Opposition aufweist, kann ein Anliegen der Seele aufzeigen.


Nun drückt der Oppositionsaspekt ein Gegenüberstehen aus. Das kann eine Polarität oder eine Dualität sein, die im unentwickelten Zustand als ein dialektiches Entweder - Oder betrachtet werden. In Wirklichkeit drückt sich hier aber eine Polarität aus, die wie YIN und YANG zum TAO, dem Ganzen und Einen kommen können. Andererseits kann die Opposition einen karmischen Entwicklungsprozess als Dualität aufweisen, wie bei der Yodfigur und bei der Drachenfigur. Polatitätsfiguren sind Wiege, Reizviereck, Couvertmessage und Salomonsiegel

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Transformation mit der Drachenfigur



Wie bekomme ich Zugang zu einer Drachenfigur?
Im Geburtshoroskop repräsentieren die Aspekte die Bewusstseinsstruktur des Menschen. Aspektfiguren sind die Bewusstseinsräume, in denen sich der Mensch bewusst weiterentwickeln kann. In der Spirituellen Astrologie steht die Bewusstseinsentwicklung mit Hilfe der Aspektfiguren und ihren Planetenkonstellationen im Mittelpunkt der Horoskopberatung.
Eine der markantesten Figuren ist die Drachenfigur. Sie besteht aus einem Trigon der Fülle und einem Talentdreieck, mit einem zentralen Energiestrahl als Entwickungsantreiber. 

Die Opposition ist der einzige Aspekt, der die innerste Wesenheit einbezieht. Wer eine solche Drachenfigur in seinem Radix hat, der schöpft daher aus der Fülle seiner Seele, eine einmalige Chance für Wandlung und Transformation.


Für den Entwicklungsantrieb sorgt der innere Entwicklungsstrahl vom Startplaneten am grossen Trigon zum Zielplaneten an der Spitze des Talentdreiecks. Die Einmaligkeit ist dadurch begründet, dass die innerste Wesenheit hier den Ton angibt. Denn der innere Kreis im Geburtshoroskop repräsentiert die innerste Wesenheit, das schöpferische geistige Selbst im Menschen. 

In der Drachenfigur erteilt die innerste Wesenheit den Auftrag zur Wandlung und Transformation, der durch den Entwicklungsstrahl gekennzeichnet ist, ein ganz bestimmtes Talent zu entfalten. 
Das grosse Trigon ist ein Energiepotenzial, aus dem dieser Entwicklungsantrieb seine Energie bezieht und den Menschen aufruft, seine eigene Persönlichkeit zu entfalten und zu vervollkommnen. Das Talentdreieck zeigt, in welche Richtung die Entwicklung gehen soll und was mit der Wandlung und Transformation erreicht werden kann.

Die Tatsache, dass der rot-aktive Entwicklungantrieb nach aussen nur blau aspektiert ist zeigt, dass es hier nicht um ein mitmenschlich-soziales Entwicklungspotenzial geht, sondern ausschliesslich um eine eigene Höherentwicklung. Gegenüber der Mitwelt weist die nur blaue Aussenaspektierung darauf hin, dass diese Weiterentwicklungaufgabe zu einem harmonisch-sozialen Beziehungsverhalten führen kann.

Das Thema der Entwicklung ist mit dem Drachenschwanzplaneten vorgegeben und das Entwicklungsziel wird vom Planeten am Drachenkopf bestimmt. Je nachdem, ob die beiden Spitzenplaneten in Erde/Wasser oder in Feuer/Luft liegen, handelt es sich um eine emotional-astrale oder um eine mental-geistige Entwicklung.
Eine besondere Stellung nehmen die beiden Planeten an den Drachenseiten ein, denn sie steuern die Entwicklung und sind von den gleichen Zeichenenergien unterstützt, wie der Startplanet. Oft liegen anstelle der Planeten auch Konjunktionen vor, die immer neue Entitäten darstellen und nicht als getrennte Planeten zu behandeln sind.


Beispiel einer Drachenfigur

Diese Drachenfigur ist ein emotionaler Entwicklungsantreiber, dessen zentraler Entwicklungsstrahl in den Erde/Wasser Elementen liegt. Die Sonne als Startplanet und Pluto als Zielplanet weisen darauf hin, dass es hier um eine zentrale persönliche Wandlung und Transformation geht.

