Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/
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Montag, 25. März 2024

Das Wirken der geistigen Welt

 Wie kann das Wirken der geistigen Welt wahrgenommen werden?
Die geistige Welt ist nicht irgendwo da oben, sie ist im Hier und Jetzt, inmitten von uns und in uns, sie ist überall, auch in dir und in mir, wir sind mitten drin. Und alles, was wir denken und tun, das ist offenbar für die geistige Welt und alle Wesen in ihnen. Nur die physische Welt ist eine Soda-Welt, denn sie ist einfach so da, eine geschaffene vergängliche Welt, die aus einem Urgrund erschaffen ist und der Urgrund ist ein grosses Ur-Licht, das Galaktische Zentrum, der Kern unserer Galaxis, aus dem alles geworden ist und in das alles wieder eingehen wird zu seiner Zeit. Es ist, wie das Ausatmen und wieder Einatmen der materiellen durch die geistige Welt. Und das Ur, das in diesem Licht `lebt`, das ist Gott, der unbewegte Beweger, der Ursprung und das letztendliche Ziel von allem, was war, was ist und was noch sein wird, in dieser, wie auch in jeder anderen Galaxis. 


1. Das Wirken in der Zeichen-Sphäre
In der Astrologie arbeiten wir mit Symbolen, denen wir eine Realität zuordnen. So erfahren wir das Wirken der geistigen Welt durch die Symbole der Astrologie. auf die hier in der spirituellen Astrologie einzugehen ist. Die ekliptikale Zeichen-Sphäre ist der symbolische Repräsentant des Lichtermeeres am Firmament, das nur in sternklarer Nacht bewundert werden kann. Sie ist das Symbol der geistigen Welt. 

Die Sonne ist der planetare Repräsentant des grossen Ur-Lichts im Galaktischen Zentrum. Ihre Bahn am Himmel (die Ekliptik) enthält den 12-teiligen Sternzeichenkreis mit den vier Quadranten. Im archetypischen Sternzeichen kreis symbolisiert der vierte Quadrant das Hereinwirken der geistigen Energien in das Menschenwesen mit dem autarken Steinbock-, dem ideellen Wassermann- und dem transzendentalen Fische-Zeichen. Hiervon vermag einzig das Fische-Zeichen seine geistigen Energien direkt mit dem Menschen zu teilen, sie ihm mitzuteilen. Daher sind Planeten, die im Zeichen Fische stehen, durch ihre jeweiligen astralen Kräfte dazu aufgerufen, die geistigen Energien als psychische Wirkkräfte in die Spiritualität des Menschen hineinwirken zu lassen. 

Der ekliptikale Sternzeichenkreis ist das astrologisch-energetische Symbol für die geistige Welt (Gnosis: die Barbelo, der Äonen-Mutterschoss der Welt). 


2. Die Planeten, Symbole der astralen Welt
Die astrale Welt ist die seelisch-emotionale dualistische Welt von Lust und Leid, Freude und Schmerz, Sympathie und Antipathie, Liebe und Hass, Gut und Böse, Licht und Finsternis. Sie ist nicht zu verwechseln mit der polaren Welt von YIN und YANG, Mann und Frau, Plus- und Minus-Pol, die jeweils zwei gleichberechigte Seiten einer Ganzheit sind.

Die astrale Welt wird symbolisiert durch die Planeten als psychische Kräfte im Menschen, die damit seine Astralwesenheit aufbauen. Jeder Planet ist wiederum ein Repräsentant einer Zeichensphäre, deren Herrscher und Regent er ist und deren Energien er als psychische Kräfte in sich trägt. Planeten sind die astralen Wirkkräfte der energetischen Äonen-Sphäre (die Barbelo) des Geistes. 


3. Das Wirken durch die vier grossen Lichter
Es bestehen durchaus verschiedene Auffassungen darüber, ob die vier grossen Lichter AC, DC, MC undI IC Teil der Erdensphäre oder Teil der Himmelssphäre sind. Wer aber sind diese vier grossen Lichter? (Siehe `Das Apokryphon des Johannes`, Kapitel Der Aufbau des Alls, 3.Absatz)

Der Aszendent ist das grosse Licht der Geburt, derjenige zeitlose Zustand des Menschen, der im Buch des Lebens als ein neues karmisches Kapitel beginnt, in dem geschrieben steht, welche Aufgaben er zu lösen hat in diesem Leben. 

Wenn der Mensch das Licht der Welt erblickt, dann erstrahlt das Firmament der Äonensphären für ihn und sein Lebenszug beginnt zu fahren, um nach 72 Jahren eines erfüllten Lebens den Aszendenten wieder zu erreichen und, wenn dies möglich wird, diese Reise, aber eine Oktave höher fortzusetzen. Planeten, die ggf. am Aszendenten stehen, sind die Geburtshelfer des Menschen und begleiten ihn sein Leben lang als hilfreiche Geister, evtl. jedoch auch als Kritiker, als Mahner oder als fürsorgliche Begleiter, zum Schutz oder auch um seinem Leben mehr Kraft und Stärke zu geben.

Der DC liegt dem AC genau gegenüber. Er bestimmt die soziale mitmenschliche Verhaltensweise des Menschen. Mit dem DC zeigt man den Mitmenschen sein Gesicht und das, was von den Mitmenschen erwartet wird und was diese zu geben bereit sind. Planeten, die zunächst zum DC stehen, sind die Begrüssungsplaneten, mit denen sich der Mensch an die Mitmenschen wendet und mit denen er ihnen gegenübertritt.

