Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/
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Dienstag, 1. November 2016

Der Lebensbaum in der Astrologie



Die Sieben Strahlen sind das Wirken Gottes aus dem Urgrund der Schöpfung. Zum Urgrund der Schöpfung gehört auch das Geschehen im Paradies. Und in jenem Paradies gab es einen Baum, den Baum des Lebens. Dieser Lebensbaum ist die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Wirken himmlischer Mächte und dem irdischen Wirken des Menschen. Hermes Trismegistes beschreibt dieses Wirken zwischen oben und unten in seiner Tabula Smaragdina metaphorisch so:
'Was oben ist, ist wie das, was hierunten ist, und was hierunten ist, ist wie dasjenige, was dort oben ist, auszurichten die Wunder eines einzigen Dinges. Dieses Dinges Vater ist die Sonne, dieses Dinges Mutter ist der Mond'.

Der letzte Satz wird immer weggelassen, obwohl dieser aus astrologischer Sicht der eigentlich wichtige ist. Hier sind Vater und Mutter, Sonne und Mond angesprochen, die ein Ding bezeichnen, das als eine Himmelsleiter eine Gleichartigkeit von oben und unten, von Himmel und Erde beschreibt. Es ist ja nicht schwer, sich dies als eine kosmische Gesetzmässigkeit vorzustellen, den Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung. Dieser Urgrund überwindet die Kluft zwischen Himmel und Erde. Welcher Art ist nun diese kosmische Gesetzmässigkeit?

Die Menschen des Altertums waren Jäger und Sammler, arbeitende und viehweidende Menschen, die des Nachts den Himmel beobachteten und aus den Veränderungen am Himmel ihre jahreszeitlichen Schlüsse zogen. Sie stellten dabei fest, dass es Jahreszeiten von Frühling, Sommer, Herbst und Winter gab, deren Anfang sie unschwer als beginnende Zeit des neuen Wachstums nach einer Winterpause als Frühlingspunkt bezeichnen konnten. Am Himmel liess sich dies durch den Stand der Sonne festmachen, die als ein Lebensspender nach der Sternenbeobachtung im Zeitpunkt des beginnenden Frühlings am Morgen in einem bestimmten Sternbild aufging.


Sie suchten dies in einem Baumonument darzustellen, das einen Löwen mit Menschengesicht zeigt, dessen Augen gen Osten, der aufgehenden Sonne entgegenblicken. Warum hatten sie gerade die Sphinx, den Löwen mit dem Blick zur aufgehenden Sonne gewählt?
Die Sphinx beschreibt den Zeitpunkt, als die Sonne zum damaligen Frühlingbeginn exakt an den Vorderpfoten des nächtlich sichtbaren Sternbildes Löwe des Morgens aufging. Sie wollten genau dies der Nachwelt hinterlassen. Wann war dieser Zeitpunkt?

Hierfür müssen wir den Zeiger der Weltenuhr des platonischen ca. 26000-jährigen Weltenjahres zurückdrehen, bis die Sonne wegen der Präzession, der Kreiselbewegung der Erde nicht, wie heute, am Ende des Zeichens Fische, sondern am Anfang des Zeichens Löwe aufging.



Es gab eine Zeit, als der Anfangspunkt des Jahreslaufes, der Frühlings- oder Widderpunkt, als dieser Anfang am Beginn des Zeichens Löwe und gleichzeitig am Ende des Zeichens Krebs lag, aus kosmischer Sicht zwischen den Sternbildern Löwe und Krebs, was genau dem Stern Regulus auf den Vorderpfoten des Löwen entspricht. Es war eine Zeit, als die Götter mythologisch auf die Erde herabstiegen, um den Menschen das himmlische Wirken auf Erden nahe zu bringen. Sie nutzten dabei kosmische Wirkmechanismen, insbesondere den ekliptikalen Lauf der Sonne, die es möglich machen, dass die Menschen das himmlische Wirken des nachts am Himmel ablesen konnten. 


