Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/
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Mittwoch, 26. Mai 2021

Wer bin ich

Die Sonne bringt es an den Tag!

Diese Frage `Wer bin ich?` ist die Zentralfrage des Menschen und der Stand der Sonne zeigt, wo ein jeder sich auf der Stufenleiter seines Lebensbaumes befindet. 

Jeder Mensch hat wirklich einen Baum in sich, einen Lebensbaum, an dem er sich in seinen vielen Leben weiter entwickelt. Und die Sonne bringt es an den Tag, wo er sich in diesem Leben auf der Stufenleiter dieses inneren Baumes des Lebens befindet. Und auch die gesamte Menschheit hat sich an einem solchen Lebensbaum seit dem Beginn des Holozän über die fünf Zeitalter vom Krebs/Löwe-, Zwillinge/Jungfrau-, Stier/Waage-, Widder/Skorpion-, Fische/Schütze-, bis zum jetzigen Beginn des 6.Wassermann /Steinbock-Zeitalters immerfort entwickelt. Das haben schon die chaldäischen Weisen gewusst, als sie die Zeitalter-Wanderung des Frühlingspunktes FP erkannten.

Der innere Lebensbaum des Menschen ist auch seit langem im indischen Raja-Yoga als `die sieben Chakren` bekannt, an denen jeder von uns von der unbewussten 4-blättrigen Lotosblume über die 6-, 10-, 12-, 16-, 2-blättrige bis hin zur Licht-bewussten 1000-blättrigen Lotosblume im Kopf des Menschen hinaufreift. An diesem inneren Lebensbaum entwickelt sich jeder Mensch auf der Stufenleiter seines Bewusstseins, was durch den Zeichenstand seiner Geburtssonne angezeigt ist.

Und genau so, wie der Stand der Sonne im Zeichen den Entwicklungsstand des Menschen anzeigt, so zeigt auch das Galaktische Zentrum GZ als Ur-Sonne in der kosmischen Zeichensphäre den Stand der Entwicklung der Menschheit an, analog zu der Stufenleiter der Entwicklung des Frühlingspunktes FP.


Es ist doch sehr bemerkenswert, dass die Wanderung von GZ (in 28°Schütze) und FP (in 2°Fische) den gleichen Prinzipien folgt, vom Ur-Anfang in Löwe/Krebs, dem Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung, bis hin zum Lichtpunkt in Wassermann/ Steinbock, der Krone des Lebensbaumes, an dem sich FP und GZ dereinst vereinigen werden.

Auf diese Weise kann jeder den Stand der menschlichen Entwicklung in den platonischen Weltzeitaltern und auch seine eigene Entwicklung anhand seiner Geburtssonne in den kosmischen Zeichen erkennen.
Die weiteren Fragen zum `Wer bin ich? ` werden in der Spirituellen Astrologie im Erkenne dich selbst behandelt
Anfragen für spirituelle astrologische Beratungen an hajoba@gmail.com

Sonntag, 3. Februar 2019

Die Astrologie der 7 Lotosblumen


Die sieben Lotosblumen-Bewusstseinszentren
Diese haben ihren Ursprung im Sat-Chakra-Nirupana, der Beschreibung der sieben Bewusstseins- und Energiezentren im Menschen, erste Übersetzung aus dem Indischen im Buch 'Die Schlangenkraft' von Arthur Avalon. Eine einfühlsame Beschreibung der sieben Lotosblumen als Seelenkräfte des Menschen ist enthalten im Buch 'Seins-Prinzipien' von Hans Joachim Badzong.

Die energetische Versorgung der viele Billionen Körperzellen des Menschen erfolgt zum einen aus der materiellen Nahrung, zum anderen aus dem Prana-Lebenskraftstrom, der mit dem Atmen in den Leibesorganismus hereingenommen wird. Prana, der Odem des Lebens, konzentriert sich in sieben psychoenergetischen Zentren, die in der Literatur s.o. beschrieben sind. Die sechs unteren Zentren vom Anus bis zur Stirn, vom 4-blättrigen Lotos über den 6-, 10-, 12- und 16- zum 2-blättrigen Lotos tragen die zusammen 50 Blütenblätter, die Energie-Insignien der Lebenskraft. Der siebente obere spirituelle 1000-blättrige Lotos fasst die sechs unteren Zentren als saturnisch-jupiterische astrologische Zuordnung mit der Königszahl 20 zusammen (50 x 20 = 1000).

Wer diesen Lebenskraftstrom in der rechten Weise annehmen, leiten und beherrschen kann, der verfügt, gemeinsam mit einer lebensgerechten Nahrung, über einen Schlüssel zur Gesunderhaltung seines Leibes. Wie diese Gesunderhaltung des Leibes mit den eigenen Seelenkräften funktioniert, das ist beschrieben in '
Pranasophie, heilendes Atmen' .


Die astrologische Zuordnung der 7 Chakren
Der untere 4-blättrige Lotos im Menschen enthält die energetische Kundalini-Zeugungskraft und hat eine Entsprechung im astrologischen Sonne/Mond - Vater-Mutter Urgrund der Zeichenenergien eines kosmischen Lebensbaumes. Er reift in der Menschheitskultur, wie auch im Einzelmenschen hinauf zum Lichtpunkt zwischen den Zeichen Steinbock und Wassermann, der mit dem 1000-blättrigen Lotos in Entsprechung steht. Dieser entspricht auch dem Ende des Wassermann-Zeitalters, an dessen Anfang die Menschheit jetzt steht. Der Lebensbaum korrespondiert mit dem astrologischen Herrschersystem des Ptolemäus und ist einer der wesentlichen astrologischen kosmischen Zeitzeugen

Wie der Mensch seine Seins-Prinzipien leben kann, das ist enthalten im Blog 'Seins-Prinzipien'

Dienstag, 21. August 2018

Der Lebensbaum als Schöpfungsprinzip

eine Übersicht 

Der sephirotische Lebensbaum der Kabbala ist ein Symbol des Lebens im Kosmos und im Menschen. Es ist ein energetisches Konzept im Lebensleib des Menschen, dem Pranamayakosha, dem Energiekörper aus dem indischen Chakrensystem, gebildet aus Prana, dem Odem des Lebens.