Die Initialzündung hierfür geht von der Sonne im Zeichen Stier an der Spitze des 5.Hauses aus, 
Und das kennzeichnet eine erfolgversprechende handfeste Arbeit mit lauteren Mitteln und auf gerechte Art, nur auf friedlichen Wegen, aber konsequent und durchsetzungsstark und, wenn es sein muss, auch mit dem Kopf durch die Wand. Im Element Erde hat die Sonne zudem einen starken Entwicklungswillen.

Das Trigon der Fülle
Dieser Entfaltungsraum aus Sonne, Mond und Aszendent/Uranus/Neptun gleicht einem emotionalen Arbeitsraum, in dem die eigentliche Arbeit vom Aszendententrio geleistet wird. 
Wenn der Aszendent in Konjunktion mit einem Planeten steht, dann sind diese als Geburtshelfer oder-behinderer zu verstehen. Und weil das Geburtsnest ein Leben lang als ein inneres Nest bestehen bleibt, hat dies Auswirkungen auf das ganze Leben, besonders im Hinblick auf die Lebensaufgabe, die vom Aszendentenherrscher zu leisten ist, in diesem Falle vom Planeten Saturn. Das Aszendententrio aus AC, Uranus und Neptun ist eine neue Entität mit Uranus als Genie und schöpferischer Intelligenz sowie Neptun als Engel mit universeller Menschenliebe und kann als 'Der Geburtshelfer' bezeichnet werden.. Dieses Geburtshelfertrio führt zu einer Lebensaufgabe mit Saturn im Zeichen Wassermann 1.Haus, ein Signifikator für die mitmenschliche Hilfe. Ausgehend von einer praktisch-vernunftorientierten Realitätssicht entfaltet das grosse Erd-Trigon den Ruf der inneren Wesenheit mit Sonne, Mond und dem Aszendententrio nach einer verantwortungsbetonten Tätigkeit als Helferin der Menschheit.
Die Sonne im Zeichen Stier Haus 5 als Ausgangsplanet des Trigons ist ein selbständiger praxisorientierter harter Arbeiter, der einen Sinn in seiner harten Arbeit sucht.
Der Mond im Zeichen Jungfrau Haus 8 bestätigt die Lebensaufgabe als eine mitmenschlich-einfühlsame, emotional gestimmte Helferin der Menschheit.

Das Talentdreieck

Das Erde/Wasser-Talentdreieck aus Pluto, Mond und dem AC-Trio ist an Emotionalität kaum zu überbieten. Dabei spielt der Mond in der Jungfrau im 8.Haus eine für die Öffentlichkeit ausschlaggebende Rolle, denn die Sorge für die Mitmenschen steht an erster Stelle. 
Das Aszendenten-Trio ist eine Geburtshelfer Lebensaufgabe, die nicht nur die Hilfe am Mitmenschen verfolgt, sondern auch berufsbestimmend ist.
Das Ziel der inneren Entwicklung liegt in Pluto im Zeichen Skorpion, der als Elevationsplanet (oberster Planet im Radix) die Berufung trägt und daher ohnehin dem inneren Ruf des Wesenskerns folgt. Pluto im Skorpion an der Spitze Haus 11 will selbstbestimmt leben und sich in keiner Weise einengen lassen. 

Das Transformationsziel der Drachenfigur 

In unsere Beispiel hat Pluto eine innerseelische Aufgabe der Befreiung von Zwängen und Einengungen, zur Selbstbestimmung in freier ideell-schöpferischer Entfaltung. Es besteht andererseits eine Tendenz, auszubrechen aus der Gemeinschaft und verbrannte Erde hinter sich zurück zu lassen. Man sollte sich immer der Konsequenzen seines Tuns bewusst sein.

Mit diesem Pluto im Skorpion als Elevationsplanet und dem Talent der verantwortlichen Sorge um die Mitmenschen ist der starke Ruf nach einem selbstbestimmten Leben und einer Berufung zu einer Tätigkeit in praxisorientierten Heilerberufen wie Ärztin, Krankenschwester, Heilerin, Heilpraktikerin o.ä verbunden

Dienstag, 21. August 2018

Der Lebensbaum als Schöpfungsprinzip

eine Übersicht 

Der sephirotische Lebensbaum der Kabbala ist ein Symbol des Lebens im Kosmos und im Menschen. Es ist ein energetisches Konzept im Lebensleib des Menschen, dem Pranamayakosha, dem Energiekörper aus dem indischen Chakrensystem, gebildet aus Prana, dem Odem des Lebens.