Der Lebensbaum im Paradies
Es war auch eine Zeit, als die Menschen in Einklang standen mit den himmlischen Wesen, den Engeln, die zu ihnen sprachen und die sie verstehen konnten. Dieser Einklang mit den Wesen des Himmels wird durch den Begriff der Konjunktion beschrieben. Die Menschen lebten zu diesem Zeitpunkt in Konjunktion mit den Wesen des Himmels. Mit Hilfe der zu ihnen sprechenden himmlischen Wesen erkannten sie, dass es einen Himmelsbaum gibt, der die Kluft zwischen ihrem Hierunten und dem grossen Dortoben wie eine Himmelsleiter überwindet.


Dieser Zeitpunkt ist als ein paradiesisches Wurzelwerk des kosmischen Lebensbaumes anzusehen, dessen Stamm zum gegenüberliegenden oppositionellen Übergang zwischen den Sternbildern Wassermann und Steinbock als Spitze des Lebensbaumes hinzeigt. Die Aspektlinien im nebenstehenden Bild zeigen sehr deutlich, wie die astrologischen ekliptikalen 30-Grad Aspektlinien ihre Energien aus dem Schöpfungsurgrund zwischen Löwe und Krebs beziehen und ihren Ursprung in der Konjunktion mit dem Urgrund der Schöpfung zwischen Löwe und Krebs haben. 

In jedem Radix-Horoskop spielt dieser Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung zwischen den Zeichen Löwe und Krebs im kosmischen Lebensbaum eine besondere Rolle, indem hier der Kundalinipunkt liegt, das verführerische Lebenselixier, den Engeln verwehrt, den Menschen ein sehnsuchtsvoller ekstatischer Höhepunkt, aber auch eine Mahnung, le petit mort, der kleine Tod. Die Krone des Lebensbaumes liegt oppositionell auf 30 Grad Steinbock, exakt zwischen den Sternzeichen Wassermann und Steinbock. Im Menschen wird dieser Lebensbaum ganz physisch vom Rückgrat gebildet, dessen energetische Spannung die Lebensenergie des menschlichen Torus beherbergt, zwischen dem Pluspol am oberen Ende im Cerebellum, dem psychoenergetischen Zentrum des 1000-blättrigen Lotos und dem Minuspol am unteren Ende im Steissbein, dem 4-blättrigen Lotos.


Die Schlange als Symbol der Schuld
Der Kundalinipunkt ist dort, wo die Schuld des Menschen ihren Urgrund hat. Schuld ist hier das Verlassen der Engel aus dem himmlischen Paradies, um als irdische Menschen die Schönheiten des Menschseins trotz Leid und Schmerz geniessen zu können. Diese Versuchung ist die Schlange im Menschen am Kundalinipunkt im Radix. Jeder Mensch war ein Engel im himmlischen Paradies und hat durch seine Inkarnation gegen das Engeldasein verstossen und damit Schuld auf sich geladen. Irgendwann im Laufe seiner Inkarnationen überkommt den Menschen die Sehnsucht nach der Heimkehr ins Engeldasein. Der Lebensbaum ist ein Symbol hierfür und das sich Hinaufarbeiten über seine sieben Stufen bis hin zum siebenten Strahl der Erhöhung zum Licht.

