Astrologie ist kein Machwerk der Sterne, sondern ein Informationssystem. Die geistige Welt spricht in den Sternzeichen-Energien und teilt uns Menschen durch die geometrischen Gestaltbildungen der Planeten mit, was sie uns sagen will. Und wir Menschen lernen diese kosmische Sprache durch die Aspekt-Bewusstseinsspuren. Das ist das Ordnungsprinzip, wie Astrologie funktioniert. Und wie funktioniert sie im einzelnen?
Das Wesen des Menschen ist geistiger Natur. Der physische Leib ist nur das irdische Fahrzeug und die emotionale Seele ist das astrale Bindeglied zwischen Leib und Geistwesen. Dies wird in der Spirituellen Astrologie durch den Horoskop-Chart ausgedrückt, der von innen nach aussen das Menschenwesen symbolisiert.
AC-DC und MC-IC
Das sind geistige Lichter, Lichtwesen, die im Menschen wirken, ihn begleiten und ihm die Eckdaten liefern, die sein Leben bestimmen.
Der AC bestimmt seine Lebensaufgabe, der DC bestimmt seine soziale mitmenschliche Verhaltensweise.
Das MC bestimmt seine Berufung und das IC bestimmt seine familiäre Sippenwirklichkeit.
.2 Die geistige Zeichen-Sphärenharmonie
Im Lichtermeer am Firmament repräsentiert die ekliptikale Sonnenbahn die Mitteilungen des Himmels in den 12 Zeichen-Äonen. Und die vier Himmelslichter AC, DC, MC und IC sind übergeordneter Teil der 12 Äonen-Sphären. Der Himmel spricht in kosmischen Symbolen. Die Geistwesen kommunizieren mit uns in kosmischer Sphärenharmonie. Wir lesen in diesen Symbolen und erfahren, was der Himmel mit uns teilen möchte. Solche Mitteilungen werden aus den Zeichen-Sphären über die dort stehenden Planeten an den Menschen weiter gegeben, in dessen emotionaler Psyche sie sich Ausdruck verschaffen.
.3 Planeten und ihre Gestaltbildungskräfte
Die Planeten repräsentieren planetare Astralwesen, die ihre emotionalen psychodynamischen Gestaltbildungskräfte an den Menschen als persönliche Mitteilungen weitergeben. Da, wo die Planeten und die kosmischen Orte, wie AC, MC u.a. stehen, dort werden sie in Zeichen, Haus und Aspektierung gedeutet. Sie bilden durch und mit den Gestaltbildungskräften geometrische Formen, welche die eigentlichen Wirkmechanismen, die Denkspuren im menschlichen Bewusstsein sind. Diese Aspektfiguren als Wirkmechanismen zu erkennen und zu deuten, das ist wesentliches Merkmal der Spirituellen Astrologie.
Planeten tragen ein Maximum an Zeichenenergie bei 12° im Zeichen. In Grenzbereichen haben sie jedoch keine Null-Energien, sondern sie sind hier mit dem Wesenskern wie bei einer Blütenrosette verbunden und tragen daher geistige Energien. Der archetypische Regent der Zeichengrenzen ist die Sonne, Repräsentant des Wesenskerns. Alle Planeten, die in den Zeichengrenzbereichen bis zu 3-4 Grad zur Zeichengrenze stehen, haben Zugang zum Wesenskern und werden hier als geistige Planeten bezeichnet.
Die verschiedenen Häusersysteme sind individuelle Betrachtungsweisen für die Umsetzung der astralen Mitteilungen in die Erdenwirklichkeit. In der spirituellen Astrologie wird vorzugsweise das equale Häusersystem angewendet, das ohne eine Hausverzerrung auskommt und aus 12 gleich grossen 30°-Häusern besteht. Es kann problemlos auch in den nördlichen Ländern angewendet werden, was bei Häusersystemen mit Hausverzerrung oft nicht möglich ist. Zudem ist hierbei das MC Bestandteil der Zeichensphären und nicht des erdgebundenen Häusersystems, was seiner geistigen Realität besser entspricht, als ein Bestandteil der Erdenwirklickeit zu sein.
Am Aszendenten betritt der Mensch den Erdenplan aus den geistigen Sphären des Lichtes und der Liebe, weshalb AC und die Spitze des 1.Hauses identisch sind. Die maximale Hausenergie liegt an der Häuserspitze. Die minimale Null-Hausenergie liegt im Goldenen Schnittmass vor der Häuserspitze.
.5 Spiritualität in der Astrologie
Die Grundlage, warum die Astrologie funktioniert, liegt in der Sichtweise von Hermes Trismegistes, die er in sein Werk ‚Die Tabula Smaragdina’ gelegt hat. Weitere Ausführungen hierzu siehe in ‚Symbole am Himmel’
Das eigentlich Schöpferische im Menschen kommt aus der Verbindung mit dem eigenen inneren Wesenskern und aus den Neuschöpfungen der planetaren Konjunktionen. Planeten, die in Konjunktion mit einander verbunden sind, bilden eine neue Einheit, einen schöpferischen Quell neuer Intentionen. Planeten, die Bestandteil einer Konjunktion sind, können nicht einzeln betrachtet werden, weil sie gesamthaft ein einziges Licht und eine Gesamtentität bilden.
