Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/
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Mittwoch, 9. Juni 2021

Die Astrologie der Siebtstrahlersonne


Die Symbolik der Zahl 7 gründet auf der Zahl 6 und fasst diese Sechs als das Siebente, das Herrschende im Sein zusammen. Es 
kann sowohl als das schöpferische Innere, als auch die zusammenfassende Essenz autreten. So kann der Sonntag sowohl am schöpferischen Anfang oder zusammenfassenden Ende der Woche stehen.

Das Symbol der Zahl 7 findet in der Bienenwabe ihren sinnfälligen Ausdruck. Das ist der Bien, der in der Mitte steht und der schöpferische Kern der Bienenwabe ist.


Um den Siebtstrahler zu verstehen
, machen wir jetzt eine kleine Reise durch die Philosophie des Lebensbaumes.

In der Astrologie tritt die Siebenheit im Lebensbaum auf, der durch die sieben Hauptaspekte als die sieben Zweige dieses ätherischen Baumes des Lebens gebildet wird. Dieser symbolisiert den siebenstufigen Weg des Menschen vom Uranfang aus durch seine wiederkehrenden Leben bis hin zum Licht. Astrologisch sind dies die sieben Aspekte Konjunktion, Halbsextil, Sextil. Quadrat, Trigon, Quincunx und Opposition als Zweige des Lebensbaumes. Hierbei ist die Opposition als höchste Stufe das Herrschende im Sein, indem dieser Aspekt als einziger Zugang zum innersten Kreis, dem Symbol für die spirituelle Wesenheit des Menschen hat.

Die Menschheit als Ganzes befindet sich ebenfalls auf einem siebenstufigen Weg zum Licht. Mit den sieben Stufen des Herrschersystems von Sonne/Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus wird ein siebenstufiger Pfad der menschlichen Entwicklung gebildet. Und diese menschliche Entwicklung findet ihre Analogie im sechsfachen Lotosblumensystem im astralischen Inneren des Menschen. Die siebente 1000-blättrige Lotosblume fasst die sechs unteren 4-, 6-, 10-, 12-, 16-, 2-blättrigen Blumen, die zusammen 50 ergeben, multipliziert mit der Königszahl 20 zu 1000 zusammen. 

Der Mensch erscheint im Holozän, der jetzigen Warmzeit, die nach der letzten Eiszeit vor etwa 10800 Jahren begann, wie wir aus Eisbohrkernen der Antarktis wissen. Das war die Zeit, als der Frühlingspunkt in 0°Löwe an der Löwe/Krebs-Zeichengrenze, dem Vater/Mutter-Urgrund, dem Herzen des Löwen. dem Stern Regulus lag. 

Seither wanderte der Frühlingspunkt alle 72 Jahre um 1° weiter durch die 5 Erdzeitalter von Krebs, Zwillinge, Stier, Widder und Fische von je 2160 Jahren, steht heute in 2°Fische und wird in etwa 100 Jahren in das Zeichen Wassermann eintreten. 

Wenn wir wissen wollen, wie die menschliche Entwicklung grundsätzlich abläuft, dann schauen wir uns die Entwicklung der Menschheit als Ganzes im Lebensbaum an, von der Geburt im Vater/Mutter-Urgrund bei 0°Löwe in 6 Stufen bis hin zum Lichtpunkt in 0° Wassermann. Der geistige Anfangs- und der geistige Endpunkt, sie liegen in 0° und sie bilden die siebente spirituelle Stufe. 

Die Sonne bringt es an den Tag, auf welcher Stufe der menschlichen Entwicklung wir in dieses Leben eingetreten sind. Steht die Sonne in Löwe oder Krebs, so handelt es sich um eine Erststrahlersonne, und der Mensch ist eine Erststrahler-Persönlichkeit. Mit der Sonne in Zwillinge oder Jungfrau liegt eine Zweitstrahlersonne vor, und der Mensch ist eine Zweitstrahler-Persönlichkeit usw. Steht ein Planet an Zeichengrenzen (Orb 1-3°), dann ist dies ein geistiger Planet, so auch die Sonne. Mehr über die Sieben Strahlen findet sich in `Die Astrologie der Sieben Strahlen` 


Die Sonne in Zeichengrenzbereichen ist eine Siebtstrahlersonne
, weil die 12 Zeichen im Geburtshoroskop einer 12-blättrigen Blume gleichen und die Zeichengrenzen mit dem geistigen Zentrum des Horoskops verbunden sind.

Ein Maximum an Zeichenenergie ist bei 12° im Zeichen. In Grenzbereichen liegen jedoch keine Null-Energien vor, sondern sie sind hier mit dem geistigen Wesenskern wie bei einer Blütenrosette verbunden und tragen daher geistige Energien nach aussen. Der archetypische Regent der Zeichengrenzen ist die Sonne, Steht die Sonne in den Zeichengrenzbereichen bis zu 3-4 Grad zur Zeichengrenze, so hat sie Zugang zum Wesenskern und ist daher eine geistige Sonne. Der Mensch hat eine Siebtstrahlersonne und ist eine Siebtstrahler-Persönlichkeit. 

Anfragen für spirituelle astrologische Beratungen an hajoba@gmail.com

Freitag, 27. November 2020

Astrologie, Spirituelles Erwachen

Ich las einen interessanten Beitrag von Adam Sanchez `Das Zeitalter des Wassermann-Erwachens`, den er in `Stillness in the storm` geschrieben hat, übersetzt von Antares in `Transinformation`. Ich finde das Thema passt sehr gut zu meinem Blog-Thema und deshalb schreibe ich den folgenden Beitrag über `Das Spirituelle Erwachen in der Astrologie`.


Das schöpferische Potenzial: Wir Menschen sind irdische und kosmische Wesen zugleich. Alles, was sich am Firmament abspielt, hat auch mit uns selbst zu tun. Der Himmel spricht in kosmischen Symbolen, Sonne, Mond und Sterne kommunizieren in der kosmischen Sphärenharmonie der 12 Äonen-Sphären. Mit unserem Bewusstsein können wir Teil der kosmischen Sphärenharmonie sein und das synchrone Geschehen am Firmament ablesen, das sich auch in uns selbst abspielt. Wir lesen in diesen Symbolen und erfahren, was der Himmel mit uns teilen möchte, mit uns Menschen, die wir in der jetzigen Warmzeit, dem Holozän leben.

Das Platonische Weltenjahr umfasst 25920 Jahre mit 12 Weltenmonaten zu je 2160 Jahren und ist die Zeit, die der Frühlingspunkt braucht, um einmal die gesamte 360°-Ekliptik zu umrunden. Der Frühlingspunkt wandert daher  in 72 Jahren um 1° rückwärts im Sternzeichenkreis weiter, liegt zurzeit bei 2° im Zeichen Fische und wird etwa um das Jahr 2200 in das Zeichen Wassermann eintreten, wie aus der Tabelle `Zyklus der Präzession`zu entnehmen ist.

Der Mensch und seine Zeit im Holozän: Das Holozän begann nach der letzten Eiszeit, als der Frühlingspunkt in 0°Löwe auf den Vorderpfoten des Löwen im Regulus, dem Hauptstern des Zeichens Löwe, dem `Herz des Löwen` lag. Rechnet man die Zeit bis zu 0° Löwe zurück, so kommt man auf das Jahr 8600 v.Chr.

Sternbild Löwe (Copyright © 2003 Torsten Bronger)


Der Lebensbaum des Menschen: Als der Frühlingspunkt vor 10800 Jahren in 0° Löwe lag, da begann die astrologisch relevante Zeit des Menschen. Das war der Beginn der sieben Zeitalter im Lebensbaum des Menschen. Das war zum Ende der letzten Eiszeit, gleichzeitig etwa der Beginn der jetzigen Warmzeit und es war die Zeit der Atlanter, von denen Platon in seinem Timaios berichtete, nachzulesen in meinem noch unveröffentlichten Buch `Die Astrologie der Sieben Strahlen` im 1. Kapitel `Die bemessene Zeit` unter `5. Die Warnung der Atlanter`.

 Quelle API-Schule 

Die Astrologie der Sieben Strahlen: In 0°Löwe (= 30°Krebs), da liegt der Urgrund, das Wurzelwerk des Lebensbaumes, der sich in sieben astrologischen Stufen zum Lichtpunkt in 0° Wassermann (= 30°Steinbock) erstreckt. Diese sieben Stufen sind die Aspekt-Zweige des Lebensbaumes der Sieben Strahlen und gleichzeitig die sieben Zeitalter der derzeitigen Holozän-Warmzeit. 

