Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/
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Freitag, 9. Juli 2021

Planeten an Zeichengrenzen

Planeten sind astral-emotionale Entitäten mit psychisch-dynamischen Verhaltesmustern, die
ihre Kräfte aus den Zeichenenergien beziehen. Die zugehörige Systematik ist im Herrschersystem beschrieben, das seine Grundlage im astrologischen Lebensbaum hat, der sich vom Löwe/Krebs-Vater/Mutter Urgrund im Herz-Stern Regulus in 0° Löwe zum Lichtpunkt in Wassermann/Steinbock erstreckt.

Grafik API

Die Sternzeichen sind nach den 12 Monaten im Jahreslauf der Sonne in 30° Sektoren nach den 4 Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde und nach den drei Qualitäten Kardinal, Fix und Veränderlich in je paarweie männliche und weibliche kosmisch-energetische Äonen-Sphären eingeteilt.

Aspekte sind Beziehungs-Verhaltensweisen zwischen den Planeten-Entitäten und bilden die Bewusstseinsspuren des Menschen in der Horoskopgrafik ab. Die sieben Hauptaspekte bilden, ausgehend vom Löwe/Krebs-Vater/Mutter Urgrund, die Zweige des Lebensbaumes in der Horoskopgrafik mit Konjunktion, Halbsextil, Sexil, Quadrat, Trigon, Quincunx und Opposition.

Die astrologischen Häuser sind die irdischen Wirkstätten des Menschen. Die Planeten tragen die Energien der Zeichen, in denen sie stehen, als psychodynamische Potenziale in die menschliche Seele, die sie ihrerseits durch die aspektar-bewussten Verhaltensweisen in die Haus-Wirkstätten auf Erden zur irdischen Gestaltung bringen.

Planeten an Zeichengrenzen haben spirituelle Energien. Die 12-teilige Zeichenrosette ist das Symbol für die Energieverteilung in den Sternzeichen.

Zeichenrosette mit Energieverteilung

Planetenkräfte kommen sehr unterschiedlich zur Wirkung, je nachdem,wo sie in Zeichen und Haus stehen. Das Maximum an Hausstärke haben die Planeten an den Häuserspitzen mit einem Minimum in den 18°-Bereichen der Häuser. Das Maximum an Zeichenstärke finden die Planeten in den 12°-Bereichen der Zeichen. 


Mittwoch, 9. Juni 2021

Die Astrologie der Siebtstrahlersonne


Die Symbolik der Zahl 7 gründet auf der Zahl 6 und fasst diese Sechs als das Siebente, das Herrschende im Sein zusammen. Es 
kann sowohl als das schöpferische Innere, als auch die zusammenfassende Essenz autreten. So kann der Sonntag sowohl am schöpferischen Anfang oder zusammenfassenden Ende der Woche stehen.

Das Symbol der Zahl 7 findet in der Bienenwabe ihren sinnfälligen Ausdruck. Das ist der Bien, der in der Mitte steht und der schöpferische Kern der Bienenwabe ist.


Um den Siebtstrahler zu verstehen
, machen wir jetzt eine kleine Reise durch die Philosophie des Lebensbaumes.

In der Astrologie tritt die Siebenheit im Lebensbaum auf, der durch die sieben Hauptaspekte als die sieben Zweige dieses ätherischen Baumes des Lebens gebildet wird. Dieser symbolisiert den siebenstufigen Weg des Menschen vom Uranfang aus durch seine wiederkehrenden Leben bis hin zum Licht. Astrologisch sind dies die sieben Aspekte Konjunktion, Halbsextil, Sextil. Quadrat, Trigon, Quincunx und Opposition als Zweige des Lebensbaumes. Hierbei ist die Opposition als höchste Stufe das Herrschende im Sein, indem dieser Aspekt als einziger Zugang zum innersten Kreis, dem Symbol für die spirituelle Wesenheit des Menschen hat.

Die Menschheit als Ganzes befindet sich ebenfalls auf einem siebenstufigen Weg zum Licht. Mit den sieben Stufen des Herrschersystems von Sonne/Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus wird ein siebenstufiger Pfad der menschlichen Entwicklung gebildet. Und diese menschliche Entwicklung findet ihre Analogie im sechsfachen Lotosblumensystem im astralischen Inneren des Menschen. Die siebente 1000-blättrige Lotosblume fasst die sechs unteren 4-, 6-, 10-, 12-, 16-, 2-blättrigen Blumen, die zusammen 50 ergeben, multipliziert mit der Königszahl 20 zu 1000 zusammen. 

Der Mensch erscheint im Holozän, der jetzigen Warmzeit, die nach der letzten Eiszeit vor etwa 10800 Jahren begann, wie wir aus Eisbohrkernen der Antarktis wissen. Das war die Zeit, als der Frühlingspunkt in 0°Löwe an der Löwe/Krebs-Zeichengrenze, dem Vater/Mutter-Urgrund, dem Herzen des Löwen. dem Stern Regulus lag. 

Seither wanderte der Frühlingspunkt alle 72 Jahre um 1° weiter durch die 5 Erdzeitalter von Krebs, Zwillinge, Stier, Widder und Fische von je 2160 Jahren, steht heute in 2°Fische und wird in etwa 100 Jahren in das Zeichen Wassermann eintreten. 

Wenn wir wissen wollen, wie die menschliche Entwicklung grundsätzlich abläuft, dann schauen wir uns die Entwicklung der Menschheit als Ganzes im Lebensbaum an, von der Geburt im Vater/Mutter-Urgrund bei 0°Löwe in 6 Stufen bis hin zum Lichtpunkt in 0° Wassermann. Der geistige Anfangs- und der geistige Endpunkt, sie liegen in 0° und sie bilden die siebente spirituelle Stufe. 

Die Sonne bringt es an den Tag, auf welcher Stufe der menschlichen Entwicklung wir in dieses Leben eingetreten sind. Steht die Sonne in Löwe oder Krebs, so handelt es sich um eine Erststrahlersonne, und der Mensch ist eine Erststrahler-Persönlichkeit. Mit der Sonne in Zwillinge oder Jungfrau liegt eine Zweitstrahlersonne vor, und der Mensch ist eine Zweitstrahler-Persönlichkeit usw. Steht ein Planet an Zeichengrenzen (Orb 1-3°), dann ist dies ein geistiger Planet, so auch die Sonne. Mehr über die Sieben Strahlen findet sich in `Die Astrologie der Sieben Strahlen` 


Die Sonne in Zeichengrenzbereichen ist eine Siebtstrahlersonne
, weil die 12 Zeichen im Geburtshoroskop einer 12-blättrigen Blume gleichen und die Zeichengrenzen mit dem geistigen Zentrum des Horoskops verbunden sind.

Ein Maximum an Zeichenenergie ist bei 12° im Zeichen. In Grenzbereichen liegen jedoch keine Null-Energien vor, sondern sie sind hier mit dem geistigen Wesenskern wie bei einer Blütenrosette verbunden und tragen daher geistige Energien nach aussen. Der archetypische Regent der Zeichengrenzen ist die Sonne, Steht die Sonne in den Zeichengrenzbereichen bis zu 3-4 Grad zur Zeichengrenze, so hat sie Zugang zum Wesenskern und ist daher eine geistige Sonne. Der Mensch hat eine Siebtstrahlersonne und ist eine Siebtstrahler-Persönlichkeit. 

Anfragen für spirituelle astrologische Beratungen an hajoba@gmail.com

Mittwoch, 26. Mai 2021

Wer bin ich

Die Sonne bringt es an den Tag!

Diese Frage `Wer bin ich?` ist die Zentralfrage des Menschen und der Stand der Sonne zeigt, wo ein jeder sich auf der Stufenleiter seines Lebensbaumes befindet. 

Jeder Mensch hat wirklich einen Baum in sich, einen Lebensbaum, an dem er sich in seinen vielen Leben weiter entwickelt. Und die Sonne bringt es an den Tag, wo er sich in diesem Leben auf der Stufenleiter dieses inneren Baumes des Lebens befindet. Und auch die gesamte Menschheit hat sich an einem solchen Lebensbaum seit dem Beginn des Holozän über die fünf Zeitalter vom Krebs/Löwe-, Zwillinge/Jungfrau-, Stier/Waage-, Widder/Skorpion-, Fische/Schütze-, bis zum jetzigen Beginn des 6.Wassermann /Steinbock-Zeitalters immerfort entwickelt. Das haben schon die chaldäischen Weisen gewusst, als sie die Zeitalter-Wanderung des Frühlingspunktes FP erkannten.

