Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/
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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Leben mit dem Galaktischen Lichtzentrum

Im vorhergehenden Beitrag habe ich über die Phänomenologie des Galaktischen Zentrums gesprochen. Im folgenden will ich aus astrologischer Sicht über das Licht des GZ schreiben und die Folgerungen für unser ganz persönliches Leben beschreiben.

Das Licht des GZ
Wir sprechen von einem scharzen Loch im GZ. Doch es ist reines Licht, das vom Urgrund der Schöpfung verschluckt wird. Wer ist dieser Urgrund der Schöpfung? Wer hat einst die gesamte Schöpfung unserer Galaxis ausgeatmet und atmet sie jetzt wieder ein?
Es gibt nichts, ausser Gott, das in diesem Urgrund aktiv ist. Alles an Materie, die in diesen Urgrund eingesogen wird, wird in Licht umgewandelt und wieder von Gott in sich aufgenommen. Denn alles in seiner Urform, alles ist Licht, jede unserer Körperzellen, jeder Gedanke, alles Sein, alles ist aus Licht geboren und wird wieder zu Licht werden. Das ist die Realität des Seins. Und wie wir alle aus Licht geboren und eigentlich Licht sind, so sind wir alle Geschwister des Lichtes, einander in Liebe zugeneigtes göttliches Licht


Astrologie des GZ
Das GZ liegt auf 27 Grad Schütze. In jedem Radix ist es dort zu finden. Bruno Huber hat darauf hingewiesen, dass das GZ Bestandteil des Fixsternhimmels ist und daher die gleichen kosmischen Gesetze gelten, wie für die Sternzeichen. Die kosmische Gesetzmässigkeit, die für die ekliptikale Bewegung des Frühlingspunktes rückwärts in den Sternzeichen gilt, sie gilt gleichermassen für die Bewegung des galaktischen Zentrums, allerding mit seiner Bewegung vorwärts an der Ekliptik, also 1 Grad in 72 Jahren, ein erfülltes Menschenleben. Diesen Sachverhalt bitte nachlesen in einem Beitrag von Arnold/Huber vom 16.12. 2008. FP und GZ bewegen sich also aufeinander zu und werden eine Konjunktion noch im Wassermann-Zeitalter eingehen.


Bedeutung des GZ im persönlichen Radix
Ich habe eingangs auf die Bedeutung des GZ als Licht des Lebens und der Liebe hingewiesen. Im eigenen Radix leuchtet das GZ als Licht des Lebens und der Liebe an einem bestimmten Punkt auf der Häuserebene. Hier setzt die ganz normale Astrologie der irdisch-relevanten Konstellationen ein.
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In meinem eigenen Radix leuchtet das Licht des GZ in Konjunktion mit Sonne und Merkur-Morgenstern im 7.Haus der partnerschaftlichen Liebe zum Mitmenschen. Ich habe eine innere Empfindung von Partnerschaft mit dem Mitmenschen, Partnerschaft ohne Getrenntsein zu erleben.
Das kann sehr angenehm sein, ist jedoch zunächst schwierig, wegen fehlender Gestimmtheit nach Abgrenzung. Eine gewisse Überforderung durch Merkur-Morgenstern in Schütze, Schüler und Lehrer zugleich zu sein, ist nicht zu übersehen, inzwischen für mich selbst jedoch nicht mehr von Bedeutung.

Jeder mag selbst das GZ in sein Radix eintragen, wenn er oder sie es denn möchte, und wird möglicherweise erstaunt sein, welche Folgerungen sich daraus für sein eigenes Leben ergeben.


Wer dies denn möchte, kann mir seine Daten zukommen lassen und ich beschreibe die Folgerungen für sein eigenes Leben.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Galaktisches Zentrum, Quelle des Lichts


Seit viereinhalb Mia Jahren strahlt unsere Sonne ihr Licht aus, ohne das Leben nicht möglich wäre. Die Sonne wiederum hat ihren Ursprung im Galaktischen Zentrum, wie alles in unserer Galaxis, auch die Erde und wir selbst. Jedes Atom in unserem Leibe ist aus dem GZ entsprungen.

