Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/
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Sonntag, 29. Oktober 2017

Was ist Spirituelle Astrologie?

Wer bin ich?
Das Besondere an der Spirituellen Astrologie ist, dass der Wesenskern in die Betrachtung mit einbezogen wird. Aus dieser Sicht werden die Fragen beantwortet
- Wer bin ich?
- Was will ich hier auf Erden?
- Was sind meine Aufgaben?
Dies sind die wesentlichen Fragen, die jedem Menschen schon mit der Geburt mitgegeben sind.
Als Kind und Heranwachsender kann der Mensch einfach so vor sich hinleben, weil die lernende Eintimmung auf das Leben es so erfordert. Doch als erwachter Mensch stehen diese Fragen unausweichlich an und sollten beantwortet werden können.

Der Zugang zum Wesenskern 
Der Wesenskern, das innere höhere Selbst, ist nicht von dieser Welt, sondern es ist ein geistiges Wesen und von Natur aus innig mit der geistigen Welt verbunden. Es erscheint astrologisch im Zentrum der Horoskopgrafik.
In der profanen Astrologie gibt es keinen Zugang zum Wesenskern. In der spirituellen Astrologie wird hingegen besonderer Wert auf diesen Zugang gelegt. Dies kommt schon dadurch zum Ausdruck, dass die Zeichenenergie sich nicht nur nach aussen auf die Häuserebene, sondern auch auf den inneren Wesenskern richtet. Dies wurde von Peter Orban erkannt, der die nachfolgende Zeichenrosette kreiert hat.
Um den Zugang zum Wesenskern zu erhalten, ist es erforderlich, dass sich der Mensch seinem inneren unvergänglichen Wesen zuwendet und sich mit ihm verbindet.

In der Spirituellen Astrologie geht die Zeichenenergie an den Zeichengrenzen direkt vom Wesenskern aus. Dies wird in der nebenstehenden archetypischen Rosette von Peter Orban deutlich.
Planeten an Zeichengrenzen sind direkt mit dem Wesenskern verbunden und werden daher als 'spirituelle Planeten' bezeichnet. Aspekte auf spirituelle Planeten sind als ein Hinweis über die Art und Weise zu werten, wie sich dieser Mensch mit geistigen Gedanken in seinem Bewusstsein beschäftigt.

Steht z.B. die Sonne in 0 Grad Steinbock, so ist dies eine spirituelle Sonne und sie trägt die gesamte Energie des schon durchwanderten Zeichens Schütze in sich. Daher ist das Denken und Wollen dieses Menschen von seinem Wesenskern her bestimmt.

Das Aspektbild ist Ausdruck des Bewusstheitsgrades und ist als ein Bewusstheitsschaltplan zu verstehen. Von allen Aspekten hat ausschliesslich die Opposition einen Zugang zum Wesenskern, Dies wird schon dadurch deutlich, wenn man sich die Mondknotenachse ansieht, die ja immer den Wesenskern mit einbezieht und aus welcher der Schicksalsausgleich erkannt werden kann.

Ein weiterer Zugang zum Wesenskern entsteht durch das Bewusstmachen innerer Bewusstseinsräume, die den Wesenkern mit einbeziehen und als besondere Lebensaufgaben vom höheren Selbst bestimmt und geleitet werden. Hier sind insbesondere das Hexagramm, die Drachenfigur und die Yodfigur zu nennen, die wegen der inneren Oppositionsaspekte als Schicksalsaufgaben zu verstehen sind. Wer eine solche Schicksalsaufgabe in seinem Geburtsradix hat, sollte sich unbedingt mit diesem Bewusstseinsraum vertraut machen und diese Schicksalsaufgabe annehmen

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Der Zugang zum Wesenskern im Radix

Für mich ist die Astrologie ein Informationssystem und das Radix ist zu lesen wie ein Lesebuch der Symbole. Der Zugang zum Wesenskern geschieht über die Opposition, die als einziger Aspekt zum Wesenskern, dem höheren Selbst des Menschen führt.

Ja, selbstkritisch und ehrlich im 12.Haus, das gefällt mir.
Ich nehme mal mein eigenes Radix, in dem ich mehrere Möglichkeiten des oppositionellen Zugangs zum Wesenskern habe. Ich gehe davon aus, dass der Zugang von der MKN-Achse aus im 12.Haus am ehesten einsichtig ist, zum Wesenskern zu finden.