Im Kosmos entspringt der Baum des Lebens auf der kosmischen Sonnenbahn zwischen den Zeichen Löwe und Krebs im Urgrund der Schöpfung und wächst entsprechend dem ptolemäischen Herrschersystem auf den 7 Aspektstufen von der Konjunktion bis zur Opposition hinauf zum Lichtpunkt zwischen den Zeichen Steinbock und Wassermann.


Die sieben Stufen des kosmischen Lebensaumes entsprechen den sieben Aspekten mit den zugehörige Aspektbildern. Die sieben Lotsblumen-Bewusstseinszentren sind identisch mit dem kosmischen Lebensbaum, der auch seine Entsprechung im Menschen hat.


Im Menschen entspricht der ganze Mensch dem Symbol des Lebensbaumes als Emanation Gottes mit seinen 10 Orten der Hinwendung zum Göttlichen auf den 7 Stufen zum Licht in Ain Soph. Diese 7 Stufen entsprechen dem Chakrensystem aus dem indischen Sat chakra nirupana und den 7 Stufen des kosmischen Lebensbaumes.


Die Hinwendung zum Göttlichen geschieht auf zweierlei Weise. Zum einen geschieht dies durch Seelenreinigung (Bhutashuddi) in jedem der 10 Sephira-Orte. Zum anderen findet die Entwicklung statt aus der Tiefe der 10. Sephira der Unbewusstheit hinauf zur 1.Sephira der Lichtbewusstheit in Ain Soph.

Jesus Christus und der Lebensbaum
Im Zentrum des sephirotischen Lebensbaumes befindet sich Tipheret, die 6.Sephira im Herzzentrum des Chakrensystems, der 12-blättrigen Lotosblume, von der jedes zweite Blütenblatt im Symbol des Salomonsiegels, dem Hexagramm aus dem Trigon der Demut (aufwärts gerichtet) und dem Trigon der Gnade (abwärts gerichtet) bereits entfaltet ist.

Hier in der 6.Sephira, der 12.blättrigen Lotosblume im Herzzentrum, da ist der Ort, wo Jesus Christus im Menschen 'wohnen' will und wohnen kann und weshalb Jesus immer wieder mit dem Herzen zu sehen ist. Und unterhalb des 12-blättrigen Herzlotos findet sich der Stille Raum im Menschen, die kleine 8-blättrige Lotosblume, eine Begegnungsstätte mit Christus in der Weihestätte des ICH BIN, dem Ashram der Seele.
Hier kann der Mensch im eigenen Inneren seine Weihestätte der Seele besuchen, wann und so oft er will. Dafür braucht er keine Häuser aus Stein und keinen Mittler zwischen sich selbst und Gott

Donnerstag, 9. August 2018

Karmisches Bewusstsein


Alles Denken, Wollen und Tun der Menschen wird im morphischen Feld der Erde gespeichert. Jeder Schritt, den wir Menschen tun, bleibt auf der Erde zurück und ist unauslöschbar mit dem Bewusstsein von Mutter Erde verbunden. Betritt der Mensch in einem folgenden Leben den Erdenplan wieder, so erwarten ihn schon die alten ausgelatschten Schuhe im morphischen Feld, was in der Astrologie als absteigender Mondknoten bezeichnet wird. Daher leben die meisten Menschen zunächst, zumindest in der Kindheit, noch in den wohlbekannten Schuhen des absteigenden Mondknotens.

Der aufsteigende Mondknoten hingegen repräsentiert die sich aus den bisherigen Erdenleben resultierenden neuen Lebensaufgaben, die Schritt für Schritt in diesem Leben umgesetzt werden sollen, um einen karmischen Schicksalsausgleich zu ermöglichen.

Das menschliche Bewusstsein ist jedoch nicht nur ein irdisches, sondern auch ein willens- und seinsgesteuertes Sonnen- und astral-emotionales Mondbewusstsein. Das sind zwei Bewusstseinsfelder, die sich auf die Sonnen- und Mondbahnebene beziehen. Dort, wo sich diese beiden Felder im kosmischen Raum mit der Erde im Mittelpunkt treffen, dort ist die Mondknotenachse mit dem absteigenden Mkn der Vergangenheit und dem aufsteigenden Mkn des derzeitigen menschlichen Lebens.
Die beiden Mondknoten sind sensitive Punkte, gebildet aus den menschlichen Sonnen- und emotionalen Bewustseinsfeldern, die sich im Bewusstseinsraum auf der karmischen Achse begegnen. Daher führen die Aspekte von Planeten nur zu den beiden Mkn hin, aber nicht von ihnen weg.
Dieser kleine Diskurs war notwendig, um zu begreifen, weshalb und wie die Mondknotenachse im karmischen Verbund zur Wirkung gelangen kann.