Im Kosmos entspringt der Baum des Lebens auf der kosmischen Sonnenbahn zwischen den Zeichen Löwe und Krebs im Urgrund der Schöpfung und wächst entsprechend dem ptolemäischen Herrschersystem auf den 7 Aspektstufen von der Konjunktion bis zur Opposition hinauf zum Lichtpunkt zwischen den Zeichen Steinbock und Wassermann.

Die sieben Stufen des kosmischen Lebensaumes entsprechen den sieben Aspekten mit den zugehörige Aspektbildern. Die sieben Lotosblumen-Bewusstseinszentren sind identisch mit dem kosmischen Lebensbaum, der auch seine Entsprechung im Menschen hat.

Im Menschen entspricht der ganze Mensch dem Symbol des Lebensbaumes als Emanation Gottes mit seinen 10 Orten der Hinwendung zum Göttlichen auf den 7 Stufen zum Licht in Ain Soph. Diese 7 Stufen entsprechen dem Chakrensystem aus dem indischen Sat chakra nirupana und den 7 Stufen des kosmischen Lebensbaumes.

Die Hinwendung zum Göttlichen geschieht auf zweierlei Weise. Zum einen geschieht dies durch Seelenreinigung (Bhutashuddi) in jedem der 10 Sephira-Orte. Zum anderen findet die Entwicklung statt aus der Tiefe der 10. Sephira der Unbewusstheit hinauf zur 1.Sephira der Lichtbewusstheit in Ain Soph.

Jesus Christus und der Lebensbaum
Im Zentrum des sephirotischen Lebensbaumes befindet sich Tipheret, die 6.Sephira im Herzzentrum des Chakrensystems, der 12-blättrigen Lotosblume, von der jedes zweite Blütenblatt im Symbol des Salomonsiegels, dem Hexagramm aus dem Trigon der Demut (aufwärts gerichtet) und dem Trigon der Gnade (abwärts gerichtet) bereits entfaltet ist.
Hier in der 6.Sephira, der 12.blättrigen Lotosblume im Herzzentrum, da ist der Ort, wo Jesus Christus im Menschen 'wohnen' will und wohnen kann und weshalb Jesus immer wieder mit dem Herzen zu sehen ist. Und unterhalb des 12-blättrigen Herzlotos findet sich der Stille Raum im Menschen, die kleine 8-blättrige Lotosblume, eine Begegnungsstätte mit Christus in der Weihestätte des ICH BIN, dem Ashram der Seele.
Hier kann der Mensch im eigenen Inneren seine Weihestätte der Seele besuchen, wann und so oft er will. Dafür braucht er keine Häuser aus Stein und keinen Mittler zwischen sich selbst und Gott


Einkehr in die innere heilende Stille
Die Augen schliessen und das Bewusstsein 
konzentrieren im Herzzentrum,
Einkehren ins innere Heiligtum der Seele, 
Innerlich niederknien am Altar des Lebens
und emporblicken auf das ewige göttliche Licht.

Bewusst sein, Ruhe erleben,
alle Gedanken zur Ruhe bringen
und das Licht ins Herzzentrum aufnehmen.
Ganz Licht sein, bewusst sein, das Licht selbst sein.
Meditation im Licht

Donnerstag, 28. Juli 2016

Astrologie der Sieben Strahlen

Die Ordnung der Sieben Strahlen
Die Ordnung der Sieben Strahlen ist ein kosmisches Gesetz für die geistige Führung des Menschen in seiner Höherentwicklung zum Licht. Nach dieser Gesetzmässigkeit ist die Ordnung der Zahl Sieben in der Schöpfung ausgerichtet, so in der Ordnung des Lichtspektrums, der Ordnung in der Psychodynamik des Menschen, der Ordnung der Planeten, der Ordnung der Chakrenlehre, der Ordnung in der Astrologie und der Ordnung in der menschlichen Entwicklung zum Lichtmenschen. Es könnten noch viele Ordnungen aufgezählt werden, denn die Synchronizität der Sieben Strahlen ist universal.

Die Sieben Strahlen gehen aus von den sieben Schöpferengeln Gottes. Die kosmischen Symbole sind ihre Sprache. Der Lebensbaum mit seinen Entwicklungsstufen ist ihre Wirkstätte, im Kosmos wie im Menschen. Die Planetendynamik macht diese Sprache im Menschen bewusst.

Niemand ist ohne Grund auf seinem Sonnenstrahl geboren, jeder ist auf dem Wege seiner eigenen Entwicklung, und wird genau an jenem Ort und in jenem Strahl geboren, die ihm entsprechen.
Vertraue deiner geistigen Führung!


Der Sonnenstrahl

.1 Aphorismen der Sieben Strahlen
.2 das Sonnenlicht und die 7 Farben
.3 die 7 Planeten im astrologischen Lebensbaum
.4 die 7 astrologischen Aspekte und Bewusstseinsräume
.5 der Lebensbaum im Menschen und seine Eigenschaften
.6 die Seins-Prinzipien der sieben Strahlen
.7 die Transformation



1.Sonnenstrahl

.1 Leben im Einklang mit dem Urgrund der Schöpfung

.2 Die Regenbogenfarbe Rot, Vitalität pur, Farbe des Blutes, der vitalen Lebensenergien, der körperlichen Liebe und des Lebenskampfes

.3 Die Energie der Zeichen Löwe und Krebs wird durch die Planeten Sonne und Mond in den Menschen hineingetragen. Es sind die männlich-weiblichen, urschöpferisch-polaren, sich zu einem Ganzen verinnerlichenden und ergänzenden Lebensenergien von YIN und YANG im TAO 