Der innere Lebensbaum des Menschen ist auch seit langem im indischen Raja-Yoga als `die sieben Chakren` bekannt, an denen jeder von uns von der unbewussten 4-blättrigen Lotosblume über die 6-, 10-, 12-, 16-, 2-blättrige bis hin zur Licht-bewussten 1000-blättrigen Lotosblume im Kopf des Menschen hinaufreift. An diesem inneren Lebensbaum entwickelt sich jeder Mensch auf der Stufenleiter seines Bewusstseins, was durch den Zeichenstand seiner Geburtssonne angezeigt ist.

Und genau so, wie der Stand der Sonne im Zeichen den Entwicklungsstand des Menschen anzeigt, so zeigt auch das Galaktische Zentrum GZ als Ur-Sonne in der kosmischen Zeichensphäre den Stand der Entwicklung der Menschheit an, analog zu der Stufenleiter der Entwicklung des Frühlingspunktes FP.


Es ist doch sehr bemerkenswert, dass die Wanderung von GZ (in 28°Schütze) und FP (in 2°Fische) den gleichen Prinzipien folgt, vom Ur-Anfang in Löwe/Krebs, dem Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung, bis hin zum Lichtpunkt in Wassermann/ Steinbock, der Krone des Lebensbaumes, an dem sich FP und GZ dereinst vereinigen werden.

Auf diese Weise kann jeder den Stand der menschlichen Entwicklung in den platonischen Weltzeitaltern und auch seine eigene Entwicklung anhand seiner Geburtssonne in den kosmischen Zeichen erkennen.
Die weiteren Fragen zum `Wer bin ich? ` werden in der Spirituellen Astrologie im Erkenne dich selbst behandelt
Anfragen für spirituelle astrologische Beratungen an hajoba@gmail.com

Sonntag, 28. März 2021

Wie funktioniert Spirituelle Astrologie


.1 Die vier Lichter AC, DC, MC und IC

Astrologie ist kein Machwerk der Sterne, sondern ein Informationssystem. Die geistige Welt spricht in den Sternzeichen-Energien und teilt uns Menschen durch die geometrischen Gestaltbildungen der Planeten mit, was sie uns sagen will. Und wir Menschen lernen diese kosmische Sprache durch die Aspekt-Bewusstseinsspuren. Das ist das Ordnungsprinzip, wie Astrologie funktioniert. Und wie funktioniert sie im einzelnen?

Das Wesen des Menschen ist geistiger Natur. Der physische Leib ist nur das irdische Fahrzeug und die emotionale Seele ist das astrale Bindeglied zwischen Leib und Geistwesen. Dies wird in der Spirituellen Astrologie durch den Horoskop-Chart ausgedrückt, der von innen nach aussen das Menschenwesen symbolisiert. 

Wir Menschen haben alle das göttliche Licht in uns, das uns mit dem unermesslichen Licht Gottes eint. Wenn der Mensch als Kind den Erdenplan am Aszendenten betritt, so wird er von diesem Licht begleitet, dem Licht der Liebe und des Lebens, das als ICH BIN im Menschen wohnt und bewusst werden will. Der innerste Kreis im Horoskop-Chart ist das Symbol des ICH BIN, das im Inneren des Menschen als freier Wille residiert. 

AC-DC und MC-IC

Das sind geistige Lichter, Lichtwesen, die im Menschen wirken, ihn begleiten und ihm die Eckdaten liefern, die sein Leben bestimmen. 

Der AC bestimmt seine Lebensaufgabe, der DC bestimmt seine soziale mitmenschliche Verhaltensweise. 

Das MC bestimmt seine Berufung und das IC bestimmt seine familiäre Sippenwirklichkeit.


.2 Die geistige Zeichen-Sphärenharmonie 

Im Lichtermeer am Firmament repräsentiert die ekliptikale Sonnenbahn die Mitteilungen des Himmels in den 12 Zeichen-Äonen. Und die vier Himmelslichter AC, DC, MC und IC sind übergeordneter Teil der 12 Äonen-Sphären. Der Himmel spricht in kosmischen Symbolen. Die Geistwesen kommunizieren mit uns in kosmischer Sphärenharmonie. Wir lesen in diesen Symbolen und erfahren, was der Himmel mit uns teilen möchte. Solche Mitteilungen werden aus den Zeichen-Sphären über die dort stehenden Planeten an den Menschen weiter gegeben, in dessen emotionaler Psyche sie sich Ausdruck verschaffen.

.3 Planeten und ihre Gestaltbildungskräfte 

Die Planeten repräsentieren planetare Astralwesen, die ihre emotionalen psychodynamischen Gestaltbildungskräfte an den Menschen als persönliche Mitteilungen weitergeben. Da, wo die Planeten und die kosmischen Orte, wie AC, MC u.a. stehen, dort werden sie in Zeichen, Haus und Aspektierung gedeutet. Sie bilden durch und mit den Gestaltbildungskräften geometrische Formen, welche die eigentlichen Wirkmechanismen, die Denkspuren im menschlichen Bewusstsein sind. Diese Aspektfiguren als Wirkmechanismen zu erkennen und zu deuten, das ist wesentliches Merkmal der Spirituellen Astrologie.

Planeten tragen ein Maximum an Zeichenenergie bei 12° im Zeichen. In Grenzbereichen haben sie jedoch keine Null-Energien, sondern sie sind hier mit dem Wesenskern wie bei einer Blütenrosette verbunden und tragen daher geistige Energien. Der archetypische Regent der Zeichengrenzen ist die Sonne, Repräsentant des Wesenskerns. Alle Planeten, die in den Zeichengrenzbereichen bis zu 3-4 Grad zur Zeichengrenze stehen, haben Zugang zum Wesenskern und werden hier als geistige Planeten bezeichnet. 


.4 Umsetzung in die Erdenwirklichkeit

Die verschiedenen Häusersysteme sind individuelle Betrachtungsweisen für die Umsetzung der astralen Mitteilungen in die Erdenwirklichkeit. In der spirituellen Astrologie wird vorzugsweise das equale Häusersystem angewendet, das ohne eine Hausverzerrung auskommt und aus 12 gleich grossen 30°-Häusern besteht. Es kann problemlos auch in den nördlichen Ländern angewendet werden, was bei Häusersystemen mit Hausverzerrung oft nicht möglich ist. Zudem ist hierbei das MC Bestandteil der Zeichensphären und nicht des erdgebundenen Häusersystems, was seiner geistigen Realität besser entspricht, als ein Bestandteil der Erdenwirklickeit zu sein.

Am Aszendenten betritt der Mensch den Erdenplan aus den geistigen Sphären des Lichtes und der Liebe, weshalb AC und die Spitze des 1.Hauses identisch sind. Die maximale Hausenergie liegt an der Häuserspitze. Die minimale Null-Hausenergie liegt im Goldenen Schnittmass vor der Häuserspitze.

.5 Spiritualität in der Astrologie

Die Grundlage, warum die Astrologie funktioniert, liegt in der Sichtweise von Hermes Trismegistes, die er in sein Werk ‚Die Tabula Smaragdina’ gelegt hat. Weitere Ausführungen hierzu siehe in ‚Symbole am Himmel’  






Das eigentlich Schöpferische im Menschen kommt aus der Verbindung mit dem eigenen inneren Wesenskern und aus den Neuschöpfungen der planetaren Konjunktionen. Planeten, die in Konjunktion mit einander verbunden sind, bilden eine neue Einheit, einen schöpferischen Quell  neuer Intentionen. Planeten, die Bestandteil einer Konjunktion sind, können nicht einzeln betrachtet werden, weil sie gesamthaft ein einziges Licht und eine Gesamtentität bilden.


Der astrologische Lebensbaum der Aspekte

Die Grafik zeigt den Siebenstufenweg vom Vater/Mutter-Urgrund über die sieben Aspekte Konjunktion, Halbsextil, Sextil, Quadrat, Trigon, Quinkunx und Opposition zum Licht. An sich hat der Mensch astrologisch nur durch seine polaren Oppositionsaspekte direkten Zugang zum geistigen Wesenskern. Und solange der Mensch die Polarität als ein Entweder - Oder versteht, denkt er nicht spirituell. Erst wenn daraus eine Gleichheit im Sowohl - Als auch geworden ist, wird aus der Polarität eine Einheit. Durch die Opposition, welche den Stamm des Lebensbaumes symbolisiert, wird der Löwe/Krebs, Vater/Mutter-Urgrund mit dem Wassermann/Steinbock-Lichtpunkt im Wesenszentrum vereint, 


Die Sonne bringt es an den Tag. 

Wo die Sonne im Zeichen steht, das ist die Lebensbaum-Stufe, auf welcher der Mensch in diesem Leben angelangt ist und von wo aus er sich zum Lichtpunkt hin weiter entwickeln soll. Hat ein Mensch die Stufe des Lichtes erreicht, so werden YIN und YANG im TAO Eins.