  Galaxis Milchstraße mit unserem Sonnensystem

Extraterrestrische Intelligenzen?
15. September 2010 von Stefan Oldenburg in Science-Fiction
(Auszug)

Schauen wir uns zunächst die Dimensionen der Galaxis Milchstraße an, in welcher jener rund viereinhalb Milliarden Jahre alte Stern des Spektraltyps G2V, um den unser Planet Erde seine Bahnen zieht, nur einer von vielen anderen ist. Von vielen anderen? Von derart vielen anderen, dass diese Zahl das menschliche Vorstellungsvermögen überschreitet: Allein unsere Heimatgalaxis Milchstraße enthält aktuellen Schätzungen zufolge mehr als 100 Milliarden Sterne. Nur am Rande sei vermerkt, auch die Zahl der Galaxien im beobachtbaren Universum wird derzeit grob auf 100 Milliarden geschätzt. Der Durchmesser der Milchstraße wird auf etwa 100.000 Lichtjahre geschätzt, womit sie zu den stattlicheren Galaxien der näheren kosmischen Umgebung zählt, die wir Lokale Gruppe nennen. Die Sonne ist etwa 28.000 Lichtjahre vom Zentrum der Milchstraße entfernt. Als Gesamtsystem rotiert die Milchstraße, und die Sonne benötigt für einen Umlauf geschätzte 220 Millionen Jahre.
(Ende Auszug) 


Das Galaktische Zentrum als Zentralsonne
Das Galaktische Zentrum unserer Milchstrasse ist der kosmische Ort, wo alle Sonnensterne, Planeten und sonstigen Objekte unserer Heimatgalaxis ihren Ausgangspunkt genommen haben und am Ende dieser Zeit wieder aufgenommen werden. Zu Recht bezeichnet die indische Philosophie dieses Geschehen als Ausatmen und wieder Einatmen Brahmas.

Aus astrologischer Sicht bezieht sich das Leben der Menschen auf ihre Geburtsminute am Aszendenten und die planetare Sonne als Symbol und Psychodynamik unseres Seins, unseres Willen, Denkens und Handelns.
Bruno Huber hat in seinem Aufsatz  Dasgalaktische Zentrum und die Zeitalter-Lehre 
dem GZ eine neue Rolle zugewiesen. Er relativiert die Präzession als alleinige Leitlinie für die astrologischen Zeitalter und weist darauf hin, dass auch das GZ die gleichen Zeitalter auf der Basis des ptolemäischen Herrschersystems unterstützt. Hierbei wird zudem die Fragwürdigkeit des Grössenunterschiedes zwischen Tierkreiszeichen und Sternzeichen beseitigt. Bruno Huber schreibt:

Müssten wir also nicht richtiger von einem Fische- und Schütze-Zeitalter reden? Und beim Kommenden vom WASSERMANN-STEINBOCK-Zeitalter? Warum nicht? -Aber eigentlich müsste dem Astrologen hier etwas auffallen! Beachtet man nämlich die Herrscher der beiden genannten Zeichenpaare, so findet sich's, dass es «zufällig» je die gleichen sind. Fische und Schütze haben klassisch den Jupiter, und Wassermann und Steinbock den Saturn als Herrscher. Und wenn man den Frühlingspunkt und das Galaktische Zentrum in die Vergangenheit zurückrechnet, so zeigt sich auch dort dasselbe Muster: dass sich nämlich die beiden Messpunkte grosso modo immer (mit kleinen Randüberschneidungen) in herrschergleichen Zeichen und Bildern bewegen. Nachfolgende Tafel macht das deutlich:





Der innere Kreis beschreibt die astrologische Realität, mit der wir arbeiten mit der aktuell zugrunde gelegten 30 Grad Zeichen-Verteilung mit eingezeichnetem Herrschersystem. Der äussere Kreis zeigt die realistische kosmische Verteilung der Tierkreiszeichen am Himmel mit eingetragenem GZ auf 27 Grad Schütze. 


Die kosmische Sonne
Die vorstehende Grafik zeigt das GZ als unsere kosmische Zentralsonne der Milchstrasse exakt im Übergang zwischen Skorpion und Schütze. Dabei wird akzeptiert, dass der Widderpunkt weiterhin in den Fischen liegt und die Sternzeichen sich durch die Präzession weiterbewegt haben.
Entscheidend ist die Stellung des GZ als unsere kosmische Zentralsonne zu Beginn des Wassermann/Steinbock-Zeitalters auf 27 Grad Schütze.

Wenn wir uns die Stellung dieser Zentralsonne genauer ansehen, so fällt auf, dass genau an dieser Stelle das Tierkreiszeichen Der Schlangenträger von 29 Grad Schütze bis 17 Grad Steinbock liegt.



Eigentlich interessiert uns dieses 13. Tierkreiszeichen nur wenig, ist es doch Teil des Skorpion. Doch wenn wir bedenken, dass hier die kosmische Zentralsonne GZ liegt, so interessiert uns das Wesen und die Interpretation dieses jetzt so wichtigen Bereiches doch schon eher.