Freitag, 18. Mai 2018

Ceres, der 10.Planet


Ceres ist das grösste Objekt im Asteroidengürtel zwischen den Paneten Mars und Jupiter, wo eigentlich nach der Titus-Bode Reihe ein Planet die Sonne umkreisen müsste. Einer Hypothese zufolge umkreiste einst an dieser Stelle der Planet Tiamat die Sonne, wurde aber durch eine kosmische Katastrophe in unzählige grosse und keine Teile zerrissen. Ceres als der grösste Rest von Tiamat wird in der spirituellen Astrologie als Stellvertreterplanetoid des geistig noch immer die Sonne umkreisenden Planeten Tiamat angesehen.
Ceres wurde im Jahre 1801 entdeckt und ist auch als das Grösste der Planetenfragmente ephemeridenmässig erfasst und kann daher als Stellvertreterplanetoid herangezogen werden.

So
gesehen, ist der Tod oder besser gesagt die Transformation des Planeten Tiamat von Bedeutung. Im Menschen existiert dieser Planet daher als Transformationsplanet.

Deutungsgrundlagen
Mythologisch ist Ceres, die römische Entsprechung zu Demeter, die Göttin des Ackerbaus, der Ernte und Jahreszeiten. Der Verlust ihrer von Pluto entführten Tochter Proserpina und die Trauer und Verzweiflung darüber brachten die über die Ernteerträge herrschende Ceres in ein Machtspiel mit Jupiter, der schließlich dafür sorgen mußte, daß Ceres ihre Tochter zwar jedes Jahr im Frühling zurückbekam, sie Proserpina aber für die kalten Wintermonate Pluto überlassen mußte. Wenn Ceres im Winter über die Abwesenheit ihrer Tochter trauert, bleiben die Felder und Bäume kahl und es gibt keine Ernte. Ceres war eine sehr volksnahe Göttin, sie verbrachte viel Zeit bei den Menschen.


Ceres war die Mitbegründerin der Eleusinischen Mysterien und steht für den inneren Tempel und Altar des Lebens, für Umwandlung, Transformation und Vergeistigung des Menschen, weil sie dem Tod seinen Stachel nimmt.
Ceres weist auf die zentrale Lebensproblematik mit dem Sich-Einlassen auf die irdische Beziehung und Vergänglichkeit und die Erlösung aus Verstrickungen für ein transformatorisches Loslassen und Trauern um die Vergänglichkeit des Seins. 

Eine gut gestellte und entwickelte Ceres weist den Weg zu mehr Gottesliebe, wenn man den religiösen Kontext nicht sucht, dann die Naturliebe und Menschenfreundlichkeit.
Die wichtigsten Tugenden der Ceres sind Glaube, Hoffnung, Liebe und Vertrauen 

Jung hat ein kleines, hierzu passendes Traktat verfasst, in dem er sagt:
Wirst du den Kranz der Ewigkeit der bräutlich harrenden Erde opfern?
Deine Füsse stehen im Leeren und keiner Schönheit wird gedeihen noch Erfüllung
Hast du dein Versprechen eingelöst?

Donnerstag, 17. Mai 2018

Das galaktische Zentrum


Bruno Huber: 
Das Galaktische Zentrum und die Zeitalter-Lehre.
Stand 1980

Das Galaktische Zentrum ist besonders für eine Astrologie die sich auch um das Geistige im Menschen bemüht, von großer Bedeutung. Es spielt aber auch im Zusammenhang der astrologischen Zeitalterlehre ( Fischezeitalter, Wassermannzeitalter, New Age ) eine bisher wenig beachtende, aber eigentlich bedeutsame, ja geradezu erleuchtende Rolle. Die nachfolgenden Ausführungen möchten aufzeigen warum. 