Die Schuld? Was ist die Schuld?
Die Schuld besteht darin, Sexualität zu erleben und die Ekstase als himmlische Wonne zu geniessen. Das hat an sich garnichts mit Schuld zu tun, jedes Tierwesen erlebt das - aber eben Engel nicht. Und darin liegt das schuldhafte Verhalten, sie wollten es als Engel ebenfalls geniessen, indem sie den Apfel assen, Sinnbild der sehnsuchtsvollen Magie des venusischen Pentagramms.
Da, wo der Lebensbaum im Radix steht, dort ist die Heilung des inneren Engels angesagt. Hier findet im Buch 'Astrologie als Therapie' von Peter Orban die
Auseinandersetzung mit der inneren Schuld, der Schlange im Menschen statt (s.S.84). Und die Schuld wird dort ans Licht gebracht, wo der Lebensbaum im Radix hinzielt, nämlich zwischen den Zeichen Wassermann und Steinbock. Hier wird die innere Schlange erhöht und die Schuld sichtbar gemacht. Hier findet das Ritual 'Die Erhöhung der Schlange' statt. Und hier kann der Mensch heimkehren ins Licht seines Engelwesens, als verborgener tieferer Sinn der Erlösung von Schuld, von dem Jesus aus Liebe zu den inkarnierten Engelwesen in Joh 3.14 spricht. Von da an können die inkarnierten Engel wieder heimkehren ins Licht.
Man beachte also diesen Lebensbaum im Radix und erkenne in den Hauspositionen den Kundalinipunkt und die Erlösung zum Licht. Ggf. dort stehende Planeten weisen auf besondere Umstände hin und geben Hinweise auf das transzendentale Verhalten des Menschen.



Das Schuldheimholungswerk
Was ist das Schuldheimholungswerk? Es ist das Werk eines jeden Menschen, wenn er sich anschickt, seinen irdischen Wanderweg aufzugeben und heimzukehren ins Lichtreich der Engel. Der Mensch soll hierbei zu seiner Schuld stehen und die Schlange in sich erhöhen. Dies bedeutet, den Lichtweg der Bhagavadgita mit dem Sat-Chakra-Nirupana zum 1000-blättrigen Lotos zu gehen und mit den Seins-Prinzipien heimzukehren ins Licht. 

Was hat das mit den Sieben Strahlen zu tun?

Der Sonnenstrahl, auf dem ich lebe, ist mein Verbindungsweg zum Licht. Der Schreiber dieser Zeilen ist ein Siebtstrahler, seine Sonne steht in 0 Grad Steinbock. Diese alte Seele schickt sich an, seinen irdischen Wanderweg zu beenden. Er hat, erkennbar an seinen vier 0-Grad-Planeten, in seinen irdischen Leben so viel Liebe zu den Mitmenschen angesammelt, dass er sich von ihnen nicht lösen möchte und ihnen auch nach Ablegen des physischen Leibes mit seiner altruistischen Gesinnung als Helfer der Menschheit und Menschlichkeit zur Seite steht. 
Er hat in seinem Radix eine Yodfigur, exakt in Konjunktion mit dem kosmischen Lebensbaum, mit Pluto in 0 Grad Löwe zu Lilith in 0 Grad Wassermann, als Lebensaufgabe dargestellt im Sextil zwischen der Sonne in 0 Grad Steinbock zu Jupiter in 0 Grad Fische. Die ausschliesslich 0-Grad-Positionen der Planeten weisen auf die Spiritualität und Weiblichkeit dieses Bewusstseinsraumes hin.

Pluto am Ende des Zeichens Krebs ist hier im 2.Haus die Verwurzelung in der materiellen Welt und in der familiären Geborgenheit und ist ein Sinnbild für die Schlange als Versuchung im Kundalini-Urgrund des Lebens. Lilith ist der weibliche Verdrängungskomplex, die verdrängte kollektive Weiblichkeit der Sophia-Menschenseele. Es ist das noch nicht ersehnte, aber potenziell erkennbare Engeldasein, das dazu auffordert, zum Lichtreich heimzukehren.
Das Sextil zwischen Sonne und Jupiter ist eine Projektionsfläche der Liebe zum Thema des Rufens, der saturnisch-gesetzmässig-mentalen Rückbesinnung auf das Wesen des Menschen. Das kleine sensitive grün bestrahlte Auge ist ein radarähnliches Erspüren der Wirklichkeit dessen, was verdrängt wurde. Es liegt im 8.Haus der Erkenntnisverdichtung zur Wahrheitsessenz und Wandlung durch Loslassen dessen, was man eigentlich festhalten will. Mit Lilith am Ende von Steinbock hat man die Verantwortung zu übernehmen für die verdrängte weibliche Seite, die immer wieder im Aussen gesucht wurde, aber hier im 8.Haus als kosmische Sophia auf seine Erlösung wartet, mit ihm heimzukehren ins Licht des Sat-Chit-Ananda, zur absoluten Seins-Bewusstseins-Seligkeit.