.6 Schicksalsmeisterung

Das Geburtshoroskop soll helfen, das eigene Schicksal zu verstehen

Das Geburtshoroskop ist ein Gesamtsymbol für den Ausgleich des persönlichen Schicksals, zur Erfüllung der individuellen Lebensaufgaben und zur Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit. Die Planeten sind Repräsentanten der kosmischen Zeichenenergien und sind als innere Dynamik im Menschen an der Ich-Gestaltung der eigenen Persönlichkeit beteiligt. Das Anliegen der Astrologie ist es zu erkennen, welche Intention jeder der Ich-anteiligen Planeten hat und es ist anschliessend die Aufgabe des Horoskopinhabers/der -inhaberin, alle diese Intentionen in einen gemeinsamen Ich-Willen zu integrieren und unter der Leitung der höheren inneren Wesenheit tätig zu werden. 



Die Mondknotenachse soll helfen, das eigene Schicksal zu meistern

Um die Mondknotenachse zu verstehen, müssen wir uns aus geozentrischer Sicht bewusst machen, dass das Schicksal ein Bewusstseinsraum ist, der sich nicht irgendwo abstrakt, sondern im emotionalen Raum zwischen Mutter Erde und dem planetaren Astralraum der solilunaren Begegnungen von Sonne und Mond befindet. Mit allem, was wir hier auf Erden tun, lassen wir einen Abdruck wie einen Fingerprint im Ätherleib von Mutter Erde zurück, der sie im gläsernblauen Äther umgibt, die guten und die schlechten Taten. Und am Ende des Lebens, wenn wir über den Fluss des Lebens ans jenseitige Seelenufer hinüber fahren, dann läuft der Lebensfilm rückwärts ab und das, was als Saldo erhalten bleibt, das bildet den absteigenden lunaren Südknoten. Und wenn wir wieder auf dem Erdenplan erscheinen, dann erwarten uns die Resultate der Vergangenheit im Schicksalsrucksack auf Mutter Erde und Saturn, die Herrin des Schicksals teilt uns mit dem aufsteigenden solaren Nordknoten mit, was wir tun sollen, um den Schicksalsausgleich herbeizuführen. Und das Gewissen ist hierbei der ideale Wahrheitsfinder zwischen Gut oder Schlecht, Positiv oder Negativ, Entlastend oder Belastend. Der Schicksalsrucksack soll leer werden und schliesslich garnicht mehr gebraucht werden, denn der Weg ins Licht ist federleicht.


Auf der Mondknotenachse herrschen eigene Gesetze, nämlich die karmischen Gesetze des Schicksals. Alles Denken, Wollen und Tun hat seine wohlverdienten Folgen und wie man sich bettet, so liegt man auch. Doch unterliegen auch die Mondknoten nach Howard Sasportas in `Die Mondknotenachse` (https://www.astro.com/astrologie/in_moonsnodes_g.htm ) einer kosmischen Gesetzmässigkeit, indem die Zeichen, in denen die Mondknoten stehen, ihre Energien an ihre Zeichenregenten abgeben, die ihrerseits in Zeichen und Haus, in denen sie stehen, als karmische Repräsentanten gedeutet werden können.

 

Der absteigende Mondknoten enthält die Ergebnisse des vormaligen Lebens und man fühlt sich tief innerlich noch immer wohl in den alten Schuhen des vergangenen Lebens. Oftmals kommt dies auch noch zum Wirken im jetzigen Leben. Und dies so lange, bis das Selbstbewusstsein stark genug ist, einen eigenen Lebensentwurf oder was man dafür hält, durchzusetzen. Der absteigende Mondknoten (Südknoten) ist ein Symbol für das Karma des Menschen.

Der aufsteigende Mondknoten ist ein Symbol für das Dharma und es beschreibt die Aufgaben im jetzigen Leben, die erforderlich sind, um das bisher angelegte karmische Konto zum Ausgleich zu bringen und zudem weitere Aufgaben auszuführen. Der Schicksalsausgleich ist die allerwichtigste Aufgabe des Lebens.

Und wie das Schicksal gemeistert werden kann, das ist mit der Analyse des Geburtshoroskops herauzufinden.


.7 Astrologie und die Timeline des Lebens
Der Mensch hat einen freien Willen, doch gibt es vorherbestimmte karmische Begegnungen und Ereignisse, die mit dem Schicksal anderer Menschen verwoben sind. Sie sind mit anderen Seelen karmisch synchronisiert und finden auf der Timeline des Lebens statt.
Das Leben ist wie eine Reise im Zug, der am Aszendenten beginnt, durch das Leben zu fahren, an den Planetenstationen anhält, um Begegnungen  zu ermöglichen und nach 72  Jahren wieder am Aszendenten ankommt. Dann beginnt vielleicht eine zweite Reise, eine Oktave höher. 
Wir begegnen Menschen und Ereignissen, die unbedeutend sind, aber auch solchen, die für uns vorherbestimmt sind. Daher ist Aufmerksamkeit im Leben angesagt, gehen wir achtsam mit den Begegnungen des Lebens um, damit wir das wesentliche nicht verpassen.



Spirituelle astrologische Beratungs-Gespräche im Hajoba-Freundeskreis 

Montag, 21. September 2020

Spirituelle Astrologie, Erkenne dich selbst

Spirituelle Astrologie hilft dem Menschen, sich selbst zu erkennen durch den Lebensbaum im Geburtshoroskop. Dieser Lebensbaum hat eine Stufenleiter; sie wächst aus dem Löwe/Krebs-, Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung und führt in 7 Stufen zum Licht.

Die Sonne bringt es an den Tag, auf welcher Stufe der Mensch steht, auf der Aspekte-Stufenleiter des Lebensbaumes der astralen Regenten, aus dem Ur über Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn zum Licht.


Spirituelle Astrologie

stellt die Frage `Wer bin ich?`

in den Mittelpunkt der Betrachtung.


Und wenn ich schon hier bin,

Was will ich hier?

Damit ist der zentrale Willensimpuls des Menschen angesprochen, der durch seinen Sonnenstand in Zeichen und Haus gekennzeichnet ist und einem der Sieben Strahlen Gottes im astrologischen Lebensbaum entspricht, welcher im Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung zwischen den Zeichen Löwe und Krebs zum Licht hin erwächst 

 

Warum bin ich hier?

Das ist die emotionale seelische Einstellung des Menschen, seine solilunare Seelengestimmtheit, seine Sonne/Mond-Relation, wodurch der Glückspunkt in seinem Leben kennzeichnet ist, der jedoch erst erreicht werden kann, wenn sich die Sonne zum Aszendenten hin entwickelt hat.


Was ist meine Aufgabe?

Damit sind AC, der Aszendent und MC, die Himmelsmitte angesprochen, die dem Menschen den eigentlichen Grund seines Daseins vermitteln (AC) und für sein Leben eine Zielsetzung, eine Berufung und einen Lebenskurs (MC) erkennen lassen 

 

Der Aszendent AC

Wenn der Mensch das Licht der Welt erblickt, dann erstrahlt das Firmament der Äonensphären über ihm und sein Lebenszug beginnt zu fahren, um nach 72 Jahren eines erfüllten Lebens den Aszendenten wieder zu erreichen und, wenn dies möglich wird, diese Reise, aber eine Oktave höher fortzusetzen. Planeten, die ggf. am Aszendenten stehen, sind die Geburtshelfer des Menschen und begleiten ihn sein Leben lang als hilfreiche Geister, evtl. jedoch auch als Kritiker, als Mahner oder als fürsorgliche Begleiter, zum Schutz oder auch um seinem Leben mehr Kraft und Stärke zu geben.

Auf der Timeline des Lebens hält der Lebenszug jedes Mal kurz an, wenn er an einem Planeten angelangt ist, um Begegnungen zu ermöglichen. Oft werden diese aber auch verschlafen oder garnicht angenommen, was zu verpassten Gelegenheiten führen kann.

Am Aszendenten wird dem Menschen jedoch auch ein Schatz des Lebens mitgegeben, eine zu lösende Aufgabe. Dieser Schatz ist dort zu suchen und zu finden, wo der Regent des AC-Zeichens in Haus und Zeichen steht. Dort soll gegraben werden, um den Schatz des Lebens zu heben und in die irdische Realität umzusetzen.

 

Das Medium Coeli MC

Das MC ist die Himmelsmitte, der Schnittpunkt der Ekliptik (Sonnenbahn) mit dem Meridian (Längengradkreis der Geburt). Das MC ist das höchste Licht der 12 Äonen-Sternzeichen bei der Geburt, ein geistig-heimatlicher Ort, von dem aus der Ruf des Himmels an den Menschen ertönt. Es ruft ihn zu seiner Bestimmung, zu seiner Berufung und zur Einhaltung seines Lebenskurses auf.

 

Das Lebensschiff

Das Leben des Menschen gleicht einem Schiff auf hoher See. Wie jedes Schiff ein Bestimmungsziel, eine Ladung und einen Kurs hat, so hat auch das menschliche Leben eine Bestimmung, eine Berufung und einen Lebenskurs, die vom MC her gesteuert werden.

