Spirituelle Astrologie

Spirituelle Astrologie
Spirituelle Astrologie bemüht sich, die Symbole am Himmel als lesbare Hinweise zu verstehen für eine kosmische Sprache. So langsam beginnen wir den Menschen zu begreifen als ein kleines Fraktal innerhalb einer kosmischen Grossfraktale, in der jede kleine Einheit eine Abbildung der Grossen All -Einheit und untrennbar mit dieser verbunden ist. ‚Wie oben so unten’ ist die hermetische logische Weltformel in http://kosmischesymbole.blogspot.com/
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Dienstag, 29. Oktober 2019

Die Yodfigur verstehen

Um eine Yodfigur zu verstehen, machen wir uns zunächst bewusst, dass es sich um einen saturnischen Schicksals-Bewusstseinsraum handelt, der weit in die Vergangenheit zurückführt. Diese Annahme resultiert aus dem archetypischen Lebensbaum, der im Urgrund der Schöpfung wurzelt, einem Zeitpunkt zu Beginn des Holozän, als der Frühlingspunkt vor etwa 10600 Jahren zwischen Löwe und Krebs im Herzen des Löwen, dem Stern Regulus lag.
Von dort ausgehend gibt es sieben kosmisch-archetypische Zeitalter von je 2160 Jahren. Wir befinden uns heute im Beginn des Wassermann-Zeitalters der Wassermann /Steinbock-Kultur. Der astrologische Signifikator für diese Kultur ist die archetypische Yodfigur, die mit ihren Quinkunx-Aspekten bis in den Urgrund des Lebensbaumes zurückreicht. 
Das `Kleine Auge` an der  Spitze führt zum Lichtpunkt des archetypischen Lebensbaumes, der die Lösung oder Erlösung der Yodfigur bewirken kann.

Grafik des Verfassers

Bei jeder Yodfigur mit Mittelopposition in einem Horoskop schwingen diese Betrachtungen in der Bewertung und Beurteilung nach Massgabe der beteiligten Planeten mit

Freitag, 5. April 2019

Die Büchse der Pandora


Das Geschenk

.1 Allgemeines

Diese Aspektfigur wird Büchse der Pandora genannt, weil ihr Inneres aus saturnisch-schicksalhaften Yodfiguren besteht und Saturn der Herr der ungeliebten Schicksalsereignisse ist, die nur ungern betrachtet werden. Die aus der griechischen Mythologie überlieferte Büchse der Pandora enthielt alle der Menschheit vormals unbekannten Übel wie Krankheit, Leid und Tod. Durch das Öffnen entwichen sie in die Welt. Die `Erlösung` der Pandorabüchse ist hier jedoch eine astrologische Aufgabe, ein Geschenk des Himmels.

Die Büchse der Pandora hat Hand und Fuss und Kopf und ist im astrologischen Kontext ein kosmisches `Geschenk` in der Form eines fünfgliedrigen Menschen mit einem Kopf, zwei Händen und zwei Füssen. Der `Kopf` entspricht einem Talentdreieck mit dem Zugang zu einer Yodfigur, die zwei `Hände` entsprechen zwei Lernfiguren und die beiden `Füsse` entsprechen dem Zugang zu den beiden weiteren Yodfiguren.


Das Pandora Geschenk ist astrologisch ein Bewusstseinsraum, in dem schicksalhaft Ungeliebtes, schattenhaft Verdrängtes, Bedrängendes und nach Lösung und Erlösung Rufendes schicksalhaft verschlossen wurde, um nicht zu sehr zu schmerzen. Es stellt eine nicht heilen wollende und immer noch offene Wunde dar, die zur Heilung das Licht der Öffnung erblicken möchte. Das damit verbundene erforderliche Heilungsgeschehen wird genährt durch die Hoffnung auf Heilung und Erlösung und ermöglicht durch zwei Lernfiguren `die Hände` und eine Talentfigur `der Kopf`.

Wer solch eine Figur in seinem Chart hat, der hat die Aufgabe, je nachdem, wohin diese Büchse zeigt, Licht ins Dunkel zu bringen und Heilung zu ermöglichen. So ist es denn die Heilung, die als ein Geschenk das Licht der Welt erblicken soll. Und dieser Heilungsprozess wird im Pandora Geschenk aus astrologischer Sicht beschrieben.