Das MC ist die Himmelsmitte, der Schnittpunkt der Ekliptik (Sonnenbahn) mit dem Meridian (Längengradkreis der Geburt). Das MC ist das höchste der vier grossen Lichter der 12 Äonen-Sternzeichen bei der Geburt, ein geistig-heimatlicher Ort, von dem aus der Ruf des Himmels an den Menschen ertönt. Es ruft ihn zu seiner Bestimmung, zu seiner Berufung und zur Einhaltung seines Lebenskurses auf. Derjenige Planet, der zunächst zum MC steht, ist der Elevationsplanet, der ihm als Helfer zur Seite steht, wenn er seiner Bestimmung folgt. Dieser ist wie ein Leuchttum in dunkler Nacht, der ihm den Weg weist zum Ziel.

Das IC liegt dem MC genau gegenüber. Es ist ein Indikator für die familiäre Sippenherkunft des Menschen, das, was ihm sein Leben lang als Quelle seiner Kraft zur Verfügung steht und ihm Schubkraft im Leben verleht. Planeten, die zunächst am IC stehen, sind für ihn die Helfer seiner Ahnen, die ihm sein Leben lang ihre Kraft geben und ihn stärken.

Diese vier grossen Lichter sind Himmelsfenster, durch welche geistig-energetisches Licht auf den Lebensweg des Menschen fällt. Sie sind energetische Bezugspunkte in seinem Leben und helfen ihm, sein Leben zu meistern. 


4. Das Wirken auf der Timeline des Lebens
Der Mensch ist ein Geschöpf Gottes mit einem geistig freien Willen. Doch sein Lebensweg enthält ein vorbestimmtes Potenzial, das er annehmen oder nicht annehmen kann, das er aber auch ignorieren oder unbeachtet lassen kann. dem er sich zudem verweigern oder ein eigenes Potenzial kreieren kann. Das ist seine Freiheit, aber auch seine Schicksals-Verantwortung. Der Lebensweg des Menschen gleicht symbolisch einem Gleis, der Timeline des Lebens, auf dem symbolisch ein Zug fährt, der Zug des Lebens, mit dem Menschen als Fahrgast. 

Der Zug des Lebens hat einen Fahrplan, der nach einer kosmischen Uhr fährt mit einem grossen blauen Zeiger, der den Aszendenten anzeigt, und einem kleinen roten Zeiger, der den Frühlingspunkt, zurzeit auf 2° im Zeichen Fische anzeigt.

Diese Uhr zeigt die Menschheits-Uhrzeit auf einer 360°-Skala, dem Weltenjahr von ca. 26000 Jahren. Jeder Grad dieser Weltenuhr entspricht einer Zeitdauer von ca.26000/360 = 72 Jahre, d.i. ein Weltentag, die erfüllte Lebenszeit des Menschen. 72 Jahre x 30° = 1 Weltenmonat von 2160 Jahren und 12 Weltenmonate ergeben ein platonisches Weltenjahr von 25 920 Jahren. Das ist die Zeit, welche die Erde für einen Präzessions umlauf braucht. 

Der Zug des Lebens beginnt mit der Geburt am AC zu fahren, mit einer Geschwindigkeit von 5°/Jahr, auf der Zeichen-Skala der Timeline, wobei der Zug alle 6 Jahre das Zeichen wechselt, wo sich auch jedesmal die Zeichen-Landschaft von Feuer, Erde, Luft und Wasser ändert. Die Jahreszahlen, wann das geschieht, sind auf der Aussenskala der Horoskop-Grafik angegeben, sofern das Astrologie-Programm eine solche Timeline-Einstellung enthält (wie z.B. bei Galiastro). Mit 72 Jahren eines erfüllten Lebens kommt der Zug wieder am Aszendenten an und beginnt dann eine zweite Lebensfahrt, auf einer höheren Ebene des Bewusstseins. Das ist der Zeitpunkt von 72 Jahren, an dem der Mensch seinen 2.Geburtstag feiern sollte, wenn er diesen denn erreicht.

Der Zug des Lebens hält mit seinem Alterspunkt (AP) an den Haltestellen auf der Timeline kurz an, um Begegnungen zu ermöglichen, die von Bedeutung für den Menschen sind.  Das sind die Stellen auf der Timeline, wo die Planeten, der Mondknoten und die vier Lichter in Zeichen und Haus stehen. Der Zeitpunkt, wann das geschieht, hat wiederum einen Orb, der m.E. bei 1-5 Grad auf der Timeline liegt, je nach Bewusstheitsgrad des Menschen. Zu beachten ist, dass die Wahl des Häusersystems wegen der Hausverzerrung bei Koch, Placidus und Regiomontanus zu Abweichungen im AP führt. Abgesehen davon lassen extreme Hausverzerrungen im hohen Norden, z.B. in Norwegen, solche Hausdarstellungen vielfach garnicht mehr zu. Aus dieser Sicht ist daher das äquale Häusersystem zu bevorzugen.

https://youtu.be/N20e_M2cMyA

Die Frage, ob ausser der AP-Konjunktion mit den Planeten auch weitere Aspektübergänge zielführend sein können, ist eine Wirksamkeitsfrage. M.E. ist in dieser Hinsicht nur der Übergang des AP über die Sonne und über die Opposition zur Sonne von grösserer Wirksamkeit.