Die Bestimmung ist bei einem Schiff der Zielhafen, den es zu erreichen gilt, bei einem Menschen die Entelechie des Seins, das letztendliche Bild seines Seins, das er sich vorstellen kann, das Zeichen am MC.

Die Berufung, das ist der Ruf, was im Leben die beste Aktivität mit dem Protagonisten des MC-Zeichens ist.

Der Kurs des Lebens, den das Lebensschiff fahren soll, das ist derjenige Planet, der zunächst zum MC steht, das ist der Elevationsplanet, der den Lebenskurs wie ein Leuchtturm vorgibt.

Das MC als der höchste Sonnenstand am Tage der Geburt ist in der Spirituellen Astrologie ein Bestandteil der kosmischen Sphäre und nicht Teil des Häusersystems und ist daher der Ort, wo der Geist des Menschen zu seiner eigentlichen Bestimmung hinaufreift. 

 

Der Sternzeichenkreis auf der Ekliptik

Die Ekliptik ist eine geozentrische Sonnenbahnebene, auf der die Sonne und mit Abweichungen auch die Planeten scheinbar um die Erde sich bewegen. Die Ekliptik ist eingeteilt in 12 Äonensphären, die ursprünglich als Tierbilder gesehen wurden, seit Ptolemäus aber als gleich grosse Sternzeichen bezeichnet sind. Diese Zeichen werden astrologisch auf den Menschen hin gedeutet und in der Spirituellen Astrologie als energetische Zeichenfelder gesehen mit dem Wesenskern des Menschen im Zentrum. Die Zeichengrenzbereiche sind wie bei einer Blütenrosette auf das Zentrum, Symbol für den geistigen Wesenskern des Menschen hin angeordnet und haben daher geistige Energien. 


Die Planeten laufen in diesen Zeichenfeldern entgegen dem Uhrzeigersinn und sind nach dem Goldenen Schnittmass  auf 12° in den Zeichen im Maximum ihrer Planetenkräfte. 

Planeten in den Grenzbereichen der Zeichen sind jedoch nicht kraftlos, sondern sie haben direkten Zugang zum Wesenskern des Menschen und werden daher in der Spirituellen Astrologie als spirituelle Planeten angesehen.

Alle Planeten, die in den Zeichengrenzbereichen bis zu 3-4 Grad zur Zeichengrenze stehen, haben daher Zugang zum Wesenskern und werden hier als geistige Planeten bezeichnet. 

Die Timeline als kosmisches Drehbuch

Die Timeline des Lebens ist der Lebensskript des Menschen, sein kosmisches Drehbuch. Die Grundlage des menschlichen Lebensskriptes ist das Platonische Weltenjahr von 25920 Jahren, die Umrundung des Frühlingspunktes an der Ekliptik infolge der Präzession der Erde. Dividiert man dieses Weltenjahr durch 12 Weltenmonate, so erhält man die Zeit eines Welten-Zeitalters von 2160 Jahren. Dividiert man diesen Weltenmonat wiederum durch 30 Weltentage, so erhält man 72 Jahre eines erfüllten Lebens. Und das ist genau die Zeit, die der Lebenszug braucht, um auf der Timeline des Lebens alle Planetenstationen im Geburtshoroskop abzufahren, den Horoskopkreis zu umrunden und wieder den Aszendenten zu erreichen. 

Der Lokomotivführer ist eigentlich eine Frau mit Namen Saturn. Sie startet den Zug mit der Geburt am Aszendenten und es wird an allen Stationen der Timeline kurz angehalten, um Begegnungen zu ermöglichen, bevor es wieder weitergeht, seinem Endziel des Lebens entgegen.

Jeder Planet ist eine der Stationen und an jeder Station sieht das Drehbuch schicksalhafte Begegnungen, Situationen oder Ereignisse vor, die aktiv begrüsst werden sollen aber nicht müssen. Das ist dem freien Willen des Menschen geschuldet.

Jeder kann sein eigenes Geburtshorokop prüfen, ob er die für ihn vorgesehenen Begegnungen gehabt hat oder ob er sie einfach 'verschlafen' hat.
Es ist doch einfach spannend zu sehen, wer oder was mit solchen Planetenstationen zu identifizieren ist. Sehr befriedigend ist es auch, 'seine Begegnungen' erkannt zu haben und diese mit den Planetenkonstellationen zu vergleichen.

Donnerstag, 27. August 2020

Spirituelle Astrologie im Lebensbaum des Menschen

Astrologie soll zum `Erkenne dich selbst`hinführen. So ist in jedem Menschen ein Entwicklungspotenzial veranlagt, das erkannt werden sollte. Es betrifft die Fragen Warum bin ich hier? Was will ich hier? Was ist meine Aufgabe? Zudem kommt jeder Mensch auf einer unterschiedlichen Stufe seiner Entwicklung in diese Welt. Spirituelle Astrologie hat die Aufgabe, dies im Geburtshoroskop zu erkennen. 

Der Mensch ist ein Bewohner dreier Welten, der physisch-materiellen Welt, der seelisch-astralen Welt und der geistig-spirituellen Welt. Solange der Mensch mit seinem Ich-Bewusstsein nur in der materiellen Welt lebt, ist sein Streben auf den materiellen Erfolg im Leben ausgerichtet. Hat der Mensch sein Ich-Bewusstsein auf den seelischen Bereich des Lebens ausgerichtet, so treten Moral und Ethik und deren Entwicklung hinzu, bei denen die Astrologie wertvolle Dienste leisten kann. Ist sich der Mensch zudem bewusst geworden, dass er auch ein Bewohner der geistigen Welt ist, so tritt eine spirituelle Entwicklung hinzu, die sich auf einer Stufenleiter vollzieht, die ebenfalls astrologisch erkannt werden kann. Dafür ist in jedem Geburtshoroskop ein Lebensbaum angelegt, der im Geburtshoroskop im Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung zwischen den Zeichen Löwe und Krebs in 0°Löwe veranlagt ist. Diese Zeichen sind schon seit Urzeiten in den Sternbildern `geschaut` und bezeichnet worden, nicht nur als Orientierungshilfen, sondern auch als Wachstumsurgrund der Menschheit.

Aus diesem Wachstumsurgrund erhebt sich ein aspektarer Lebensbaum, der hinführt zum Lichtpunkt in 0°Wassermann und dessen zentraler Oppositions-Aspekt als einziger durch den Zentralkreis, das Symbol für den geistigen Wesenskern des Menschen führt.


Bildquelle API-Schule

Dieser Lebensbaum verbindet die 12 ewigen archetypischen Äonen-Sphären über das planetare Herrschersystem mit den astralen Planetenkräften, die im Menschen ihre psychodynamischen Wirkungen entfalten. Dabei ist es die Sonne, welche die Stufe des Menschen auf seiner Entwicklungsleiter angibt, mit der er bei der Geburt in dieses Leben getreten ist. Die Sonne bringt es an den Tag.

Dort, wo die Sonne im Geburtshoroskop steht, da beginnt die Entwicklung von neuem in diesem Leben und soll einst oder bereits in diesem Leben zum Lichtpunkt hinführen. Der Entwicklungsweg des Menschen kann durch die spirituelle Astrologie erkannt werden, die in der Astrologie der Sieben Strahlen begründet ist.

Dienstag, 29. Oktober 2019

Die Yodfigur verstehen

Um eine Yodfigur zu verstehen, machen wir uns zunächst bewusst, dass es sich um einen saturnischen Schicksals-Bewusstseinsraum handelt, der weit in die Vergangenheit zurückführt. Diese Annahme resultiert aus dem archetypischen Lebensbaum, der im Urgrund der Schöpfung wurzelt, einem Zeitpunkt zu Beginn des Holozän, als der Frühlingspunkt vor etwa 10600 Jahren zwischen Löwe und Krebs im Herzen des Löwen, dem Stern Regulus lag.
Von dort ausgehend gibt es sieben kosmisch-archetypische Zeitalter von je 2160 Jahren. Wir befinden uns heute im Beginn des Wassermann-Zeitalters der Wassermann /Steinbock-Kultur. Der astrologische Signifikator für diese Kultur ist die archetypische Yodfigur, die mit ihren Quinkunx-Aspekten bis in den Urgrund des Lebensbaumes zurückreicht. 
Das `Kleine Auge` an der  Spitze führt zum Lichtpunkt des archetypischen Lebensbaumes, der die Lösung oder Erlösung der Yodfigur bewirken kann.