Sonntag, 21. August 2016

Die sieben Farben des Regenbogens

Die Sieben Strahlen sind die sieben schöpferischen Seins-Entitäten Gottes, die das Leben und Wirken in der Schöpfung erst bewerkstelligen. Gott selbst ist der unbewegte Beweger, der in seinem unendlichen Sein alle Welten durch sein Ausatmen und Wieder-Einatmen in die Existenz bringt, wodurch er selbst in allem Sein existent ist.
Jeder Mensch lebt und wirkt mit einem der Sieben Strahlen Gottes wirkt in seiner ganz eigenen bestimmten Art und Weise, die astrologisch durch den Stand der Sonne in Zeichen und Haus gekennzeichnet ist..

Ich lebe und wirke mit dem siebten Strahl des Lichtes.
Mit welchem Strahl lebst und wirkst Du?

Die sieben Farben des Regenbogens sind das Sinnbild der sieben Elohim-Schöpferwesenheiten  im Licht der unendlichen Gottheit.

1. Sonnenstrahl mit der Farbe Rot
2. Sonnenstrahl mit der Farbe Orange
3. Sonnenstrahl mit der Farbe Gelb
4. Sonnenstrahl mit der Farbe Grün
5. Sonnenstrahl mit der Farbe Türkis
6. Sonnenstrahl mit der Farbe Blau
7. Sonnenstrahl mit der Farbe Violett

Der Regenbogen ist das Sinnbild für den Bund Gottes mit den Menschen
Wenn die Menschen einen Regenbogen sehen, fühlen sie ein Glücklichsein in ihrem Inneren. Das ist der Bund Gottes mit den Menschen, der sich bemerkbar macht

Gott ist das Licht der Liebe und des Lebens, das in jedem Menschen wohnen will. Wer es annimmt und in seinem Denken, Fühlen und Wollen in Tat und Wahrheit lebt, der lebt im Licht. Und dieses Licht trägt bei jedem Menschen eine bestimmte Farbe.

Ich trage die Farbe Violett. 
Was ist Deine Farbe?

Samstag, 21. Juni 2014

Astrologie ist ein Informationssystem

Worin besteht das Informationssystem?
Wir sollen Astrologie nicht als ein Wissenssystem erlernen, sondern als ein Informationssystem. Natürlich ist es wichtig zu wissen, was ein Planet in Zeichen und Haus bedeutet. Das ist wie in der Mathematik. Das Erlernen des Rechensystems ist eine Grundlage, aber Mathematik beginnt eigentlich erst mit der Lösung gestellter Aufgaben. Genau so ist es in der Astrologie. Sie beginnt erst dort, wo wir den Informationsgehalt erfahren, der in den Planetenkonstellationen und -verbindungen (Aspekten) verborgen ist.


Was sagen uns die Planeten?
Planeten sind Ich-Entitäten. Jeder von ihnen gefällt sich darin, ein Teil der irdischen Ich-Wesenheit zu sein. Jedes dieser Wesen vertritt eine bestimmte Aufgabe. Sind mehrere dieser Wesen mit einem Aspekt verbunden, so arbeiten sie gemäss diesem Aspekt zusammen und bilden ein gemeinsames Wesen. Sie arbeiten zusammen oder auch gegen einander. Die Sonne ist der König unter ihnen, der in eine emotionale Beziehung mit dem Mond (Mutter und Kind) eintreten will, sich je nach Aspektverbindung von ihnen bedienen lässt (Mars, Venus, Merkur, Jupiter), sich beraten oder massregeln lässt (Saturn), sich von oder zu sich selbst befreien lässt (Uranus), in einsame, versteckte oder höhere Orte entschwindet (Neptun) oder einem inneren Antrieb folgend transformieren lässt http://www.amazon.de/Die-innere-Tafelrunde-Astrologie-Pers%C3%B6nlichkeit/dp/3908651042.