Mittwoch, 26. Mai 2021

Wer bin ich

Die Sonne bringt es an den Tag!

Diese Frage `Wer bin ich?` ist die Zentralfrage des Menschen und der Stand der Sonne zeigt, wo ein jeder sich auf der Stufenleiter seines Lebensbaumes befindet. 

Jeder Mensch hat wirklich einen Baum in sich, einen Lebensbaum, an dem er sich in seinen vielen Leben weiter entwickelt. Und die Sonne bringt es an den Tag, wo er sich in diesem Leben auf der Stufenleiter dieses inneren Baumes des Lebens befindet. Und auch die gesamte Menschheit hat sich an einem solchen Lebensbaum seit dem Beginn des Holozän über die fünf Zeitalter vom Krebs/Löwe-, Zwillinge/Jungfrau-, Stier/Waage-, Widder/Skorpion-, Fische/Schütze-, bis zum jetzigen Beginn des 6.Wassermann /Steinbock-Zeitalters immerfort entwickelt. Das haben schon die chaldäischen Weisen gewusst, als sie die Zeitalter-Wanderung des Frühlingspunktes FP erkannten.

Der innere Lebensbaum des Menschen ist auch seit langem im indischen Raja-Yoga als `die sieben Chakren` bekannt, an denen jeder von uns von der unbewussten 4-blättrigen Lotosblume über die 6-, 10-, 12-, 16-, 2-blättrige bis hin zur Licht-bewussten 1000-blättrigen Lotosblume im Kopf des Menschen hinaufreift. An diesem inneren Lebensbaum entwickelt sich jeder Mensch auf der Stufenleiter seines Bewusstseins, was durch den Zeichenstand seiner Geburtssonne angezeigt ist.

Und genau so, wie der Stand der Sonne im Zeichen den Entwicklungsstand des Menschen anzeigt, so zeigt auch das Galaktische Zentrum GZ als Ur-Sonne in der kosmischen Zeichensphäre den Stand der Entwicklung der Menschheit an, analog zu der Stufenleiter der Entwicklung des Frühlingspunktes FP.


Es ist doch sehr bemerkenswert, dass die Wanderung von GZ (in 28°Schütze) und FP (in 2°Fische) den gleichen Prinzipien folgt, vom Ur-Anfang in Löwe/Krebs, dem Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung, bis hin zum Lichtpunkt in Wassermann/ Steinbock, der Krone des Lebensbaumes, an dem sich FP und GZ dereinst vereinigen werden.

Auf diese Weise kann jeder den Stand der menschlichen Entwicklung in den platonischen Weltzeitaltern und auch seine eigene Entwicklung anhand seiner Geburtssonne in den kosmischen Zeichen erkennen.
Die weiteren Fragen zum `Wer bin ich? ` werden in der Spirituellen Astrologie im Erkenne dich selbst behandelt
Anfragen für spirituelle astrologische Beratungen an hajoba@gmail.com

Dienstag, 8. Dezember 2020

Galaktische Synchronisation vom 22.12.2020

Der Tag der Entscheidung

Das galaktische Zentrum ist das Auge Gottes, das Zentrum des Lichts, aus dem alle Welten und auch wir Menschen enstanden sind und wieder zu ihm eingehen werden. Licht ist der Atem Gottes, der alles ausgeatmet hat, was ist und alles wieder einatmen wird, was sein ist, am Ende seiner Zeit. Und dieses Licht, es strahlt zurzeit auf 27°Schütze, am 22.Dezember an der Schütze/Steinbock-Zeichengrenze, zur Wintersonnenwende und kündet von der Geburt des Lichtes der Welt. Und es wandert alle 72 Jahre um 1° weiter an der Ekliptik.

An diesem 22.Dezember 2020 aber passiert etwas, was den Menschen grosse Hoffnung gibt. Das Corona-Virus, das die gesamte Welt mit Pluto im Steinbock in Kerkerketten gefangen hält, es verliert seine Kraft, wenn wir Menschen Einkehr halten und uns besinnen, warum das Virus uns Menschen eingekerkert hat und wir wehren das Virus ab, durch die Anti-Corona-Impfung. Wir besinnen uns und nehmen Vernunft an, anstatt weiter zu wursteln wie bisher. Astrologisch drückt sich dies am 22.12.2020 durch eine besondere Konstellation aus, die in `Spirituelle Astrologie`  beschrieben ist. 

- Mutter Erde sagt an diesem Tage, Ich liebe Euch alle – und was tust Du?

- Eine Resilienzfigur erscheint am Himmel, ein Spannungsfeld der Einkehr

- Eine Lernfigur kündet, der Geist soll herrschen, nicht die Materie

  

Der Tag der Einkehr und des Gebets

Wir müssen uns eingestehen, wie sehr wir Menschen als Kollektiv unsere Mutter Erde, die Natur, mitsamt allen Tieren und Lebewesen geknechtet, ausgeplündert, gedemütigt, beraubt und Schmerzen zugefügt haben. Die gequälten Tiere schreien ihre Schmerzen zum Himmel, die Wale werfen sich an den Strand, die Bienen, unsere grössten Freunde, sie sterben einen schrecklichen Pestizidtod, die Meere werden mit Plastik zugemüllt, das Klima kollabiert und die Menschen flüchten aus dem Globalisierungs- und Unterdrückungswahnsinn zu den reichen Nationen, um sie um Hilfe anzuflehen.