Grafik des Verfassers

Bei jeder Yodfigur mit Mittelopposition in einem Horoskop schwingen diese Betrachtungen in der Bewertung und Beurteilung nach Massgabe der beteiligten Planeten mit

Sonntag, 3. Februar 2019

Die Astrologie der 7 Lotosblumen


Die sieben Lotosblumen-Bewusstseinszentren
Diese haben ihren Ursprung im Sat-Chakra-Nirupana, der Beschreibung der sieben Bewusstseins- und Energiezentren im Menschen, erste Übersetzung aus dem Indischen im Buch 'Die Schlangenkraft' von Arthur Avalon. Eine einfühlsame Beschreibung der sieben Lotosblumen als Seelenkräfte des Menschen ist enthalten im Buch 'Seins-Prinzipien' von Hans Joachim Badzong.

Die energetische Versorgung der viele Billionen Körperzellen des Menschen erfolgt zum einen aus der materiellen Nahrung, zum anderen aus dem Prana-Lebenskraftstrom, der mit dem Atmen in den Leibesorganismus hereingenommen wird. Prana, der Odem des Lebens, konzentriert sich in sieben psychoenergetischen Zentren, die in der Literatur s.o. beschrieben sind. Die sechs unteren Zentren vom Anus bis zur Stirn, vom 4-blättrigen Lotos über den 6-, 10-, 12- und 16- zum 2-blättrigen Lotos tragen die zusammen 50 Blütenblätter, die Energie-Insignien der Lebenskraft. Der siebente obere spirituelle 1000-blättrige Lotos fasst die sechs unteren Zentren als saturnisch-jupiterische astrologische Zuordnung mit der Königszahl 20 zusammen (50 x 20 = 1000).

Wer diesen Lebenskraftstrom in der rechten Weise annehmen, leiten und beherrschen kann, der verfügt, gemeinsam mit einer lebensgerechten Nahrung, über einen Schlüssel zur Gesunderhaltung seines Leibes. Wie diese Gesunderhaltung des Leibes mit den eigenen Seelenkräften funktioniert, das ist beschrieben in '
Pranasophie, heilendes Atmen' .


Die astrologische Zuordnung der 7 Chakren
Der untere 4-blättrige Lotos im Menschen enthält die energetische Kundalini-Zeugungskraft und hat eine Entsprechung im astrologischen Sonne/Mond - Vater-Mutter Urgrund der Zeichenenergien eines kosmischen Lebensbaumes. Er reift in der Menschheitskultur, wie auch im Einzelmenschen hinauf zum Lichtpunkt zwischen den Zeichen Steinbock und Wassermann, der mit dem 1000-blättrigen Lotos in Entsprechung steht. Dieser entspricht auch dem Ende des Wassermann-Zeitalters, an dessen Anfang die Menschheit jetzt steht. Der Lebensbaum korrespondiert mit dem astrologischen Herrschersystem des Ptolemäus und ist einer der wesentlichen astrologischen kosmischen Zeitzeugen

Wie der Mensch seine Seins-Prinzipien leben kann, das ist enthalten im Blog 'Seins-Prinzipien'

Dienstag, 21. August 2018

Der Lebensbaum als Schöpfungsprinzip

eine Übersicht 

Der sephirotische Lebensbaum der Kabbala ist ein Symbol des Lebens im Kosmos und im Menschen. Es ist ein energetisches Konzept im Lebensleib des Menschen, dem Pranamayakosha, dem Energiekörper aus dem indischen Chakrensystem, gebildet aus Prana, dem Odem des Lebens.


Im Kosmos entspringt der Baum des Lebens auf der kosmischen Sonnenbahn zwischen den Zeichen Löwe und Krebs im Urgrund der Schöpfung und wächst entsprechend dem ptolemäischen Herrschersystem auf den 7 Aspektstufen von der Konjunktion bis zur Opposition hinauf zum Lichtpunkt zwischen den Zeichen Steinbock und Wassermann.

Die sieben Stufen des kosmischen Lebensaumes entsprechen den sieben Aspekten mit den zugehörige Aspektbildern. Die sieben Lotosblumen-Bewusstseinszentren sind identisch mit dem kosmischen Lebensbaum, der auch seine Entsprechung im Menschen hat.

Im Menschen entspricht der ganze Mensch dem Symbol des Lebensbaumes als Emanation Gottes mit seinen 10 Orten der Hinwendung zum Göttlichen auf den 7 Stufen zum Licht in Ain Soph. Diese 7 Stufen entsprechen dem Chakrensystem aus dem indischen Sat chakra nirupana und den 7 Stufen des kosmischen Lebensbaumes.

Die Hinwendung zum Göttlichen geschieht auf zweierlei Weise. Zum einen geschieht dies durch Seelenreinigung (Bhutashuddi) in jedem der 10 Sephira-Orte. Zum anderen findet die Entwicklung statt aus der Tiefe der 10. Sephira der Unbewusstheit hinauf zur 1.Sephira der Lichtbewusstheit in Ain Soph.

Jesus Christus und der Lebensbaum
Im Zentrum des sephirotischen Lebensbaumes befindet sich Tipheret, die 6.Sephira im Herzzentrum des Chakrensystems, der 12-blättrigen Lotosblume, von der jedes zweite Blütenblatt im Symbol des Salomonsiegels, dem Hexagramm aus dem Trigon der Demut (aufwärts gerichtet) und dem Trigon der Gnade (abwärts gerichtet) bereits entfaltet ist.
Hier in der 6.Sephira, der 12.blättrigen Lotosblume im Herzzentrum, da ist der Ort, wo Jesus Christus im Menschen 'wohnen' will und wohnen kann und weshalb Jesus immer wieder mit dem Herzen zu sehen ist. Und unterhalb des 12-blättrigen Herzlotos findet sich der Stille Raum im Menschen, die kleine 8-blättrige Lotosblume, eine Begegnungsstätte mit Christus in der Weihestätte des ICH BIN, dem Ashram der Seele.
Hier kann der Mensch im eigenen Inneren seine Weihestätte der Seele besuchen, wann und so oft er will. Dafür braucht er keine Häuser aus Stein und keinen Mittler zwischen sich selbst und Gott


Einkehr in die innere heilende Stille
Die Augen schliessen und das Bewusstsein 
konzentrieren im Herzzentrum,
Einkehren ins innere Heiligtum der Seele, 
Innerlich niederknien am Altar des Lebens
und emporblicken auf das ewige göttliche Licht.

Bewusst sein, Ruhe erleben,
alle Gedanken zur Ruhe bringen
und das Licht ins Herzzentrum aufnehmen.
Ganz Licht sein, bewusst sein, das Licht selbst sein.
Meditation im Licht

Donnerstag, 3. August 2017

Karmische Schatten drängen ans Licht

- - - besonders mit einer Yodfigur

Die Yodfigur
Wer eine solche, nur mental grün bestrahlte Yodfigur in seinem Radix hat, der weiss vermutlich, wovon hier gesprochen wird. Denn das echte Yod mit Mittelopposition weist auf das Lösen schicksalhafter Verstrickungen und auf die Lösung karmischer Sippenaufgaben hin. Der Planet an der langen Spitze mit den beiden saturnischen Quinkunxen vertritt diese Aufgabe, mit jenem Zeichen, in dem er steht und in jenem Haus, das den Ort seiner Aufgabe zeigt.
Die Lösung dieser Sippenaufgabe zeigt das sogenannte Kleine Auge an der Spitze, das mit seinen zwei Halbsextil-(Confinis-) Aspekten und ihrer Zeichenenergie, einem Radar gleich hineinspürt in das Haus, in dem es steht.  Dort wartet die Lösung bzw. die Erlösung auf den Menschen, um den es geht, mit Lilith, den Schatten-Emotionen, die erlöst werden wollen.
Das Bedeutsamste an der Yodfigur aber ist der innere Leitstrahl, der rote Faden, der den 'Finger Gottes' darstellt. Es ist ein Pfeil, der bei mir von Pluto im 2. auf Lilith im 8.Haus (äqual) hinweist (bei Koch 3.- 9.Haus). 

  
Mein Yod-Bewusstseinsraum
Mit der Yodfigur betritt der Mensch immer einen besonderen Raum, der bei mir infolge von nur 0-Grad Planeten ein Raum der Stille ist. Als ich diesen Raum im Jahre 2000 das erste Mal betrat, habe ich mir in Gedanken die Schuhe ausgezogen und bin in meinen inneren Ashram eingetreten, den Raum der inneren Stille.
Ich denke manchmal, ich lebe in einer anderen Welt, einer Welt der Harmonie und nicht des Widerstreits. Mein Yod ist bei mir lebenbestimmend. Ich habe zwar als Bauingenieur ausgezeichnet funktioniert, aber diesen Raum erst spät betreten.


Null-Grad Planeten
Null-Grad Planeten sind Planeten, die im Bereich von 28 bis 3 Grad, je nach Bewusstseinsgrad des Menschen, zwischen den Zeichen stehen. Diese Planeten sind nicht ohne Energie, wie dies oft gesagt wird, nein, sie tragen die spirituelle Energie der innersten Wesenheit in das Aussen, d.h. in die Psychodynamik des Menschen hinein.  