1.Strahl, Die Konjunktion (Krebs-Löwe Zeitalter, Regent Sonne)

2.Strahl, Das Halbsextil (Zwillinge-Jungfrau Zeitalter, Regent Merkur)

3.Strahl, Das Sextil (Stier-Waage Zeitalter, Regent Venus)

4.Strahl, Das Quadat (Widder-Skorpion Zeitalter, Regent Mars)

5.Strahl, Das Trigon (Fische-Schütze Zeitalter, Regent Jupiter)

6.Strahl, Das Quincunx (Wassermann-Steinbock Zeitalter, Regent Saturn)

7.Strahl, Die Opposition (Zeichengrenzen Zeitalter des Lichtes, Regent Uranus)


Die sieben Zeitalter im Holozän: Sie entsprechen den sieben Aspekt-Stufen von der Konjunktion bis zur Opposition, den sieben Strahlen in der Astrologie und den sieben Zeitaltern in der Holozän-Warmzeit, die seit etwa 10800 Jahren andauert.

Das Wassermann Zeitalter: Zurzeit befinden wir uns im Anfang des Wassermann Zeitalters, das eigentlich erst in etwa 180 Jahren beginnt. Wie alle kosmischen Ereignisse einen Orb haben, so haben alle Zeichenübergänge einen Orb von etwa 3-5 Grad, wie auch der Übergang vom Fische zum Wassermann Zeitalter einen solchen Orb hat.

Die galaktische Synchronisation: Das galaktische Zentrum liegt aus geozentrischer Sicht zurzeit bei 28° im Zeichen Schütze. Die `Wanderung` des GZ folgt den gleichen kosmischen Gesetzmässigkeiten, wie die Wanderung des Frühlingspunktes, allerdings in Gegenrichtung. Eine galaktische Synchronisation liegt dann vor, wenn ein Ereignis mit dem GZ auf 28° Schütze korreliert ist, was dem 20.Dezember entspricht.

Aspektfiguren, Signifikatoren der Sieben Strahlen: Wie die sieben Strahlen den 7 Aspekten von der Konjunktion bis zur Opposition entsprechen, so entsprechen die sieben Zeitalter den sieben signifikanten Aspektfiguren,

1.Strahl, der sonnenhaft-strahlende Punkt, das Ur-Einheits-Bewusstsein

2.Strahl, das merkurische kleine Auge, das Empathie-Bewusstsein

3.Strahl, die venusische Talentfigur, das Stammes-, Clan-, Sippenbewusstsein

4.Strahl, die marsische Leistungsfigur, das Ich-Bewusstsein

5.Strahl, das jupiterische grosse Trigon, das Expansions-Bewusstsein

6.Strahl, die saturnische Yodfigur, das karmische Bewusstsein

7.Strahl, die uranische Lichtfigur, das Erlösungs-Bewusstsein

 

Die Sonne bringt es an den Tag: Das Zeichen, in dem die Geburtssonne steht, das zeigt den Strahl an, in dem der Mensch mit seinem Bewusstsein durchs Leben geht. Wer z.B. am 30.Juli mit der Geburtssonne im Zeichen Löwe geboren ist, der gehört zum 1.Strahl und hat mit dem Punkt ohne Ausdehnung ein Einheits-Bewusstsein. Wer z.B. am 14.September mit der Sonne im Zeichen Jungfrau geboren ist, der gehört mit dem kleinen Auge zum 2.Strahl und hat ein empathisches Bewusstsein. Wer z.B. am 10.Mai mit der Sonne im Zeichen Stier geboren ist, der gehört mit der Talentfigur zum 3.Strahl und hat ein Sippen-Bewusstsein usw. Wer aber in einem der Zeichengrenzbereiche mit etwa 3-5°Orb geboren ist, der gehört zum 7.Strahl und hat ein spirituelles Licht-Bewusstsein, z.B. mit der Geburtssonne am 22.Dezember, dem Tag, an dem die Sonne am tiefsten steht und die Sehnsucht nach dem Licht am grössten ist.


Das spirituelle Erwachen: Es ist ein Erwachen zu seinem eigenen Potenzial, das jeder bei der Geburt mit dem Aszendenten mitbekommen hat, den Schatz seines Lebens, wie dem Kapitän eines Schiffes ein Kuvert vom Schiffseigener mitgegeben wurde, mit der Massgabe, es erst auf hoher See zu öffnen und dann zu erkennen, was seine Lebensaufgaben sind. Und dazu ist die spirituelle Astrologie da, dem Menschen zu zeigen, welcher Lebenskurs, welche Lebensaufgaben und welches Lebensziel es zu erreichen gilt.

Hans Joachim Badzong

Montag, 21. September 2020

Spirituelle Astrologie, Erkenne dich selbst

Spirituelle Astrologie hilft dem Menschen, sich selbst zu erkennen durch den Lebensbaum im Geburtshoroskop. Dieser Lebensbaum hat eine Stufenleiter; sie wächst aus dem Löwe/Krebs-, Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung und führt in 7 Stufen zum Licht.

Die Sonne bringt es an den Tag, auf welcher Stufe der Mensch steht, auf der Aspekte-Stufenleiter des Lebensbaumes der astralen Regenten, aus dem Ur über Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn zum Licht.


Spirituelle Astrologie

stellt die Frage `Wer bin ich?`

in den Mittelpunkt der Betrachtung.


Und wenn ich schon hier bin,

Was will ich hier?

Damit ist der zentrale Willensimpuls des Menschen angesprochen, der durch seinen Sonnenstand in Zeichen und Haus gekennzeichnet ist und einem der Sieben Strahlen Gottes im astrologischen Lebensbaum entspricht, welcher im Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung zwischen den Zeichen Löwe und Krebs zum Licht hin erwächst 

 

Warum bin ich hier?

Das ist die emotionale seelische Einstellung des Menschen, seine solilunare Seelengestimmtheit, seine Sonne/Mond-Relation, wodurch der Glückspunkt in seinem Leben kennzeichnet ist, der jedoch erst erreicht werden kann, wenn sich die Sonne zum Aszendenten hin entwickelt hat.


Was ist meine Aufgabe?

Damit sind AC, der Aszendent und MC, die Himmelsmitte angesprochen, die dem Menschen den eigentlichen Grund seines Daseins vermitteln (AC) und für sein Leben eine Zielsetzung, eine Berufung und einen Lebenskurs (MC) erkennen lassen 

 

Der Aszendent AC

Wenn der Mensch das Licht der Welt erblickt, dann erstrahlt das Firmament der Äonensphären über ihm und sein Lebenszug beginnt zu fahren, um nach 72 Jahren eines erfüllten Lebens den Aszendenten wieder zu erreichen und, wenn dies möglich wird, diese Reise, aber eine Oktave höher fortzusetzen. Planeten, die ggf. am Aszendenten stehen, sind die Geburtshelfer des Menschen und begleiten ihn sein Leben lang als hilfreiche Geister, evtl. jedoch auch als Kritiker, als Mahner oder als fürsorgliche Begleiter, zum Schutz oder auch um seinem Leben mehr Kraft und Stärke zu geben.

Auf der Timeline des Lebens hält der Lebenszug jedes Mal kurz an, wenn er an einem Planeten angelangt ist, um Begegnungen zu ermöglichen. Oft werden diese aber auch verschlafen oder garnicht angenommen, was zu verpassten Gelegenheiten führen kann.

Am Aszendenten wird dem Menschen jedoch auch ein Schatz des Lebens mitgegeben, eine zu lösende Aufgabe. Dieser Schatz ist dort zu suchen und zu finden, wo der Regent des AC-Zeichens in Haus und Zeichen steht. Dort soll gegraben werden, um den Schatz des Lebens zu heben und in die irdische Realität umzusetzen.

 

Das Medium Coeli MC

Das MC ist die Himmelsmitte, der Schnittpunkt der Ekliptik (Sonnenbahn) mit dem Meridian (Längengradkreis der Geburt). Das MC ist das höchste Licht der 12 Äonen-Sternzeichen bei der Geburt, ein geistig-heimatlicher Ort, von dem aus der Ruf des Himmels an den Menschen ertönt. Es ruft ihn zu seiner Bestimmung, zu seiner Berufung und zur Einhaltung seines Lebenskurses auf.