Doch viele von uns leiden ebenfalls, sie sind allein, dürfen ihre Geliebten, ihre Familien, ihre Angehörigen und Freunde nicht mehr sehen und sterben, ohne sich von ihnen verabschieden zu können. Andere werden arbeitslos, verlieren ihren Broterwerb, Firmen verlieren ihre Geschäftsgrundlage, während andere als Profiteure immer reicher werden und die Armen dadurch verhöhnen. Regierungen versuchen mit Milliardenhilfen die Firmen statt die Menschen zu stützen; sie verlängern die Agonie, anstatt die Menschen durch einen kurzen, aber harten Lockdown zur Vernunft anzuhalten.

Der 22.12.2020 ist Li, der Tag des Lichtes. Dieses Licht repräsentiert die Kraft geistiger Erleuchtung und Erneuerung. Die Strahlen des Ur-Lichtes verbinden die Menschen mit der Natur und mit Mutter Erde. Das Licht dieses besonderen Tages befähigt den Menschen, Wahrheiten zu erkennen, zu verinnerllchen und in der kommenden Zeit auch durchzusetzen. Anstatt über die schrecklichen Dinge zu jammern, die in der Welt passieren, betrachte nur dein eigenes Handeln. Sei standhaft durch alle Hindernisse hindurch und bitte Mutter Erde um die Kraft für eine lichtvolle Zukunft, kein Stohfeuer, das abbrennt und schnell zu Asche wird, sondern ein Licht des Geistes, das deinen kommenden Lebensweg erleuchtet, bis du den Kranz der Ewigkeit mit Mutter Erde teilen kannst.


Anleitung

zur Galaktischen Synchronisation am 22.12.2020.

Suche deinen Lieblingsplatz in der Natur und feiere gemeinsam mit Mutter Erde am Tage des wiederkehrenden Lichtes, wenn der Südknoten am Aszendenten steht, wie dein Geist über der Materie steht. Ich sage es mit den Worten von C.G.Jung:

Wirst du den Kranz der Ewigkeit der bräutlich harrenden Erde opfern? Deine Füsse stehen im Leeren und keine Schönheit wird gedeihen, noch Erfüllung, bis du das Versprechen eingelöst und das Irdische mit dem Himmlischen sich vermählt.

Mit jedem Schritt, den wir auf der Erde tun, hinterlassen wir etwas im morphischen Feld von Mutter Erde. Bitte gelobe an diesem Tage, was du inskünftig für Mutter Erde tun willst, tun kannst und auch tun wirst. Setze bitte am 22.Dezember 2020 ein Zeichen des Bundes mit Mutter Erde, als Wegmarke des Lichts. Dieses Zeichen, es kann ein Stein, ein Baum oder ein Felsen sein, er wird dich inskünftig daran erinnern, was du am 22.12.2020 Mutter Erde versprochen hast.

Freitag, 27. November 2020

Astrologie, Spirituelles Erwachen

Ich las einen interessanten Beitrag von Adam Sanchez `Das Zeitalter des Wassermann-Erwachens`, den er in `Stillness in the storm` geschrieben hat, übersetzt von Antares in `Transinformation`. Ich finde das Thema passt sehr gut zu meinem Blog-Thema und deshalb schreibe ich den folgenden Beitrag über `Das Spirituelle Erwachen in der Astrologie`.


Das schöpferische Potenzial: Wir Menschen sind irdische und kosmische Wesen zugleich. Alles, was sich am Firmament abspielt, hat auch mit uns selbst zu tun. Der Himmel spricht in kosmischen Symbolen, Sonne, Mond und Sterne kommunizieren in der kosmischen Sphärenharmonie der 12 Äonen-Sphären. Mit unserem Bewusstsein können wir Teil der kosmischen Sphärenharmonie sein und das synchrone Geschehen am Firmament ablesen, das sich auch in uns selbst abspielt. Wir lesen in diesen Symbolen und erfahren, was der Himmel mit uns teilen möchte, mit uns Menschen, die wir in der jetzigen Warmzeit, dem Holozän leben.

Das Platonische Weltenjahr umfasst 25920 Jahre mit 12 Weltenmonaten zu je 2160 Jahren und ist die Zeit, die der Frühlingspunkt braucht, um einmal die gesamte 360°-Ekliptik zu umrunden. Der Frühlingspunkt wandert daher  in 72 Jahren um 1° rückwärts im Sternzeichenkreis weiter, liegt zurzeit bei 2° im Zeichen Fische und wird etwa um das Jahr 2200 in das Zeichen Wassermann eintreten, wie aus der Tabelle `Zyklus der Präzession`zu entnehmen ist.

Der Mensch und seine Zeit im Holozän: Das Holozän begann nach der letzten Eiszeit, als der Frühlingspunkt in 0°Löwe auf den Vorderpfoten des Löwen im Regulus, dem Hauptstern des Zeichens Löwe, dem `Herz des Löwen` lag. Rechnet man die Zeit bis zu 0° Löwe zurück, so kommt man auf das Jahr 8600 v.Chr.