Die kosmischen Zeichenenergien wirken im Menschen, weil er ein kosmisches Wesen ist. Diese Zeichen sind wie Blütenblätter, die jeweils an den Zeichenübergängen ihre Energie aus dem spirituellen Kern beziehen.



Wer war Lilith?
Im jüdisch-biblischen Schöpfungsmythos ist Lilith als die erste gleichberechtigte Frau von Adam beschrieben.
Aber er wollte eine unterwürfige Frau und deshalb ist sie geflohen. Nach meiner Lesart hat er sie durch sein Machtgebahren verdrängt und dafür von Gott die unterwürfige Eva erhalten, was bis heute in den abrahamitischen Religionen bei Juden, Moslems und Christen zur Unterdrückung der Frau geführt hat.

Lilith ist ein menschheitlicher Verdrängungskomplex im morphischen Gedächtnis von Mutter Erde und wir Menschen sind emotionale Mond-Kinder von Gott-Vater und Mutter-Erde. Und weil die Erde aus kosmischer Sicht im Bewusstseinsraum des ersten Brennpunktes der elliptischen Mondbahn steht, sind alle verdrängten Schatten der Menschen im zweiten Brennpunkt als Schattenerde vorstellbar. Manche Autoren nennen dies auch den schwarzen oder Schattenmond.
An der Stelle, wo im Geburtshoroskop Lilith steht, dort kann ein markanter Verdrängungskomplex im eigenen Leben erlöst und Licht ins eigene Dunkel (sprich Schatten) gebracht werden.

Die Idee von Lilith als zweitem Brennpunkt der elliptischen Mondbahn wurde  erstmalig gedacht 1937, in Les presages a la lumiere des lois de l’evolution (Die Vorhersagen im Licht der Gesetze der Evolution) von D. Neroman, auf Seite 199 und 200.



Meine Yodfigur im Lebensbaum
Jede Yodfigur ist wie ein Finger Gottes, der mit dem Planeten an der Halbsextil-bestrahlten Spitze auf etwas hinweist, auf die Lösung und Erlösung einer Sippenaufgabe, für welche der Mensch, in diesem Falle ich selbst steht. In meinem Falle ist diese Pluto-Sonne-Jupiter-Lilith Yodfigur exakt identisch mit dem archetypischen Lebensbaum, der aus dem Vater-/Mutter-Urgrund der Schöpfung zwischen Löwe und Krebs emporwächst zum Licht zwischen Wassermann und Steinbock. Dies bedeutet, dass es sich hier um eine archetypische Sippenaufgabe handelt, die die gesamte Menschheit betrifft und zur Erlösung aufruft 

Alle beteiligten Planeten sind 0-Grad, also spirituelle Planeten, Sie haben nur geistige, keine materiellen Aufgaben. Es geht um einen Menschheitskonflikt, der mit Pluto im schöpferischen Urgrund als Lebensaufgabe und durch Lilith an der zu erlösenden Spitze gekennzeichnet ist. Der spirituelle Pluto im 2.Haus weist auf die Kernenergie des Bösen in der Welt hin, die mit dem Hinauswurf aus dem Paradies ihren Anfang genommen hat. 


Was ist die Kernenergie des Bösen? Es ist die Gier, die Machtgier, die Habgier und die Geltungsgier. Sie führen letztlich zur Niederlage in jedem Kampf, zum Verlust in jeder materiellen Anhäufung und zur Zurückweisung von jedem Grössenwahn, da gibt es kein Wenn und kein Aber. Das Aufzeigen dieses Zusammenhangs ist die Aufgabe meiner Yodfigur mit Pluto im Urgrund und Sonne, Jupiter und Lilith als Hinweis auf die Lösung und Erlösung des Menschheitskonfliktes.


Ist das Böse durch den Mann in die Welt gekommen?  
Der Mann trägt die Kernenergie des Bösen in der Welt. Schon durch die Schuldzuweisung an die Frau beim Essen des Apfels im Paradies hat der Mann die Frau zum Bösewicht gemacht, der er selber war. Alle Kriege, Mord und Totschlag wurden durch den Mann und seine Macht-, Geltungs- und Habgier hervorgebracht. Er wirft Bomben auf wehrlose Menschen in Hieroshima, Korea, Viernam, London, Dresden und Syrien und erzeugt millionengrosse Flüchtlingsströme, die dann von hilfsbereiten Menschen aufgenommen werden müssen. 

Im Geburtshoroskop der Menschen wird diese Kernenergie durch Pluto repräsentiert.  
In meinem Geburts-Radix stellt Pluto als 0-Grad Planet im 2.Haus den geistigen Willen meiner Existenz dar, nicht das materielle, sondern das geistige Haben anzustreben. Nur die geistigen Werte sind es, für die es sich lohnt zu leben. Hier ist Pluto nicht die Macht durch materiellen Besitz, sondern die Macht durch geistigen Besitz.
Dieser Pluto in meiner Yodfigur steht im Urgrund des archetypischen Lebensbaumes, der weiblich-männlichen Schöpfung zwischen Löwe und Krebs. Pluto soll hier den Mann aufrütteln, seine schöpferische Intelligenz zum Guten einzusetzen und dem Bösen mit Liebe zu begegnen.



Kommt die Erlösung der Schatten durch die Frau? 
Meine Sonne stand am 22.Dezember am tiefsten Punkt des Jahreslaufs, wenn die Sehnsucht nach dem Licht am grössten ist, auf 0 Grad Steinbock, wenn das Weihnachts-Lichterfest zu Ehren der Wiederkehr des Lichtes bevorsteht und Jupiter und Lilith sind ebenfalls spirituelle 0-Grad Planeten. Alle drei bilden das spirituelle kleine Auge in der Yod-Figur, das wie ein Radar ein hohes Einfühlungsvermögen hat. Es ist Teil eines Confinis-Radarschirms, der sich über den gesamten ideell-mitmenschlichen  III. Quadranten erstreckt und ein Erlösungswerk für das durch das Patriarchat verdrängte Weibliche darstellt.

Mit Lilith an der Spitze besteht das Erlösungswerk darin, Wege aufzuzeigen, wie das verdrängte Weibliche in der Seele von Mann und Frau verstärkt zum Leben erweckt werden kann. Es ist der Mann, der sich von seiner Macht-, Habens- und Geltungsgier lossagen und in der Frau seine gleichberechtigte zweite Hälfte sehen muss, um selbst heil und ganz zu werden. Denn seine Gier ist nur Ersatzhandlung für das Verlieren der mütterlichen Geborgenheit als Heranwachsender. Die Frau aber sollte wieder von der eigenen Mutter und Mutter Erde lernen, das Mütterliche in ihrer Seele zu hegen, zu pflegen und in der Partnerschaft und Familie mehr zu leben.

Freitag, 9. Juni 2017

Quadrate im Radix erlösen

Quadrate im Radix zeigen Konfliktpotenziale und innere Spannungen an. Es liegen Widerstände vor zwischen zwei Planeten oder zwischen einem Planeten und der karmischen Mondknotenaufgabe oder zu den Hauptachsen. Quadrate verbrauchen psychische Energien, die dann woanders fehlen. Quadrate können gesunde Lebensprozesse hemmen und Entwicklungen behindern.
Quadrate sind wie Barrikaden auf der Strasse. Man kann einfach drumherumfahren oder direkt darauf zu und sie einfach zertrümmern.
Da stellt sich doch die Frage, warum solche Widerstände da sind, was ihre Aufgabe ist und wie man diese Hindernisse nicht bekämpft, sondern wie man damit umgeht und wie man sie eher erlöst.


Ein Quadrat erlösen?
Diese Frage kommt manchem sicher seltsam vor. Ein Quadrat ist doch so, wie es ist. Das kann man doch nur akzeptieren.
Wir müssen uns aber doch die Frage gefallen lassen, wer hat das denn so bestimmt, dass das Quadrat ein innerer Widerstand ist? Kein anderer Aspekt hat eine solche oder ähnliche Eigenschaft. Das ist eine Frage an die metaphysisch-transzendentale Wirklichkeit und die finde ich im archetypischen ptolemäischen Lebensbaum, ergänzt durch die Lotosblumen Bewusstseinszentren

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In diesem archetypischen Lebensbaum geht das Quadrat vom Urgrund der Schöpfung zwischen Löwe und Krebs aus auf die Widder-Skorpionachse als Basis für ein Leistungsdreieck, das durch den 12-blättrigen Lotos, das Herzzentrum führt. Und genau hier kommt die Frage nach der Erlösung, die nur durch Katharsis möglich ist.