Wie kommen wir zu den inneren Informationen?
Um den Informationsgehalt verstehen zu können, müssen wir begreifen, dass jede Planetenkonstellation aus Aspektbeziehungen besteht. In diesen Aspektbeziehungen sind die Informationen verborgen. Es geht also zunächst darum, die Aspektbeziehungen zu verstehen.
Aspektbeziehungen zwischen Planeten sind Bewusstseinszustände zwischen den inneren Ich-Entitäten. 
Die sieben verschiedenen Aspekte sind Ausfaltungen des archaischen Bewusstseins im Lebensbaum des Menschen und entsprechen den psychodynamisch aufsteigenden Energien der inneren Chakren

Die Konjunktion
Beginnen wir mit der Konjunktion. In astrologischen Lehrbüchern finden wir hierzu eine Aussage wie: Eine Konjunktion ist ein Aspekt, bei dem zwei Planeten beieinander stehen und sich gegenseitig durchdringen und sich ständig wechselseitig beeinflussen

Das ist zwar richtig, trifft das Wesen einer Konjunktion aber nur völlig unzureichend, denn damit ist noch keinerlei Informationsaussage getroffen. 
Um die Konjunktion zu verstehen, gehen wir zurück ins Krebszeitalter, als der avatarische Mensch sich noch seiner Einheit mit der Schöpfung bewusst war. 
Die urindische vedische Kultur des Krebs-Zeitalters hatte dieses Bewusstsein der Einheit mit der göttlichen Schöpfung. Und dieser Bewusstseinszustand der Einheit begegnet uns immer wieder, wenn wir eine Konjunktion zwischen Planeten in einem Horoskop sehen.

Das Halbsextil
Es ist ein merkurisch-sensitiver Aspekt, dessen Herrscher Merkur die Energie liefert für das Zwillings-Zeitalter. Zum Halbsextil gehört daher das Merkur-Bewusstsein der Zwillinge-Jungfrau-Stufe im archaischen Lebensbaum der Schöpfung. Und genau diese merkurische Information des Götterboten, Vermittler zu sein aus Liebe zwischen Himmel und Erde, das begegnet uns, wenn wir einen Halbsextil-Aspekt in einem Horoskop sehen.

Das Sextil
Es ist ein venusisch-wertebewusster Aspekt, dessen Herrscherin Venus energetisch im Stier-Zeitalter der archaischen Göttinnen wirkt. Zum Sextil gehört daher das Venus-Bewusstsein der Liebe in der Stier-Waage-Stufe im archaischen Lebensbaum der Schöpfung. Die Information, die uns jedes Sextil liefert, besteht daher in einer Liebesbeziehung, die gleichzeitig Schönheit bedeutet.

Das Quadrat
Um zum Bewusstsein des Quadrat zu gelangen, machen wir uns das Widder-Zeitalter bewusst. Hier herrscht die archaisch-kriegerische Energie des Widder, der jedoch nicht vernichten, sondern transformieren will in eine makellos-auskristallisierte energetisch-reine Form des Kreuzes. Die Information, die uns jedes Quadrat liefert, ist daher Kraftanstrengung, Lebenshürden zu bewältigen, um reiner und klarer zu leben und zu wirken.

Das Trigon
Wenn uns in einem Horoskop ein oder mehrere Trigone begegnen, so machen wir uns doch bitte das Fische-Zeitalter bewusst, eine Bewusstseinsstufe der jupiterischen Macht römischer Weltherrschaft. Auf dieser Fische-Schütze-Stufe herrscht die ausufernd-machtvolle Energie der Grösse und Weite. Die Information, die uns das Trigon liefert, ist daher das think-big-Bewusstsein, sich bewusst zu sein, eine eigene Message auf die Erde mitgebracht zu haben und diese auch wirklich in Tat und Wahrheit anzuwenden.

