Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/
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Montag, 16. April 2018

Hinweise zur Aspektierung

von Planeten und Sensitiven Punkten in der Spirituellen Astrologie:

Halbsextil (Confinis)
Diesem Aspekt wird hier eine erhöhte Bedeutung zugemessen. Das Halbsextil stellt ein erstes Heraustreten aus der Konjunktion dar und vermittelt daher hohe Sensitivität, Empfindsamkeit, Einfühlungsvermögen, Wahrnehmungs- und Intuitionsfähigkeit. Die Aspektierung wird in gleicher Weise angenommen wie bei Sextil und Quincunx

Aszendent
Der Aszendent ist Ausgangspunkt des Lebens und der Mensch behält sein Leben lang eine Beziehung zum Aszendenten. Zudem erhält der Aszendent mit zunehmender Lebenssynthese eine verstärkte Bedeutung bis hin zur Tatsache, dass Sonne und Aszendent bei erhöhter Identitätsfindung schliesslich zu einer Einheit verschmelzen, was auch dem Glückspunkt seine Bedeutung gibt. 
Im Hinblick auf diesen Sachverhalt wird der Aszendent mit gleicher Aspektierung versehen wir bei der Sonne.

Ceres (Planetoid)
Ceres ist der grösste Rest des zerstörten Planeten Tiamat zwischen Mars und Jupiter, wo nach der Titus/Bode Reihe auch ein Planet sein müsste. Aus spiritueller Sicht existiert Tiamat weiter und wird von Ceres in seiner astrologisch-geistigen Bedeutung repräsentiert.
Die Aspektierung wird angenommen wie bei den geistigen Planeten

Chiron (Planetoid)
Chiron ist zwischen Saturn und Uranus positioniert. Er hat seine Besonderheit in der Identifikation mit der Verwundbarkeit des Menschen als seine Achillesferse. In elementarer Selbstsorge soll sich der Mensch hieraus eine persönliche Fähigkeit als Heiler erarbeiten.
Die Aspektierung wird angenommen wie bei Ceres

Lilith 
Lilith ist der zweite Mittelpunkt der elliptischen Mondbahn, in deren erstem Mittelpunkt die Erde steht. Lilith ist in der Spirituellen Astrologie der Ort im Geburtshoroskop, wo alles persönlich und kollektiv Verdrängte verborgen ist und erlöst werden möchte.
Aspektierungen werden angenommen wie bei geistigen Planeten, führen jedoch nur zu Lilith hin, gehen aber nicht von dieser aus.

Glückspunkt (sensitiver Punkt)
Wenn bei zunehmender Lebenserfahrung und Identitätsfindung sich die Sonne mit dem Aszendenten vereint, dann tritt an die Stelle des Mondes der Glückspunkt, welcher auch erst dann voll wirksam wird. 
Eine Aspektierung des Glückspunktes findet nicht statt
.

Donnerstag, 3. August 2017

Karmische Schatten drängen ans Licht

- - - besonders mit einer Yodfigur

Die Yodfigur
Wer eine solche, nur mental grün bestrahlte Yodfigur in seinem Radix hat, der weiss vermutlich, wovon hier gesprochen wird. Denn das echte Yod mit Mittelopposition weist auf das Lösen schicksalhafter Verstrickungen und auf die Lösung karmischer Sippenaufgaben hin. Der Planet an der langen Spitze mit den beiden saturnischen Quinkunxen vertritt diese Aufgabe, mit jenem Zeichen, in dem er steht und in jenem Haus, das den Ort seiner Aufgabe zeigt.
Die Lösung dieser Sippenaufgabe zeigt das sogenannte Kleine Auge an der Spitze, das mit seinen zwei Halbsextil-(Confinis-) Aspekten und ihrer Zeichenenergie, einem Radar gleich hineinspürt in das Haus, in dem es steht.  Dort wartet die Lösung bzw. die Erlösung auf den Menschen, um den es geht, mit Lilith, den Schatten-Emotionen, die erlöst werden wollen.
Das Bedeutsamste an der Yodfigur aber ist der innere Leitstrahl, der rote Faden, der den 'Finger Gottes' darstellt. Es ist ein Pfeil, der bei mir von Pluto im 2. auf Lilith im 8.Haus (äqual) hinweist (bei Koch 3.- 9.Haus). 