Sternbild Löwe (Copyright © 2003 Torsten Bronger)


Der Lebensbaum des Menschen: Als der Frühlingspunkt vor 10800 Jahren in 0° Löwe lag, da begann die astrologisch relevante Zeit des Menschen. Das war der Beginn der sieben Zeitalter im Lebensbaum des Menschen. Das war zum Ende der letzten Eiszeit, gleichzeitig etwa der Beginn der jetzigen Warmzeit und es war die Zeit der Atlanter, von denen Platon in seinem Timaios berichtete, nachzulesen in meinem noch unveröffentlichten Buch `Die Astrologie der Sieben Strahlen` im 1. Kapitel `Die bemessene Zeit` unter `5. Die Warnung der Atlanter`.

 Quelle API-Schule 

Die Astrologie der Sieben Strahlen: In 0°Löwe (= 30°Krebs), da liegt der Urgrund, das Wurzelwerk des Lebensbaumes, der sich in sieben astrologischen Stufen zum Lichtpunkt in 0° Wassermann (= 30°Steinbock) erstreckt. Diese sieben Stufen sind die Aspekt-Zweige des Lebensbaumes der Sieben Strahlen und gleichzeitig die sieben Zeitalter der derzeitigen Holozän-Warmzeit. 

1.Strahl, Die Konjunktion (Krebs-Löwe Zeitalter, Regent Sonne)

2.Strahl, Das Halbsextil (Zwillinge-Jungfrau Zeitalter, Regent Merkur)

3.Strahl, Das Sextil (Stier-Waage Zeitalter, Regent Venus)

4.Strahl, Das Quadat (Widder-Skorpion Zeitalter, Regent Mars)

5.Strahl, Das Trigon (Fische-Schütze Zeitalter, Regent Jupiter)

6.Strahl, Das Quincunx (Wassermann-Steinbock Zeitalter, Regent Saturn)

7.Strahl, Die Opposition (Zeichengrenzen Zeitalter des Lichtes, Regent Uranus)


Die sieben Zeitalter im Holozän: Sie entsprechen den sieben Aspekt-Stufen von der Konjunktion bis zur Opposition, den sieben Strahlen in der Astrologie und den sieben Zeitaltern in der Holozän-Warmzeit, die seit etwa 10800 Jahren andauert.

Das Wassermann Zeitalter: Zurzeit befinden wir uns im Anfang des Wassermann Zeitalters, das eigentlich erst in etwa 180 Jahren beginnt. Wie alle kosmischen Ereignisse einen Orb haben, so haben alle Zeichenübergänge einen Orb von etwa 3-5 Grad, wie auch der Übergang vom Fische zum Wassermann Zeitalter einen solchen Orb hat.

Die galaktische Synchronisation: Das galaktische Zentrum liegt aus geozentrischer Sicht zurzeit bei 28° im Zeichen Schütze. Die `Wanderung` des GZ folgt den gleichen kosmischen Gesetzmässigkeiten, wie die Wanderung des Frühlingspunktes, allerdings in Gegenrichtung. Eine galaktische Synchronisation liegt dann vor, wenn ein Ereignis mit dem GZ auf 28° Schütze korreliert ist, was dem 20.Dezember entspricht.

Aspektfiguren, Signifikatoren der Sieben Strahlen: Wie die sieben Strahlen den 7 Aspekten von der Konjunktion bis zur Opposition entsprechen, so entsprechen die sieben Zeitalter den sieben signifikanten Aspektfiguren,

1.Strahl, der sonnenhaft-strahlende Punkt, das Ur-Einheits-Bewusstsein

2.Strahl, das merkurische kleine Auge, das Empathie-Bewusstsein

3.Strahl, die venusische Talentfigur, das Stammes-, Clan-, Sippenbewusstsein

4.Strahl, die marsische Leistungsfigur, das Ich-Bewusstsein

5.Strahl, das jupiterische grosse Trigon, das Expansions-Bewusstsein

6.Strahl, die saturnische Yodfigur, das karmische Bewusstsein

7.Strahl, die uranische Lichtfigur, das Erlösungs-Bewusstsein

 

Die Sonne bringt es an den Tag: Das Zeichen, in dem die Geburtssonne steht, das zeigt den Strahl an, in dem der Mensch mit seinem Bewusstsein durchs Leben geht. Wer z.B. am 30.Juli mit der Geburtssonne im Zeichen Löwe geboren ist, der gehört zum 1.Strahl und hat mit dem Punkt ohne Ausdehnung ein Einheits-Bewusstsein. Wer z.B. am 14.September mit der Sonne im Zeichen Jungfrau geboren ist, der gehört mit dem kleinen Auge zum 2.Strahl und hat ein empathisches Bewusstsein. Wer z.B. am 10.Mai mit der Sonne im Zeichen Stier geboren ist, der gehört mit der Talentfigur zum 3.Strahl und hat ein Sippen-Bewusstsein usw. Wer aber in einem der Zeichengrenzbereiche mit etwa 3-5°Orb geboren ist, der gehört zum 7.Strahl und hat ein spirituelles Licht-Bewusstsein, z.B. mit der Geburtssonne am 22.Dezember, dem Tag, an dem die Sonne am tiefsten steht und die Sehnsucht nach dem Licht am grössten ist.