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Die Opposition der Mondknotenachse
Der absteigende MKN zeigt das Karma aus vergangenem Leben. Mit Uranus im Stier an der Spitze von H12 dürfte dies mit einem Leben als Pionier und Entdecker zusammenhängen, der eher in der Abgeschiedenheit gewirkt und dort emotionale Bindungen enttäuscht hat durch aktives Verlassen in der zwölfthäuslerischen Abgeschiedenheit. Nach der Altersprogression wurde dies im Jahre 2004 ausgelöst, im selben Jahr, als ich mich entschloss, mein weiteres Leben auf der Insel Hispaniola zu verbringen, ein deutlicher Hinweis darauf, wo es stattgefunden hat.

Der aufsteigende MKN zeigt das Dharma des jetzigen Lebens. Mit dem aufsteigenden MKN in Konjunktion mit Venus im Skorpion an der Spitze H6 sind tiefgehende Emotionen der Besitzergreifung verbunden, festzuhalten an eingegangenen Verbindungen, Verpflichtungen und Hilfszusagen. Der Lernprozess im Skorpion besteht indessen im Loslassen, Befreien von Fremdbestimmung und Transformieren von Gefühlen in noch grössere plutonische Liebe. Pluto, der Herrscher von Skorpion zeigt, wohin es geht. Mit Pluto in 0 Grad Löwe in H2 an der Spitze einer Yodfigur geht es um höhere Werte im Sinne eines übergeordneten Auftrags, verbunden mit schöpferischen Emotionen.


Der astrologische Weg zum Wesenskern

Jeder Opposionsaspekt ist anfangs geprägt vom Gegensatz des Entweder - Oder. Dieser Gegensatz ist auszugleichen, um zum Sowohl - Als auch zu gelangen, der Überwindung der Gegensätze. Wenn dieser Ausgleich gefunden ist, entfällt der Gegensatz und es bleibt der Wesenskern, der jetzt zum TAO geworden ist, der Vereinigung der Gegensätze, wie mit dem YIN und YANG.

Im astrologischen Beispiel meines eigenen Radix entspricht dies dem Ausgleich zwischen absteigendem und aufsteigendem MKN. Es geht um den Gegensatz emotionaler Bindungen und deren Auflösung durch Loslassen und Transformation, um zum TAO der Ganzheit und des Heilseins im Wesenskern zu gelangen.

Samstag, 12. März 2016

Gibt es eine karmische Verantwortung für den Mitmenschen?

Mahuna hat eine entscheidende Frage gestellt: 
Wenn ein Mensch sein Karma restlos aufgearbeitet hat, wird das Leben ihn dann schützen vor negativen Einflüssen, wie Krankheit und schmerzvollem Tod?
Ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch eine inkarnierte Engel-Wesenheit ist.
In einer Rückführung während meiner API-Ausbildung in Psychosynthese bei David Bach, Schüler von Roberto Assagioli, Schüler von C.G,.Jung, bin ich zwischen zwei Inkarnationen gelandet und habe dabei solche Erfahrungen machen dürfen.

Daher gibt es aus meiner Sicht zum einen ein persönliches Karma, das jedes von uns selbst verursacht und zum anderen eine karmische Verantwortung, die ich als geistiges Wesen zum Wohle der Schöpfung übernommen habe. Das persönliche Karma restlos aufzuarbeiten ist sehr wertvoll. Die Aufgaben, die wir zudem als karmische Verantwortung mitbekommen haben, sind davon nicht betroffen, sie beginnen mit dem Zeitpunkt, in dem wir beginnen, auch den Aszendenten zu leben und wir spüren, dass unser Wesenszentrum, das Selbst, direkt mitbeteiligt ist.