Das Qincunx
Das soeben begonnene Wassermann-Zeitalter hat uns bereits gelehrt, dass alles schneller und immer schneller, technisch-ausgreifter und maschinell-leistungsfähiger wird. Auf der saturnischen Stufe zwischen Wassermann und Steinbock begegnet uns die Suche nach Befreiung und Freiheit von Zwang und Knechtschaft, aber auch der Zweifel, der diabolische Fall in Zwei zwischen Vertrauen und Misstrauen. Wenn wir also einem oder mehreren Quincunxen im Horoskop begegnen, so spüren wir diese Informationen und wir sollten uns bewusst sein, dass wir nur durch die Liebe einen Ausgleich schaffen können in dieser Ambivalenz.

Die Opposition
In der Opposition begegnet uns das letzte Zeitalter des Lichtes. In der Opposition stehen wir vor dem Entweder - Oder, vor dem Eins oder dem Alles. Wir sollen in unserem Bewusstsein aber vom Entweder - Oder zum Sowohl - Als auch kommen, sowohl das Eine, als auch das Ganze, den beides sind Eins. Das ist die Information, die uns auf in der Opposition begegnet, das Eine und das Ganze, beide sind Eins, ich bin Du und ich bin in Allem und Alles ist in mir.

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Dienstag, 26. November 2013

Das Verständnis der Yodfigur nach den Sieben Strahlen

Mit der Neufassung der Sieben Strahlen bekommen auch die Aspektfiguren eine zusätzliche spirituelle Bedeutung. Diese Neufassung orientiert sich am archetypischen Lebensbaum, der archetypischen Weltenachse, die von 30 Grad Krebs auf 30 Grad Steinbock reicht. 30 Grad Krebs ist gleichzeitig der archetypische Weltengrund, das Wurzelwerk des Lebensbaumes, der Urgrund der Schöpfung, der sich bei jedem Menschen je individuell als weibliche Urkraft in seiner Psychodynamik ausspricht. Von diesem archetypischen Urgrund aus reichen bestimmte planetare Aspekt-Bewusstseinsräume in die kulturelle Entwicklung der Sieben Strahlen bis hin zum jetzigen Wassermann-Zeitalter.

Planetare Aspekt-Bewusstseinsräume sind 
- das kleine sensitive Auge (Merkur Kultur)
- das Talent-Dreieck (Venus-Stufe)
- das Leistungsdreieck (Mars-Kultursstufe)
- das grosse Talent-Dreieck (Jupiter-Kultur)
- die Yodfigur der Wassermann-Kultur

Aspektfiguren sind die Bewusstseinsräume des Horoskops. Mit dem Sieben-Strahlen-Bewusstsein bekommen diese Aspektfiguren eine besondere spirituelle Bedeutung
Die Ursache dieser spirituellen Bedeutung liegt im archetypischen Lebensbaum, der im archaischen Urgrund der Schöpfung urständet und von hier aus eine enorme Strahlungskraft hat. In diesem archetypischen Urgrund der Schöpfung liegt auch die spirituelle Bedeutung der Yodfigur, die insbesondere für unser Wassermann-Zeitalter bedeutsam ist.


Worin liegt denn diese spirituelle Bedeutung der Yodfigur?
Ein Planet, der an der Spitze einer solchen Yodfigur liegt, erscheint zunächst als vom Urgrund der Schöpfung gesteuert. Es kommt ihm eine enorme spirituelle Bedeutung im Sinne von Message, Auftrag und Handlungsanweisung zu. Jetzt liegt es am Menschen, in wieweit sein Bewusstsein vom Gottesbewusstsein oder vom dualistischen Bewusstsein ausgeht. Herrscht beim Menschen das dualistische Bewusstsein vor, so ist es der Zweifel, der Fall in Zwei, sein dia-bolisches Bewusstsein, das über das Misstrauen in seinem Bewusstsein sein Verhalten innerhalb der Yodfigur bestimmt. Herrscht beim Menschen das Gottesbewusstsein vor, so ist es das Vertrauen in die göttliche Schöpfung, das sein Bewusstsein und sein Verhalten bestimmt. In beiden Fällen ist es jedoch die Liebe zum Leben, die das Verhalten determiniert.
Die nebenstehende Yodfigur von M. geht aus von einem aufsteigenden Mondknoten auf 0 Grad Zwillinge. M ist weiblich und hat ein dualistisches Bewusstsein, bei dem der Zweifel und das Misstrauen ihr Verhalten bestimmt. Der Mondknoten auf 0 Grad Zwillinge  im 11.Haus hat die gesamte Stier-Energie in sich und bedeutet, sich von einem venusischen Schönheitsideal und materiellen Wertevorstellungen leiten zu lassen und dieses Ideal innerhalb einer elfthäuslerischen Gruppe zu manifestieren. Daher sind es nun der Zweifel, der Fall in Zwei und das Misstrauen, die bei M. mit dem Sextil ihre Liebe zum Leben bestimmen.