 

Das Lebensschiff

Das Leben des Menschen gleicht einem Schiff auf hoher See. Wie jedes Schiff ein Bestimmungsziel, eine Ladung und einen Kurs hat, so hat auch das menschliche Leben eine Bestimmung, eine Berufung und einen Lebenskurs, die vom MC her gesteuert werden.

Die Bestimmung ist bei einem Schiff der Zielhafen, den es zu erreichen gilt, bei einem Menschen die Entelechie des Seins, das letztendliche Bild seines Seins, das er sich vorstellen kann, das Zeichen am MC.

Die Berufung, das ist der Ruf, was im Leben die beste Aktivität mit dem Protagonisten des MC-Zeichens ist.

Der Kurs des Lebens, den das Lebensschiff fahren soll, das ist derjenige Planet, der zunächst zum MC steht, das ist der Elevationsplanet, der den Lebenskurs wie ein Leuchtturm vorgibt.

Das MC als der höchste Sonnenstand am Tage der Geburt ist in der Spirituellen Astrologie ein Bestandteil der kosmischen Sphäre und nicht Teil des Häusersystems und ist daher der Ort, wo der Geist des Menschen zu seiner eigentlichen Bestimmung hinaufreift. 

 

Der Sternzeichenkreis auf der Ekliptik

Die Ekliptik ist eine geozentrische Sonnenbahnebene, auf der die Sonne und mit Abweichungen auch die Planeten scheinbar um die Erde sich bewegen. Die Ekliptik ist eingeteilt in 12 Äonensphären, die ursprünglich als Tierbilder gesehen wurden, seit Ptolemäus aber als gleich grosse Sternzeichen bezeichnet sind. Diese Zeichen werden astrologisch auf den Menschen hin gedeutet und in der Spirituellen Astrologie als energetische Zeichenfelder gesehen mit dem Wesenskern des Menschen im Zentrum. Die Zeichengrenzbereiche sind wie bei einer Blütenrosette auf das Zentrum, Symbol für den geistigen Wesenskern des Menschen hin angeordnet und haben daher geistige Energien. 


Die Planeten laufen in diesen Zeichenfeldern entgegen dem Uhrzeigersinn und sind nach dem Goldenen Schnittmass  auf 12° in den Zeichen im Maximum ihrer Planetenkräfte. 

Planeten in den Grenzbereichen der Zeichen sind jedoch nicht kraftlos, sondern sie haben direkten Zugang zum Wesenskern des Menschen und werden daher in der Spirituellen Astrologie als spirituelle Planeten angesehen.

Alle Planeten, die in den Zeichengrenzbereichen bis zu 3-4 Grad zur Zeichengrenze stehen, haben daher Zugang zum Wesenskern und werden hier als geistige Planeten bezeichnet. 

Die Timeline als kosmisches Drehbuch

Die Timeline des Lebens ist der Lebensskript des Menschen, sein kosmisches Drehbuch. Die Grundlage des menschlichen Lebensskriptes ist das Platonische Weltenjahr von 25920 Jahren, die Umrundung des Frühlingspunktes an der Ekliptik infolge der Präzession der Erde. Dividiert man dieses Weltenjahr durch 12 Weltenmonate, so erhält man die Zeit eines Welten-Zeitalters von 2160 Jahren. Dividiert man diesen Weltenmonat wiederum durch 30 Weltentage, so erhält man 72 Jahre eines erfüllten Lebens. Und das ist genau die Zeit, die der Lebenszug braucht, um auf der Timeline des Lebens alle Planetenstationen im Geburtshoroskop abzufahren, den Horoskopkreis zu umrunden und wieder den Aszendenten zu erreichen. 

Der Lokomotivführer ist eigentlich eine Frau mit Namen Saturn. Sie startet den Zug mit der Geburt am Aszendenten und es wird an allen Stationen der Timeline kurz angehalten, um Begegnungen zu ermöglichen, bevor es wieder weitergeht, seinem Endziel des Lebens entgegen.

Jeder Planet ist eine der Stationen und an jeder Station sieht das Drehbuch schicksalhafte Begegnungen, Situationen oder Ereignisse vor, die aktiv begrüsst werden sollen aber nicht müssen. Das ist dem freien Willen des Menschen geschuldet.

Jeder kann sein eigenes Geburtshorokop prüfen, ob er die für ihn vorgesehenen Begegnungen gehabt hat oder ob er sie einfach 'verschlafen' hat.
Es ist doch einfach spannend zu sehen, wer oder was mit solchen Planetenstationen zu identifizieren ist. Sehr befriedigend ist es auch, 'seine Begegnungen' erkannt zu haben und diese mit den Planetenkonstellationen zu vergleichen.

Dienstag, 1. November 2016

Der Lebensbaum in der Astrologie



Die Sieben Strahlen sind das Wirken Gottes aus dem Urgrund der Schöpfung. Zum Urgrund der Schöpfung gehört auch das Geschehen im Paradies. Und in jenem Paradies gab es einen Baum, den Baum des Lebens. Dieser Lebensbaum ist die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Wirken himmlischer Mächte und dem irdischen Wirken des Menschen. Hermes Trismegistes beschreibt dieses Wirken zwischen oben und unten in seiner Tabula Smaragdina metaphorisch so:
'Was oben ist, ist wie das, was hierunten ist, und was hierunten ist, ist wie dasjenige, was dort oben ist, auszurichten die Wunder eines einzigen Dinges. Dieses Dinges Vater ist die Sonne, dieses Dinges Mutter ist der Mond'.

Der letzte Satz wird immer weggelassen, obwohl dieser aus astrologischer Sicht der eigentlich wichtige ist. Hier sind Vater und Mutter, Sonne und Mond angesprochen, die ein Ding bezeichnen, das als eine Himmelsleiter eine Gleichartigkeit von oben und unten, von Himmel und Erde beschreibt. Es ist ja nicht schwer, sich dies als eine kosmische Gesetzmässigkeit vorzustellen, den Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung. Dieser Urgrund überwindet die Kluft zwischen Himmel und Erde. Welcher Art ist nun diese kosmische Gesetzmässigkeit?

Die Menschen des Altertums waren Jäger und Sammler, arbeitende und viehweidende Menschen, die des Nachts den Himmel beobachteten und aus den Veränderungen am Himmel ihre jahreszeitlichen Schlüsse zogen. Sie stellten dabei fest, dass es Jahreszeiten von Frühling, Sommer, Herbst und Winter gab, deren Anfang sie unschwer als beginnende Zeit des neuen Wachstums nach einer Winterpause als Frühlingspunkt bezeichnen konnten. Am Himmel liess sich dies durch den Stand der Sonne festmachen, die als ein Lebensspender nach der Sternenbeobachtung im Zeitpunkt des beginnenden Frühlings am Morgen in einem bestimmten Sternbild aufging.


Sie suchten dies in einem Baumonument darzustellen, das einen Löwen mit Menschengesicht zeigt, dessen Augen gen Osten, der aufgehenden Sonne entgegenblicken. Warum hatten sie gerade die Sphinx, den Löwen mit dem Blick zur aufgehenden Sonne gewählt?
Die Sphinx beschreibt den Zeitpunkt, als die Sonne zum damaligen Frühlingbeginn exakt an den Vorderpfoten des nächtlich sichtbaren Sternbildes Löwe des Morgens aufging. Sie wollten genau dies der Nachwelt hinterlassen. Wann war dieser Zeitpunkt?

Hierfür müssen wir den Zeiger der Weltenuhr des platonischen ca. 26000-jährigen Weltenjahres zurückdrehen, bis die Sonne wegen der Präzession, der Kreiselbewegung der Erde nicht, wie heute, am Ende des Zeichens Fische, sondern am Anfang des Zeichens Löwe aufging.



Es gab eine Zeit, als der Anfangspunkt des Jahreslaufes, der Frühlings- oder Widderpunkt, als dieser Anfang am Beginn des Zeichens Löwe und gleichzeitig am Ende des Zeichens Krebs lag, aus kosmischer Sicht zwischen den Sternbildern Löwe und Krebs, was genau dem Stern Regulus auf den Vorderpfoten des Löwen entspricht. Es war eine Zeit, als die Götter mythologisch auf die Erde herabstiegen, um den Menschen das himmlische Wirken auf Erden nahe zu bringen. Sie nutzten dabei kosmische Wirkmechanismen, insbesondere den ekliptikalen Lauf der Sonne, die es möglich machen, dass die Menschen das himmlische Wirken des nachts am Himmel ablesen konnten. 