  
Mein Yod-Bewusstseinsraum
Mit der Yodfigur betritt der Mensch immer einen besonderen Raum, der bei mir infolge von nur 0-Grad Planeten ein Raum der Stille ist. Als ich diesen Raum im Jahre 2000 das erste Mal betrat, habe ich mir in Gedanken die Schuhe ausgezogen und bin in meinen inneren Ashram eingetreten, den Raum der inneren Stille.
Ich denke manchmal, ich lebe in einer anderen Welt, einer Welt der Harmonie und nicht des Widerstreits. Mein Yod ist bei mir lebenbestimmend. Ich habe zwar als Bauingenieur ausgezeichnet funktioniert, aber diesen Raum erst spät betreten.


Null-Grad Planeten
Null-Grad Planeten sind Planeten, die im Bereich von 28 bis 3 Grad, je nach Bewusstseinsgrad des Menschen, zwischen den Zeichen stehen. Diese Planeten sind nicht ohne Energie, wie dies oft gesagt wird, nein, sie tragen die spirituelle Energie der innersten Wesenheit in das Aussen, d.h. in die Psychodynamik des Menschen hinein.  

Die kosmischen Zeichenenergien wirken im Menschen, weil er ein kosmisches Wesen ist. Diese Zeichen sind wie Blütenblätter, die jeweils an den Zeichenübergängen ihre Energie aus dem spirituellen Kern beziehen.



Wer war Lilith?
Im jüdisch-biblischen Schöpfungsmythos ist Lilith als die erste gleichberechtigte Frau von Adam beschrieben.
Aber er wollte eine unterwürfige Frau und deshalb ist sie geflohen. Nach meiner Lesart hat er sie durch sein Machtgebahren verdrängt und dafür von Gott die unterwürfige Eva erhalten, was bis heute in den abrahamitischen Religionen bei Juden, Moslems und Christen zur Unterdrückung der Frau geführt hat.

Lilith ist ein menschheitlicher Verdrängungskomplex im morphischen Gedächtnis von Mutter Erde und wir Menschen sind emotionale Mond-Kinder von Gott-Vater und Mutter-Erde. Und weil die Erde aus kosmischer Sicht im Bewusstseinsraum des ersten Brennpunktes der elliptischen Mondbahn steht, sind alle verdrängten Schatten der Menschen im zweiten Brennpunkt als Schattenerde vorstellbar. Manche Autoren nennen dies auch den schwarzen oder Schattenmond.
An der Stelle, wo im Geburtshoroskop Lilith steht, dort kann ein markanter Verdrängungskomplex im eigenen Leben erlöst und Licht ins eigene Dunkel (sprich Schatten) gebracht werden.

Die Idee von Lilith als zweitem Brennpunkt der elliptischen Mondbahn wurde  erstmalig gedacht 1937, in Les presages a la lumiere des lois de l’evolution (Die Vorhersagen im Licht der Gesetze der Evolution) von D. Neroman, auf Seite 199 und 200.



Meine Yodfigur im Lebensbaum
Jede Yodfigur ist wie ein Finger Gottes, der mit dem Planeten an der Halbsextil-bestrahlten Spitze auf etwas hinweist, auf die Lösung und Erlösung einer Sippenaufgabe, für welche der Mensch, in diesem Falle ich selbst steht. In meinem Falle ist diese Pluto-Sonne-Jupiter-Lilith Yodfigur exakt identisch mit dem archetypischen Lebensbaum, der aus dem Vater-/Mutter-Urgrund der Schöpfung zwischen Löwe und Krebs emporwächst zum Licht zwischen Wassermann und Steinbock. Dies bedeutet, dass es sich hier um eine archetypische Sippenaufgabe handelt, die die gesamte Menschheit betrifft und zur Erlösung aufruft 

Alle beteiligten Planeten sind 0-Grad, also spirituelle Planeten, Sie haben nur geistige, keine materiellen Aufgaben. Es geht um einen Menschheitskonflikt, der mit Pluto im schöpferischen Urgrund als Lebensaufgabe und durch Lilith an der zu erlösenden Spitze gekennzeichnet ist. Der spirituelle Pluto im 2.Haus weist auf die Kernenergie des Bösen in der Welt hin, die mit dem Hinauswurf aus dem Paradies ihren Anfang genommen hat. 