.2 Das Vorgehen

Als erstes werden die fünf Planeten- oder Konjunktions-Konstellationen in Zeichen und Haus erkannt. Dann werden die beiden Lernfiguren und die Talentfigur beschrieben und ihr Sinn gedeutet, wobei diese über den blauen Talentaspekt mit einander verbunden sind. Nun ist `der Kopf` der Pandora bekannt und die Spitzenkonstellation ist das Zugangs-Initial der Yodfigur in die Vergangenheit, deren Sextil zu den beiden Yodfiguren der `Füsse` führt.

 

3. Der Heilungsprozess

Um den Heilungsprozess der ungeliebten Schicksalsereignisse als ein Geschenk anzunehmen, nähern wir uns dem `Geschenk` von den beiden `Händen` der roten Quadrate her. Von hier aus sind zunächst die zwei rotgrünblau bestrahlten Lernfiguren aufzulösen. Damit kann auch die Fähigkeit erkannt werden, die in dem blauen Talentdreieck verborgen ist und die den Charakter des blaugrün bestrahlten Kopfes zeigt. Dieser `Kopf` ist der Zugang zur ersten Yodfigur, die zu den Füssen des fünfgliedrigen Menschen führt und ein Erkennen der beiden Yodfiguren der Füsse ermöglicht.  

Nun kann das ganze kosmische `Geschenk` in der Form eines fünfgliedrigen Menschen aus der Gesamtschau des Talentdreiecks, der zwei Lernfiguren und der drei Yodfiguren gedeutet werden.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Aspekte sind Bewusstseinsschaltungen



Aspekte nur als Winkelbeziehungen zu verstehen, greift zu kurz
Aspekte sind Bewusstseinsspuren und fügen sich in Aspektfiguren zu Räumen zusammen, die bestimmte psychodynamische Seinszustände ermöglichen. Das Aspektbild ist das wichtigste Instrument zur Erfassung der individuellen Psyche. Ein Horoskop wird immer von seiner Aspektstruktur her aufgeschlüsselt. Das Astrologisch-Psychologische Institut API hat sehr gut nachvollziehbare Literatur hierüber herausgegeben.

Seinsbeziehungen der Aspekte
Das Horoskop ist ein kosmisches Symbol. Wer sich in der astrologischen Symbolik auskennt, braucht keinen Text, denn das gesamte Symbol spricht für sich selbst. 
Dennoch will ich von meinen eigenen Forschungen berichten, die sich auf die Seinszustände der Aspektlnien und -figuren beziehen. 

Die Erschliessung des kosmischen Seinszustandes geht auf den Seins-Ursprung im Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung zurück, als der kosmische Lebensbaum sein Wachstum im Grenzraum  der Sternzeichen Löwe und Krebs begann.
Der kosmische Lebensbaum ist eng mit der kulturellen Entwicklung der Menschheit verbunden, indem der Frühlingspunkt in 1 Weltenmonat (2160 Jahre) rückwärts durch die Sternzeichen läuft.
Die blau, rot und grün dargestellten Aspektlinien sind astrale Bewusstseinsspuren, die sich nach der Bhagavadgita auf die drei indischen Samkhya-gunas von Tamas (blau), Rajas (rot) und Sattva (grün) beziehen. Tamas ist das Bauchgefühl des nichtaktiven, wohltuenden Verharrens ohne Veränderung, eher antriebslos im Zustand von Nichtmüssen, Ausruhen, Relaxen. Rajas ist ein aktives ständig Müssen und Auf-dem-Sprungsein, rastlose Bewegungsenergie im Assoziieren und Tun. Sattva ist ein denkerisch-weisheitsvoller Bewusstseinszustand der Klarheit, Güte und Harmonie.