Der Lebensbaum im Paradies
Es war auch eine Zeit, als die Menschen in Einklang standen mit den himmlischen Wesen, den Engeln, die zu ihnen sprachen und die sie verstehen konnten. Dieser Einklang mit den Wesen des Himmels wird durch den Begriff der Konjunktion beschrieben. Die Menschen lebten zu diesem Zeitpunkt in Konjunktion mit den Wesen des Himmels. Mit Hilfe der zu ihnen sprechenden himmlischen Wesen erkannten sie, dass es einen Himmelsbaum gibt, der die Kluft zwischen ihrem Hierunten und dem grossen Dortoben wie eine Himmelsleiter überwindet.


Dieser Zeitpunkt ist als ein paradiesisches Wurzelwerk des kosmischen Lebensbaumes anzusehen, dessen Stamm zum gegenüberliegenden oppositionellen Übergang zwischen den Sternbildern Wassermann und Steinbock als Spitze des Lebensbaumes hinzeigt. Die Aspektlinien im nebenstehenden Bild zeigen sehr deutlich, wie die astrologischen ekliptikalen 30-Grad Aspektlinien ihre Energien aus dem Schöpfungsurgrund zwischen Löwe und Krebs beziehen und ihren Ursprung in der Konjunktion mit dem Urgrund der Schöpfung zwischen Löwe und Krebs haben. 

In jedem Radix-Horoskop spielt dieser Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung zwischen den Zeichen Löwe und Krebs im kosmischen Lebensbaum eine besondere Rolle, indem hier der Kundalinipunkt liegt, das verführerische Lebenselixier, den Engeln verwehrt, den Menschen ein sehnsuchtsvoller ekstatischer Höhepunkt, aber auch eine Mahnung, le petit mort, der kleine Tod. Die Krone des Lebensbaumes liegt oppositionell auf 30 Grad Steinbock, exakt zwischen den Sternzeichen Wassermann und Steinbock. Im Menschen wird dieser Lebensbaum ganz physisch vom Rückgrat gebildet, dessen energetische Spannung die Lebensenergie des menschlichen Torus beherbergt, zwischen dem Pluspol am oberen Ende im Cerebellum, dem psychoenergetischen Zentrum des 1000-blättrigen Lotos und dem Minuspol am unteren Ende im Steissbein, dem 4-blättrigen Lotos.


Die Schlange als Symbol der Schuld
Der Kundalinipunkt ist dort, wo die Schuld des Menschen ihren Urgrund hat. Schuld ist hier das Verlassen der Engel aus dem himmlischen Paradies, um als irdische Menschen die Schönheiten des Menschseins trotz Leid und Schmerz geniessen zu können. Diese Versuchung ist die Schlange im Menschen am Kundalinipunkt im Radix. Jeder Mensch war ein Engel im himmlischen Paradies und hat durch seine Inkarnation gegen das Engeldasein verstossen und damit Schuld auf sich geladen. Irgendwann im Laufe seiner Inkarnationen überkommt den Menschen die Sehnsucht nach der Heimkehr ins Engeldasein. Der Lebensbaum ist ein Symbol hierfür und das sich Hinaufarbeiten über seine sieben Stufen bis hin zum siebenten Strahl der Erhöhung zum Licht.

Die Schuld? Was ist die Schuld?
Die Schuld besteht darin, Sexualität zu erleben und die Ekstase als himmlische Wonne zu geniessen. Das hat an sich garnichts mit Schuld zu tun, jedes Tierwesen erlebt das - aber eben Engel nicht. Und darin liegt das schuldhafte Verhalten, sie wollten es als Engel ebenfalls geniessen, indem sie den Apfel assen, Sinnbild der sehnsuchtsvollen Magie des venusischen Pentagramms.
Da, wo der Lebensbaum im Radix steht, dort ist die Heilung des inneren Engels angesagt. Hier findet im Buch 'Astrologie als Therapie' von Peter Orban die
Auseinandersetzung mit der inneren Schuld, der Schlange im Menschen statt (s.S.84). Und die Schuld wird dort ans Licht gebracht, wo der Lebensbaum im Radix hinzielt, nämlich zwischen den Zeichen Wassermann und Steinbock. Hier wird die innere Schlange erhöht und die Schuld sichtbar gemacht. Hier findet das Ritual 'Die Erhöhung der Schlange' statt. Und hier kann der Mensch heimkehren ins Licht seines Engelwesens, als verborgener tieferer Sinn der Erlösung von Schuld, von dem Jesus aus Liebe zu den inkarnierten Engelwesen in Joh 3.14 spricht. Von da an können die inkarnierten Engel wieder heimkehren ins Licht.
Man beachte also diesen Lebensbaum im Radix und erkenne in den Hauspositionen den Kundalinipunkt und die Erlösung zum Licht. Ggf. dort stehende Planeten weisen auf besondere Umstände hin und geben Hinweise auf das transzendentale Verhalten des Menschen.



Das Schuldheimholungswerk
Was ist das Schuldheimholungswerk? Es ist das Werk eines jeden Menschen, wenn er sich anschickt, seinen irdischen Wanderweg aufzugeben und heimzukehren ins Lichtreich der Engel. Der Mensch soll hierbei zu seiner Schuld stehen und die Schlange in sich erhöhen. Dies bedeutet, den Lichtweg der Bhagavadgita mit dem Sat-Chakra-Nirupana zum 1000-blättrigen Lotos zu gehen und mit den Seins-Prinzipien heimzukehren ins Licht. 

Was hat das mit den Sieben Strahlen zu tun?

Der Sonnenstrahl, auf dem ich lebe, ist mein Verbindungsweg zum Licht. Der Schreiber dieser Zeilen ist ein Siebtstrahler, seine Sonne steht in 0 Grad Steinbock. Diese alte Seele schickt sich an, seinen irdischen Wanderweg zu beenden. Er hat, erkennbar an seinen vier 0-Grad-Planeten, in seinen irdischen Leben so viel Liebe zu den Mitmenschen angesammelt, dass er sich von ihnen nicht lösen möchte und ihnen auch nach Ablegen des physischen Leibes mit seiner altruistischen Gesinnung als Helfer der Menschheit und Menschlichkeit zur Seite steht. 
Er hat in seinem Radix eine Yodfigur, exakt in Konjunktion mit dem kosmischen Lebensbaum, mit Pluto in 0 Grad Löwe zu Lilith in 0 Grad Wassermann, als Lebensaufgabe dargestellt im Sextil zwischen der Sonne in 0 Grad Steinbock zu Jupiter in 0 Grad Fische. Die ausschliesslich 0-Grad-Positionen der Planeten weisen auf die Spiritualität und Weiblichkeit dieses Bewusstseinsraumes hin.

Pluto am Ende des Zeichens Krebs ist hier im 2.Haus die Verwurzelung in der materiellen Welt und in der familiären Geborgenheit und ist ein Sinnbild für die Schlange als Versuchung im Kundalini-Urgrund des Lebens. Lilith ist der weibliche Verdrängungskomplex, die verdrängte kollektive Weiblichkeit der Sophia-Menschenseele. Es ist das noch nicht ersehnte, aber potenziell erkennbare Engeldasein, das dazu auffordert, zum Lichtreich heimzukehren.
Das Sextil zwischen Sonne und Jupiter ist eine Projektionsfläche der Liebe zum Thema des Rufens, der saturnisch-gesetzmässig-mentalen Rückbesinnung auf das Wesen des Menschen. Das kleine sensitive grün bestrahlte Auge ist ein radarähnliches Erspüren der Wirklichkeit dessen, was verdrängt wurde. Es liegt im 8.Haus der Erkenntnisverdichtung zur Wahrheitsessenz und Wandlung durch Loslassen dessen, was man eigentlich festhalten will. Mit Lilith am Ende von Steinbock hat man die Verantwortung zu übernehmen für die verdrängte weibliche Seite, die immer wieder im Aussen gesucht wurde, aber hier im 8.Haus als kosmische Sophia auf seine Erlösung wartet, mit ihm heimzukehren ins Licht des Sat-Chit-Ananda, zur absoluten Seins-Bewusstseins-Seligkeit.

