Wir Menschen sind kosmische Wesen in einem irdischen Körper und sollten nach kosmischen und physischen Gesetzen leben. Astrologie ist dann transzendental, wenn sie diese Kluft mythologisch zu überbrücken vermag. Wir haben uns nur zu fragen: Wer bin ich, was will ich hier auf Erden und was sind meine Lebensaufgaben. Denn wenn ich einmal sterbe, will ich sagen können: Ich habe meine Aufgaben erfüllt!!!
Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/
Dienstag, 29. Oktober 2019
Die Yodfigur verstehen
Von dort ausgehend gibt es sieben kosmisch-archetypische Zeitalter von je 2160 Jahren. Wir befinden uns heute im Beginn des Wassermann-Zeitalters der Wassermann /Steinbock-Kultur. Der astrologische Signifikator für diese Kultur ist die archetypische Yodfigur, die mit ihren Quinkunx-Aspekten bis in den Urgrund des Lebensbaumes zurückreicht.
Das `Kleine Auge` an der Spitze führt zum Lichtpunkt des archetypischen Lebensbaumes, der die Lösung oder Erlösung der Yodfigur bewirken kann.
Grafik des Verfassers
Bei jeder Yodfigur mit Mittelopposition in einem Horoskop schwingen diese Betrachtungen in der Bewertung und Beurteilung nach Massgabe der beteiligten Planeten mit
Freitag, 5. April 2019
Die Büchse der Pandora
Das Geschenk
.1 Allgemeines
Diese Aspektfigur wird Büchse der Pandora genannt, weil ihr Inneres aus saturnisch-schicksalhaften Yodfiguren besteht und Saturn der Herr der ungeliebten Schicksalsereignisse ist, die nur ungern betrachtet werden. Die aus der griechischen Mythologie überlieferte Büchse der Pandora enthielt alle der Menschheit vormals unbekannten Übel wie Krankheit, Leid und Tod. Durch das Öffnen entwichen sie in die Welt. Die `Erlösung` der Pandorabüchse ist hier jedoch eine astrologische Aufgabe, ein Geschenk des Himmels.
Die Büchse der Pandora hat Hand und Fuss und Kopf und ist im
astrologischen Kontext ein kosmisches `Geschenk` in der Form eines
fünfgliedrigen Menschen mit einem Kopf, zwei Händen und zwei Füssen. Der `Kopf`
entspricht einem Talentdreieck mit dem Zugang zu einer Yodfigur, die zwei
`Hände` entsprechen zwei Lernfiguren und die beiden `Füsse` entsprechen dem
Zugang zu den beiden weiteren Yodfiguren.
Das Pandora Geschenk ist astrologisch ein Bewusstseinsraum, in dem schicksalhaft Ungeliebtes, schattenhaft Verdrängtes, Bedrängendes und nach Lösung und Erlösung Rufendes schicksalhaft verschlossen wurde, um nicht zu sehr zu schmerzen. Es stellt eine nicht heilen wollende und immer noch offene Wunde dar, die zur Heilung das Licht der Öffnung erblicken möchte. Das damit verbundene erforderliche Heilungsgeschehen wird genährt durch die Hoffnung auf Heilung und Erlösung und ermöglicht durch zwei Lernfiguren `die Hände` und eine Talentfigur `der Kopf`.
Wer solch eine Figur in seinem Chart hat, der hat die Aufgabe, je nachdem, wohin diese Büchse zeigt, Licht ins Dunkel zu bringen und Heilung zu ermöglichen. So ist es denn die Heilung, die als ein Geschenk das Licht der Welt erblicken soll. Und dieser Heilungsprozess wird im Pandora Geschenk aus astrologischer Sicht beschrieben.
.2 Das Vorgehen
Als erstes werden die fünf Planeten-
oder Konjunktions-Konstellationen in Zeichen und Haus erkannt. Dann werden die
beiden Lernfiguren und die Talentfigur beschrieben und ihr Sinn gedeutet, wobei
diese über den blauen Talentaspekt mit einander verbunden sind. Nun ist `der
Kopf` der Pandora bekannt und die Spitzenkonstellation ist das Zugangs-Initial
der Yodfigur in die Vergangenheit, deren Sextil zu den beiden Yodfiguren der
`Füsse` führt.
3. Der Heilungsprozess
Um den Heilungsprozess der ungeliebten Schicksalsereignisse als ein Geschenk anzunehmen, nähern wir uns dem `Geschenk` von den beiden `Händen` der roten Quadrate her. Von hier aus sind zunächst die zwei rotgrünblau bestrahlten Lernfiguren aufzulösen. Damit kann auch die Fähigkeit erkannt werden, die in dem blauen Talentdreieck verborgen ist und die den Charakter des blaugrün bestrahlten Kopfes zeigt. Dieser `Kopf` ist der Zugang zur ersten Yodfigur, die zu den Füssen des fünfgliedrigen Menschen führt und ein Erkennen der beiden Yodfiguren der Füsse ermöglicht.