Das spirituelle Erwachen: Es ist ein Erwachen zu seinem eigenen Potenzial, das jeder bei der Geburt mit dem Aszendenten mitbekommen hat, den Schatz seines Lebens, wie dem Kapitän eines Schiffes ein Kuvert vom Schiffseigener mitgegeben wurde, mit der Massgabe, es erst auf hoher See zu öffnen und dann zu erkennen, was seine Lebensaufgaben sind. Und dazu ist die spirituelle Astrologie da, dem Menschen zu zeigen, welcher Lebenskurs, welche Lebensaufgaben und welches Lebensziel es zu erreichen gilt.

Hans Joachim Badzong

Donnerstag, 17. Mai 2018

Das galaktische Zentrum


Bruno Huber: 
Das Galaktische Zentrum und die Zeitalter-Lehre.
Stand 1980

Das Galaktische Zentrum ist besonders für eine Astrologie die sich auch um das Geistige im Menschen bemüht, von großer Bedeutung. Es spielt aber auch im Zusammenhang der astrologischen Zeitalterlehre ( Fischezeitalter, Wassermannzeitalter, New Age ) eine bisher wenig beachtende, aber eigentlich bedeutsame, ja geradezu erleuchtende Rolle. Die nachfolgenden Ausführungen möchten aufzeigen warum. 


Mittwoch, 30. Dezember 2015

Leben mit dem Galaktischen Lichtzentrum

Im vorhergehenden Beitrag habe ich über die Phänomenologie des Galaktischen Zentrums gesprochen. Im folgenden will ich aus astrologischer Sicht über das Licht des GZ schreiben und die Folgerungen für unser ganz persönliches Leben beschreiben.

Das Licht des GZ
Wir sprechen von einem scharzen Loch im GZ. Doch es ist reines Licht, das vom Urgrund der Schöpfung verschluckt wird. Wer ist dieser Urgrund der Schöpfung? Wer hat einst die gesamte Schöpfung unserer Galaxis ausgeatmet und atmet sie jetzt wieder ein?
Es gibt nichts, ausser Gott, das in diesem Urgrund aktiv ist. Alles an Materie, die in diesen Urgrund eingesogen wird, wird in Licht umgewandelt und wieder von Gott in sich aufgenommen. Denn alles in seiner Urform, alles ist Licht, jede unserer Körperzellen, jeder Gedanke, alles Sein, alles ist aus Licht geboren und wird wieder zu Licht werden. Das ist die Realität des Seins. Und wie wir alle aus Licht geboren und eigentlich Licht sind, so sind wir alle Geschwister des Lichtes, einander in Liebe zugeneigtes göttliches Licht


Astrologie des GZ
Das GZ liegt auf 27 Grad Schütze. In jedem Radix ist es dort zu finden. Bruno Huber hat darauf hingewiesen, dass das GZ Bestandteil des Fixsternhimmels ist und daher die gleichen kosmischen Gesetze gelten, wie für die Sternzeichen. Die kosmische Gesetzmässigkeit, die für die ekliptikale Bewegung des Frühlingspunktes rückwärts in den Sternzeichen gilt, sie gilt gleichermassen für die Bewegung des galaktischen Zentrums, allerding mit seiner Bewegung vorwärts an der Ekliptik, also 1 Grad in 72 Jahren, ein erfülltes Menschenleben. Diesen Sachverhalt bitte nachlesen in einem Beitrag von Arnold/Huber vom 16.12. 2008. FP und GZ bewegen sich also aufeinander zu und werden eine Konjunktion noch im Wassermann-Zeitalter eingehen.


Bedeutung des GZ im persönlichen Radix
Ich habe eingangs auf die Bedeutung des GZ als Licht des Lebens und der Liebe hingewiesen. Im eigenen Radix leuchtet das GZ als Licht des Lebens und der Liebe an einem bestimmten Punkt auf der Häuserebene. Hier setzt die ganz normale Astrologie der irdisch-relevanten Konstellationen ein.
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In meinem eigenen Radix leuchtet das Licht des GZ in Konjunktion mit Sonne und Merkur-Morgenstern im 7.Haus der partnerschaftlichen Liebe zum Mitmenschen. Ich habe eine innere Empfindung von Partnerschaft mit dem Mitmenschen, Partnerschaft ohne Getrenntsein zu erleben.
Das kann sehr angenehm sein, ist jedoch zunächst schwierig, wegen fehlender Gestimmtheit nach Abgrenzung. Eine gewisse Überforderung durch Merkur-Morgenstern in Schütze, Schüler und Lehrer zugleich zu sein, ist nicht zu übersehen, inzwischen für mich selbst jedoch nicht mehr von Bedeutung.

Jeder mag selbst das GZ in sein Radix eintragen, wenn er oder sie es denn möchte, und wird möglicherweise erstaunt sein, welche Folgerungen sich daraus für sein eigenes Leben ergeben.


Wer dies denn möchte, kann mir seine Daten zukommen lassen und ich beschreibe die Folgerungen für sein eigenes Leben.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Galaktisches Zentrum, Quelle des Lichts


Seit viereinhalb Mia Jahren strahlt unsere Sonne ihr Licht aus, ohne das Leben nicht möglich wäre. Die Sonne wiederum hat ihren Ursprung im Galaktischen Zentrum, wie alles in unserer Galaxis, auch die Erde und wir selbst. Jedes Atom in unserem Leibe ist aus dem GZ entsprungen.