Sonntag, 21. August 2016

Die sieben Farben des Regenbogens

Die Sieben Strahlen sind die sieben schöpferischen Seins-Entitäten Gottes, die das Leben und Wirken in der Schöpfung erst bewerkstelligen. Gott selbst ist der unbewegte Beweger, der in seinem unendlichen Sein alle Welten durch sein Ausatmen und Wieder-Einatmen in die Existenz bringt, wodurch er selbst in allem Sein existent ist.
Jeder Mensch lebt und wirkt mit einem der Sieben Strahlen Gottes wirkt in seiner ganz eigenen bestimmten Art und Weise, die astrologisch durch den Stand der Sonne in Zeichen und Haus gekennzeichnet ist..

Ich lebe und wirke mit dem siebten Strahl des Lichtes.
Mit welchem Strahl lebst und wirkst Du?

Die sieben Farben des Regenbogens sind das Sinnbild der sieben Elohim-Schöpferwesenheiten  im Licht der unendlichen Gottheit.

1. Sonnenstrahl mit der Farbe Rot
2. Sonnenstrahl mit der Farbe Orange
3. Sonnenstrahl mit der Farbe Gelb
4. Sonnenstrahl mit der Farbe Grün
5. Sonnenstrahl mit der Farbe Türkis
6. Sonnenstrahl mit der Farbe Blau
7. Sonnenstrahl mit der Farbe Violett

Der Regenbogen ist das Sinnbild für den Bund Gottes mit den Menschen
Wenn die Menschen einen Regenbogen sehen, fühlen sie ein Glücklichsein in ihrem Inneren. Das ist der Bund Gottes mit den Menschen, der sich bemerkbar macht

Gott ist das Licht der Liebe und des Lebens, das in jedem Menschen wohnen will. Wer es annimmt und in seinem Denken, Fühlen und Wollen in Tat und Wahrheit lebt, der lebt im Licht. Und dieses Licht trägt bei jedem Menschen eine bestimmte Farbe.

Ich trage die Farbe Violett. 
Was ist Deine Farbe?

Donnerstag, 28. Juli 2016

Astrologie der Sieben Strahlen

Die Ordnung der Sieben Strahlen
Die Ordnung der Sieben Strahlen ist ein kosmisches Gesetz für die geistige Führung des Menschen in seiner Höherentwicklung zum Licht. Nach dieser Gesetzmässigkeit ist die Ordnung der Zahl Sieben in der Schöpfung ausgerichtet, so in der Ordnung des Lichtspektrums, der Ordnung in der Psychodynamik des Menschen, der Ordnung der Planeten, der Ordnung der Chakrenlehre, der Ordnung in der Astrologie und der Ordnung in der menschlichen Entwicklung zum Lichtmenschen. Es könnten noch viele Ordnungen aufgezählt werden, denn die Synchronizität der Sieben Strahlen ist universal.

Die Sieben Strahlen gehen aus von den sieben Schöpferengeln Gottes. Die kosmischen Symbole sind ihre Sprache. Der Lebensbaum mit seinen Entwicklungsstufen ist ihre Wirkstätte, im Kosmos wie im Menschen. Die Planetendynamik macht diese Sprache im Menschen bewusst.

Niemand ist ohne Grund auf seinem Sonnenstrahl geboren, jeder ist auf dem Wege seiner eigenen Entwicklung, und wird genau an jenem Ort und in jenem Strahl geboren, die ihm entsprechen.
Vertraue deiner geistigen Führung!


Der Sonnenstrahl

.1 Aphorismen der Sieben Strahlen
.2 das Sonnenlicht und die 7 Farben
.3 die 7 Planeten im astrologischen Lebensbaum
.4 die 7 astrologischen Aspekte und Bewusstseinsräume
.5 der Lebensbaum im Menschen und seine Eigenschaften
.6 die Seins-Prinzipien der sieben Strahlen
.7 die Transformation



1.Sonnenstrahl

.1 Leben im Einklang mit dem Urgrund der Schöpfung

.2 Die Regenbogenfarbe Rot, Vitalität pur, Farbe des Blutes, der vitalen Lebensenergien, der körperlichen Liebe und des Lebenskampfes

.3 Die Energie der Zeichen Löwe und Krebs wird durch die Planeten Sonne und Mond in den Menschen hineingetragen. Es sind die männlich-weiblichen, urschöpferisch-polaren, sich zu einem Ganzen verinnerlichenden und ergänzenden Lebensenergien von YIN und YANG im TAO 

.4 Das Bewusstsein des Erststrahlers lebt in Einheit mit dem göttlichen Urgrund, astrologisch die Konjunktion, Verschmelzung mit dem Leben und allem Begegnenden

.5 Diese psychodynamische Entwicklungsstufe des Menschen betrifft das Wurzelwerk des Lebensbaumes mit der Kundalini-Energie. Hier sind die Kundalini-Energien im 4-blättrigen Wurzellotos, das Sexualitätszentrum, Minuspol der energetischen Batterie-Ladung im Menschen. Dieser Pol soll im Gleichgewicht sein mit den Energien im Pluspol des 1000-blättrigen Lotos in der Krone des Lebensbaumes

.6 In den Seins-Prinzipien ist dies die Arbeit mit dem 4-blättrigen Lotos der Begierdeglut zur Beherrschung der Begierden von Macht, materieller Gier und Erfolgszwang

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.7 Transformation zu Kunst und Kreativität, Sinn für Schönheit, Schöpferisch tätig sein, Überwinden der niederen Sinnlichkeit. Die Entfaltung des Licht-Zentrums im Pluspol ist abhängig davon, dass sie mit der sexuellen Kundalini-Energie des Wurzelzentrums im Gleichgewicht ist.


2.Sonnenstrahl
.1 In Harmonie mit dem Schicksal durch die Erlösung der Schatten

.2 Die Regenbogenfarbe Orange, Farbe des Goldes, triebhafte Gier nach Macht, Reichtum und Grössenwahn provoziert Niederlagen, Verluste und Bedrängnis durch die Macht des Schicksals und verursacht Schuld, Verstrickung und Krankheit. Erlösung durch die astrologisch-psychologische Auflösung aller karmischen Verstrickungen und Lebensmeisterung im Kreuz des Lebens

.3 Die Energie des Zeichens Zwillinge wird beim Zwillingsgeborenen durch den Planeten Merkur-Morgenstern in seiner Funktion als Gottesbote in die irdische Realität getragen. Beim Jungfraugeborenen ist es Merkur-Abendstern als der gute Hirte, der für die Seinen sorgt

.4 Im Bewusstsein des Zweitstrahlers fühlt sich das halbsextilgemäss sehr sensitiv an wie ein Erspüren des Wollens im Mitmenschen. Es öffnet sich der Bewusstseinsraum im Auge Gottes als sensitiv-erstes Heraustreten des Bewusstseins aus der göttlichen Einheit im Sinne des Verlassens des Paradieses

.5 Der Zweitstrahler nimmt im Lebensbaum den Ort des Kreuzlotos Svadisthana als seinen inneren Wohnsitz ein. Es ist der unbewusste Soma-Bereich, wo alle Schuld ins Unbewusste der Seele verdrängt werden, um möglichst unbeschwert weiterleben zu können und nicht der erdrückenden karmischen Last ausgeliefert zu sein

.6 Die Arbeit in den Seins-Prinzipien der 6-blättrigen Lotosblume betrifft die Überwindung der Wünsche, Beherrschung der Sinne und Harmonie von Körper, Seele und Geist.

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.7 Der Weg zur Transformation in diesem Soma-Chakra kann erreicht werden durch ein Leben in Wunschlosigkeit und durch die geläuterte Sinnlichkeit, zu einem Leben in Harmonie mit dem Schicksal


3.Sonnenstrahl
.1 Du bist die strahlende Sonne deines Lebens

.2 Die Regenbogenfarbe Gelb ist die Farbe der Sonne und die Farbe des Feuers. Feuer ist es, das hier brennt. Rajas, das Feuer der Leidenschafft, die Leiden schafft. Jede materielle, ideelle oder spirituelle Bedrängnis erzeugt hier Schmerz. Das Falten der Hände über diesem Zentrum im Gebet kann die Schmerzen lösen.