.1 Die Konjunktion
Als vor 11000 Jahren der Frühlingspunkt zwischen den Zeichen Löwe und Krebs stand, begann die kulturelle Entwicklung der Menschheit in der ur-indischen Kulturstufe. Dies war der Vater/Mutter-Urgrund der Schöpfung als Anfang und Wachstumskeim .des kosmischen Lebensbaumes im Zustand der Einheit von Mensch und Schöpfung. Dieser Quellpunkt des Lebens ist übertragbar in die Astrologie,im Sinne einer Konjunktion
Die Konjunktion ist ein Seinszustand des Fühlens von Einheit, Einssein und Gemeinschaftlichkeit, ein Bewusstseinszustand des Ungetrenntseins in den beteiligten Planeten. Zwei oder mehr Planeten in Konjunktion bilden eine kardinale Einheit und sollen auch als eine eigene Person benannt und bewusst gemacht werden. Planeten in Konjunktion bilden immer eine untrennbare Einheit


.2 Das Halbsextil
geht zurück auf den Beginn des benachbarten Zeichens 2160 Jahre nach dem Urgrund der Schöpfung (1 Weltenmonat = die Zeit, die der Frühlingspunkt braucht, um 1 Zeichen zu durchwandern). Es ist der Beginn des Merkur-Zeitalters mit dem merkurisch-sensitiven Aspekt der ersten weiblich-männlich, eigentlich noch androgynen Annäherung der Geschlechter. Übertragen auf die astrologische Konstellation des Halbsextils zwischen 3 beteiligten Planeten ist dieser Aspekt merkurisch-androgyn, sensitiv, mitfühlend-empfindsam, hellfühlend, radarähnlich, man hört die Flöhe husten.
Übertragen auf die Planeten als Protagonisten der Sternzeichen sind zwei Aspektzustände zu unterscheiden. In der Applikation wirkt das merkurische Halbsextil nach der Art des Zwillings-Merkur als Heilsbringer zu den Menschen (der Götterbote). In der Separation zweier Planeten wirkt die Art des Jungfrau-Merkur als bewachend-schützender guter Hirte und mitfühlender Begleiter des Menschen.

Zum Halbsextil gehört die Aspektfigur das Kleine Auge. Es ist blaugrün bestrahlt ohne rot, d.h. e ist ein Bewusstseinsraum des zum Spitzenplaneten zugehörigen Erwachens und sensitiven Hineinspürens. Einem Radar gleich wird alles aufgenommen, was sich vernehmen lässt.Es ist ein Kontroll-, Überwachungs- und Sicherheitsaspekt, aber ohne Aktivität.


.3 Das Sextil
Mit dem Eintritt des Frühlingspunktes in das Zeichen Stier, 4320 Jahre nach dem Nullpunkt der Schöpfung, begann das Venus-Zeitalter von Ackerbau und Viehzucht, häusliche Eintracht und Wachstum der Seele. Qualität und alles, was wertvoll ist, werden geschätzt und angenommen.
Der Planet Venus ist der Protagonist der beiden Sternzeichen dieser Kulturstufe, Stier und Waage. Venus vermittelt dieser Kulturstufe die weibliche Form der Liebe, des einnehmenden Wesens und des Wachstums. Genau so, wie Venus zwei Seiten als Morgen. und Abendstern zeigt, so hat die Stiervenus den applikativ-impulsiven Schönheits-, Aufbruch- und Werteaspekt des Morgensterns. Die Waagevenus hat indes die Art der verbindlichen zwischenmenschlichen Waage mit jedoch den Charakter des separativen Bei-sich-Bleibens und seine eigenen Werte hochschätzenden eigenen Standpunktes. Zudem hat die Waage-Venus die Eigenschaft der guten Wirtin und des gesellschaftlichen Beisammenseins.

Zum Sextil gehört der Bewusstseinsraum des Kleinen Talentdreiecks. Das Bewusstsein ist mit viel blauer träger Psyche ausgestattet. Talent, Fähigkeit, Geschick und Liebe sind überaus positive Eigenschaften, wegen der fehlenden rot-Bestrahlung kann sich der Mensch jedoch eher schlecht zum Handelna aufraffen, lebt lieber träge und wenig aktiv, aber in Harmonie mit der Umwelt.


.4 Das Quadrat
Mit dem Eintritt des Frühlingspunktes in das Sternzeichen Widder etwa 2000 v.Chr. wurde die Psyche hyperaktiv geprägt und in der Widder-Kultur begannen die Menschen sich rücksichtslos auszubreiten und sich aktiv zu entfalten. Ein innerer Widerstreit der Menschen unter einander führte zur Distanzierung vom Wesenkern und zu egomanischen Allmachtsgefühlen.
Wenn Quadrate im Horoskop stehen, ist Widerstand in der Planeten-Konstellation und damit in der Psyche angezeigt. Menschen mit vielen Qiadraten leiden unter der eigenen Hyperaktivität und haben einen starken Bewegungsdrang. Wenn sich die beteiligten Planeten applikativ auf einander zu bewegen, neigt der Mensch zu marsichem Tatendrang und zum Aktionismus. Bewegen sich die beteiligten Planeten separativ von einander fort, so neigtder Mensch zum skorpionischen Reaktionismus und zu Gegenaktionen.

