Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/

Sonntag, 20. Dezember 2015

Galaktisches Zentrum, Quelle des Lichts


Seit viereinhalb Mia Jahren strahlt unsere Sonne ihr Licht aus, ohne das Leben nicht möglich wäre. Die Sonne wiederum hat ihren Ursprung im Galaktischen Zentrum, wie alles in unserer Galaxis, auch die Erde und wir selbst. Jedes Atom in unserem Leibe ist aus dem GZ entsprungen.
 
  Galaxis Milchstraße mit unserem Sonnensystem

Extraterrestrische Intelligenzen?
15. September 2010 von Stefan Oldenburg in Science-Fiction
(Auszug)

Schauen wir uns zunächst die Dimensionen der Galaxis Milchstraße an, in welcher jener rund viereinhalb Milliarden Jahre alte Stern des Spektraltyps G2V, um den unser Planet Erde seine Bahnen zieht, nur einer von vielen anderen ist. Von vielen anderen? Von derart vielen anderen, dass diese Zahl das menschliche Vorstellungsvermögen überschreitet: Allein unsere Heimatgalaxis Milchstraße enthält aktuellen Schätzungen zufolge mehr als 100 Milliarden Sterne. Nur am Rande sei vermerkt, auch die Zahl der Galaxien im beobachtbaren Universum wird derzeit grob auf 100 Milliarden geschätzt. Der Durchmesser der Milchstraße wird auf etwa 100.000 Lichtjahre geschätzt, womit sie zu den stattlicheren Galaxien der näheren kosmischen Umgebung zählt, die wir Lokale Gruppe nennen. Die Sonne ist etwa 28.000 Lichtjahre vom Zentrum der Milchstraße entfernt. Als Gesamtsystem rotiert die Milchstraße, und die Sonne benötigt für einen Umlauf geschätzte 220 Millionen Jahre.
(Ende Auszug) 


Das Galaktische Zentrum als Zentralsonne
Das Galaktische Zentrum unserer Milchstrasse ist der kosmische Ort, wo alle Sonnensterne, Planeten und sonstigen Objekte unserer Heimatgalaxis ihren Ausgangspunkt genommen haben und am Ende dieser Zeit wieder aufgenommen werden. Zu Recht bezeichnet die indische Philosophie dieses Geschehen als Ausatmen und wieder Einatmen Brahmas.

Aus astrologischer Sicht bezieht sich das Leben der Menschen auf ihre Geburtsminute am Aszendenten und die planetare Sonne als Symbol und Psychodynamik unseres Seins, unseres Willen, Denkens und Handelns.
Bruno Huber hat in seinem Aufsatz  Dasgalaktische Zentrum und die Zeitalter-Lehre 
dem GZ eine neue Rolle zugewiesen. Er relativiert die Präzession als alleinige Leitlinie für die astrologischen Zeitalter und weist darauf hin, dass auch das GZ die gleichen Zeitalter auf der Basis des ptolemäischen Herrschersystems unterstützt. Hierbei wird zudem die Fragwürdigkeit des Grössenunterschiedes zwischen Tierkreiszeichen und Sternzeichen beseitigt. Bruno Huber schreibt:

Müssten wir also nicht richtiger von einem Fische- und Schütze-Zeitalter reden? Und beim Kommenden vom WASSERMANN-STEINBOCK-Zeitalter? Warum nicht? -Aber eigentlich müsste dem Astrologen hier etwas auffallen! Beachtet man nämlich die Herrscher der beiden genannten Zeichenpaare, so findet sich's, dass es «zufällig» je die gleichen sind. Fische und Schütze haben klassisch den Jupiter, und Wassermann und Steinbock den Saturn als Herrscher. Und wenn man den Frühlingspunkt und das Galaktische Zentrum in die Vergangenheit zurückrechnet, so zeigt sich auch dort dasselbe Muster: dass sich nämlich die beiden Messpunkte grosso modo immer (mit kleinen Randüberschneidungen) in herrschergleichen Zeichen und Bildern bewegen. Nachfolgende Tafel macht das deutlich:





Der innere Kreis beschreibt die astrologische Realität, mit der wir arbeiten mit der aktuell zugrunde gelegten 30 Grad Zeichen-Verteilung mit eingezeichnetem Herrschersystem. Der äussere Kreis zeigt die realistische kosmische Verteilung der Tierkreiszeichen am Himmel mit eingetragenem GZ auf 27 Grad Schütze. 


Die kosmische Sonne
Die vorstehende Grafik zeigt das GZ als unsere kosmische Zentralsonne der Milchstrasse exakt im Übergang zwischen Skorpion und Schütze. Dabei wird akzeptiert, dass der Widderpunkt weiterhin in den Fischen liegt und die Sternzeichen sich durch die Präzession weiterbewegt haben.
Entscheidend ist die Stellung des GZ als unsere kosmische Zentralsonne zu Beginn des Wassermann/Steinbock-Zeitalters auf 27 Grad Schütze.