Diese Yodfigut hat zwar keine Mittelopposition, jedoch steht dem aufsteigenden ja der absteigende Mondknoten in Opposition entgegen. Das Schönheits- und Werteideal von M. orientiert sich nun an den altbekannten Idealen des absteigenden Mondknotens in 30 Grad Skorpion im 5.Haus. Diese Ideale hatten sich von manipulierenden, machtorientierten emotionalen Ego-Spielen voller Eifersuchts-, und Besitzansprüchen leiten lassen. Es geht darum, sich von diesen alten Idealen zu befreien.

Montag, 23. September 2013

Die Schöpferenergien der Sonne sind in uns

Um das Wesen der Sonne als Schöpferenergie verstehen zu können, sollen wir erkennen, dass die energetischen und tatwirksamen Schöpferkräfte der Sieben Strahlen eben in den Strahlen der Sonne, den Sonnenstrahlen bestehen. Die Sonnenstrahlen sind  es, die die Schöpferenergien der Sieben Strahlen kreativ umsetzen und aus lebloser Materie die Schöpfung hervorgebracht haben.

Die Sonne als Urquell und ihre Strahlen als Werkzeuge der sieben göttlichen Elohim wirken in der gesamten Schöpfung, so auch im Menschen als Das Licht des Lebens und der Liebe. Die Sonnenstrahlen sind nicht nur Sinnbild, sondern wirkende Energien des göttlichen Urquells. Die Sonne ist der Quell des irdischen Lebens und die in ihr wirkenden göttlichen Urenergien sind die Sieben Strahlen Gottes.

Wir öffnen uns den Sieben Strahlen Gottes, indem wir diese Gottesstrahlen als das Licht des Lebens und der Liebe in unser Herzzentrum, den zwölfblättrigen Lotos in der Mitte rechts neben dem Herzen in uns aufnehmen. Dort, wo in unserem Horoskop unsere Geburtssonne steht, dort erkennen wir unseren Sonnenstrahl, der uns nun ein Leben lang begleitet und uns ein je angemessenes Leben als einer der Sieben Strahlen Gottes bereitet. Aus dieser Sicht können wir die Elohim-Schöpferwesenheit, einer der Sieben Strahlen in uns erkennen, die uns ein Leben lang hält und trägt.

Sonnenstrahl von Angela Merkel
Angela Merkel, Bundeskanzlerin
Mit einer Sonne auf 25 Grad Krebs, nahe dem Urgrund der Schöpfung auf 30 Grad Krebs/0 Grad Löwe hat Angela Merkel eine Erststrahlersonne, die mit dem Wurzelwerk des Lebensbaumes identisch ist. Sie schöpft ihre Energien aus dem spirituellen Lebensbaum ihres inneren Paradieses, der ihr stark ausstrahlende irdisch-weibliche und spirituell männliche Energien vermittelt.

Stark gestellt im 8. Haus ist Angela Merkel eine öffentlich wirkende stark integrierende Person und mit ihren Krebs-Energien die Mutter der Nation. Daher bezieht sie ihre standhaften Energien und jeder Widerstand ist zwecklos.