Nun kann das ganze kosmische `Geschenk` in der Form eines fünfgliedrigen Menschen aus der Gesamtschau des Talentdreiecks, der zwei Lernfiguren und der drei Yodfiguren gedeutet werden.
Mittwoch, 3. Februar 2016
Aspekte sind Bewusstseinsschaltungen
.7 Die Opposition
Dienstag, 1. Juli 2014
Die Yodfigur des Wassermann-Zeitalters
Die Yodfigur ist ein archetypisches Symbol für das Wassermann-Zeitalter, warum? Uranus und Saturn sind die beiden Protagonisten der Wassermann/Steinbock-Energie, auf die die Yodfigur abzielt. Das beigefügte Horoskopbild zeigt die archetypische Yodfigur des gegenwärtigen Zeitalters, die mit meiner eigenen Yodfigur in meinem Horoskop identisch ist.
Die Yodfigur des heutigen Wassermann Zeitalters ist ein Bewusstseinsraum der Bestimmung im Spannungsfeld zwischen Vertrauen und Misstrauen. Mit der Liebe zum Mitmenschen (Sextil) gelangt diese Bestimmung der Menschen zu einem sehr sensitiven Wandlungs- und Transformationsprozess.
Das Bild zeigt den freiheitsliebend-fröhlichen Uranus-Narren, der hinter den Gittern des saturnischen Burgverlieses nach Freiheit, Unabhängigkeit und Erlösung dürstet. Die Yodfigur zeigt mit den beteiligten Planeten den Ort und die Zeit an, in denen die Freiheitsliebe umgesetzt werden kann. Der Zielplanet (in diesem Falle Lillith) gibt das Transformationspotential vor, das gewandelt werden soll.
Mittwoch, 6. November 2013
Der tiefere Sinn des Wassermann-Zeitalters
Stellen wir also fest, die Wassermann-Kultur hat bereits seit etwa 100 Jahren begonnen und der Herrscher dieses Weltenmonats hat uranische Züge. Interessant wäre nun, darüber nachzudenken, wann denn der gesamte platonische Zyklus der 2160 Jahre dauernden Weltenmonate im Hinblick auf unser Kulturgeschehen begann. Ab wann können wir überhaupt von einer Herrscher-gesteuerten menschlichen Kúltur sprechen? Die frühesten Anfänge fallen etwa in die Zeit der indischen Veden. Das hat den Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, dazu gebracht, an den kulturellen Anfang die urindische Kultur zu setzen.
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| Lebensbaum - Weltenachse |
Blicken wir nun auf der Zeitachse zurück, so kommt vor dem Wassermann-Zeitalter das Fische-, das Widder-, das Stier- und Zwillinge- und vordem das Krebs-Zeitalter als erstes von sieben Zeitaltern, deren letztes dem Wassermann-Zeitalter folgend, nur vermutet werden kann, weil die Herrscher-Skala zu Ende ist. Ich gehe davon aus, dass dieses letzte Zeitalter die Form einer Lichtkultur hat. Aber das ist reine Intuition, es könnte auch ganz anders sein, dass die zerstörenden Kräfte die Oberhand gewinnen und die Erde vollends zerstört wird, anstelle unseres Auftrages, die Schöpfung auf Erden zu vollenden.
Aus einer solchen planetaren Betrachtung war der Beginn der Kulturen im Zeitpunkt des Beginns der Krebs-Kultur, also etwa 9 000 v.Chr., als der Frühlingspunkt, astronomisch gesehen, genau zwischen den Tierzeichen Löwe und Krebs lag. Diese Zeit war die Kultur des Matriarchats, dem die avatarische Zeit des Gottesbewusstseins folgte, als sich der Mensch noch merkurisch sensitiv eingebettet fühlte in das göttliche Herrschen auf Erden.
Montag, 23. April 2012
Die YOD-Figur, ein hochbrisanter Bewusstseinsraum
Die Yodfigur wird auch Finger Gottes genannt, weil das Grosse Oben seinen Finger in eine Wunde des Menschen legt. Mit den beiden saturnischen Quincunxen tritt etwas schicksalhaft-Numinoses in das Leben ein, das aus der Vergangenheit stammt und jetzt gelöst werden will. In der Yodfigur eines Menschen oder eines Ereignisses ist der Spitzenplanet an den Quincunxen immer der Punkt im Horoskop, wo einerseits familiäre Schicksale, sippenhafte verdrängte Ereignisse oder Fehlverhalten von Menschen verdrängt wurden, weil sie nicht verkraftet werden konnten. Anderseits kann der Finger aber auch auf unbeendete Projekte der karmischen Vergangenheit hinweisen, die der Vollendung bedürfen. Sie alle bilden ein Schicksalsereignis, das darauf wartet, gelöst oder erlöst zu werden.