Wenn wir uns die Stellung dieser Zentralsonne genauer ansehen, so fällt auf, dass genau an dieser Stelle das Tierkreiszeichen Der Schlangenträger von 29 Grad Schütze bis 17 Grad Steinbock liegt.



Eigentlich interessiert uns dieses 13. Tierkreiszeichen nur wenig, ist es doch Teil des Skorpion. Doch wenn wir bedenken, dass hier die kosmische Zentralsonne GZ liegt, so interessiert uns das Wesen und die Interpretation dieses jetzt so wichtigen Bereiches doch schon eher.


Die Bedeutung des GZ
Eine sehr interessante Frage ist aus astrologischer Sicht noch zu besprechen, die Wanderung des rückwärts an der Ekliptik laufenden Frühlingspunktes und die Wanderung des vorwärts nach den gleichen Gesetzen laufenden galaktischen Zentrums um 1 Grad in 72 Jahren (s. Aufsatz von Bruno Huber).
Beide Punkte laufen an der Ekliptik, unserem Messkreis, mit der gleichen Geschwindigkeit in gleich langen 30-Grad Zeichen-Einheiten aufeinander zu. Es ist daher vollkommen egal, ob die den Zeichen zugrunde liegenden Tierkreiszeichen ungleich lang sind. Es gelten die gleich langen 30 Grad Einheiten der Zeichen für beide Punkte, den irdischen Präzessionspunkt FP und den kosmischen GZ-Punkt.

Wir leben am Anfang des Wassermann-Zeitalters. Der Frühlingspunkt FP und der Punkt des galaktischen Zentrums GZ streben beide mit der gleichen Geschwindigkeit ihrem Endpunkt, der Spitze der Lebens- und Weltenachse in 30 Grad Steinbock/0 Grad Wassermann zu. Hier wird sich in etwa 2200 Jahren eine endgültige Synchronisation ergeben, wenn FP und GZ am selben Ort sind.
Heute wird die Synchronisation nur von solchen Menschen erreicht, deren Sonne mit dem GZ eine Konjunktion bildet. Der Orb beträgt etwa 10 Grad.




Mythologie:
für GZ im Schlangenträger auf 27 Grad Schütze
Der gängigsten Überlieferung nach stellt der Schlangenträger Asklepios (lat. Äskulap), Sohn des Apollon und seiner Geliebten Koronis, dar.
Seine Geburt stand unter einem unguten Stern. Koronis hatte sich einen weiteren Geliebten genommen, worauf der eifersüchtige Apollon sie tötete. Noch im Sterben verriet sie ihm, dass sie ein Kind von ihm in sich trage. Apollon gelang es, das Kind zu retten. Er ließ den Knaben von Cheiron, einem weisen Kentauren, aufziehen. Dieser unterwies ihn in der Heilkunst und Asklepios wurde alsbald selbst ein großer Heiler und Wohltäter der Menschheit. 

Aus kosmischer Sicht haben wir es also mit der Äskulap-Heilerenergie zu tun und Menschen, die auf 27 Grad Schütze geboren sind (Orb beachten), dürften sich dieser Heilerenergie verpflichtet fühlen. Zudem sollten wir die Konstellation des GZ in unser Radix eintragen und die Aspekte ansehen und bewerten. 

Aus dem GZ ist nicht nur unser Kosmos, sondern es sind auch unsere Zivilisation und wir selbst daraus geboren. Nach der indischen Philosophie ist das GZ der Ort der kosmischen Geburt aus dem göttlichen Urgrund und daher weiblich. Wir Menschen sind ja Sternenstaub und tragen alle physischen, emotionalen und spirituellen Elemente des gesamten Kosmos in uns. So ist das Galaktische Zentrum auch für uns Menschen der kosmische Uterus.

Der Ort, wo das GZ (roter Stern) im Radix liegt, ist daher der Ort, wo unser aller kosmische Wesenheit sich zuhause fühlt und seine göttliche Geborgenheit empfindet. Hier bezieht der Mensch seine spirituelle Energie und seine kosmische Regenerierung.
Für den Eigentümer des Radix bedeutet dies, dass seine kosmische Heimat im Schützen im 7. Haus in Konjunktion mit Sonne, Mond und Merkur-Morgenstern am DC der Begegnung mit den Mitmenschen liegt. Interessant ist dieses Beispiel insofern, als GZ (roter Stern) und FP (grünes Kreuz) symmetrisch zur Yodfigur und zum Lebensbaum /Weltenachse in Lilith-Pluto liegen