.3 Die Energie des Zeichens Stier wird durch den Planeten Venus-Morgenstern in seiner Funktion als sinnliche Liebe, Schönheit und alles, was wertvoll ist, psychodynamisch zum Menschen getragen. Beim Waagegeborenen ist es Venus-Abendstern, die freundliche gute Wirtin, die bei Mann und Frau gleichermassen zur verinnerlichenden Partnerin wird

.4 Das Bewusstsein des Drittstrahlers ist durch die sinnliche Liebe geprägt. das Sextil, eine Herausforderung und Chance zur Tat, ein Talent für Liebe, Schönheit und bewusstes Handeln. Geh hinaus in alle Welt und arbeite, mache und tue. Entwickle, entfalte dich und mach was aus deinem Leben

.5 Der Drittstrahler steht im Lebensbaum somatisch in Beziehung zum Nabellotos Manipura, dem Ort zur Beherrschung der Seeleeneigenschaften. Alles Böse, das dem Menschen begegnet, schlägt hier auf den Magen und kann Krankheit verursachen

.6 Es soll zu einem Seins-Prinzip werden, nur das Gute, Schöne und Wahre in sich aufzunehmen, kein gedankenloses Herumsinnen, sondern sorgfältige Gedankenarbeit, bewusst Beziehungen pflegen, alle äusseren Eindrücke filtern. Alles prüfe und nur das Gute behalte
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.7 Durch die Bildung von Lebensgrundsätzen wird hier eine Transformation des Bewusstseins erreicht. Dies hilft mit, den ätherischen Leib und den Astralleib bewusst zu machen



4.Sonnenstrahl
.1 ICH BIN der ich bin, im Zentrum meines Seins

.2 Die Regenbogenfarbe Grün ist das Zeichen des Wachstums auf der Erde, denn alles was hier auf Erden wächst, hat das Zeichen des Lebens.

.3 Der vierte Sonnenstrahl trägt die zentrale Energie des Herzens, die vom dynamischen Machen, Entfalten und Beherrschen sich zum Mitgefühl entwickeln und wandeln soll. Der Widdergeborene ist der Macher, der Skorpiongeborene ist der Wandler zum spirituellen Leben. Der Herrscherplanet von Widder ist Mars. Skorpion wird von Pluto beherrscht, dem Planeten der Transformation. Tun und Leiden sind das Schicksal des Menschen. Allem Tun folgt nach dem Gesetz des Schicksals das Erleiden oder erleben dessen, was man verursacht hat. Mars handelt, Pluto transformiert und fügt dort Schmerzen und Leiden zu, wo das Handeln nicht im Einklang mit der Schöpfung ist

.4 Der Bewusstseinsaspekt des Mars ist das Quadrat als innerer Widerstand gegen jede Entwicklung. Die Überwindung des Widerstandes schafft Raum für Arbeit und Leistung. Der Bewusstseinsraum des Leistungsdreiecks ist Symbol für den marsisch-durchsetzungsstarken Erfolg im Leben. Dies sollte jedoch stets Anlass sein, den Erfolg zu überdenken und das resultierende Schicksalsgeschehen zu bedenken

.5 Das Herzzentrum Anahata des Lebensbaumes ist der Ort des inneren Wortes ICH BIN. Das ist der Ort, wo das Licht des Lebens und der Liebe zur Geburt kommen soll. Das Leben und Wirken des Menschen soll darauf ausgerichtet sein, dieses Li.cht im Inneren zur Geburt zu bringen, um das ewige Leben bewusst und sicher zu haben und sein zu können. Das Symbol des Herzzentrums ist das Hexagramm. Es besteht aus zwei Trigonen, die im Gebet wirksam werden. Das Trigon der Demut richtet sich im Gebet gen Himmel und mit dem Trigon der Gnade antwortet der Himmel dem Menschen. Demut und Gnade sind die beiden Seiten des inneren himmlischen Einklanges. Im I GING hat dieser Vorgang seinen segensreichen systematischen Einklang gefunden.

.6 Die alles entscheidenden seelischen Eigenschaften werden in diesem Herzlotos als Seins-Prinzipien ausgebildet. Hier wird psychodynamisch die Persönlichkeit des Menschen geformt mit der Reinigung und Läuterung der Seelenvorgänge und dem Erreichen der vollkommenen inneren Ruhe

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Kontrolle der Handlungen, Unbeständigkeit abhalten, Erziehung zur Ausdauer, Zielstrebigkeit, Anteilnahme, sich in die Lage des Anderen versetzen, freie Meinung, Vertrauen in die Kraft der eigenen Absicht, seelische Ausgeglichenheit, geistige Abgewogenheit, Kontrolle der Gedanken, unlogische Gedanken abhalten

.7 Die Transformation wird erreicht durch das Innere Wort ICH BIN. Es gilt die Aufforderung, Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Tue Gutes denen, die dich hassen


5.Sonnenstrahl
.1 Wer das Tor der Befreiung erreicht, ist auf dem Weg zum Licht

.2 Die Regenbogenfarbe Türkis verbindet Blau und Grün, Himmel und Erde, ist Schöpferkraft und Heilenergie zugleich. Der Türkis wird daher als Schutz- und Heilstein seit dem Altertum verwendet.

.3 Der Planet Jupiter trägt die Energie des 5.Sonnenstrahls mit den kosmischen Zeichen Schütze und Fische im Lebensbaum. Es entspricht im Menschen dem Halschakra, Tor der Befreiung zum Licht. Schütze-Geborene wirken die Fülle mit Grosszügigkeit, Wahrheit, Glauben, Idealen und Altruismus. Fische-Geborene haben Angst, dies vor dem Schicksal verantworten zu müssen. Was Jupiter in Schütze tut, wird das Schicksal in Fische zeigen.

.4 Der Trigonaspekt weist auf besondere Begabungen und Talente im Bewusstsein des Menschen hin. Der grosse Trigon ist daher für den Schütze-Geborenen das Symbol der Fülle in dieser Welt, für den Fische-Gebornen aber das Symbol des Nichttuns in der materiellen Welt und der Hinwendung zum spirituellen Tun

.5 Im Lebensbaum ist das Kehlkopfzentrum, Vishudda, das Tor der Befreiung zum Licht. Es wird bei Harmonie und Glücklichsein geöffnet, bei Überfremdung geschlossen. Handbewegungen des Öffnens und Verschliessens verstärken dieses seelische Organ. Summen, Singen, Mantrenrezitation, besonders aber die Vibrationen des AOUM sind wesentliche Hilfen bei der Ausbildung dieses Tors der Befreiung

.6 In den Seins-Prinzipien sind die Beherrschung der inneren Seelenvorgänge. Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit aufbauende, Lügenhaftigkeit, Falschheit und Unredlichkeit aber zerstörende Energien für dieses seelische Bewusstseinszentrum


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Es geht darum, Lebensgrundsätze zu bilden und mit seinem Geist zu Rate zu gehen. Dies sind geeignete Aufgaben, um die 16-blättrige Lotosblume zur Entfaltung zu bringen.

.7 Die Transformation der Seelenvorgänge dieses Kehlkopf-Chakras führt zur Erfahrung übersinnlicher Wahrnehmungen und ist entscheidende Voraussetzung der Wandlung zum Höheren Menschen des Lichtes


6.Sonnenstrahl
.1 Vertrauen lenkt das Bewusstsein zum Licht

.2 Die Regenbogenfarbe Blau ist die Farbe des Himmels und die Farbe des Wassers, denn das Wasser wird im Kosmos erbrütet, stürzt in jeder Sintflut zur Erde und macht immer wieder alles neu

.3 Der Planet Saturn repräsentiert den 6.Sonnenstrahl mit den kosmischen Zeichen Steinbock und Wassermann im Lebensbaum.
Saturn trägt die Energie des Zeichens Steinbock mit Fleiss und Ernst, mit Ausdauer und Pflichterfüllung nach den Gesetzen des Lebens zum Menschen. Saturn als Herrscher des Zeichens Wassermann ist ein scharfsinniger Denker, der die Strukturen des Lebens aus der Distanz und in Freiheit betrachtet.