.4 Das Bewusstsein des Erststrahlers lebt in Einheit mit dem göttlichen Urgrund, astrologisch die Konjunktion, Verschmelzung mit dem Leben und allem Begegnenden

.5 Diese psychodynamische Entwicklungsstufe des Menschen betrifft das Wurzelwerk des Lebensbaumes mit der Kundalini-Energie. Hier sind die Kundalini-Energien im 4-blättrigen Wurzellotos, das Sexualitätszentrum, Minuspol der energetischen Batterie-Ladung im Menschen. Dieser Pol soll im Gleichgewicht sein mit den Energien im Pluspol des 1000-blättrigen Lotos in der Krone des Lebensbaumes

.6 In den Seins-Prinzipien ist dies die Arbeit mit dem 4-blättrigen Lotos der Begierdeglut zur Beherrschung der Begierden von Macht, materieller Gier und Erfolgszwang

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.7 Transformation zu Kunst und Kreativität, Sinn für Schönheit, Schöpferisch tätig sein, Überwinden der niederen Sinnlichkeit. Die Entfaltung des Licht-Zentrums im Pluspol ist abhängig davon, dass sie mit der sexuellen Kundalini-Energie des Wurzelzentrums im Gleichgewicht ist.


2.Sonnenstrahl
.1 In Harmonie mit dem Schicksal durch die Erlösung der Schatten

.2 Die Regenbogenfarbe Orange, Farbe des Goldes, triebhafte Gier nach Macht, Reichtum und Grössenwahn provoziert Niederlagen, Verluste und Bedrängnis durch die Macht des Schicksals und verursacht Schuld, Verstrickung und Krankheit. Erlösung durch die astrologisch-psychologische Auflösung aller karmischen Verstrickungen und Lebensmeisterung im Kreuz des Lebens

.3 Die Energie des Zeichens Zwillinge wird beim Zwillingsgeborenen durch den Planeten Merkur-Morgenstern in seiner Funktion als Gottesbote in die irdische Realität getragen. Beim Jungfraugeborenen ist es Merkur-Abendstern als der gute Hirte, der für die Seinen sorgt

.4 Im Bewusstsein des Zweitstrahlers fühlt sich das halbsextilgemäss sehr sensitiv an wie ein Erspüren des Wollens im Mitmenschen. Es öffnet sich der Bewusstseinsraum im Auge Gottes als sensitiv-erstes Heraustreten des Bewusstseins aus der göttlichen Einheit im Sinne des Verlassens des Paradieses

.5 Der Zweitstrahler nimmt im Lebensbaum den Ort des Kreuzlotos Svadisthana als seinen inneren Wohnsitz ein. Es ist der unbewusste Soma-Bereich, wo alle Schuld ins Unbewusste der Seele verdrängt werden, um möglichst unbeschwert weiterleben zu können und nicht der erdrückenden karmischen Last ausgeliefert zu sein

.6 Die Arbeit in den Seins-Prinzipien der 6-blättrigen Lotosblume betrifft die Überwindung der Wünsche, Beherrschung der Sinne und Harmonie von Körper, Seele und Geist.

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.7 Der Weg zur Transformation in diesem Soma-Chakra kann erreicht werden durch ein Leben in Wunschlosigkeit und durch die geläuterte Sinnlichkeit, zu einem Leben in Harmonie mit dem Schicksal


3.Sonnenstrahl
.1 Du bist die strahlende Sonne deines Lebens

.2 Die Regenbogenfarbe Gelb ist die Farbe der Sonne und die Farbe des Feuers. Feuer ist es, das hier brennt. Rajas, das Feuer der Leidenschafft, die Leiden schafft. Jede materielle, ideelle oder spirituelle Bedrängnis erzeugt hier Schmerz. Das Falten der Hände über diesem Zentrum im Gebet kann die Schmerzen lösen.

.3 Die Energie des Zeichens Stier wird durch den Planeten Venus-Morgenstern in seiner Funktion als sinnliche Liebe, Schönheit und alles, was wertvoll ist, psychodynamisch zum Menschen getragen. Beim Waagegeborenen ist es Venus-Abendstern, die freundliche gute Wirtin, die bei Mann und Frau gleichermassen zur verinnerlichenden Partnerin wird

.4 Das Bewusstsein des Drittstrahlers ist durch die sinnliche Liebe geprägt. das Sextil, eine Herausforderung und Chance zur Tat, ein Talent für Liebe, Schönheit und bewusstes Handeln. Geh hinaus in alle Welt und arbeite, mache und tue. Entwickle, entfalte dich und mach was aus deinem Leben

.5 Der Drittstrahler steht im Lebensbaum somatisch in Beziehung zum Nabellotos Manipura, dem Ort zur Beherrschung der Seeleeneigenschaften. Alles Böse, das dem Menschen begegnet, schlägt hier auf den Magen und kann Krankheit verursachen

.6 Es soll zu einem Seins-Prinzip werden, nur das Gute, Schöne und Wahre in sich aufzunehmen, kein gedankenloses Herumsinnen, sondern sorgfältige Gedankenarbeit, bewusst Beziehungen pflegen, alle äusseren Eindrücke filtern. Alles prüfe und nur das Gute behalte
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.7 Durch die Bildung von Lebensgrundsätzen wird hier eine Transformation des Bewusstseins erreicht. Dies hilft mit, den ätherischen Leib und den Astralleib bewusst zu machen



4.Sonnenstrahl
.1 ICH BIN der ich bin, im Zentrum meines Seins

.2 Die Regenbogenfarbe Grün ist das Zeichen des Wachstums auf der Erde, denn alles was hier auf Erden wächst, hat das Zeichen des Lebens.