Schauen wir uns dieses Herzzentrum doch einmal etwas genauer an. Im Herzzentrum lebt (oder sollte leben) das Licht von Jesus Christus, das ICH BIN. Wohlgemerkt, ich bin Alchemist, ich denke metaphysisch-transzendental. Für mich erlebt der Mensch im Buddhismus oder Hinduismus die gleiche Wirklichkeit im Herzen, wie der Christ durch Jesus Christus, nämlich die Katharsis durch Demut und Gnade, benennt sie nur anders.
Herzzentrum im Raja-Yoga

Das Hexagramm im Herzzentrum hat zwei Trigone, ein Trigon der Demut mit der Spitze nach oben und ein Trigon der Gnade mit der Spitze nach unten. Durch Demut und Gnade erleben wir Katharsis im Herzzentrum. Und hier findet die Wandlung der Widerstände in den widderlich und skorpionisch geprägten Quadraten statt, genau genommen im kleinen 8-blättrigen Lotos, dem Stillen Kämmerlein unterhalb des Herzzentrums. Alle Widerstände werden hier gewandelt zu Mitgefühl, dem absolut Wesentlichsten im Tibetischen Buddhismus. Wie auch Parzival lernen muss, statt das Schwert mit marsischer Gewalt aus dem Stein ziehen zu wollen, was nicht gelingen will, es durch Mitgefühl aus dem Stein springen zu lassen

Montag, 7. November 2016

Das Drehbuch des Lebens



Das Drehbuch wird aufgeschlagen
Mit der Geburt eines Menschen ist sein Drehbuch des Lebens bereits geschrieben. Wie gerne würden wir Einblick nehmen in dieses Drehbuch.

Aber wir wissen, dass mit dem Erscheinen des Menschen das Buch bereits aufgeschlagen ist und den kosmischen Ort am Aszendenten zeigt, wo seine Lebensaufgabe verborgen ist. Wir wissen aber bereits noch mehr. Kein Mensch ist allein, jeder ist verbunden mit seinem geistigen Führer, Helfer und Begleiter, einem Schöpfer-Sonnenstrahl Gottes. Um diesen Führer, Helfer und Begleiter ganz bewusst in das eigene Leben zu integrieren, schauen wir uns aus astrologischer Sicht den eigenen Sonnenstrahl in Zeichen und Haus an,
Wer seine Sonne z.B. im Krebs im 11.Haus hat, ist eng verbunden mit dem 1.Strahl im Licht Gottes, im 11.Haus der Freiheit.


Der Schöpfungsurgrund im Paradies
Und jeder von uns trägt sein Paradiesgärtlein mit sich herum. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, das ist von der Bewusstseinsentfaltung abhängig. In diesem Paradiesgärtlein gibt es einen Lebensbaum, der dort steht, wo der Vater/Mutter-Urgrund des Lebens ist, exakt zwischen den Zeichen Löwe und Krebs, dem Entscheidungspunkt von Gut und Böse. Dort wächst dieser Baum des Lebens mit seinen Früchten, von denen wir unberechtigterweise gegessen haben, was wir als ehemalige Engel eigentlich nicht tun sollten. Aber so haben wir denn unser Lebensthema für dieses Leben gesetzt, mit der Hausstellung, in der dieser Lebensbaum steht.


Lebenserwartungen, Hoffnungen und Wünsche
Marlene Dietrich
Aber nicht nur das Lebensthema, sondern auch die Erwartungen an das Ziel des Lebens sind mit dem Lebensbaum gesetzt. Wer z.B., wie Marlene Dietrich, seinen Lebensbaum vom 11. zum 5.Haus hat, der lebt auf der Freiheitsspur.
Das grosse Lebensthema des 11.Hauses ist die idealistische Umsetzung der eigenen Hoffnungen und Wünsche, eine Welt, in der jeder frei ist und so sein kann, wie er wirklich ist. Und was jeder mit dieser Freiheit macht, am Entscheidungspunkt von Gut und  Böse, das ist seinem freien Willen unterworfen, dem Willen, das Gute zu tun oder eben das Böse.
Dieses Freiheitsideal strebt der Spitze des Lebensbaumes zwischen Steinbock und Wassermann im 5.Haus zu, dort erscheint bei Marlene Dietrich das erwartete Ziel des Lebens mit Spass, Lust und Freude.


Das weitere Drehbuch des Lebens
Die weiteren Kapitel des Drehbuchs des Lebens sind durch alle Planeten gesetzt, die mit dem Lebenszug abgefahren werden, begonnen am Aszendenten. Der Lebenszug des Menschen durchfährt alle Zeichen an der Ekliptik, alle 6 Jahre durch ein Zeichen, hält aber jeweils bei den Planetenübergängen und allen markanten Punkten der Häuserebene an und erwartet die richtige Reaktion des Menschen. Bewusst lebende Menschen nehmen die äusseren Begegnungen der inneren Übergänge in der rechten Weise wahr. Unbewusst lebende Menschen werden immer wieder überrascht und leben ein Leben der verpassten Gelegenheiten.


Der Lebensfilm
Am Ende des Lebens, wenn die Lebensenergien den menschlichen Leib verlassen, läuft der gesamte Lebensfilm rückwärts wieder ab. Ich weiss das, weil ich selbst einmal am Ertrinken war und mein Lebensfilm nahezu abgelaufen war, als ich von meinem Bruder gerettet wurde.
Am Ende des Lebens wird die Beantwortung der Frage ganz gross vor dem Menschen stehen, Hast du die Aufgaben deines Lebens erfüllt? Sehr wohltuend ist es dann, wenn die Antwort lautet, Ja du hast deine Lebensaufgaben erfüllt. Und um die Lebensaufgaben zu erkennen, kann die Astrologie ihren Beitrag leisten. .

Dienstag, 1. November 2016

Der Lebensbaum in der Astrologie



Die Sieben Strahlen sind das Wirken Gottes aus dem Urgrund der Schöpfung. Zum Urgrund der Schöpfung gehört auch das Geschehen im Paradies. Und in jenem Paradies gab es einen Baum, den Baum des Lebens. Dieser Lebensbaum ist die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Wirken himmlischer Mächte und dem irdischen Wirken des Menschen. Hermes Trismegistes beschreibt dieses Wirken zwischen oben und unten in seiner Tabula Smaragdina metaphorisch so:
'Was oben ist, ist wie das, was hierunten ist, und was hierunten ist, ist wie dasjenige, was dort oben ist, auszurichten die Wunder eines einzigen Dinges. Dieses Dinges Vater ist die Sonne, dieses Dinges Mutter ist der Mond'.

Der letzte Satz wird immer weggelassen, obwohl dieser aus astrologischer Sicht der eigentlich wichtige ist. Hier sind Vater und Mutter, Sonne und Mond angesprochen, die ein Ding bezeichnen, das als eine Himmelsleiter eine Gleichartigkeit von oben und unten, von Himmel und Erde beschreibt. Es ist ja nicht schwer, sich dies als eine kosmische Gesetzmässigkeit vorzustellen, den Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung. Dieser Urgrund überwindet die Kluft zwischen Himmel und Erde. Welcher Art ist nun diese kosmische Gesetzmässigkeit?

Die Menschen des Altertums waren Jäger und Sammler, arbeitende und viehweidende Menschen, die des Nachts den Himmel beobachteten und aus den Veränderungen am Himmel ihre jahreszeitlichen Schlüsse zogen. Sie stellten dabei fest, dass es Jahreszeiten von Frühling, Sommer, Herbst und Winter gab, deren Anfang sie unschwer als beginnende Zeit des neuen Wachstums nach einer Winterpause als Frühlingspunkt bezeichnen konnten. Am Himmel liess sich dies durch den Stand der Sonne festmachen, die als ein Lebensspender nach der Sternenbeobachtung im Zeitpunkt des beginnenden Frühlings am Morgen in einem bestimmten Sternbild aufging.


Sie suchten dies in einem Baumonument darzustellen, das einen Löwen mit Menschengesicht zeigt, dessen Augen gen Osten, der aufgehenden Sonne entgegenblicken. Warum hatten sie gerade die Sphinx, den Löwen mit dem Blick zur aufgehenden Sonne gewählt?
Die Sphinx beschreibt den Zeitpunkt, als die Sonne zum damaligen Frühlingbeginn exakt an den Vorderpfoten des nächtlich sichtbaren Sternbildes Löwe des Morgens aufging. Sie wollten genau dies der Nachwelt hinterlassen. Wann war dieser Zeitpunkt?

Hierfür müssen wir den Zeiger der Weltenuhr des platonischen ca. 26000-jährigen Weltenjahres zurückdrehen, bis die Sonne wegen der Präzession, der Kreiselbewegung der Erde nicht, wie heute, am Ende des Zeichens Fische, sondern am Anfang des Zeichens Löwe aufging.