Aspektlinien sind einfache Denkspuren, die sich, einfällig gegeben, ganz unmittelbar aufdrängen und Sachverhalte beschreiben, die im Leben eine bestimmende Rolle spielen. Aspektfiguren im Horoskop repräsentieren Räume des bewussten Seins, die der Mensch erst noch bewusst machen soll. Diese Räume bleiben erhalten und wollen bearbeitet und ins Bewusstsein geholt werden. Alle Bewusstseinsräume haben einen archetypischen Urgrund im Sein und sind von einem archetypischen Herrscher bestimmt. Bei der Yodfigur ist es Saturn, der sein karmisches Anliegen an den Menschen in die zwei Quinkunx-Aspekte legt. Mit ihren beiden Quincunxen ist es daher die Yodfigur, die ein karmisches Anliegen des Menschen in sich trägt.
Wie kann der Mensch nun in und mit dieser Yodfigur leben? Wenn wir uns bewusst dieser Figur nähern, so sind es nicht nur die beiden saturnischen Quincunxe, die diesen Menschen zwischen Vertrauen und Misstrauen hin und herwerfen, sondern es ist zudem das magnetisch anziehende venusische Sextil, seine Liebesenergie, das ihm vertraut den Zugang schafft und als Projektionsfläche des Spitzenplaneten zeigt, wie dieses Lebensthema gestaltet ist.
Es gibt zwei Yodfigur-Typen, eine mit und eine ohne Mittelopposition. Ohne Mittelopposition ist es eine karmische Lebensaufgabe, die in diesem Leben bearbeitet und gelöst werden soll. Mit Mittelopposition ist es ein karmisches Lebensprojekt, bei dem etwas projektiv und aktiv bearbeitet und an der Sextilwand gelöst oder im `Kleinen Auge Gottes` zu erlösen ist. Das Kleine Auge Gottes zeigt dem Menschen mit den beiden einfühlsamen Halbsextilen zum Spitzenplaneten den Zugang zur Erlösung der karmischen Problematik.
Beispiel, Yodfigur ohne Mittelopposition
Beispiel, Yodfigur mit Mittelopposition
Das Thema der YOD-Figur mit Mittelopposition wird durch den Planeten an den beiden Quincunxen als eine karmische Lebensaufgabe bestimmt. Der Spitzenplanet im Kleinen Auge lässt das Erlösungspotenzial erkennen. Der Mensch wird von einer karmischen Macht aufgefordert, eine übergeordnete Lebensaufgabe zu erfüllen. Immer bleibt es aber seine freie Entscheidung, ob er die Aufforderung zur Erlösung annehmen will oder nicht.
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| YOD mit Mittelopposition |
Das Lilith-Erlösungsprojekt
Mit Lilith an der Spitze der Yodfigur liegt das Lösungspotenzial in der Erlösung von einem Verdrängungskomplex, der mit dem Kleinen Auge gekennzeichnet ist.
Hier tritt ein Problem auf, Lilith ist kein Planet, sondern ein sensitiver Punkt. Und sensitive Punkte können zwar Aspekte erhalten, nicht aber Aspekt-Impulse aussenden.
Halbsextile bilden ein besonderes Einfühlungsvermögen, ein fühlend-hörendes Hineinspüren in das, was sich aussprechen möchte. Wir haben es hier mit einem inspirativen Zugang zu tun, der volle Aufmerksamkeit und Gegenwartsnähe im Hier und Jetzt erfordert. Es ist, als ob die Tür nur geöffent wird, wenn wir unsere gesamte und ungeteilte Aufmerksamkeit dem Thema widmen.
Im angegebenen Beispiel hat Lilith folgende Bedeutung::
Die zwei oben angesprochenen langen Denkschritte in die Vergangenheit sollten auch Anlass sein, die eigene Familienhistorie genauer anzuschauen, z.B. mit dem Familienstellen. Wenn diese Angaben, insbesondere die Sippenproblematik stimmen, dann müsste dies vom Horoskopeigner auch gespürt werden können bzw. es könnten Ereignisse im Leben auftreten, die mit einer solchen Problematik zusammenhängen. Die Yodfigur sagt aus, dass eine Sippenenergie hier im Leben des Horoskopinhabers zutage treten und erlöst werden möchte.