Was ist die Kernenergie des Bösen? Es ist die Gier, die Machtgier, die Habgier und die Geltungsgier. Sie führen letztlich zur Niederlage in jedem Kampf, zum Verlust in jeder materiellen Anhäufung und zur Zurückweisung von jedem Grössenwahn, da gibt es kein Wenn und kein Aber. Das Aufzeigen dieses Zusammenhangs ist die Aufgabe meiner Yodfigur mit Pluto im Urgrund und Sonne, Jupiter und Lilith als Hinweis auf die Lösung und Erlösung des Menschheitskonfliktes.


Ist das Böse durch den Mann in die Welt gekommen?  
Der Mann trägt die Kernenergie des Bösen in der Welt. Schon durch die Schuldzuweisung an die Frau beim Essen des Apfels im Paradies hat der Mann die Frau zum Bösewicht gemacht, der er selber war. Alle Kriege, Mord und Totschlag wurden durch den Mann und seine Macht-, Geltungs- und Habgier hervorgebracht. Er wirft Bomben auf wehrlose Menschen in Hieroshima, Korea, Viernam, London, Dresden und Syrien und erzeugt millionengrosse Flüchtlingsströme, die dann von hilfsbereiten Menschen aufgenommen werden müssen. 

Im Geburtshoroskop der Menschen wird diese Kernenergie durch Pluto repräsentiert.  
In meinem Geburts-Radix stellt Pluto als 0-Grad Planet im 2.Haus den geistigen Willen meiner Existenz dar, nicht das materielle, sondern das geistige Haben anzustreben. Nur die geistigen Werte sind es, für die es sich lohnt zu leben. Hier ist Pluto nicht die Macht durch materiellen Besitz, sondern die Macht durch geistigen Besitz.
Dieser Pluto in meiner Yodfigur steht im Urgrund des archetypischen Lebensbaumes, der weiblich-männlichen Schöpfung zwischen Löwe und Krebs. Pluto soll hier den Mann aufrütteln, seine schöpferische Intelligenz zum Guten einzusetzen und dem Bösen mit Liebe zu begegnen.



Kommt die Erlösung der Schatten durch die Frau? 
Meine Sonne stand am 22.Dezember am tiefsten Punkt des Jahreslaufs, wenn die Sehnsucht nach dem Licht am grössten ist, auf 0 Grad Steinbock, wenn das Weihnachts-Lichterfest zu Ehren der Wiederkehr des Lichtes bevorsteht und Jupiter und Lilith sind ebenfalls spirituelle 0-Grad Planeten. Alle drei bilden das spirituelle kleine Auge in der Yod-Figur, das wie ein Radar ein hohes Einfühlungsvermögen hat. Es ist Teil eines Confinis-Radarschirms, der sich über den gesamten ideell-mitmenschlichen  III. Quadranten erstreckt und ein Erlösungswerk für das durch das Patriarchat verdrängte Weibliche darstellt.

Mit Lilith an der Spitze besteht das Erlösungswerk darin, Wege aufzuzeigen, wie das verdrängte Weibliche in der Seele von Mann und Frau verstärkt zum Leben erweckt werden kann. Es ist der Mann, der sich von seiner Macht-, Habens- und Geltungsgier lossagen und in der Frau seine gleichberechtigte zweite Hälfte sehen muss, um selbst heil und ganz zu werden. Denn seine Gier ist nur Ersatzhandlung für das Verlieren der mütterlichen Geborgenheit als Heranwachsender. Die Frau aber sollte wieder von der eigenen Mutter und Mutter Erde lernen, das Mütterliche in ihrer Seele zu hegen, zu pflegen und in der Partnerschaft und Familie mehr zu leben.