  Galaxis Milchstraße mit unserem Sonnensystem

Extraterrestrische Intelligenzen?
15. September 2010 von Stefan Oldenburg in Science-Fiction
(Auszug)

Schauen wir uns zunächst die Dimensionen der Galaxis Milchstraße an, in welcher jener rund viereinhalb Milliarden Jahre alte Stern des Spektraltyps G2V, um den unser Planet Erde seine Bahnen zieht, nur einer von vielen anderen ist. Von vielen anderen? Von derart vielen anderen, dass diese Zahl das menschliche Vorstellungsvermögen überschreitet: Allein unsere Heimatgalaxis Milchstraße enthält aktuellen Schätzungen zufolge mehr als 100 Milliarden Sterne. Nur am Rande sei vermerkt, auch die Zahl der Galaxien im beobachtbaren Universum wird derzeit grob auf 100 Milliarden geschätzt. Der Durchmesser der Milchstraße wird auf etwa 100.000 Lichtjahre geschätzt, womit sie zu den stattlicheren Galaxien der näheren kosmischen Umgebung zählt, die wir Lokale Gruppe nennen. Die Sonne ist etwa 28.000 Lichtjahre vom Zentrum der Milchstraße entfernt. Als Gesamtsystem rotiert die Milchstraße, und die Sonne benötigt für einen Umlauf geschätzte 220 Millionen Jahre.
(Ende Auszug) 


Das Galaktische Zentrum als Zentralsonne
Das Galaktische Zentrum unserer Milchstrasse ist der kosmische Ort, wo alle Sonnensterne, Planeten und sonstigen Objekte unserer Heimatgalaxis ihren Ausgangspunkt genommen haben und am Ende dieser Zeit wieder aufgenommen werden. Zu Recht bezeichnet die indische Philosophie dieses Geschehen als Ausatmen und wieder Einatmen Brahmas.

Aus astrologischer Sicht bezieht sich das Leben der Menschen auf ihre Geburtsminute am Aszendenten und die planetare Sonne als Symbol und Psychodynamik unseres Seins, unseres Willen, Denkens und Handelns.
Bruno Huber hat in seinem Aufsatz  Dasgalaktische Zentrum und die Zeitalter-Lehre 
dem GZ eine neue Rolle zugewiesen. Er relativiert die Präzession als alleinige Leitlinie für die astrologischen Zeitalter und weist darauf hin, dass auch das GZ die gleichen Zeitalter auf der Basis des ptolemäischen Herrschersystems unterstützt. Hierbei wird zudem die Fragwürdigkeit des Grössenunterschiedes zwischen Tierkreiszeichen und Sternzeichen beseitigt. Bruno Huber schreibt:

Müssten wir also nicht richtiger von einem Fische- und Schütze-Zeitalter reden? Und beim Kommenden vom WASSERMANN-STEINBOCK-Zeitalter? Warum nicht? -Aber eigentlich müsste dem Astrologen hier etwas auffallen! Beachtet man nämlich die Herrscher der beiden genannten Zeichenpaare, so findet sich's, dass es «zufällig» je die gleichen sind. Fische und Schütze haben klassisch den Jupiter, und Wassermann und Steinbock den Saturn als Herrscher. Und wenn man den Frühlingspunkt und das Galaktische Zentrum in die Vergangenheit zurückrechnet, so zeigt sich auch dort dasselbe Muster: dass sich nämlich die beiden Messpunkte grosso modo immer (mit kleinen Randüberschneidungen) in herrschergleichen Zeichen und Bildern bewegen. Nachfolgende Tafel macht das deutlich:





Der innere Kreis beschreibt die astrologische Realität, mit der wir arbeiten mit der aktuell zugrunde gelegten 30 Grad Zeichen-Verteilung mit eingezeichnetem Herrschersystem. Der äussere Kreis zeigt die realistische kosmische Verteilung der Tierkreiszeichen am Himmel mit eingetragenem GZ auf 27 Grad Schütze. 


Die kosmische Sonne
Die vorstehende Grafik zeigt das GZ als unsere kosmische Zentralsonne der Milchstrasse exakt im Übergang zwischen Skorpion und Schütze. Dabei wird akzeptiert, dass der Widderpunkt weiterhin in den Fischen liegt und die Sternzeichen sich durch die Präzession weiterbewegt haben.
Entscheidend ist die Stellung des GZ als unsere kosmische Zentralsonne zu Beginn des Wassermann/Steinbock-Zeitalters auf 27 Grad Schütze.

Wenn wir uns die Stellung dieser Zentralsonne genauer ansehen, so fällt auf, dass genau an dieser Stelle das Tierkreiszeichen Der Schlangenträger von 29 Grad Schütze bis 17 Grad Steinbock liegt.



Eigentlich interessiert uns dieses 13. Tierkreiszeichen nur wenig, ist es doch Teil des Skorpion. Doch wenn wir bedenken, dass hier die kosmische Zentralsonne GZ liegt, so interessiert uns das Wesen und die Interpretation dieses jetzt so wichtigen Bereiches doch schon eher.