Die Bedeutung des GZ
Eine sehr interessante Frage ist aus astrologischer Sicht noch zu besprechen, die Wanderung des rückwärts an der Ekliptik laufenden Frühlingspunktes und die Wanderung des vorwärts nach den gleichen Gesetzen laufenden galaktischen Zentrums um 1 Grad in 72 Jahren (s. Aufsatz von Bruno Huber).
Beide Punkte laufen an der Ekliptik, unserem Messkreis, mit der gleichen Geschwindigkeit in gleich langen 30-Grad Zeichen-Einheiten aufeinander zu. Es ist daher vollkommen egal, ob die den Zeichen zugrunde liegenden Tierkreiszeichen ungleich lang sind. Es gelten die gleich langen 30 Grad Einheiten der Zeichen für beide Punkte, den irdischen Präzessionspunkt FP und den kosmischen GZ-Punkt.

Wir leben am Anfang des Wassermann-Zeitalters. Der Frühlingspunkt FP und der Punkt des galaktischen Zentrums GZ streben beide mit der gleichen Geschwindigkeit ihrem Endpunkt, der Spitze der Lebens- und Weltenachse in 30 Grad Steinbock/0 Grad Wassermann zu. Hier wird sich in etwa 2200 Jahren eine endgültige Synchronisation ergeben, wenn FP und GZ am selben Ort sind.
Heute wird die Synchronisation nur von solchen Menschen erreicht, deren Sonne mit dem GZ eine Konjunktion bildet. Der Orb beträgt etwa 10 Grad.




Mythologie:
für GZ im Schlangenträger auf 27 Grad Schütze
Der gängigsten Überlieferung nach stellt der Schlangenträger Asklepios (lat. Äskulap), Sohn des Apollon und seiner Geliebten Koronis, dar.
Seine Geburt stand unter einem unguten Stern. Koronis hatte sich einen weiteren Geliebten genommen, worauf der eifersüchtige Apollon sie tötete. Noch im Sterben verriet sie ihm, dass sie ein Kind von ihm in sich trage. Apollon gelang es, das Kind zu retten. Er ließ den Knaben von Cheiron, einem weisen Kentauren, aufziehen. Dieser unterwies ihn in der Heilkunst und Asklepios wurde alsbald selbst ein großer Heiler und Wohltäter der Menschheit. 

Aus kosmischer Sicht haben wir es also mit der Äskulap-Heilerenergie zu tun und Menschen, die auf 27 Grad Schütze geboren sind (Orb beachten), dürften sich dieser Heilerenergie verpflichtet fühlen. Zudem sollten wir die Konstellation des GZ in unser Radix eintragen und die Aspekte ansehen und bewerten. 

Aus dem GZ ist nicht nur unser Kosmos, sondern es sind auch unsere Zivilisation und wir selbst daraus geboren. Nach der indischen Philosophie ist das GZ der Ort der kosmischen Geburt aus dem göttlichen Urgrund und daher weiblich. Wir Menschen sind ja Sternenstaub und tragen alle physischen, emotionalen und spirituellen Elemente des gesamten Kosmos in uns. So ist das Galaktische Zentrum auch für uns Menschen der kosmische Uterus.

Der Ort, wo das GZ (roter Stern) im Radix liegt, ist daher der Ort, wo unser aller kosmische Wesenheit sich zuhause fühlt und seine göttliche Geborgenheit empfindet. Hier bezieht der Mensch seine spirituelle Energie und seine kosmische Regenerierung.
Für den Eigentümer des Radix bedeutet dies, dass seine kosmische Heimat im Schützen im 7. Haus in Konjunktion mit Sonne, Mond und Merkur-Morgenstern am DC der Begegnung mit den Mitmenschen liegt. Interessant ist dieses Beispiel insofern, als GZ (roter Stern) und FP (grünes Kreuz) symmetrisch zur Yodfigur und zum Lebensbaum /Weltenachse in Lilith-Pluto liegen

Ein weiteres Radix mit eingetragenem GZ und FP


Das GZ (roter Stern) liegt im 3 Haus der Wissenschaft und der Kommunikation am IC der Familie in Konjunktion mit der Sonne, sowie Venus- und Merkur-Abendstern



Galaktische Synchronisation
Beide Radices zeigen eine Konjunktion zwischen der eigenen Sonne und dem GZ. Dies bedeutet, dass die Eigner einen Synchronisationstrahl zum GZ haben, also eine direkte Verbindung von ihrem eigenen Wesen zu ihrer psychodynamischen Sonne und dem Galaktischen Zentrum, sie demnach verbunden sind mit der Quelle des Lichts. Zudem sind sie in ihrer Psyche auf die Heilerenergie ausgerichtet und sollten sich dem Asklepios verbunden fühlen.
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