.3 Der vierte Sonnenstrahl trägt die zentrale Energie des Herzens, die vom dynamischen Machen, Entfalten und Beherrschen sich zum Mitgefühl entwickeln und wandeln soll. Der Widdergeborene ist der Macher, der Skorpiongeborene ist der Wandler zum spirituellen Leben. Der Herrscherplanet von Widder ist Mars. Skorpion wird von Pluto beherrscht, dem Planeten der Transformation. Tun und Leiden sind das Schicksal des Menschen. Allem Tun folgt nach dem Gesetz des Schicksals das Erleiden oder erleben dessen, was man verursacht hat. Mars handelt, Pluto transformiert und fügt dort Schmerzen und Leiden zu, wo das Handeln nicht im Einklang mit der Schöpfung ist

.4 Der Bewusstseinsaspekt des Mars ist das Quadrat als innerer Widerstand gegen jede Entwicklung. Die Überwindung des Widerstandes schafft Raum für Arbeit und Leistung. Der Bewusstseinsraum des Leistungsdreiecks ist Symbol für den marsisch-durchsetzungsstarken Erfolg im Leben. Dies sollte jedoch stets Anlass sein, den Erfolg zu überdenken und das resultierende Schicksalsgeschehen zu bedenken

.5 Das Herzzentrum Anahata des Lebensbaumes ist der Ort des inneren Wortes ICH BIN. Das ist der Ort, wo das Licht des Lebens und der Liebe zur Geburt kommen soll. Das Leben und Wirken des Menschen soll darauf ausgerichtet sein, dieses Li.cht im Inneren zur Geburt zu bringen, um das ewige Leben bewusst und sicher zu haben und sein zu können. Das Symbol des Herzzentrums ist das Hexagramm. Es besteht aus zwei Trigonen, die im Gebet wirksam werden. Das Trigon der Demut richtet sich im Gebet gen Himmel und mit dem Trigon der Gnade antwortet der Himmel dem Menschen. Demut und Gnade sind die beiden Seiten des inneren himmlischen Einklanges. Im I GING hat dieser Vorgang seinen segensreichen systematischen Einklang gefunden.

.6 Die alles entscheidenden seelischen Eigenschaften werden in diesem Herzlotos als Seins-Prinzipien ausgebildet. Hier wird psychodynamisch die Persönlichkeit des Menschen geformt mit der Reinigung und Läuterung der Seelenvorgänge und dem Erreichen der vollkommenen inneren Ruhe

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Kontrolle der Handlungen, Unbeständigkeit abhalten, Erziehung zur Ausdauer, Zielstrebigkeit, Anteilnahme, sich in die Lage des Anderen versetzen, freie Meinung, Vertrauen in die Kraft der eigenen Absicht, seelische Ausgeglichenheit, geistige Abgewogenheit, Kontrolle der Gedanken, unlogische Gedanken abhalten

.7 Die Transformation wird erreicht durch das Innere Wort ICH BIN. Es gilt die Aufforderung, Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Tue Gutes denen, die dich hassen


5.Sonnenstrahl
.1 Wer das Tor der Befreiung erreicht, ist auf dem Weg zum Licht

.2 Die Regenbogenfarbe Türkis verbindet Blau und Grün, Himmel und Erde, ist Schöpferkraft und Heilenergie zugleich. Der Türkis wird daher als Schutz- und Heilstein seit dem Altertum verwendet.

.3 Der Planet Jupiter trägt die Energie des 5.Sonnenstrahls mit den kosmischen Zeichen Schütze und Fische im Lebensbaum. Es entspricht im Menschen dem Halschakra, Tor der Befreiung zum Licht. Schütze-Geborene wirken die Fülle mit Grosszügigkeit, Wahrheit, Glauben, Idealen und Altruismus. Fische-Geborene haben Angst, dies vor dem Schicksal verantworten zu müssen. Was Jupiter in Schütze tut, wird das Schicksal in Fische zeigen.

.4 Der Trigonaspekt weist auf besondere Begabungen und Talente im Bewusstsein des Menschen hin. Der grosse Trigon ist daher für den Schütze-Geborenen das Symbol der Fülle in dieser Welt, für den Fische-Gebornen aber das Symbol des Nichttuns in der materiellen Welt und der Hinwendung zum spirituellen Tun

.5 Im Lebensbaum ist das Kehlkopfzentrum, Vishudda, das Tor der Befreiung zum Licht. Es wird bei Harmonie und Glücklichsein geöffnet, bei Überfremdung geschlossen. Handbewegungen des Öffnens und Verschliessens verstärken dieses seelische Organ. Summen, Singen, Mantrenrezitation, besonders aber die Vibrationen des AOUM sind wesentliche Hilfen bei der Ausbildung dieses Tors der Befreiung

.6 In den Seins-Prinzipien sind die Beherrschung der inneren Seelenvorgänge. Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit aufbauende, Lügenhaftigkeit, Falschheit und Unredlichkeit aber zerstörende Energien für dieses seelische Bewusstseinszentrum


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Es geht darum, Lebensgrundsätze zu bilden und mit seinem Geist zu Rate zu gehen. Dies sind geeignete Aufgaben, um die 16-blättrige Lotosblume zur Entfaltung zu bringen.

.7 Die Transformation der Seelenvorgänge dieses Kehlkopf-Chakras führt zur Erfahrung übersinnlicher Wahrnehmungen und ist entscheidende Voraussetzung der Wandlung zum Höheren Menschen des Lichtes


6.Sonnenstrahl
.1 Vertrauen lenkt das Bewusstsein zum Licht

.2 Die Regenbogenfarbe Blau ist die Farbe des Himmels und die Farbe des Wassers, denn das Wasser wird im Kosmos erbrütet, stürzt in jeder Sintflut zur Erde und macht immer wieder alles neu

.3 Der Planet Saturn repräsentiert den 6.Sonnenstrahl mit den kosmischen Zeichen Steinbock und Wassermann im Lebensbaum.
Saturn trägt die Energie des Zeichens Steinbock mit Fleiss und Ernst, mit Ausdauer und Pflichterfüllung nach den Gesetzen des Lebens zum Menschen. Saturn als Herrscher des Zeichens Wassermann ist ein scharfsinniger Denker, der die Strukturen des Lebens aus der Distanz und in Freiheit betrachtet.