Die Bedeutung des GZ
Eine sehr interessante Frage ist aus astrologischer Sicht noch zu besprechen, die Wanderung des rückwärts an der Ekliptik laufenden Frühlingspunktes und die Wanderung des vorwärts nach den gleichen Gesetzen laufenden galaktischen Zentrums um 1 Grad in 72 Jahren (s. Aufsatz von Bruno Huber).
Beide Punkte laufen an der Ekliptik, unserem Messkreis, mit der gleichen Geschwindigkeit in gleich langen 30-Grad Zeichen-Einheiten aufeinander zu. Es ist daher vollkommen egal, ob die den Zeichen zugrunde liegenden Tierkreiszeichen ungleich lang sind. Es gelten die gleich langen 30 Grad Einheiten der Zeichen für beide Punkte, den irdischen Präzessionspunkt FP und den kosmischen GZ-Punkt.

Wir leben am Anfang des Wassermann-Zeitalters. Der Frühlingspunkt FP und der Punkt des galaktischen Zentrums GZ streben beide mit der gleichen Geschwindigkeit ihrem Endpunkt, der Spitze der Lebens- und Weltenachse in 30 Grad Steinbock/0 Grad Wassermann zu. Hier wird sich in etwa 2200 Jahren eine endgültige Synchronisation ergeben, wenn FP und GZ am selben Ort sind.
Heute wird die Synchronisation nur von solchen Menschen erreicht, deren Sonne mit dem GZ eine Konjunktion bildet. Der Orb beträgt etwa 10 Grad.




Mythologie:
für GZ im Schlangenträger auf 27 Grad Schütze
Der gängigsten Überlieferung nach stellt der Schlangenträger Asklepios (lat. Äskulap), Sohn des Apollon und seiner Geliebten Koronis, dar.
Seine Geburt stand unter einem unguten Stern. Koronis hatte sich einen weiteren Geliebten genommen, worauf der eifersüchtige Apollon sie tötete. Noch im Sterben verriet sie ihm, dass sie ein Kind von ihm in sich trage. Apollon gelang es, das Kind zu retten. Er ließ den Knaben von Cheiron, einem weisen Kentauren, aufziehen. Dieser unterwies ihn in der Heilkunst und Asklepios wurde alsbald selbst ein großer Heiler und Wohltäter der Menschheit. 

Aus kosmischer Sicht haben wir es also mit der Äskulap-Heilerenergie zu tun und Menschen, die auf 27 Grad Schütze geboren sind (Orb beachten), dürften sich dieser Heilerenergie verpflichtet fühlen. Zudem sollten wir die Konstellation des GZ in unser Radix eintragen und die Aspekte ansehen und bewerten. 

Aus dem GZ ist nicht nur unser Kosmos, sondern es sind auch unsere Zivilisation und wir selbst daraus geboren. Nach der indischen Philosophie ist das GZ der Ort der kosmischen Geburt aus dem göttlichen Urgrund und daher weiblich. Wir Menschen sind ja Sternenstaub und tragen alle physischen, emotionalen und spirituellen Elemente des gesamten Kosmos in uns. So ist das Galaktische Zentrum auch für uns Menschen der kosmische Uterus.

Der Ort, wo das GZ (roter Stern) im Radix liegt, ist daher der Ort, wo unser aller kosmische Wesenheit sich zuhause fühlt und seine göttliche Geborgenheit empfindet. Hier bezieht der Mensch seine spirituelle Energie und seine kosmische Regenerierung.
Für den Eigentümer des Radix bedeutet dies, dass seine kosmische Heimat im Schützen im 7. Haus in Konjunktion mit Sonne, Mond und Merkur-Morgenstern am DC der Begegnung mit den Mitmenschen liegt. Interessant ist dieses Beispiel insofern, als GZ (roter Stern) und FP (grünes Kreuz) symmetrisch zur Yodfigur und zum Lebensbaum /Weltenachse in Lilith-Pluto liegen

Ein weiteres Radix mit eingetragenem GZ und FP


Das GZ (roter Stern) liegt im 3 Haus der Wissenschaft und der Kommunikation am IC der Familie in Konjunktion mit der Sonne, sowie Venus- und Merkur-Abendstern



Galaktische Synchronisation
Beide Radices zeigen eine Konjunktion zwischen der eigenen Sonne und dem GZ. Dies bedeutet, dass die Eigner einen Synchronisationstrahl zum GZ haben, also eine direkte Verbindung von ihrem eigenen Wesen zu ihrer psychodynamischen Sonne und dem Galaktischen Zentrum, sie demnach verbunden sind mit der Quelle des Lichts. Zudem sind sie in ihrer Psyche auf die Heilerenergie ausgerichtet und sollten sich dem Asklepios verbunden fühlen.
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Donnerstag, 5. Januar 2012

2012 und die galaktische Synchronisation

Ich möchte hier ein Weltbild vorstellen, das geeignet ist, unsere derzeitige Lebenswirklichkeit zu verstehen, zumindest soweit, als dies im täglichen Leben beobachtet und erfahren werden kann.

Galaktisches Weltbild
Um das GZ zu verstehen, müssen wir uns bewusst machen, dass es sich um eine kosmisch-energetische Konstante des Ein- und Ausatmens handelt, als ein Tor zur Bewusstseins-Wirklichkeit auf der Ebene des Tierkreises. Die gesamte Galaxis mit all den vielen Sonnen, deren Planeten und Wesen auf den belebten unter ihnen sind eine Ausatmung des grossen Schöpfers, der mit dem Wiedereinatmen durch den grossen Schlund alles wieder in sich zurückzunehmen gewillt ist.