Freitag, 3. Juni 2016

Das Wesen des Halbsextils

Das Halbsextil ist ein Wahrnehmungsorgan
Ich möchte jetzt mal hineinspüren in das Wesen des Halbsextils.
Das Halbsextil (Confinis) ist ein mental-sensitives Talent für den ausgeprägten Austausch mit der Umwelt. Mit diesem lässt sich sehr feinfühlig in die Häuserebene hineinspüren. 


Grafik Die 4 Quadranten


Zur Umwelt gehört das eigene Erdwesen, der Körper (1.Quadrant), die sinnliche Natur der zwischenmenschlichen Mitwelt (2.Quadrant), die mentale und soziale Einstellung zur Gesellschaft (3.Quadrant) und das eigene Bewusstsein zur Selbstverwirklichung im Sein (4.Quadrant).

Es findet eine sensitiv-nonverbale Kommunkation mit dem Hausbereich statt, in dem sich das Halbsextil befindet. Das Halbsextil wendet sich daher ganz unmittelbar an den Lebensraum, dem sich der Mensch in diesem Moment zuwendet. Es ist also ein Mittel, um das Hier und Jetzt und alles, was sich darin aufhält, zu erkennen und zu erspüren, ein echtes sensitives Wahrnehmungsorgan.
Wer eine Aneinanderreihung von Confinis-Halbsextilen hat, verfügt über ausgeprägte Fähigkeiten, einem Radarschirm gleich, in das, was in diesen Bereichen vor sich geht hinzuspüren und das zu ergründen, was in der Mitwelt realistisch stattfindet.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Aspekte sind Bewusstseinsschaltungen



Aspekte nur als Winkelbeziehungen zu verstehen, greift zu kurz
Aspekte sind Bewusstseinsspuren und fügen sich in Aspektfiguren zu Räumen zusammen, die bestimmte psychodynamische Seinszustände ermöglichen. Das Aspektbild ist das wichtigste Instrument zur Erfassung der individuellen Psyche. Ein Horoskop wird immer von seiner Aspektstruktur her aufgeschlüsselt. Das Astrologisch-Psychologische Institut API hat sehr gut nachvollziehbare Literatur hierüber herausgegeben.

Seinsbeziehungen der Aspekte
Das Horoskop ist ein kosmisches Symbol. Wer sich in der astrologischen Symbolik auskennt, braucht keinen Text, denn das gesamte Symbol spricht für sich selbst. 
Dennoch will ich von meinen eigenen Forschungen berichten, die sich auf die Seinszustände der Aspektlnien und -figuren beziehen. 

Die Erschliessung des kosmischen Seinszustandes geht auf den Seins-Ursprung im Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung zurück, als der kosmische Lebensbaum sein Wachstum im Grenzraum  der Sternzeichen Löwe und Krebs begann.
Der kosmische Lebensbaum ist eng mit der kulturellen Entwicklung der Menschheit verbunden, indem der Frühlingspunkt in 1 Weltenmonat (2160 Jahre) rückwärts durch die Sternzeichen läuft.
Die blau, rot und grün dargestellten Aspektlinien sind astrale Bewusstseinsspuren, die sich nach der Bhagavadgita auf die drei indischen Samkhya-gunas von Tamas (blau), Rajas (rot) und Sattva (grün) beziehen. Tamas ist das Bauchgefühl des nichtaktiven, wohltuenden Verharrens ohne Veränderung, eher antriebslos im Zustand von Nichtmüssen, Ausruhen, Relaxen. Rajas ist ein aktives ständig Müssen und Auf-dem-Sprungsein, rastlose Bewegungsenergie im Assoziieren und Tun. Sattva ist ein denkerisch-weisheitsvoller Bewusstseinszustand der Klarheit, Güte und Harmonie.