Ein weiteres Radix mit eingetragenem GZ und FP


Das GZ (roter Stern) liegt im 3 Haus der Wissenschaft und der Kommunikation am IC der Familie in Konjunktion mit der Sonne, sowie Venus- und Merkur-Abendstern



Galaktische Synchronisation
Beide Radices zeigen eine Konjunktion zwischen der eigenen Sonne und dem GZ. Dies bedeutet, dass die Eigner einen Synchronisationstrahl zum GZ haben, also eine direkte Verbindung von ihrem eigenen Wesen zu ihrer psychodynamischen Sonne und dem Galaktischen Zentrum, sie demnach verbunden sind mit der Quelle des Lichts. Zudem sind sie in ihrer Psyche auf die Heilerenergie ausgerichtet und sollten sich dem Asklepios verbunden fühlen.
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Kommentare:

  1. Beitrag im Esoterikforum.at

    Zur astrologishen Bedeutung des galaktischen Zentrums
    Ich beziehe mich auf eine Aufsatz von Bruno Huber, der am 21.6.1988 im Astrolog abgedruckt wurde und der im Internet vom PORTAL Astrologische Psychologie veröffentlicht ist. Ich erlaube mir, diesen Aufsatz hier weiter zu empfehlen, weil ich der Auffassung bin, seine bahnbrechenden Gedanken sind heute mehr denn je aktuell. Bruno Huber stellt in diesem Aufsatz eine Analogie des GZ als galaktische Sonne mit der Sonne im Radix her unter dem Gesichtspunkt des Aszendenten.

    Der Mittelpunkt des Horoskops ist und bleibt unser eigener Wesenskern, das göttliche Selbst. Die Sonne stellt indessen das ICH als mentale und Willens-Persönlichkeit dar, die es im Kreise der Planeten zu erkennen und zu leben gilt. Der Aszendent ist jener irdische Ort, wo wir uns im Laufe des Lebens hin entwickeln. Persönlichkeit und Ort verschmelzen mit einander.
    Aus kosmischer Sicht ist die galaktische Sonne der Ursprung der gesamten galaktischen Substanz von allem, was in unserem galaktischen System einschliesslich jedem Atom in unserem Leibe und in unserem Bewusstseinssystem vorhanden ist. Und genau so wie der AC ein irdischer Taktgeber für die planetare Sonne darstellt, so ist der Frühlingspunkt der kosmische Taktgeber für die galaktische Sonne. Das GZ als unsere kosmische Sonne entwickelt sich aus irdischer Sicht zum Frühlingspunkt als unserem kosmischen Aszendenten hin.

    Das ist schonmal dicke Post, genauer und im Detail nachzulesen im angegebenen Artikel von Bruno Huber aus dem Jahre 1988 (!). Aber damit noch nicht genug. Schauen wir doch einmal, wo denn der GZ und der Frühlingspunkt FP in unserem Radix liegen. GZ ist genau definiert mit 27 Grad Schütze. Der Frühlingspunkt trat nach Präzessionsberechnungen etwa 50 n.Chr, ins Sternzeichen Fische ein und wird etwa im Jahre 2200 im Übergang zum Sternzeichen Wassermann sein. Der FP bewegt sich rückwärts in den Zeichen und das GZ bewegt sich vorwärts in den Zeichen,. Beide bewegen sich also aufeinander zu.
    [​IMG]

    Erstaunt stellen wir fest, dass sie inzwischen nur durch die Zeichen Wassermann und Steinbock getrennt sind und sich zudem nahezu exakt im gegenläufigen Sinne auf einen Punkt zu bewegen, den schon Ptolemäus in seiner kosmischen Weltenachse als Zielort in 30 Grad Steinbock/0 Grad Wassermann definiert hat. Beide Zeichen, Wassermann und Steinbock, gehören zum saturnischen Wassermann-Zeitalter.

    Jetzt ist der Einwand angebracht, dass eigentlich aus kosmischer Sicht die Tierkreiszeichen und nicht die 30-Grad Sternzeichen zu gelten haben. Diesen Einwand hat schon Bruno Huber beachtet und in seinem parallel erschienenen Aufsatz über Das GZ und die Zeitalter-Lehre behandelt. Er weist nach, dass die kosmischen 30 Grad Zeichen nur Messstrecken an der Ekliptik darstellen und als solche ihre Funktion voll erfüllen.
    Mein Anliegen ist es, zu erkennen, dass FP und GZ der Spitze des kosmischen Lebensbaumes zustreben und diesen Punkt etwa in der Mitte des Wassermann-Zeitalters erreichen, als Konjunktion des Frühlingspunktes mit dem Galaktischen Zentrum. Im einzelnen habe ich dies beschrieben in meinem Aufsatz Galaktische Zentrum, Quelle des Lichts.

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  2. Beitrag unter
    http://www.esoterikforum.at/threads/das-galaktische-licht-und-die-synchronisation.208636/

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