.4 Der astrologische Aspekt des Saturn ist das Quincunx, kritische Denkstruktur und Repräsentant des Zweifels im Bewusstsein. Es ist der duale Fall in Zwei zwischen Vertrauen und Misstrauen, der diabolischen Urspaltung von Himmel und Erde. Seitdem der Mensch das himmlische Paradies verlassen hat, ist er sich des eigenen Willens und Wollens bewusst geworden, zum Entscheid für Gut oder Böse. Das zugehörige Bewusstseinsfeld ist die Yodfigur, der Finger Gottes, der auf den erforderlichen Entscheid für Gut oder Böse hinweist. Diese Struktur wurzelt im Urgrund der Schöpfung und entfaltet auch hier das Gewissen, den Gradmesser für Gut oder Böse. Jeder tut gut daran, diesen Gradmesser zu schärfen und nicht durch die Umwelt unterdrücken zu lassen.

.5 Das Stirnzentrum Ajna des Lebensbaumes im Menschen ist der Ort des primären Bewusstseins hinter der Stirn, zwischen den Augen.
Hier residiert das denkende Ich, der irdische Repräsentant des inneren Seins. Wer in diesem hohen Teil des Lebensbaumes geboren ist, hat eine Verantwortung, nicht nur zu sich selbst, sondern auch gegenüber der Menschheit. Gut oder Böse werden hier vom wollenden Denken entschieden. Der abbauende Egoismus und der aufbauende Edelmut sind die beiden kennzeichnenden Eigenschaften des Menschen in diesem Weisungslotos.

.6 Mit der Konzentration in diesem Stirnzentrum soll das Denken von Zeit zu Zeit abgeschaltet und durch Innenprospektion ersetzt werden. Die Innenwendung des Blicks ermöglicht als Seins-Prinzip das Erschliessen einer ganz neuen inneren Welt. Durch das bewusste Atmen kann Pranasophie, eine weisheitsvolle Energieaufladung im Inneren erreicht werden

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Jede Meditation beginnt mit der Konzentration auf das Wahre und Gute und Existenzielle. Zur Anwendung der Heilenergie im inneren Heil- und Ganzseins wird die Konzentration auf den bewussten Atem gelenkt.

.7 Die Innenwendung des Blicks löst eine Transformation des Bewusstseins aus. Es ist die Haltung, die sich ändert, nicht nur die Körperhaltung, sondern auch die Geisteshaltung, die innere Einstellung dem eigenen Leben und dem eigenen Wert, dem Eigenwert gegenüber. Der Mensch nimmt eine Haltung ein gegenüber der Schöpfung.
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7.Sonnenstrahl

.1 Wer in Seinsräumen geboren wird, hat eine grosse Verantwortung

.2 Der innerste Kranz des Regenbogens trägt die Farbe Violett, eine spirituelle geistige Wellenlänge. Daher trägt der siebente Sonnenstrahl diese Farbe als Krone des Lebens. Wer in diesem Zeichen geboren ist, hat eine besondere Verantwortung, sich selbst und der Menschheit gegenüber. Die Versuchungen sind gross und der Mensch kann tief fallen. Daher gilt in besonderem Masse für den 7.Strahl, das Böse zu meiden und das Gute zu tun.

.3 Wer mit seiner Sonne an einer der Zeichengrenzen des Horoskops, je nach Persönlichkeitsentwicklung mit einem Orb von 1-3 Grad geboren ist, lebt und wirkt mit dem 7.Sonnenstrahl. Jede Geburtssonne an Zeichengrenzen hat spirituelle Energien, die von einem spirituellen Planeten repräsentiert wird. Daher ist es auch der spirituelle Planet Tiamat, der die Energien dieses Strahls zu den Menschen trägt. Tiamat war ein Planet zwischen Mars und Jupiter, der durch eine kosmische Katastrophe zerstört wurde und heute von Ceres, dem grössten Rest seiner Existenz repräsentiert wird. Tiamat war die babylonische Muttergöttin und Ceres/Demeter steht für die Liebe zur Erde, für das Verhältnis von Leben und Tod und für die Einweihung des Menschen zum Licht.

.4 Der astrologische Aspekt des 7.Sonnenstrahls ist die Opposition als 12-teilige Rosette der Zeichenenergien mit dem zugehörigen Bewusstseinsfeld des Sternpolygons. Oppositionen beschreiben die Gegenpositionen im Horoskop und rufen auf zur ausgleichenden und verinnerlichenden Transformation in der einenden und heilenden Mitte des innersten Seins. Wer dieses innerste Sein als das innere Licht des Lebens und der Liebe durch den Ausgleich aller Gegensätze erschliesst, kommt zum Seinsbewusstsein.
Der siebente Strahl beschreibt die Transformation des Menschen als Sein oder Nichtsein, als geistiges Sein oder als materielles Nichtsein, das rechte Mass zu finden aus dem Entweder - Oder zum Sowohl - Als auch der einenden Mitte des innersten Seins.

.5 Der astrologisch-archetypische Lebensbaum des Menschen kulminiert an der Zeichengrenze zwischen Wassermann und Steinbock und repräsentiert alle Zeichengrenzen in seiner spirituellen Bedeutung. Jede Sonne an Zeichengrenzen ist daher eine spirituelle Sonne und steht für den siebenten Sonnenstrahl. Der 7.Sonnenstrahl ruft dazu auf, das Licht des Lebens dort zu zeigen, wo die Geburtssonne steht.
Der gesamte Lebensbaum vom ersten bis zum sechsten Strahl zeigt die Lebensentwicklung des Menschen in seinen vielen Inkarnationen und zeigt auch, auf welcher Stufe der Mensch jetzt steht. Doch kann jeder Mensch bereits in der jetzigen Inkarnation mit seinem Potenzial das Gottesbewusstsein erreichen

.6 Der 7.Sonnenstrahl entspricht dem 1000-blättrigen Lotos und ist die Krone des Lebens. Er korrespondiert mit der inneren Epiphyse im Kopf des Menschen, wo das Lichthormon Melatonin des nachts produziert wird und repräsentiert die Erschliessung zum Lichtmenschen. Der 1000- blättrige Lotos vereint die 50 Blütenblätter der unteren Chakren, von denen die Hälfte erst durch die 25 Buchstaben des Alphabets bewusst gemacht worden sind. Die zweite Hälfte der Blütenblätter der einzelnen Chakren soll erst noch durch Inspiration erkannt und benannt werden. 


1000.blättriger Lotos
 

Die Aufgabe des 7.Sonnenstrahles ist die Vollendung seiner Seins-Prinzipien. Es geht darum, den gesamten Menschen mit seinen 20 x 50 Blütenblättern, den Lichtmenschen in sich selbst bewusst zu machen. Die Zahl 20 ist die Zahl des Königs, der Konjunktion von Jupiter und Saturn, der Königskonjunktion, die alle 20 Jahre am Nachthimmel erstrahlt

.7 Die Transformation zum Lichtmenschen ist ein innerer Einweihungsprozess, der erst erfolgen kann, wenn alle karmischen Verpflichtungen ausgeglichen sind und alles Böse durch das innere Licht des Lebens und der Liebe in Gutes gewandelt ist. Der Mensch dieser Stufe hat seine innere Ruhe gefunden, er empfindet Liebe für die gesamte Schöpfung und trägt niemandem mehr etwas nach.
Voraussetzung zur Einweihung ist das Bewusstmachen aller sieben Lotosblumen und die Introspektion mit dem Bewusstmachen des ätherischen Leibes durch Pranayama, die vollkommene Yoga-Atmung. Vorteilhaft ist die Pranasophie-Lichtatmung, womit alle 60 Bill. Körperzellen bewusst gemacht und mit Prana-Energie versorgt werden.
Wenn alle Körperzellen bewusst und mit Lebensenergie versorgt sind, dann verrichten sie ihre diversen Aufgaben mit Freude und zur vollsten Zufriedenheit des Menschenwesens. Davon sind Gesund- und Heilsein in hohem Masse abhängig. Der Mensch wird zum Lichtmenschen

Dienstag, 23. Juni 2015

Wer bin ich?

Wer bin ich und was will ich hier auf Erden?
Wenn wir uns die Frage stellen, ´Wer bin ich?` so richtet sich diese Frage an uns Menschen als denkende und erkennende Wesen. Naturwissenschaftler betrachten seine Emotionen und das Denken selbst als neuronale Chemie und als Summe chemischer Reaktionen. Nitzsche sagt: Gott ist tot. Darwin bekundet seine Lehre des Evolution aus dem Tierreich.