.1 Die Konjunktion
Als vor 11000 Jahren der Frühlingspunkt zwischen den Zeichen Löwe und Krebs stand, begann die kulturelle Entwicklung der Menschheit in der ur-indischen Kulturstufe. Dies war der Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung als Anfang und Wachstumskeim .des kosmischen Lebensbaumes im Zustand der Einheit von Mensch und Schöpfung. Dieser Quellpunkt des Lebens ist übertragbar in die Astrologie,im Sinne einer Konjunktion
Die Konjunktion ist ein Seinszustand des Fühlens von Einheit, Einssein und Gemeinschaftlichkeit, ein Bewusstseinszustand des Ungetrenntseins in den beteiligten Planeten. Zwei oder mehr Planeten in Konjunktion bilden eine kardinale Einheit und sollen auch als eine eigene Person benannt und bewusst gemacht werden. Planeten in Konjunktion bilden immer eine untrennbare Einheit


.2 Das Halbsextil
geht zurück auf den Beginn des benachbarten Zeichens 2160 Jahre nach dem Urgrund der Schöpfung (1 Weltenmonat = die Zeit, die der Frühlingspunkt braucht, um 1 Zeichen zu durchwandern). Es ist der Beginn des Merkur-Zeitalters mit dem merkurisch-sensitiven Aspekt der ersten weiblich-männlich, eigentlich noch androgynen Annäherung der Geschlechter. Übertragen auf die astrologische Konstellation des Halbsextils zwischen 3 beteiligten Planeten ist dieser Aspekt merkurisch-androgyn, sensitiv, mitfühlend-empfindsam, hellfühlend, radarähnlich, man hört die Flöhe husten.
Übertragen auf die Planeten als Protagonisten der Sternzeichen sind zwei Aspektzustände zu unterscheiden. In der Applikation wirkt das merkurische Halbsextil nach der Art des Zwillings-Merkur als Heilsbringer zu den Menschen (der Götterbote). In der Separation zweier Planeten wirkt die Art des Jungfrau-Merkur als bewachend-schützender guter Hirte und mitfühlender Begleiter des Menschen.

Zum Halbsextil gehört die Aspektfigur das Kleine Auge. Es ist blaugrün bestrahlt ohne rot, d.h. e ist ein Bewusstseinsraum des zum Spitzenplaneten zugehörigen Erwachens und sensitiven Hineinspürens. Einem Radar gleich wird alles aufgenommen, was sich vernehmen lässt.Es ist ein Kontroll-, Überwachungs- und Sicherheitsaspekt, aber ohne Aktivität.


.3 Das Sextil
Mit dem Eintritt des Frühlingspunktes in das Zeichen Stier, 4320 Jahre nach dem Nullpunkt der Schöpfung, begann das Venus-Zeitalter von Ackerbau und Viehzucht, häusliche Eintracht und Wachstum der Seele. Qualität und alles, was wertvoll ist, werden geschätzt und angenommen.
Der Planet Venus ist der Protagonist der beiden Sternzeichen dieser Kulturstufe, Stier und Waage. Venus vermittelt dieser Kulturstufe die weibliche Form der Liebe, des einnehmenden Wesens und des Wachstums. Genau so, wie Venus zwei Seiten als Morgen. und Abendstern zeigt, so hat die Stiervenus den applikativ-impulsiven Schönheits-, Aufbruch- und Werteaspekt des Morgensterns. Die Waagevenus hat indes die Art der verbindlichen zwischenmenschlichen Waage mit jedoch den Charakter des separativen Bei-sich-Bleibens und seine eigenen Werte hochschätzenden eigenen Standpunktes. Zudem hat die Waage-Venus die Eigenschaft der guten Wirtin und des gesellschaftlichen Beisammenseins.

Zum Sextil gehört der Bewusstseinsraum des Kleinen Talentdreiecks. Das Bewusstsein ist mit viel blauer träger Psyche ausgestattet. Talent, Fähigkeit, Geschick und Liebe sind überaus positive Eigenschaften, wegen der fehlenden rot-Bestrahlung kann sich der Mensch jedoch eher schlecht zum Handelna aufraffen, lebt lieber träge und wenig aktiv, aber in Harmonie mit der Umwelt.


.4 Das Quadrat
Mit dem Eintritt des Frühlingspunktes in das Sternzeichen Widder etwa 2000 v.Chr. wurde die Psyche hyperaktiv geprägt und in der Widder-Kultur begannen die Menschen sich rücksichtslos auszubreiten und sich aktiv zu entfalten. Ein innerer Widerstreit der Menschen unter einander führte zur Distanzierung vom Wesenkern und zu egomanischen Allmachtsgefühlen.
Wenn Quadrate im Horoskop stehen, ist Widerstand in der Planeten-Konstellation und damit in der Psyche angezeigt. Menschen mit vielen Qiadraten leiden unter der eigenen Hyperaktivität und haben einen starken Bewegungsdrang. Wenn sich die beteiligten Planeten applikativ auf einander zu bewegen, neigt der Mensch zu marsichem Tatendrang und zum Aktionismus. Bewegen sich die beteiligten Planeten separativ von einander fort, so neigtder Mensch zum skorpionischen Reaktionismus und zu Gegenaktionen.