Der astrologische Lebensbaum der Aspekte
Die Grafik zeigt den Siebenstufenweg vom Vater/Mutter-Urgrund über die sieben Aspekte Konjunktion, Halbsextil, Sextil, Quadrat, Trigon, Quinkunx und Opposition zum Licht. An sich hat der Mensch astrologisch nur durch seine polaren Oppositionsaspekte direkten Zugang zum geistigen Wesenskern. Und solange der Mensch die Polarität als ein Entweder - Oder versteht, denkt er nicht spirituell. Erst wenn daraus eine Gleichheit im Sowohl - Als auch geworden ist, wird aus der Polarität eine Einheit. Durch die Opposition, welche den Stamm des Lebensbaumes symbolisiert, wird der Löwe/Krebs, Vater/Mutter-Urgrund mit dem Wassermann/Steinbock-Lichtpunkt im Wesenszentrum vereint,
Die Sonne bringt es an den Tag.
Wo die Sonne im Zeichen steht, das ist die Lebensbaum-Stufe, auf welcher der Mensch in diesem Leben angelangt ist und von wo aus er sich zum Lichtpunkt hin weiter entwickeln soll. Hat ein Mensch die Stufe des Lichtes erreicht, so werden YIN und YANG im TAO Eins.
.6 Schicksalsmeisterung
Das Geburtshoroskop soll helfen, das eigene Schicksal zu verstehen
Das Geburtshoroskop ist ein Gesamtsymbol für den Ausgleich des persönlichen Schicksals, zur Erfüllung der individuellen Lebensaufgaben und zur Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit. Die Planeten sind Repräsentanten der kosmischen Zeichenenergien und sind als innere Dynamik im Menschen an der Ich-Gestaltung der eigenen Persönlichkeit beteiligt. Das Anliegen der Astrologie ist es zu erkennen, welche Intention jeder der Ich-anteiligen Planeten hat und es ist anschliessend die Aufgabe des Horoskopinhabers/der -inhaberin, alle diese Intentionen in einen gemeinsamen Ich-Willen zu integrieren und unter der Leitung der höheren inneren Wesenheit tätig zu werden.
Die Mondknotenachse soll helfen, das eigene Schicksal zu meistern
Um die Mondknotenachse zu verstehen, müssen wir uns aus geozentrischer Sicht bewusst machen, dass das Schicksal ein Bewusstseinsraum ist, der sich nicht irgendwo abstrakt, sondern im emotionalen Raum zwischen Mutter Erde und dem planetaren Astralraum der solilunaren Begegnungen von Sonne und Mond befindet. Mit allem, was wir hier auf Erden tun, lassen wir einen Abdruck wie einen Fingerprint im Ätherleib von Mutter Erde zurück, der sie im gläsernblauen Äther umgibt, die guten und die schlechten Taten. Und am Ende des Lebens, wenn wir über den Fluss des Lebens ans jenseitige Seelenufer hinüber fahren, dann läuft der Lebensfilm rückwärts ab und das, was als Saldo erhalten bleibt, das bildet den absteigenden lunaren Südknoten. Und wenn wir wieder auf dem Erdenplan erscheinen, dann erwarten uns die Resultate der Vergangenheit im Schicksalsrucksack auf Mutter Erde und Saturn, die Herrin des Schicksals teilt uns mit dem aufsteigenden solaren Nordknoten mit, was wir tun sollen, um den Schicksalsausgleich herbeizuführen. Und das Gewissen ist hierbei der ideale Wahrheitsfinder zwischen Gut oder Schlecht, Positiv oder Negativ, Entlastend oder Belastend. Der Schicksalsrucksack soll leer werden und schliesslich garnicht mehr gebraucht werden, denn der Weg ins Licht ist federleicht.
Auf der Mondknotenachse herrschen eigene
Gesetze, nämlich die karmischen Gesetze des Schicksals. Alles Denken, Wollen
und Tun hat seine wohlverdienten Folgen und wie man sich bettet, so liegt man
auch. Doch unterliegen auch die Mondknoten nach Howard Sasportas in `Die
Mondknotenachse` (https://www.astro.com/astrologie/in_moonsnodes_g.htm ) einer kosmischen Gesetzmässigkeit, indem die Zeichen, in denen die Mondknoten stehen, ihre Energien an ihre Zeichenregenten abgeben, die ihrerseits
in Zeichen und Haus, in denen sie stehen, als karmische Repräsentanten gedeutet
werden können.
Der absteigende Mondknoten enthält die Ergebnisse des vormaligen Lebens und man fühlt sich tief innerlich noch immer wohl in den alten Schuhen des vergangenen Lebens. Oftmals kommt dies auch noch zum Wirken im jetzigen Leben. Und dies so lange, bis das Selbstbewusstsein stark genug ist, einen eigenen Lebensentwurf oder was man dafür hält, durchzusetzen. Der absteigende Mondknoten (Südknoten) ist ein Symbol für das Karma des Menschen.
Der aufsteigende Mondknoten ist ein Symbol für das Dharma und es beschreibt die
Aufgaben im jetzigen Leben, die erforderlich sind, um das bisher angelegte
karmische Konto zum Ausgleich zu bringen und zudem weitere Aufgaben
auszuführen. Der Schicksalsausgleich ist die allerwichtigste Aufgabe des
Lebens.
Und wie das Schicksal gemeistert werden kann, das ist mit der Analyse des Geburtshoroskops herauzufinden.
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