Demgegenüber betrachtet Spiritualität den Menschen als ein vergängliches, physikalisch-chemisches Wesen des Tierreichs, in dem ein unvergänglicher göttlicher Geist wohnt. Das innewohnende geistige Bewusstseinslicht ist es, das sich selbst und seine Umwelt erkennen kann.

Aus astrologisches Sicht richtet sich die Frage ´Wer bin ich?` zu allererst an die kosmische Sonne in uns nach dem Prinzip der Symbole am Himmel.
Also wenden wir uns der Sonne zu, die in jedem Geburtshoroskop in Zeichen und Haus zu finden ist.


















eigenes Bild des Verfassers

Gott ist spirituell reines Bewusstsein und erscheint materiell als das Licht. Die sieben Elohim-Schöpferwesenheiten sind die wirkenden Entitäten Gottes in der Welt. Jeder Mensch lebt auf einem ihrer sieben Strahlen. Es ist der eigene Sonnenstrahl, der vom göttlichen Licht zum eigenen Bewusstsein führt, ihn leitet und in seinem Leben begleitet. Auf seinem Sonnenstrahl vermag sich der Mensch in seinem Bewusstsein als einen energetisch-dynamischen unvergänglichen Teil Gottes in der Welt zu erfahren. Der eigene Sonnenstrahl führt zum Licht Gottes


Der archetypische Lebensbaum
Mit seiner Geburtssonne kommt jeder Mensch in einem ganz bestimmten Sonnenstrahl auf die Welt, der die Lebensenergie des neu geborenen Menschen innerhalb des archetypischen Lebensbaumes aus dem Urgrund der Schöpfung für seine schicksalsgebundenen Aufgaben bezieht. Der archetypische Lebensbaum, Weltenbaum oder Weltenachse ist eine archaisch/kosmische Erscheinung aus der Wanderung des Frühlingspunktes.
Der Ursprung des Lebensbaumes ist ein Schöpfungsanfang und liegt im göttlichen Vater/Mutter Urgrund der Schöpfung, als der Frühlingspunkt an der Ekliptik exakt zwischen den Tierkreisbilder Löwe und Krebs lag. Dies ist auch der 0-Punkt der Schöpfung in den 30-Grad gleichgrossen Sternbildern zwischen 0 Grad Löwe und 30 Grad Krebs, exakt im Stern Regulus auf den Vorderpfoten des Löwen. Zeitlich war dies nach der letzten Eiszeit vor etwa 11000 Jahren, als der Frühlingspunkt zwischen den Tierkreiszeichen Löwe und Krebs lag. In diesem Ursprung der menschlichen Schöpfung sind Die Sieben Strahlen des Lebens und des Lichtes zu erkennen, die unser menschliches Dasein begleiten und jedem einzelnen Menschen seinen je eigenen Strahl innerhalb der Schöpfung zuweisen.




Wie finden wir den eigenen Sonnenstrahl?


Im Lebensbaum des kosmisch-menschlichen Bewusstseins liegt der archetypische Quell auf 30 Grad Krebs-0 Grad Löwe, als der göttliche Vater/Mutter-Urgrund im Menschen. Die archetypischen Merkmale dieses Urquells und seine Beziehung zu uns selbst drücken sich im Horoskop in den Hauptaspekten zu den kosmischen Zeichenenergien als eine mythologische Urform aus.
Die nebenstehende Darstellung zeigt die 12 energetischen Zeichen an der Ekliptik. Mit dem Geburts-Radix steht die Geburtssonne in einem dieser Sternzeichen. Auf der Grundlage des archetypischen Lebensbaumes, ausgehend vom Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung, sind die sieben Herrscher-Stufen angegeben, Auf einer dieser Stufen steht die Geburtssonne und zeigt damit den Herrscher bzw, die göttliche Wesenheit, die von einem der sieben Strahlen repräsentiert wird.

Wer bin ich?
Beispiel von Marcel Hintze
Ausgehend vom eigenen Sonnenstrahl finden wir unser ICH BIN dort, wo unsere Sonne steht. Unser Ich bin ist keine physische und auch keine energetische, sondern eine kosmisch-spirituelle Entität, eine unvergängliche Wesenheit, die sich im Leben und Wirken am eigenen göttlichen Sonnenstrahl orientiert.



Mit der Eintragung des archetypischen Lebensbaumes nach der ptolemäischen Systematik in das Horoskop eines Menschen erhalten wir seinen jeweils persönlichen Schöpfungsplan und in seinem Sonnenstand auch seinen eigenen Schöpferstrahl, nach dem diese Schöpferenergien in seinem Leben ausgerichtet sind.
Im Horoskop von Marcel Hintze liegt die Sonne im Stier. Und nach der obigen Darstellung des Lebensbaumes ist dies der Bereich des 3. Schöpferstrahls im matriarchalen Bereich der Schöpfung mit der Herrscherin Venus. Im Schöpfungsplan ist dies der Bereich der Wertegemeinschaft, der Liebe zur Harmonie, zur Schönheit und zur edlen Mitmenschlichkeit. Hier ist der Mensch gehalten und geführt vom Göttlichen im Kosmos, auf Erden und im Mitmenschen.
Um das Wesen der Herrscher im Herrschersystem zu begreifen, müssen wir es im eigenen Inneren erfahren können. Worin besteht diese Erfahrung?

Der archetypische Lebensbaum wirkt sich als Herrschersystem auch im persönlichen Horoskop im jeweiligen Sonnenstand aus. Steht die Sonne also, wie im vorstehenden Horoskop, im Zeichen Stier, so transformiert die Herrscherin Venus die Energien des Zeichens Stier in die planetare Wirklichkeit dort herunter, wo die Venus im Horoskop steht. Hier steht die Venus als Venus-Morgenstern im Zeichen Löwe am DC.  Dies bedeutet, dass Marcel mit Venus-Morgenstern seine Lebensaufgaben ausführt und mit deren Löwe-Energien ausgestattet, all seine Aufgaben ausführt.
Mit der Sonne im Zeichen Stier ist es der dritte Schöpferstrahl der Liebe zur Harmonie, zur Schönheit und zur edlen Mitmenschlichkeit, der sich im vorstehenden Horoskop als Venus-Morgenstern ganz unmittelbar im Zeichen Löwe wesenhaft auswirkt. Das Wesenhafte von Venus-Morgenstern im Zeichen Löwe ist ein starkes Selbstbewusstsein, Vorausdenker und Hervorbringer wertvoller und beispielhafter neuer göttlicher Ideen zu sein, denen andere Menschen nachfolgen können.

Zur Erklärung dieser Zusammenhänge sei noch darauf hingewiesen, dass die Planeten unseres eigenen planetaren Sonnensystems in der Lage sind, die Energien der Sternzeichen an der Ekliptik in unsere planetare Erfahrungswelt herunter zu transformieren. Das Transformationsmedium ist der archetypische Lebensbaum, der im Ursprung der Schöpfung urständet, als der Frühlingspunkt zu Ende der letzten Eiszeit vor etwa 11 000 Jahren auf 0 Grad Löwe/30 Grad Krebs lag und zum Ende unserer derzeitigen Warmzeit gegen 0 Grad Wassermann/30 Grad Steinbock wächst. Die Schöpferenergien dieser Transformationen liegen in den Händen kosmischer Herrscher-Wesenheiten, die als die Sieben Strahlen den göttlichen Schöpfungplan in die planetare Erdenwirklichkeit des Menschen heruntertragen.


Der eigene Sonnenstrahl von Hans Joachim

Hans Joachim hat seine Sonne auf 0 Grad Steinbock/30 Grad Löwe und Menschen mit 0-Grad Sonne haben eine Siebtstrahlersonne, d.h. die Sonne lebt auf dem siebenten Sonnenstrahl mit dem Planeten Uranus.


Wer ist Hans Joachim?
Hans Joachim lebt mit seiner Sonne auf  0 Grad Steinbock auf dem siebenten Sonnenstrahl. Der siebente Sonnenstrahl transformiert die kosmischen Energien dort in das planetare Erdensystem herunter, wo der Planet Uranus steht und das ist Uranus im Stier im 12. Haus.
Uranus im Stier im 12.Haus bedeutet, ein spiritueller Pionier, Vordenker und Vorbereiter zu sein für neue unabhängige Gedanken und Ideen, die von ihm im Kontakt mit seinem siebenten Strahl in die Erdenwirklichkeit heruntergebracht werden.