Zum Quadrat gehört das Leistungsdreieck, ein Bewusstseinszustand von Leisten-müssen, sich zu Leistungen gedrängt fühlen und zu rastlosem Arbeitsantrieb. Es herrscht intensivster Power-Aktionismus. Wegen fehlender blauer und grüner Bestrahlung gönnt sich der Mensch kaum Pausen und über das Geschehen Nachdenken. Es kann daher zu starkem Sich-ausgebrannt-fühlen, dem burn-out Syndrom kommen.


.5 Das Trigon
Mit dem Eintritt ins Fische-Zeitalter etwa im Jahre 0 begann eine Zeit des Strebens nach menschlicher Erfüllung, Harmonie, häuslicher Kultur und Rechtssicherheit. Der Wesenkern des Menschen trat in den Mittelpunkt der Psyche.
Im Trigon ist die Psyche ausschliesslich blau bestrahl. Wegen fehlender Rajas-rot- und Sattva-grün-Bestrahlung lässt der Mensch gerne andere für sich arbeiten, um selbst zu relaxen und sich wohlzufühlen. Man feiert gerne, ist wenig sensitiv-mitmenschlich und denkt nicht gross über das Leben nach, denn es ist ja alles in grosser Fülle vorhanden.

Zum Trigon gehört das Grosse Talentdreieck, reich an Begabungen, Talenten und Fähigkeiten.  Der Mensch lebt in einem Bewusstseinsraum der grossen Fülle. Je nach beteiligten Zeichen handelt es sich um ein impulsiv-dynamisches (Feuer-) Talentdreieck, ein mitfühlend-mitmenschliches (Wasser.) Talentdreieck, ein lebensdurchsetzend-energisches (Luft-) Talentdreieck oder ein materiell-bodenständig geprägtes (Erde-) Talentdreieck. Der Bewusstseinsraum ist rigoros einseitig entsprechend dieser Elementebesetzung geprägt. Der Mensch lässt sich kaum von seiner psychischen Verfassung abbringen. Mit dem grossen Talentdreieck hat der Mensch eine starke elementegesteuerte Ausstrahlung und eine entsprechende Anziehung.


.6 Das Quinkunx
Das Wassermann-Zeitalter beginnt mit der Globalisierung schöpferischer Prinzipien der Ambivalenz des Vertrauens, aber auch des Misstrauens, der Dualität von Licht und Schatten, Gut und Schlecht, Liebe und Böse.Dualität ist nicht Polarität. Dualität ist eine Bedingtheit, indem Schatten die Abwesenheit von Licht ist und Böse ist die Abwesebheit von Liebe. Schlecht ist die Abwesenheit von Gut. Man und Frau sind Polarität, desgleichen Yin und Yang, Plus und Minus; sie bilden zusammen ein Ganzes.
Astrologisch werden im Quincunx zwei sich eigentlich fremde Zeichen-Energien miteinander verbunden. In dieser Dualität steckt ein Potenzial, das Miteinander im Gegensatz, das es zu überwinden gilt, eigentlich ein Paradoxon.

Zum Quinkunx gehört die Yodfigur, der Finger Gottes, einer Lebensaufgabe. Sie besteht aus einer Strahlenquelle, dem Planeten an der Zugangsspitze und der Sextil-Projektionsfläche, Die Dualität besteht in der bedingten Abhängigkeit der Projektionsfläche vom Spitzenplaneten, der das Thema der Lebensaufgabe vorgibt. Die eigentlich fremden Zeichen-Energien weisen auf die Art der Lebensaufgabe hin. Hat die Yodfigur eine Mittelopposition, so gibt der Zielplanet eine sippenübergreifende Lebensaufgabe an. Der Quellplanet und der Zielplanet bilden ein Polarität, die in eine Ganzheit überführt werden soll. 


