Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/

Samstag, 5. Januar 2013

Identität - in der Astrologie

Wer bin ich?
Ich muss noch vorausschicken, dass Identiät kein fertiges Ereignis, sondern ein dynamischer Prozess ist, wie alles in meiner Seele dynamische Prozesse sind. Durch Selbstreflektion und Reflektion im Spiegel der Vergangenheitsbetrachtung vermag ich zu erkennen, wie sich mein Selbsbildnis, meine Identität verändert. Das ist es aber nicht allein. Durch Nacheifern von Vorbildern, Idolen und Projektionen, z.B. moralischer oder religiöser Art oder Projektion von Entwicklungszielen, kann eine persona, eine Identität entstehen, die nicht ich ist, sondern von der ich nur vorgebe, ich zu sein. Das ist eigentlich typisch für das Kind-Ich, wie der Vater, wie die Mutter zu sein. Das Ganze ist, im Grunde genommen, ein kindhaftes Verhalten. Das Kind-Ich, das eigentlich in einer Phase von etwa 7-14 Jahre seine Berechtigung hatte, wird auf das spätere Leben ausgedehnt. Denn das allein entwicklungsdynamisch wirksame Ich, die eigentliche Identität, nicht nur die vorgegebene, kann erst aus der innerseelischen Entwicklung resultieren. Dass der Identitätsfindungsprozess immer auch eine Selbstfindung im Spiegel des Mitmenschen ist, sei an dieser Stelle nur am Rande erwähnt.
Wenn wir also Identität aus astrologischer Sicht betrachten, so ist damit zunächst eine innerseelische Entwicklung gemeint, weil der Mensch noch nicht das ist, was er sein könnte, sondern erst auf dem Wege ist, dies einmal zu sein, die sogenannte Entelechie. Und warum es berechtigt ist, die Astrologie hierzu beizuziehen, haben C.G.Jung mit seiner Synchronizität und Hermes Trismegistes mit seiner Seins-Formel gezeigt.


Identität
Wir haben uns also zu fragen, welche innerseelischen Mechanismen astrologisch überhaupt betrachtet werden können.
Identität ist das bewusste Begreifen der im Menschen wirkenden innerseelischen Kräfte. Durch das bewusste Steuern ihrer psychodynamischen Wirkungen werden diese Kräfte im Menschen wirksam als von den Archetypen ausgehende Entitäten, als deren dynamisch wirkende Wesensmerkmale, die auf der Erde entstehen und vergehen.
Wir erfahren diese Entitäten in unseren charakterologischen Anlagen und ideell in der Astrologie durch die Planetenenergien und ihre energetischen Felder (Zeichen) und finden sie auch als Lebensausrichtung an den Hauptachsen des Geburtshoroskops.
Das Wesentliche an diesen Entitäten ist die Sorge um die Existenz ihres Seins. Hieraus entsteht die Lebensangst, die letztlich eine Angst vor dem Sterben dieser Ich-Entitäten ist. Es ist ihre Angst, die sie uns vermitteln und nicht die unsrige. Sie geben vor, Ich zu sein und sind es auch, soweit der Mensch dies zulässt. 

Archetypen durchziehen die Zeit
Entsprechend der uns von Hermes Trismegistes übermittelten Seinsformel wandern diese archetypisch-kosmischen Urbilder durch die Kulturen der Menschheit. Sie tauchen in jedem Menschen wieder auf und bestimmen sein Wesen und Handeln, ehe sie sich nach dessen Ableben wieder in ihren Olymp zurückziehen.

In seinem Buch 'Saturn und die Macht des Schicksals' (ISBN 3-89631-251-0) beschreibt Peter Orban diese Archetypen, wie sie aus dem Unbewussten in der Seele des Menschen bewusst werden, ihre Wirkungen entfalten und sich wieder ins Unbewusste zurückziehen.

Der Mensch stellt sich selbst, d.h. seine eigentliche Seins-Wesenheit, garnicht in Frage. Er weiss, dass er nicht sterben kann, Sterben tun nur die Ich-Entitäten, im Gegensatz zu den Archetypen, die stets die gleichen bleiben. Der Mensch ist Teil des immerwährenden Seins. Die Ich-Entitäten aber spalten sich von den Archetypen ab, sind Teil dieser Erde und vergehen im Menschen nach dem Ende seines Lebens. Sie bleiben im morphischen Feld der Erde als Teil unseres Erdenlebens zurück und prägen sich in den Lebensleib der Erde ein.

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