Zum Quadrat gehört das Leistungsdreieck, ein Bewusstseinszustand von Leisten-müssen, sich zu Leistungen gedrängt fühlen und zu rastlosem Arbeitsantrieb. Es herrscht intensivster Power-Aktionismus. Wegen fehlender blauer und grüner Bestrahlung gönnt sich der Mensch kaum Pausen und über das Geschehen Nachdenken. Es kann daher zu starkem Sich-ausgebrannt-fühlen, dem burn-out Syndrom kommen.


.5 Das Trigon
Mit dem Eintritt ins Fische-Zeitalter etwa im Jahre 0 begann eine Zeit des Strebens nach menschlicher Erfüllung, Harmonie, häuslicher Kultur und Rechtssicherheit. Der Wesenkern des Menschen trat in den Mittelpunkt der Psyche.
Im Trigon ist die Psyche ausschliesslich blau bestrahl. Wegen fehlender Rajas-rot- und Sattva-grün-Bestrahlung lässt der Mensch gerne andere für sich arbeiten, um selbst zu relaxen und sich wohlzufühlen. Man feiert gerne, ist wenig sensitiv-mitmenschlich und denkt nicht gross über das Leben nach, denn es ist ja alles in grosser Fülle vorhanden.

Zum Trigon gehört das Grosse Talentdreieck, reich an Begabungen, Talenten und Fähigkeiten.  Der Mensch lebt in einem Bewusstseinsraum der grossen Fülle. Je nach beteiligten Zeichen handelt es sich um ein impulsiv-dynamisches (Feuer-) Talentdreieck, ein mitfühlend-mitmenschliches (Wasser.) Talentdreieck, ein lebensdurchsetzend-energisches (Luft-) Talentdreieck oder ein materiell-bodenständig geprägtes (Erde-) Talentdreieck. Der Bewusstseinsraum ist rigoros einseitig entsprechend dieser Elementebesetzung geprägt. Der Mensch lässt sich kaum von seiner psychischen Verfassung abbringen. Mit dem grossen Talentdreieck hat der Mensch eine starke elementegesteuerte Ausstrahlung und eine entsprechende Anziehung.


.6 Das Quinkunx
Das Wassermann-Zeitalter beginnt mit der Globalisierung schöpferischer Prinzipien der Ambivalenz des Vertrauens, aber auch des Misstrauens, der Dualität von Licht und Schatten, Gut und Schlecht, Liebe und Böse.Dualität ist nicht Polarität. Dualität ist eine Bedingtheit, indem Schatten die Abwesenheit von Licht ist und Böse ist die Abwesebheit von Liebe. Schlecht ist die Abwesenheit von Gut. Man und Frau sind Polarität, desgleichen Yin und Yang, Plus und Minus; sie bilden zusammen ein Ganzes.
Astrologisch werden im Quincunx zwei sich eigentlich fremde Zeichen-Energien miteinander verbunden. In dieser Dualität steckt ein Potenzial, das Miteinander im Gegensatz, das es zu überwinden gilt, eigentlich ein Paradoxon.

Zum Quinkunx gehört die Yodfigur, der Finger Gottes, einer Lebensaufgabe. Sie besteht aus einer Strahlenquelle, dem Planeten an der Zugangsspitze und der Sextil-Projektionsfläche, Die Dualität besteht in der bedingten Abhängigkeit der Projektionsfläche vom Spitzenplaneten, der das Thema der Lebensaufgabe vorgibt. Die eigentlich fremden Zeichen-Energien weisen auf die Art der Lebensaufgabe hin. Hat die Yodfigur eine Mittelopposition, so gibt der Zielplanet eine sippenübergreifende Lebensaufgabe an. Der Quellplanet und der Zielplanet bilden ein Polarität, die in eine Ganzheit überführt werden soll. 