.4 Der astrologische Aspekt des Saturn ist das Quincunx, kritische Denkstruktur und Repräsentant des Zweifels im Bewusstsein. Es ist der duale Fall in Zwei zwischen Vertrauen und Misstrauen, der diabolischen Urspaltung von Himmel und Erde. Seitdem der Mensch das himmlische Paradies verlassen hat, ist er sich des eigenen Willens und Wollens bewusst geworden, zum Entscheid für Gut oder Böse. Das zugehörige Bewusstseinsfeld ist die Yodfigur, der Finger Gottes, der auf den erforderlichen Entscheid für Gut oder Böse hinweist. Diese Struktur wurzelt im Urgrund der Schöpfung und entfaltet auch hier das Gewissen, den Gradmesser für Gut oder Böse. Jeder tut gut daran, diesen Gradmesser zu schärfen und nicht durch die Umwelt unterdrücken zu lassen.

.5 Das Stirnzentrum Ajna des Lebensbaumes im Menschen ist der Ort des primären Bewusstseins hinter der Stirn, zwischen den Augen.
Hier residiert das denkende Ich, der irdische Repräsentant des inneren Seins. Wer in diesem hohen Teil des Lebensbaumes geboren ist, hat eine Verantwortung, nicht nur zu sich selbst, sondern auch gegenüber der Menschheit. Gut oder Böse werden hier vom wollenden Denken entschieden. Der abbauende Egoismus und der aufbauende Edelmut sind die beiden kennzeichnenden Eigenschaften des Menschen in diesem Weisungslotos.

.6 Mit der Konzentration in diesem Stirnzentrum soll das Denken von Zeit zu Zeit abgeschaltet und durch Innenprospektion ersetzt werden. Die Innenwendung des Blicks ermöglicht als Seins-Prinzip das Erschliessen einer ganz neuen inneren Welt. Durch das bewusste Atmen kann Pranasophie, eine weisheitsvolle Energieaufladung im Inneren erreicht werden

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Jede Meditation beginnt mit der Konzentration auf das Wahre und Gute und Existenzielle. Zur Anwendung der Heilenergie im inneren Heil- und Ganzseins wird die Konzentration auf den bewussten Atem gelenkt.

.7 Die Innenwendung des Blicks löst eine Transformation des Bewusstseins aus. Es ist die Haltung, die sich ändert, nicht nur die Körperhaltung, sondern auch die Geisteshaltung, die innere Einstellung dem eigenen Leben und dem eigenen Wert, dem Eigenwert gegenüber. Der Mensch nimmt eine Haltung ein gegenüber der Schöpfung.
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7.Sonnenstrahl

.1 Wer in Seinsräumen geboren wird, hat eine grosse Verantwortung

.2 Der innerste Kranz des Regenbogens trägt die Farbe Violett, eine spirituelle geistige Wellenlänge. Daher trägt der siebente Sonnenstrahl diese Farbe als Krone des Lebens. Wer in diesem Zeichen geboren ist, hat eine besondere Verantwortung, sich selbst und der Menschheit gegenüber. Die Versuchungen sind gross und der Mensch kann tief fallen. Daher gilt in besonderem Masse für den 7.Strahl, das Böse zu meiden und das Gute zu tun.

.3 Wer mit seiner Sonne an einer der Zeichengrenzen des Horoskops, je nach Persönlichkeitsentwicklung mit einem Orb von 1-3 Grad geboren ist, lebt und wirkt mit dem 7.Sonnenstrahl. Jede Geburtssonne an Zeichengrenzen hat spirituelle Energien, die von einem spirituellen Planeten repräsentiert wird. Daher ist es auch der spirituelle Planet Tiamat, der die Energien dieses Strahls zu den Menschen trägt. Tiamat war ein Planet zwischen Mars und Jupiter, der durch eine kosmische Katastrophe zerstört wurde und heute von Ceres, dem grössten Rest seiner Existenz repräsentiert wird. Tiamat war die babylonische Muttergöttin und Ceres/Demeter steht für die Liebe zur Erde, für das Verhältnis von Leben und Tod und für die Einweihung des Menschen zum Licht.

.4 Der astrologische Aspekt des 7.Sonnenstrahls ist die Opposition als 12-teilige Rosette der Zeichenenergien mit dem zugehörigen Bewusstseinsfeld des Sternpolygons. Oppositionen beschreiben die Gegenpositionen im Horoskop und rufen auf zur ausgleichenden und verinnerlichenden Transformation in der einenden und heilenden Mitte des innersten Seins. Wer dieses innerste Sein als das innere Licht des Lebens und der Liebe durch den Ausgleich aller Gegensätze erschliesst, kommt zum Seinsbewusstsein.
Der siebente Strahl beschreibt die Transformation des Menschen als Sein oder Nichtsein, als geistiges Sein oder als materielles Nichtsein, das rechte Mass zu finden aus dem Entweder - Oder zum Sowohl - Als auch der einenden Mitte des innersten Seins.

.5 Der astrologisch-archetypische Lebensbaum des Menschen kulminiert an der Zeichengrenze zwischen Wassermann und Steinbock und repräsentiert alle Zeichengrenzen in seiner spirituellen Bedeutung. Jede Sonne an Zeichengrenzen ist daher eine spirituelle Sonne und steht für den siebenten Sonnenstrahl. Der 7.Sonnenstrahl ruft dazu auf, das Licht des Lebens dort zu zeigen, wo die Geburtssonne steht.
Der gesamte Lebensbaum vom ersten bis zum sechsten Strahl zeigt die Lebensentwicklung des Menschen in seinen vielen Inkarnationen und zeigt auch, auf welcher Stufe der Mensch jetzt steht. Doch kann jeder Mensch bereits in der jetzigen Inkarnation mit seinem Potenzial das Gottesbewusstsein erreichen

.6 Der 7.Sonnenstrahl entspricht dem 1000-blättrigen Lotos und ist die Krone des Lebens. Er korrespondiert mit der inneren Epiphyse im Kopf des Menschen, wo das Lichthormon Melatonin des nachts produziert wird und repräsentiert die Erschliessung zum Lichtmenschen. Der 1000- blättrige Lotos vereint die 50 Blütenblätter der unteren Chakren, von denen die Hälfte erst durch die 25 Buchstaben des Alphabets bewusst gemacht worden sind. Die zweite Hälfte der Blütenblätter der einzelnen Chakren soll erst noch durch Inspiration erkannt und benannt werden. 