Die Aufgaben der karmischen Verantwortung erscheinen, wie die Lebensaufgaben, im Zeichen des Aszendenten. Und die Sonne bringt sie an den Tag. Sie geht zwar nicht am AC auf, ist aber auf eine geheimnisvolle Weise mit ihm verbunden. Man spricht davon so, dass der Mensch im Laufe seines Lebens mehr den Aszendenten, als die Sonne lebt. Was heisst das? Dane Rhudhyar beschreibt das aus der Sicht der sensitiven Punkte so: Lege die Sonne auf den Aszendenten. Bei den gängigen sensitiven Punkten ist dies der Normalfall.
Die karmische Verantwortung
Ich fasse die wesentlichen Punkte zusammen.
.1 Als Mensch habe ich auch eine karmische Verantwortung
.2 Diese beginnt dann, wenn ich nicht mehr nur die Sonne, sondern auch den Aszendenten lebe
.3 Der Zugang wird durch die innere Wesenheit, das Selbst im inneren Kreis des Radix ausgelöst

.4 Das Selbst spricht sich astrologisch in der AC-DC Opposition aus, nach aussen zur Mitwelt am DC
.5 Der Wille der Sonne erscheint am DC; dort ist die karmische Verantwortung wirksam zu deuten
.6 Dieses karmische Willenszentrum am DC kann als geistige Sonne bezeichnet werden


Ich lege also meine Sonne auf den Aszendenten. Wenn der Wesenskern, das Selbst, mitbeteiligt sein soll, müssen wir in die Opposition gehen und dort ist der Deszendent. Hier am Deszendenten befindet sich die Mitwelt, das Gegenüber, der Mitmensch. Hier finde ich die Aufgaben der karmischen Verantwortung für den Mitmenschen und die Mitwelt in Zeichen und Haus, ggf. gemeinsam mit einem dort vorhandenen Planeten.

Beispiel (mein eigenes):

Die karmische Sonne der Verantwortung steht in Konjunktion mit Merkur-Morgenstern am DC. Diese Konstellation im Zeichen Schütze bedeutet, dass dies eine sinnvolle verbale Teilhabe an einem transzendentalen Wissen ist, das mit Merkur dem Götterboten mitgeteilt und wirksam werden kann.

Dienstag, 16. Februar 2016

Der astrologische Zugang zum Selbst

Der innere Kreis im Horoskop
Der innere Kreis im Horoskop repräsentiert astrologisch den Wesenskern im Menschen. Der Wesenskern ist die ewige geistige Wesenheit im Menschen, eine dualistische Schöpfung aus Gott, anfangs göttliches Licht vom Lichte Gottes, durch die Dualität von Licht und Schatten abgespalten von Gott und dem göttlichen Willen. Der eigene Wille des Sein-, Haben- und Bedeuten-wollens schafft Karma und Schatten. Der Wesenskern ist durch die Anhäufung von Karma nur noch der Schatten des göttlichen Lichtes. Das göttliche Licht im Menschen erleidet Verdrängung in die innere Unendlichkeit im Herzzentrum, dem 12-blättrigen Lotos. Der Mensch ist nur noch ein Schatten seines (Licht-) Selbst durch das Karma, das er angehäuft hat.

Dualität ist nicht Polarität:
Polarität ist Gleichartigkeit, Einheit im Gegenüberstehen, wie Mann und Frau, YIN und YANG.  
Dualität ist Abhängigkeit, wie Licht und Schatten, Gut und Schlecht, Gott und Teufel. In der Dualität ist Schatten dort, wo kein Licht ist. Schlecht ist da, wo das Gute fehlt. Der Teufel ist da, wo Gott nicht ist.


Umgeben vom physischen Körper (Häuser), seinem Lebensenergieleib (Sternzeichen) und seiner astralen Seelen-Psychodynamik (planetare Entitäten) macht sich die geistige Wesenheit durch ihr Bewusstsein (Aspektarium) bemerkbar. Der innere Wesenkern des Menschen ist umgeben von der Bewusstseinsschaltung, den Aspektverbindungen zwischen den Planeten. Der bewusste Zugang zum inneren Wesenskern kann astrologisch jedoch allein durch die Oppositions-Aspektlinien erfolgen, die den inneren Wesenskern als einziger Aspekt erschliessen.  