.7 Die Opposition
Etwa 4000 n.Chr. erreicht der Frühlingspunkt den saturnischen Übergang vom Wassermann- zum Steinbockzeichen, den Oppositionspunkt zum Schöpfungsursprung, die Krone des Lebensbaumes, das Licht des Lebens. Letzteres steht in Polarität zum Schöpfungsurgund und bildet seine Ganzheit im Lebensbaum
Astrologisch ist jede Opposition eine Polarität von Entweder - Oder, die in eine Ganzheit des Sowohl - Als auch überführt werden soll.

Zur Opposition gehört der spirituelle Bewusstseinsraum des Lebensbaumes. In der ganzheitlichen Yoga-Atmung wird der Bewusstseinsraum des ganzen Horoskops bewusst gemacht, indem das Einatmen aus dem Schöpfungsurgrund beginnt, zum obersten Licht des Lebensbaumes geführt wird und ausatmend über die kosmische Zeichen-Ekliptik wieder zum Urgrund der Schöpfung herab geführt wird. Wird dieser Bewusstseinszustand erreicht, so ist von Erleuchtung zu sprechen.

Dienstag, 1. Juli 2014

Die Yodfigur des Wassermann-Zeitalters


Was ist eine Yodfigur?
Die Yodfigur ist ein archetypisches Symbol für das Wassermann-Zeitalter, warum? Uranus und Saturn sind die beiden Protagonisten der Wassermann/Steinbock-Energie, auf die die Yodfigur abzielt. Das beigefügte Horoskopbild zeigt die archetypische Yodfigur des gegenwärtigen Zeitalters, die mit meiner eigenen Yodfigur in meinem Horoskop identisch ist.

Die Yodfigur des heutigen Wassermann Zeitalters ist ein Bewusstseinsraum der Bestimmung im Spannungsfeld zwischen Vertrauen und Misstrauen. Mit der Liebe zum Mitmenschen (Sextil) gelangt diese Bestimmung der Menschen zu einem sehr sensitiven Wandlungs- und Transformationsprozess. 
Wie sieht dieser Wandlungsprozess der Menschen im Wassermann-Zeitalter aus?

Das Bild zeigt den freiheitsliebend-fröhlichen Uranus-Narren, der hinter den Gittern des saturnischen Burgverlieses nach Freiheit, Unabhängigkeit und Erlösung dürstet. Die Yodfigur zeigt mit den beteiligten Planeten den Ort und die Zeit an, in denen die Freiheitsliebe umgesetzt werden kann. Der Zielplanet (in diesem Falle Lillith) gibt das Transformationspotential vor, das gewandelt werden soll.

Mittwoch, 6. November 2013

Der tiefere Sinn des Wassermann-Zeitalters



Beginn des Wassermann-Zeitalters

Der Beginn des Wassermann-Zeitalters ist umstritten. Betrachten wir jedoch das uranische Prinzip, so kommen wir nicht umhin festzustellen, dass der sich seit etwa 100 Jahren präsentierende Zeitgeist zunehmend uranische Züge aufweist. Wer den transzendentalen Charakter der einander folgenden Zeitalter und seiner Herrscher ernst nimmt, wird hinter dem jeweiligen Zeitgeist auch das transzendentale Wirken seines Herrschers wahrnehmen. Aus dieser Sicht leben wir jetzt etwa 7 Mia Menschen bereits fest in der Wassermann-Kultur der Elektrizität, der Geschwindigkeit, der Kommunikationsmedien, der Quantenphysik, der Explosivkräfte und der idealistischen Verbrüderungen wie facebook, Twitter & Co.
Stellen wir also fest, die Wassermann-Kultur hat bereits seit etwa 100 Jahren begonnen und der Herrscher dieses Weltenmonats hat uranische Züge. Interessant wäre nun, darüber nachzudenken, wann denn der gesamte platonische Zyklus der 2160 Jahre dauernden Weltenmonate im Hinblick auf unser Kulturgeschehen begann. Ab wann können wir überhaupt von einer Herrscher-gesteuerten menschlichen Kúltur sprechen? Die frühesten Anfänge fallen etwa in die Zeit der indischen Veden. Das hat den Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, dazu gebracht, an den kulturellen Anfang die urindische Kultur zu setzen.