1000.blättriger Lotos
 

Die Aufgabe des 7.Sonnenstrahles ist die Vollendung seiner Seins-Prinzipien. Es geht darum, den gesamten Menschen mit seinen 20 x 50 Blütenblättern, den Lichtmenschen in sich selbst bewusst zu machen. Die Zahl 20 ist die Zahl des Königs, der Konjunktion von Jupiter und Saturn, der Königskonjunktion, die alle 20 Jahre am Nachthimmel erstrahlt

.7 Die Transformation zum Lichtmenschen ist ein innerer Einweihungsprozess, der erst erfolgen kann, wenn alle karmischen Verpflichtungen ausgeglichen sind und alles Böse durch das innere Licht des Lebens und der Liebe in Gutes gewandelt ist. Der Mensch dieser Stufe hat seine innere Ruhe gefunden, er empfindet Liebe für die gesamte Schöpfung und trägt niemandem mehr etwas nach.
Voraussetzung zur Einweihung ist das Bewusstmachen aller sieben Lotosblumen und die Introspektion mit dem Bewusstmachen des ätherischen Leibes durch Pranayama, die vollkommene Yoga-Atmung. Vorteilhaft ist die Pranasophie-Lichtatmung, womit alle 60 Bill. Körperzellen bewusst gemacht und mit Prana-Energie versorgt werden.
Wenn alle Körperzellen bewusst und mit Lebensenergie versorgt sind, dann verrichten sie ihre diversen Aufgaben mit Freude und zur vollsten Zufriedenheit des Menschenwesens. Davon sind Gesund- und Heilsein in hohem Masse abhängig. Der Mensch wird zum Lichtmenschen

Dienstag, 16. Februar 2016

Der astrologische Zugang zum Selbst

Der innere Kreis im Horoskop
Der innere Kreis im Horoskop repräsentiert astrologisch den Wesenskern im Menschen. Der Wesenskern ist die ewige geistige Wesenheit im Menschen, eine dualistische Schöpfung aus Gott, anfangs göttliches Licht vom Lichte Gottes, durch die Dualität von Licht und Schatten abgespalten von Gott und dem göttlichen Willen. Der eigene Wille des Sein-, Haben- und Bedeuten-wollens schafft Karma und Schatten. Der Wesenskern ist durch die Anhäufung von Karma nur noch der Schatten des göttlichen Lichtes. Das göttliche Licht im Menschen erleidet Verdrängung in die innere Unendlichkeit im Herzzentrum, dem 12-blättrigen Lotos. Der Mensch ist nur noch ein Schatten seines (Licht-) Selbst durch das Karma, das er angehäuft hat.

Dualität ist nicht Polarität:
Polarität ist Gleichartigkeit, Einheit im Gegenüberstehen, wie Mann und Frau, YIN und YANG.  
Dualität ist Abhängigkeit, wie Licht und Schatten, Gut und Schlecht, Gott und Teufel. In der Dualität ist Schatten dort, wo kein Licht ist. Schlecht ist da, wo das Gute fehlt. Der Teufel ist da, wo Gott nicht ist.


Umgeben vom physischen Körper (Häuser), seinem Lebensenergieleib (Sternzeichen) und seiner astralen Seelen-Psychodynamik (planetare Entitäten) macht sich die geistige Wesenheit durch ihr Bewusstsein (Aspektarium) bemerkbar. Der innere Wesenkern des Menschen ist umgeben von der Bewusstseinsschaltung, den Aspektverbindungen zwischen den Planeten. Der bewusste Zugang zum inneren Wesenskern kann astrologisch jedoch allein durch die Oppositions-Aspektlinien erfolgen, die den inneren Wesenskern als einziger Aspekt erschliessen.  

Die Opposition als Zugang zum Wesenskern:
Es gibt drei Arten von Oppositions-Aspektlinien zum Wesenskern:
.1 eine Opposition zwischen zwei planetaren Entitäten, 
.2 Opposition zwischen auf- und absteigendem Mondknoten und 
.3 der archetypische Lebensbaum als Zugang zum inneren Selbst


Das nebenstehende Beispiel zeigt alle drei Arten des Zugangs zum inneren Selbst. 
.1 Opposition Mond - Chiron und Opposition Pluto - Lilith
.2 Aufsteigender Mkn im Skorpion und absteigender Mkn im Stier
.3 Archetypischer Lebensbaum zwischen 30 Grad Krebs und 30 Grad Steinbock, in diesem Radix identisch mit der Mittelopposition in der Pluto-Lilith Yodfigur.


Auflösung der Polarität
Damit ist der bewusste Zugang zum Wesenskern auf das Entweder - Oder der Oppositionen beschränkt, die sich psychodynamisch als Polarität im Menschen äussert. Polarität bedeutet jedoch  nicht nur, zum Sowohl - Als auch zu gelangen, dem Ausgleich der Gegensätze, sondern auch und insbesondere, zur einenden Synthese zu kommen, womit die Gegensätze ihre Existenz verlieren. Ganz praktisch bedeutet dies Selbstwerdung, Auflösung von Karma im Wesenskern des Menschen.
 
 
Der Zugang zum Wesenskern
Die uralte indische Kultur ist uns wissenschaftlich und rational orientierten Westlern in dieser Frage weit überlegen. Im Sat chakra nirupana (engl.) wird die Psychodynamik der Lotosblumen-Bewusstseinszentren im Menschen detailliert dargestellt. In den Seins-Prinzipien (dt.)werden die Aufgaben zur Selbstwerdung in den Zentren eingehend beschrieben. 