Es gab eine Zeit, als der Anfangspunkt des Jahreslaufes, der Frühlings- oder Widderpunkt, als dieser Anfang am Beginn des Zeichens Löwe und gleichzeitig am Ende des Zeichens Krebs lag, aus kosmischer Sicht zwischen den Sternbildern Löwe und Krebs, was genau dem Stern Regulus auf den Vorderpfoten des Löwen entspricht. Es war eine Zeit, als die Götter mythologisch auf die Erde herabstiegen, um den Menschen das himmlische Wirken auf Erden nahe zu bringen. Sie nutzten dabei kosmische Wirkmechanismen, insbesondere den ekliptikalen Lauf der Sonne, die es möglich machen, dass die Menschen das himmlische Wirken des nachts am Himmel ablesen konnten. 


Der Lebensbaum im Paradies
Es war auch eine Zeit, als die Menschen in Einklang standen mit den himmlischen Wesen, den Engeln, die zu ihnen sprachen und die sie verstehen konnten. Dieser Einklang mit den Wesen des Himmels wird durch den Begriff der Konjunktion beschrieben. Die Menschen lebten zu diesem Zeitpunkt in Konjunktion mit den Wesen des Himmels. Mit Hilfe der zu ihnen sprechenden himmlischen Wesen erkannten sie, dass es einen Himmelsbaum gibt, der die Kluft zwischen ihrem Hierunten und dem grossen Dortoben wie eine Himmelsleiter überwindet.


Dieser Zeitpunkt ist als ein paradiesisches Wurzelwerk des kosmischen Lebensbaumes anzusehen, dessen Stamm zum gegenüberliegenden oppositionellen Übergang zwischen den Sternbildern Wassermann und Steinbock als Spitze des Lebensbaumes hinzeigt. Die Aspektlinien im nebenstehenden Bild zeigen sehr deutlich, wie die astrologischen ekliptikalen 30-Grad Aspektlinien ihre Energien aus dem Schöpfungsurgrund zwischen Löwe und Krebs beziehen und ihren Ursprung in der Konjunktion mit dem Urgrund der Schöpfung zwischen Löwe und Krebs haben. 

In jedem Radix-Horoskop spielt dieser Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung zwischen den Zeichen Löwe und Krebs im kosmischen Lebensbaum eine besondere Rolle, indem hier der Kundalinipunkt liegt, das verführerische Lebenselixier, den Engeln verwehrt, den Menschen ein sehnsuchtsvoller ekstatischer Höhepunkt, aber auch eine Mahnung, le petit mort, der kleine Tod. Die Krone des Lebensbaumes liegt oppositionell auf 30 Grad Steinbock, exakt zwischen den Sternzeichen Wassermann und Steinbock. Im Menschen wird dieser Lebensbaum ganz physisch vom Rückgrat gebildet, dessen energetische Spannung die Lebensenergie des menschlichen Torus beherbergt, zwischen dem Pluspol am oberen Ende im Cerebellum, dem psychoenergetischen Zentrum des 1000-blättrigen Lotos und dem Minuspol am unteren Ende im Steissbein, dem 4-blättrigen Lotos.


Die Schlange als Symbol der Schuld
Der Kundalinipunkt ist dort, wo die Schuld des Menschen ihren Urgrund hat. Schuld ist hier das Verlassen der Engel aus dem himmlischen Paradies, um als irdische Menschen die Schönheiten des Menschseins trotz Leid und Schmerz geniessen zu können. Diese Versuchung ist die Schlange im Menschen am Kundalinipunkt im Radix. Jeder Mensch war ein Engel im himmlischen Paradies und hat durch seine Inkarnation gegen das Engeldasein verstossen und damit Schuld auf sich geladen. Irgendwann im Laufe seiner Inkarnationen überkommt den Menschen die Sehnsucht nach der Heimkehr ins Engeldasein. Der Lebensbaum ist ein Symbol hierfür und das sich Hinaufarbeiten über seine sieben Stufen bis hin zum siebenten Strahl der Erhöhung zum Licht.

Die Schuld? Was ist die Schuld?
Die Schuld besteht darin, Sexualität zu erleben und die Ekstase als himmlische Wonne zu geniessen. Das hat an sich garnichts mit Schuld zu tun, jedes Tierwesen erlebt das - aber eben Engel nicht. Und darin liegt das schuldhafte Verhalten, sie wollten es als Engel ebenfalls geniessen, indem sie den Apfel assen, Sinnbild der sehnsuchtsvollen Magie des venusischen Pentagramms.
Da, wo der Lebensbaum im Radix steht, dort ist die Heilung des inneren Engels angesagt. Hier findet im Buch 'Astrologie als Therapie' von Peter Orban die
Auseinandersetzung mit der inneren Schuld, der Schlange im Menschen statt (s.S.84). Und die Schuld wird dort ans Licht gebracht, wo der Lebensbaum im Radix hinzielt, nämlich zwischen den Zeichen Wassermann und Steinbock. Hier wird die innere Schlange erhöht und die Schuld sichtbar gemacht. Hier findet das Ritual 'Die Erhöhung der Schlange' statt. Und hier kann der Mensch heimkehren ins Licht seines Engelwesens, als verborgener tieferer Sinn der Erlösung von Schuld, von dem Jesus aus Liebe zu den inkarnierten Engelwesen in Joh 3.14 spricht. Von da an können die inkarnierten Engel wieder heimkehren ins Licht.
Man beachte also diesen Lebensbaum im Radix und erkenne in den Hauspositionen den Kundalinipunkt und die Erlösung zum Licht. Ggf. dort stehende Planeten weisen auf besondere Umstände hin und geben Hinweise auf das transzendentale Verhalten des Menschen.



Das Schuldheimholungswerk
Was ist das Schuldheimholungswerk? Es ist das Werk eines jeden Menschen, wenn er sich anschickt, seinen irdischen Wanderweg aufzugeben und heimzukehren ins Lichtreich der Engel. Der Mensch soll hierbei zu seiner Schuld stehen und die Schlange in sich erhöhen. Dies bedeutet, den Lichtweg der Bhagavadgita mit dem Sat-Chakra-Nirupana zum 1000-blättrigen Lotos zu gehen und mit den Seins-Prinzipien heimzukehren ins Licht. 

Was hat das mit den Sieben Strahlen zu tun?

Der Sonnenstrahl, auf dem ich lebe, ist mein Verbindungsweg zum Licht. Der Schreiber dieser Zeilen ist ein Siebtstrahler, seine Sonne steht in 0 Grad Steinbock. Diese alte Seele schickt sich an, seinen irdischen Wanderweg zu beenden. Er hat, erkennbar an seinen vier 0-Grad-Planeten, in seinen irdischen Leben so viel Liebe zu den Mitmenschen angesammelt, dass er sich von ihnen nicht lösen möchte und ihnen auch nach Ablegen des physischen Leibes mit seiner altruistischen Gesinnung als Helfer der Menschheit und Menschlichkeit zur Seite steht. 
Er hat in seinem Radix eine Yodfigur, exakt in Konjunktion mit dem kosmischen Lebensbaum, mit Pluto in 0 Grad Löwe zu Lilith in 0 Grad Wassermann, als Lebensaufgabe dargestellt im Sextil zwischen der Sonne in 0 Grad Steinbock zu Jupiter in 0 Grad Fische. Die ausschliesslich 0-Grad-Positionen der Planeten weisen auf die Spiritualität und Weiblichkeit dieses Bewusstseinsraumes hin.

Pluto am Ende des Zeichens Krebs ist hier im 2.Haus die Verwurzelung in der materiellen Welt und in der familiären Geborgenheit und ist ein Sinnbild für die Schlange als Versuchung im Kundalini-Urgrund des Lebens. Lilith ist der weibliche Verdrängungskomplex, die verdrängte kollektive Weiblichkeit der Sophia-Menschenseele. Es ist das noch nicht ersehnte, aber potenziell erkennbare Engeldasein, das dazu auffordert, zum Lichtreich heimzukehren.
Das Sextil zwischen Sonne und Jupiter ist eine Projektionsfläche der Liebe zum Thema des Rufens, der saturnisch-gesetzmässig-mentalen Rückbesinnung auf das Wesen des Menschen. Das kleine sensitive grün bestrahlte Auge ist ein radarähnliches Erspüren der Wirklichkeit dessen, was verdrängt wurde. Es liegt im 8.Haus der Erkenntnisverdichtung zur Wahrheitsessenz und Wandlung durch Loslassen dessen, was man eigentlich festhalten will. Mit Lilith am Ende von Steinbock hat man die Verantwortung zu übernehmen für die verdrängte weibliche Seite, die immer wieder im Aussen gesucht wurde, aber hier im 8.Haus als kosmische Sophia auf seine Erlösung wartet, mit ihm heimzukehren ins Licht des Sat-Chit-Ananda, zur absoluten Seins-Bewusstseins-Seligkeit.