Lebensbaum - Weltenachse

Blicken wir nun auf der Zeitachse zurück, so kommt vor dem Wassermann-Zeitalter das Fische-, das Widder-, das Stier- und Zwillinge- und vordem das Krebs-Zeitalter als erstes von sieben Zeitaltern, deren letztes dem Wassermann-Zeitalter folgend, nur vermutet werden kann, weil die Herrscher-Skala zu Ende ist. Ich gehe davon aus, dass dieses letzte Zeitalter die Form einer Lichtkultur hat. Aber das ist reine Intuition, es könnte auch ganz anders sein, dass die zerstörenden Kräfte die Oberhand gewinnen und die Erde vollends zerstört wird, anstelle unseres Auftrages, die Schöpfung auf Erden zu vollenden.




Aus einer solchen planetaren Betrachtung war der Beginn der Kulturen im Zeitpunkt des Beginns der Krebs-Kultur, also etwa 9 000 v.Chr., als der Frühlingspunkt, astronomisch gesehen, genau zwischen den Tierzeichen Löwe und Krebs lag. Diese Zeit war die Kultur des Matriarchats, dem die avatarische Zeit des Gottesbewusstseins folgte, als sich der Mensch noch merkurisch sensitiv eingebettet fühlte in das göttliche Herrschen auf Erden. 

Montag, 23. April 2012

Die YOD-Figur, ein hochbrisanter Bewusstseinsraum

Die Yodfigur, Einblick in die Vergangenheit
Aspektfiguren im Horoskop sind Bewusstseins- und Lebensräume. Einige von ihnen tragen Informationen und Anforderungen, die erst noch bewusst gemacht werden wollen. Zu ihnen gehören Hexagramm, YOD-Figur, Drache, Couvert, Quadrat, Trigon und Leistungsdreieck u.a .

Die Yodfigur wird auch Finger Gottes genannt, weil das Grosse Oben seinen Finger in eine Wunde des Menschen legt. Mit den beiden saturnischen Quincunxen tritt etwas schicksalhaft-Numinoses in das Leben ein, das aus der Vergangenheit stammt und jetzt gelöst werden will. In der Yodfigur eines Menschen oder eines Ereignisses ist der Spitzenplanet an den Quincunxen immer der Punkt im Horoskop, wo einerseits familiäre Schicksale, sippenhafte verdrängte Ereignisse oder Fehlverhalten von Menschen verdrängt wurden, weil sie nicht verkraftet werden konnten. Anderseits kann der Finger aber auch auf unbeendete Projekte der karmischen Vergangenheit hinweisen, die der Vollendung bedürfen. Sie alle bilden ein Schicksalsereignis, das darauf wartet, gelöst oder erlöst zu werden.


Aspektlinien sind einfache Denkspuren, die sich, einfällig gegeben, ganz unmittelbar aufdrängen und Sachverhalte beschreiben, die im Leben eine bestimmende Rolle spielen. Aspektfiguren im Horoskop repräsentieren Räume des bewussten Seins, die der Mensch erst noch bewusst machen soll. Diese Räume bleiben erhalten und wollen bearbeitet und ins Bewusstsein geholt werden. Alle Bewusstseinsräume haben einen archetypischen Urgrund im Sein und sind von einem archetypischen Herrscher bestimmt. Bei der Yodfigur ist es Saturn, der sein karmisches Anliegen an den Menschen in die zwei Quinkunx-Aspekte legt. Mit ihren beiden Quincunxen ist es daher die Yodfigur, die ein karmisches Anliegen des Menschen in sich trägt.


Wie kann der Mensch nun in und mit dieser Yodfigur leben? Wenn wir uns bewusst dieser Figur nähern, so sind es nicht nur die beiden saturnischen Quincunxe, die diesen Menschen zwischen Vertrauen und Misstrauen hin und herwerfen, sondern es ist zudem das magnetisch anziehende venusische Sextil, seine Liebesenergie, das ihm vertraut den Zugang schafft und als Projektionsfläche des Spitzenplaneten zeigt, wie dieses Lebensthema gestaltet ist.


Es gibt zwei Yodfigur-Typen, eine mit und eine ohne Mittelopposition. Ohne Mittelopposition ist es eine karmische Lebensaufgabe, die in diesem Leben bearbeitet und gelöst werden soll. Mit Mittelopposition ist es ein karmisches Lebensprojekt, bei dem etwas projektiv und aktiv bearbeitet und an der Sextilwand gelöst oder im `Kleinen Auge Gottes` zu erlösen ist. Das Kleine Auge Gottes zeigt dem Menschen mit den beiden einfühlsamen Halbsextilen zum Spitzenplaneten den Zugang zur Erlösung der karmischen Problematik. 