Im Zusammenhang mit der Astrologie bilden sich die sieben Bewusstseinszentren auf der Opposition zwischen Krebs und Steinbock stufenweise ab, archetypisch repräsentiert durch den Lebensbaum, der in jedem Menschen urständet. Zwischen dem unteren 4-blättrigen Kundalini-Krebslotos und dem oberen 1000-blättrigen Lichtlotos herrscht die Lebensenergie-Spannkraft im Menschen. Der mittlere 12-blättrige Herzlotos liegt nicht nur auf der marsischen Rajas-Lebensdurchsetzungsstufe und der skorpionischen Transformationsstufe, sondern repräsentiert auch den inneren Wesenskern, das Selbst im Menschen.


Der innere Wesenskern
Astrologisch kann jeder Oppositionsaspekt zur Erfahrung des inneren Wesenskerns herangezogen werden. Aus archetypischer Sicht hingegen ist es vorteilhaft, von der Lebensbaum-Achse Krebs - Steinbock mit der Kundalini - Geist Polarität auszugehen. Glaubensbestrebungen, aus dieser Polarität eine Dualität zu machen, also Kundalini vom Geist abhängig zu machen, im Sinne von, wo Kundalini ist, da ist kein Geist, sind fehlgeschlagen. Dies hat nur zu einer extremen sexuellen Verteufelung der Kundalini-Lebensenergie im Menschen geführt und den Lilith-Verdrängungskomplex gestärkt, was grosse Teile der Menschheit karmisch belastet und viele ins Verderben geführt hat.


Wie jede Polarität streben die beiden Pole von Kundalini und oberstem Geist im Menschen eine Vereinigung im Licht des Herzzentrums, dem menschlichen Wesenskern an. 
In Analogie zu Demut und Gnade, Gebet und Erhörung, Bitte und Erlösung werden im Herzzentrum sowohl Krebs-, als auch Steinbockenergie zu einer Ganzheit vereinigt. 
                          
Daher gibt es im12- blättrigen Herzlotos ein Hexagramm mit einem Trigon nach oben (Lebensenergie) und einem Trigon nach unten (Geist), die hier zu einer Einheit verschmelzen und die Polarität in der Synthese auflösen zu einer bewussten Vergeistigung der Sexualität. Dies kann eine tantrische Vereinigung, aber auch eine Verschmelzung im Licht sein. In der tantrischen Vereinigung wird Kundalini im Herzzentrum vergeistigt. Die Verschmelzung im Licht führt zu einer lustvollen Vereinigung in liebevoller Gemeinsamkeit

Samstag, 13. Februar 2016

Der Lebensbaum im Horoskop

.1 Der archetypische Lebens- und Weltenbaum
In vielen kulturellen Traditionen gibt es einen Lebens- und Weltenbaum. Astrologisch hat der Lebens- und Weltenbaum seinen  archaischen Ursprung und seine Wurzeln im weiblich-männlichen Ausgang des Löwe- und Beginn des Krebszeitalters vor etwa 11000 Jahren, als der Frühlingspunkt seinen Übergang vom Sternzeichen Löwe ins Sternzeichen Krebs hatte.


Entlang dieser Systematik streckt sich der archetypisch-kosmische Weltenbaum von 30 Grad Krebs bis 30 Grad Steinbock mit seinen sechs Kulturstufen. Der kosmische Weltenbaum findet seine Entsprechung im Rückgrat des Menschen mit den sechs Lotosblumen-Bewusstseinszentren, im sephirotischen Lebensbaum der Kabbala als dessen mittlere Achse zwischen Mond in Jesod und an dessen Spitze Saturn in Kether. In den verschiedensten Kulturen ist dieser Weltenbaum ein Symbol für das Leben als auch für das Hinaufwachsen der Menschheitsentwicklung und des Menschen aus den eigenen kulturellen Wurzeln hinauf zum Licht des Lebens.

.2 Die siebente Kulturstufe

Eigentlich sind es ja nicht sechs, sondern sieben Kulturstufen. Dies wird deutlich beim Betrachten der 1000-blättrigen Lotosblume, die alle sechs Blumenblüten 4-6-10-12-16-2 = 50 Blütenblätter in sich vereinigt. Mit der Zahl 20 malgenommen, als Symbol der alle 20 Jahre stattfindenden astrologischen 'Königskonjunktion' von Jupiter und Saturn, dem Stern von Bethlehem, die Jesus den Beinamen 'König' eingetragen hat, ist der 1000-blättrige Lotos gekennzeichnet, der in jedem Menschen veranlagt ist. 
Der 1000-blättrige Lotos ist das Symbol der siebenten Kulturstufe des Lichtes. Er verleiht dem Menschen die Energie, jedes zweite Blütenblatt der sechs unteren Lotosblumen mit einem neuen Buchstaben zu versehen, womit ein neues 25-teiliges Alphabeth im Lebensbaum des Menschen entstehen kann. Bis heute ist jedes zweite Blütenblatt der Lotosblumen-Energie nach den Seins-Prinzipien im Menschen bereits ausgebildet. Die dazwischen liegenden Blütenblätter werden in der siebenten Kulturstufe des Lichtes zu einer neuen Sprache des Lichtes führen.


.3 Energien der Chakren und kabbalistische Sephirot


Nach gründlichem Studium des Buches 'Die Kabbala als christlich-jüdischer Einweihungsweg' von Elias Benedikt kann auch der kabbalistische Sefirot-Lebensbaum als eine Analogie zur energetischen Lebensbaum-Weltenachse erkannt werden. 


In der beigefügten Grafik sind die Entsprechungen der Lotosblumen-Bewusstseinszentren im Menschen mit den  Sefirot Bewusstseinsräumen auf der mttleren Shekhinah Lebensachse enthalten. Sie sind die 'Seins-Prinzipien' unserer seelischen Erdenwirklichkeit.