Die Opposition als Zugang zum Wesenskern:
Es gibt drei Arten von Oppositions-Aspektlinien zum Wesenskern:
.1 eine Opposition zwischen zwei planetaren Entitäten, 
.2 Opposition zwischen auf- und absteigendem Mondknoten und 
.3 der archetypische Lebensbaum als Zugang zum inneren Selbst


Das nebenstehende Beispiel zeigt alle drei Arten des Zugangs zum inneren Selbst. 
.1 Opposition Mond - Chiron und Opposition Pluto - Lilith
.2 Aufsteigender Mkn im Skorpion und absteigender Mkn im Stier
.3 Archetypischer Lebensbaum zwischen 30 Grad Krebs und 30 Grad Steinbock, in diesem Radix identisch mit der Mittelopposition in der Pluto-Lilith Yodfigur.


Auflösung der Polarität
Damit ist der bewusste Zugang zum Wesenskern auf das Entweder - Oder der Oppositionen beschränkt, die sich psychodynamisch als Polarität im Menschen äussert. Polarität bedeutet jedoch  nicht nur, zum Sowohl - Als auch zu gelangen, dem Ausgleich der Gegensätze, sondern auch und insbesondere, zur einenden Synthese zu kommen, womit die Gegensätze ihre Existenz verlieren. Ganz praktisch bedeutet dies Selbstwerdung, Auflösung von Karma im Wesenskern des Menschen.
 
 
Der Zugang zum Wesenskern
Die uralte indische Kultur ist uns wissenschaftlich und rational orientierten Westlern in dieser Frage weit überlegen. Im Sat chakra nirupana (engl.) wird die Psychodynamik der Lotosblumen-Bewusstseinszentren im Menschen detailliert dargestellt. In den Seins-Prinzipien (dt.)werden die Aufgaben zur Selbstwerdung in den Zentren eingehend beschrieben. 

Im Zusammenhang mit der Astrologie bilden sich die sieben Bewusstseinszentren auf der Opposition zwischen Krebs und Steinbock stufenweise ab, archetypisch repräsentiert durch den Lebensbaum, der in jedem Menschen urständet. Zwischen dem unteren 4-blättrigen Kundalini-Krebslotos und dem oberen 1000-blättrigen Lichtlotos herrscht die Lebensenergie-Spannkraft im Menschen. Der mittlere 12-blättrige Herzlotos liegt nicht nur auf der marsischen Rajas-Lebensdurchsetzungsstufe und der skorpionischen Transformationsstufe, sondern repräsentiert auch den inneren Wesenskern, das Selbst im Menschen.


Der innere Wesenskern
Astrologisch kann jeder Oppositionsaspekt zur Erfahrung des inneren Wesenskerns herangezogen werden. Aus archetypischer Sicht hingegen ist es vorteilhaft, von der Lebensbaum-Achse Krebs - Steinbock mit der Kundalini - Geist Polarität auszugehen. Glaubensbestrebungen, aus dieser Polarität eine Dualität zu machen, also Kundalini vom Geist abhängig zu machen, im Sinne von, wo Kundalini ist, da ist kein Geist, sind fehlgeschlagen. Dies hat nur zu einer extremen sexuellen Verteufelung der Kundalini-Lebensenergie im Menschen geführt und den Lilith-Verdrängungskomplex gestärkt, was grosse Teile der Menschheit karmisch belastet und viele ins Verderben geführt hat.


Wie jede Polarität streben die beiden Pole von Kundalini und oberstem Geist im Menschen eine Vereinigung im Licht des Herzzentrums, dem menschlichen Wesenskern an. 
In Analogie zu Demut und Gnade, Gebet und Erhörung, Bitte und Erlösung werden im Herzzentrum sowohl Krebs-, als auch Steinbockenergie zu einer Ganzheit vereinigt. 
                          
Daher gibt es im12- blättrigen Herzlotos ein Hexagramm mit einem Trigon nach oben (Lebensenergie) und einem Trigon nach unten (Geist), die hier zu einer Einheit verschmelzen und die Polarität in der Synthese auflösen zu einer bewussten Vergeistigung der Sexualität. Dies kann eine tantrische Vereinigung, aber auch eine Verschmelzung im Licht sein. In der tantrischen Vereinigung wird Kundalini im Herzzentrum vergeistigt. Die Verschmelzung im Licht führt zu einer lustvollen Vereinigung in liebevoller Gemeinsamkeit