Montag, 16. April 2018

Hinweise zur Aspektierung

von Planeten und Sensitiven Punkten in der Spirituellen Astrologie:

Halbsextil (Confinis)
Diesem Aspekt wird hier eine erhöhte Bedeutung zugemessen. Das Halbsextil stellt ein erstes Heraustreten aus der Konjunktion dar und vermittelt daher hohe Sensitivität, Empfindsamkeit, Einfühlungsvermögen, Wahrnehmungs- und Intuitionsfähigkeit. Die Aspektierung wird in gleicher Weise angenommen wie bei Sextil und Quincunx

Aszendent
Der Aszendent ist Ausgangspunkt des Lebens und der Mensch behält sein Leben lang eine Beziehung zum Aszendenten. Zudem erhält der Aszendent mit zunehmender Lebenssynthese eine verstärkte Bedeutung bis hin zur Tatsache, dass Sonne und Aszendent bei erhöhter Identitätsfindung schliesslich zu einer Einheit verschmelzen, was auch dem Glückspunkt seine Bedeutung gibt. 
Im Hinblick auf diesen Sachverhalt wird der Aszendent mit gleicher Aspektierung versehen wir bei der Sonne.

Ceres (Planetoid)
Ceres ist der grösste Rest des zerstörten Planeten Tiamat zwischen Mars und Jupiter, wo nach der Titus/Bode Reihe auch ein Planet sein müsste. Aus spiritueller Sicht existiert Tiamat weiter und wird von Ceres in seiner astrologisch-geistigen Bedeutung repräsentiert.
Die Aspektierung wird angenommen wie bei den geistigen Planeten

Chiron (Planetoid)
Chiron ist zwischen Saturn und Uranus positioniert. Er hat seine Besonderheit in der Identifikation mit der Verwundbarkeit des Menschen als seine Achillesferse. In elementarer Selbstsorge soll sich der Mensch hieraus eine persönliche Fähigkeit als Heiler erarbeiten.
Die Aspektierung wird angenommen wie bei Ceres

Lilith 
Lilith ist der zweite Mittelpunkt der elliptischen Mondbahn, in deren erstem Mittelpunkt die Erde steht. Lilith ist in der Spirituellen Astrologie der Ort im Geburtshoroskop, wo alles persönlich und kollektiv Verdrängte verborgen ist und erlöst werden möchte.
Aspektierungen werden angenommen wie bei geistigen Planeten, führen jedoch nur zu Lilith hin, gehen aber nicht von dieser aus.

Glückspunkt (sensitiver Punkt)
Wenn bei zunehmender Lebenserfahrung und Identitätsfindung sich die Sonne mit dem Aszendenten vereint, dann tritt an die Stelle des Mondes der Glückspunkt, welcher auch erst dann voll wirksam wird. 
Eine Aspektierung des Glückspunktes findet nicht statt
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Donnerstag, 8. März 2018

Was willst du hier auf Erden


Die Mondknotenachse

Die Mondknotenachse ist ein Bewusstwerdungsvorgang zwischen Vergangenheit und Zukunft und thematisiert die jetzige Inkarnation bei all jenen Menschen, die sich der Sinnhaftigkeit des Lebens bewusst werden wollen. Die beiden Mondknoten sind konkrete Bewusstseinspunkte und können, wie die sensitiven Punkte, nicht transitieren. Aber sie können Räume des Bewusstseins sein, die aus einer spirituellen Sicht, Ursachen und Wirkungen der planetaren Psychodynamik zusammenfassen und alle 18 Jahre, 7 Monate und 9 Tage bei ihrer Wiederkehr die gleiche Frage an das Bewusstsein stellen. Und die Frage lautet

Was willst du hier auf Erden?
Die Vergangenheit ist das, was schon in unsere trieb- und instinkthaften charakterologischen Anlagen eingelagert ist, auch dann, wenn wir uns nicht mehr daran erinnern. Es kommt emotional immer wieder an die Oberfläche des Bewusstseins, wenn es darum geht, auf Anforderungen zu reagieren oder zu agieren.
Demgegenüber verlangt der aufsteigende Mondknoten immer wieder eine bewusste Entscheidung über das, was in jedem Moment des Lebens richtigerweise zu tun ist und willensmässig auch wirklich getan wird. Wir stehen mit unserem Sein in der Mitte zwischen beiden Mondknoten in der Frage der Sinnhaftigkeit des Seins, die nur durch den Willen beantwortet werden kann.