Elias Benedikt beschreibt in seinem Buch, in welcher Weise die drei Säulen des sefirotischen Lebensbaumes den drei Hauptbahnen der Shushumna, Ida und Pingala im Kundalini-Yoga entsprechen. Die nebenstehende Zeichnung zeigt die Entsprechungen der Lotosblumen-Bewusstseinszentren mit den Sephirot im Lebensbaum.


Die sieben Chakren stehen in enger Beziehung zu den sieben entelechialen Ebenen oder Bewusstseinsstufen des Kabbala-Lebensbaumes (S.333 und 334).


Nach den Seins-Prinzipien hat der 4-blättrige Wurzellotos im Menschen seine Entsprechung zu Malkhut, dem Königreich, das ebenfalls vier Unteraspekte in den vier Elementen hat.

Das Sakral- oder Sexualzentrum (Svadhisthana-Chakra) als sechsblättriger Lotos hat seine Entsprechung zu Jesod.
Manipura-Chakra mit seinem Sitz im Solarplexus entspricht der Hod-Nezach-Ebene

Manipura ist das Zentrum unserer vegetativen Steuerung, unserer Vitalkraft und unserer Empfindsamkeit.

Anahata-Chakra, der zwölfblättrige Lotos des Herzens, entspricht der Sephira Tiferet. Beide verkörpern die Wesensmitte des Menschen. Das Besondere am Herzzentrum ist das sechsstrahlige Hexagramm, ein Weisheitssymbol aus den beiden Trigonen der Demut und der Gnade und unterhalb das kleine Stille Kämmerlein, in dem das Ich Bin, das innere Licht des Lebens und der Liebe bewusst gemacht werden kann.

Geburah und Hesed korrespondieren mit dem Hals- oder Vishudda-Zentrum, dem 16-blättrigen Lotos.


Das sechste Zentrum ist das Ajna-Chakra, der zweiblättrige Lotos an der Stirn zwischen den Augen, dort wo das dritte Auge seinen Sitz hat. Dieses Zentrum korrespondiert mit der Sephiroth-Ebene Binah und Chokhmah. 

Das Sahasrara-Zentrum ist die Entsprechung zwischen Kether und dem 1000-blättrigen Lotos. Beide sind Sitz des höchsten Bewusstseins, das alle anderen Zentren energetisch mit einschliesst und das den Erwachten in einen hellen Lichtschein hüllt.

In der Yoga-Tradition möchte die im Menschen im vierblättrigen Lotos schlummernde göttliche Kundalini-Energie erweckt und zur Entfaltung gebracht werden. Diese Schau entspricht völlig der Kabbala. In der Sefira Malkuth liegt die Shekhinah verborgen. (S.339) Ziel der kabbalistischen Tradition ist es, die in unserer niederen Natur gebundene Shekhinah zu befreien.

So heisst es von der Shekhinah oder Herrlichkeit Gottes, dass sie in Malkhut gebunden liegt und sich nach ihrer Befreiung der Reihe nach durch alle Sefirot von unten nach oben erhebt, um sich in einem ekstatischen Akt innerer Verklärung mit ihrem göttlichen Gemahl in Kether zu vereinen.

Dienstag, 25. Dezember 2012

Saturn und das Licht der Welt

Die archetypische Lebensachse
Die folgenden Ausführungen befassen sich mit astrologischer Psychologie und Hauptaspekten des Yoga und des christlich-religiösen Gedankenguts, soweit sie im Horoskop relevant sind.

Unter den Polaritäten eines Horoskops nimmt die archetypische Lebensachse 0-Grad Löwe zu 0-Grad Wassermann eine besondere Stellung ein. Dabei bilden die Mutter- und Vater-Wachstumsenergien, repräsentiert auf der Zeichenebene durch Krebs und Löwe, eine Energie mit hoher Schubkraft. Sie sind ein Leben lang die Quellen der kosmischen Energien, die den Menschen mit Wachstum versorgen. Am anderen Ende der Lebensachse weisen uns Steinbock und Wassermann auf die (aus spiritueller Sicht) saturnischen Energien hin, zu denen wir hinwachsen sollen. Hier finden wir eine kosmische Ordnung, in die wir hineinwachsen. Und die astrologischen Häuser, in denen diese Punkte stehen, sind die Orte im persönlichen Horoskop, wo wir die kosmische Ordnung im Leben finden können.

Aus den archetypischen Wurzeln kosmischer Energien wachsen wir Menschen spirituell innerhalb der kosmischen Ordnung zu Saturn hin, dessen Gesetz über dem Menschen steht. Saturn ist bei uns Menschen eher unbeliebt, weil wir sein Gesetz und nicht das unsrige akzeptieren müssen. Sein Gesetz gilt für alles, was uns Menschen angeht. Saturn steht über uns Menschen, aber Saturn ist nicht Gott. Gott ist die Liebe, Halleluja.

Dass Saturn über allem Menschlichen steht, gilt nicht nur im sephirotischen Lebensbaum. Auch im uralten indischen Chakrensystem und in unserer westlichen Gottesvorstellung finden wir Saturn als den Archetypus der Schwelle zum Göttlichen, als Hüter des Gesetzes, als Hüter des Schicksals, als Mahnfinger der Verantwortung und als Hüter der Schwelle. Nicht von ungefähr kommt es, dass der finale Archetyp, der den Menschen im Tode in Empfang nimmt, eben Saturn als der Sensenmann ist, der die Sanduhr ablaufen lässt. Der Mensch wächst aus Vater und Mutter zu Saturn hin, das ist seine Wachstumsrichtung, die finale Bestimmung unseres Seins. Da konnte auch unser geliebter Heilsbringer Jesus Christus, der das Licht des Lebens und der Liebe in diese Welt brachte, nicht an Saturn vorbei kommen. Wie ist das astrologisch zu begreifen und zu ergründen?