.7 Die Opposition
Etwa 4000 n.Chr. erreicht der Frühlingspunkt den saturnischen Übergang vom Wassermann- zum Steinbockzeichen, den Oppositionspunkt zum Schöpfungsursprung, die Krone des Lebensbaumes, das Licht des Lebens. Letzteres steht in Polarität zum Schöpfungsurgund und bildet seine Ganzheit im Lebensbaum
Astrologisch ist jede Opposition eine Polarität von Entweder - Oder, die in eine Ganzheit des Sowohl - Als auch überführt werden soll.

Zur Opposition gehört der spirituelle Bewusstseinsraum des Lebensbaumes. In der ganzheitlichen Yoga-Atmung wird der Bewusstseinsraum des ganzen Horoskops bewusst gemacht, indem das Einatmen aus dem Schöpfungsurgrund beginnt, zum obersten Licht des Lebensbaumes geführt wird und ausatmend über die kosmische Zeichen-Ekliptik wieder zum Urgrund der Schöpfung herab geführt wird. Wird dieser Bewusstseinszustand erreicht, so ist von Erleuchtung zu sprechen.

Mittwoch, 6. November 2013

Der tiefere Sinn des Wassermann-Zeitalters



Beginn des Wassermann-Zeitalters

Der Beginn des Wassermann-Zeitalters ist umstritten. Betrachten wir jedoch das uranische Prinzip, so kommen wir nicht umhin festzustellen, dass der sich seit etwa 100 Jahren präsentierende Zeitgeist zunehmend uranische Züge aufweist. Wer den transzendentalen Charakter der einander folgenden Zeitalter und seiner Herrscher ernst nimmt, wird hinter dem jeweiligen Zeitgeist auch das transzendentale Wirken seines Herrschers wahrnehmen. Aus dieser Sicht leben wir jetzt etwa 7 Mia Menschen bereits fest in der Wassermann-Kultur der Elektrizität, der Geschwindigkeit, der Kommunikationsmedien, der Quantenphysik, der Explosivkräfte und der idealistischen Verbrüderungen wie facebook, Twitter & Co.
Stellen wir also fest, die Wassermann-Kultur hat bereits seit etwa 100 Jahren begonnen und der Herrscher dieses Weltenmonats hat uranische Züge. Interessant wäre nun, darüber nachzudenken, wann denn der gesamte platonische Zyklus der 2160 Jahre dauernden Weltenmonate im Hinblick auf unser Kulturgeschehen begann. Ab wann können wir überhaupt von einer Herrscher-gesteuerten menschlichen Kúltur sprechen? Die frühesten Anfänge fallen etwa in die Zeit der indischen Veden. Das hat den Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, dazu gebracht, an den kulturellen Anfang die urindische Kultur zu setzen.

Lebensbaum - Weltenachse

Blicken wir nun auf der Zeitachse zurück, so kommt vor dem Wassermann-Zeitalter das Fische-, das Widder-, das Stier- und Zwillinge- und vordem das Krebs-Zeitalter als erstes von sieben Zeitaltern, deren letztes dem Wassermann-Zeitalter folgend, nur vermutet werden kann, weil die Herrscher-Skala zu Ende ist. Ich gehe davon aus, dass dieses letzte Zeitalter die Form einer Lichtkultur hat. Aber das ist reine Intuition, es könnte auch ganz anders sein, dass die zerstörenden Kräfte die Oberhand gewinnen und die Erde vollends zerstört wird, anstelle unseres Auftrages, die Schöpfung auf Erden zu vollenden.




Aus einer solchen planetaren Betrachtung war der Beginn der Kulturen im Zeitpunkt des Beginns der Krebs-Kultur, also etwa 9 000 v.Chr., als der Frühlingspunkt, astronomisch gesehen, genau zwischen den Tierzeichen Löwe und Krebs lag. Diese Zeit war die Kultur des Matriarchats, dem die avatarische Zeit des Gottesbewusstseins folgte, als sich der Mensch noch merkurisch sensitiv eingebettet fühlte in das göttliche Herrschen auf Erden.