Unser Leben ist verfehlt, wenn wir zwischen den Mondknoten dabei stehen bleiben, was 'man jetzt tun sollte', sondern es als eine Willensentscheidung auch wirklich tun. Es darf nicht sein wie im Stück 'Warten auf Godot' von Samuel Backett, wo sich Estragon und Wladimir nicht zum Handeln entschliessen können, mit dem: 'Komm wir gehen' und der Antwort ' Wir können nicht, wir warten auf Godot'. Aber Godot kommt nicht.
Es gibt keine Handlungsanweisung, der Mensch soll in jedem Moment in einem bewussten Willensentscheid immer wieder selbst entscheiden und auch tun, was ihm richtig erscheint. Eine umfangreichere Antwort gibt Howard Sasportas in seinem Beitrag 'Die Mondknotenachse, Schlüssel zum Horoskop'

Das polare Spannungsfeld auf der Mondknotenachse ruft den Menschen bei deren Wiederkehr alle ca. 18 Jahre jeweils auf einer höheren Ebene seines Bewusstseins dazu auf, sich an diese Frage wieder zu erinnern und das willensmässig Richtige zu tun.

In einem 'erfüllten Leben' von 72 Jahren wird der Mensch also mit etwa 18, 36, 54 und 72 Jahren beim Übergang über die Quadrantenwechsel des Lebens jeweils aufgefordert, sich dieser Frage zu stellen.
Was willst du hier auf Erden?

Dienstag, 13. Februar 2018

Den Glückspunkt selbst deuten

Der Glückspunkt gehört mit seiner emotionalen Gestimmtheit der Seele zu den hervorragenden Deutungsfaktoren des Geburtshoroskops. Es ist ausserordenlich aussagekräftig, den astrologisch-psychologischen Glückszustand eines Menschen zu beschreiben.
Den Glückspunkt selbst zu deuten, das ist eigentlich kein Probem. Dane Rudhyar beschreibt die Mondphasen und ihre solilunaren Bedeutungen für den Glückspunkt in seinem Buch 'Der Sonne/Mond-Zyklus' so gut, dass jeder die Deutung selbst machen kann
Man muss sich nur die Stellung des Mondes zur Sonne als eine Mondphase vorstellen, die Sonne auf den Aszendenten legen und schauen, in welchem Haus dann der Mond steht

Neumond-Typ: Der Glückspunkt liegt am Aszendenten
Das Subjektivitäts-Prinzip, Emotionen sind willentlich gesteuert, der/die meint sich selbst
Glückszustand durch subjektive Gestimmtheit

Sichelmond-Typ: Mondsichel am Abend, Der Glückspunkt liegt im 1./2,Haus (beginnt irgendwo im 1.Haus)
Das Aufbruchs-Prinzip, Knospenhafte Emotionen, das Holding des inneren Kindes, Gottesmutter mit dem Jesuskind auf dem Arm
Glückszustand durch schöpferisches Handeln

Zunehmender Halbmond-Typ: 
Glückspunkt im 3./4.Haus
Das Begeisterungs-Prinzip, Emotionale Aufgeschlossenheit für Neues, der/die Halbstarke, Handeln ohne gross nachzudenken
Glückszustand durch Learning by doing

Buckelmond-Typ: Glückspunkt im 5./6.Haus
Das Ordnungs-Prinzip, assoziative Emotionen, Wissen-wollen, wie funktioniert das Leben
Glückszustand durch Wachstum im Werden

Vollmond-Typ: Glückspunkt am Deszendenten
Das Objektivitäts-Prinzip, klare emotionale und soziale Konzepte werden angewendet
Glückszustand durch vorbildliches Handeln

Aussaatmond-Typ: Glückspunkt im 7./8.Haus
Das Verströmens-Prinzip, eine Lösung für alles parat haben, gewusst-wo und -wie
Glückszustand durch Helfen, Heilen, Harmonisieren

Abnehmender Halbmond-Typ: Glückspunkt im 9./10.Haus
Das Regelwerks-Prinzip, Festhalten an den gemachten Erfahrungen, dogmatisches Einhalten von Ge- und Verboten
Glückszustand durch die Anwendung von Prinzipien

Balsamischer Mond-Typ: Mondsichel am Morgen, Glückspunkt im 11./12.Haus (endet irgendwo im 12.Haus)
Das Vergeistigungs-Prinzip, sich wie-geführt-Fühlen, emotionale Sphärenharmonie spüren, sich der Transzendenz zugehörig fühlen
Glückszustand durch visionäre Klarheit


Die Angaben der Häuser sind bereichsweise zu betrachten

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