Beispiel, Yodfigur ohne Mittelopposition

Im nebenstehenden Beispiel ist das Thema der Yodfigur, mit Jupiter im Zeichen Widder Haus 10, die durchsetzungsstarke dominante Überzeugungsenergie aufzulösen. Dies bedeutet, dass jetzt die Folgen eines Überzeugugsstreites zu bewältigen sind. Und die Planeten am Sextil weisen auf Lösungsmöglichkeiten hin
Die beiden saturnischen Quincunxe werden als langer Denkschritt in die Vergangenheit bezeichnet und sind eine Aufforderung, sich mit der Projektion auf das Sextil auf ein karmisches Problem einzulassen. Es ist, als ob eine Leucht schrift als Menetekel an der Wand erscheint und mit den beiden Sextil-Planeten zur Lösung auffordert.


Beispiel, Yodfigur mit Mittelopposition
Das Thema der YOD-Figur mit Mittelopposition wird durch den Planeten an den beiden Quincunxen als eine karmische Lebensaufgabe bestimmt. Der Spitzenplanet im Kleinen Auge lässt das Erlösungspotenzial erkennen. Der Mensch wird von einer karmischen Macht aufgefordert, eine übergeordnete Lebensaufgabe zu erfüllen. Immer bleibt es aber seine freie Entscheidung, ob er die Aufforderung zur Erlösung annehmen will oder nicht.
YOD  mit Mittelopposition
Im  nebenstehenden Beispiel wird das Thema der Yodfigur durch Pluto an der Löwe/Krebs-Zeichengrenze vorgegeben. An Zeichengrenzen sind die Zeichenenergien nicht nach aussen, sondern introvertiert nach innen gekehrt. Damit zeigt Pluto eine spirituelle Energie der Wandlung und Transformation, die im Löwe/Krebs-, dem Vater/Mutter-Urgrund das Thema dieser Yodfigur ist. 
Der Vater/Mutter-Urgrund ist der archetypische Wachstumsboden eines kosmischen Lebensbaumes, der sich im Menschen und im Kosmos von 0° Löwe zum Lichtpunkt in 0° Wassermann hin er streckt. Der Lebensbaum im Menschen wird durch die sieben Chakren vom 4-blättrigen Lotos im Muladhara bis zum 1000-blättrigen Lotos im Sahasrara repräsentiert. Diese Yodfigur befähigt den Horoskop-Eigner, die Wandlung und Transformation im Lebensbaum des Menschen mit dem Pluto/Lillit-Projekt zu erfassen und zu beschreiben. Der Horoskop-Eigner hat diese Aufgabe angenommen und in seinem Buch `Seins-Prinzipien` veröffentlicht.

Das Lilith-Erlösungsprojekt
Mit Lilith an der Spitze der Yodfigur liegt das Lösungspotenzial in der Erlösung von einem Verdrängungskomplex, der mit dem Kleinen Auge gekennzeichnet ist.
Hier tritt ein Problem auf, Lilith ist kein Planet, sondern ein sensitiver Punkt. Und sensitive Punkte können zwar Aspekte erhalten, nicht aber Aspekt-Impulse aussenden.


Halbsextile bilden ein besonderes Einfühlungsvermögen, ein fühlend-hörendes Hineinspüren in das, was sich aussprechen möchte. Wir haben es hier mit einem inspirativen Zugang zu tun, der volle Aufmerksamkeit und Gegenwartsnähe im Hier und Jetzt erfordert. Es ist, als ob die Tür nur geöffent wird, wenn wir unsere gesamte und ungeteilte Aufmerksamkeit dem Thema widmen. 

Im angegebenen Beispiel hat Lilith folgende Bedeutung::
Lilith ist der zweite Mittelpunkt der Mondumlauf-Ellipse um die Erde, in deren erstem Mittelpunkt die Erde steht. Viele sagen dazu 'Der dunkle Mond'. Richtiger wäre es zu sagen 'Die dunkle Erde' oder ' Die Schattenerde', weil es eine dunkle ungeliebte, vom Menschen verdrängte Welt der Schatten ist. Weil nun einer der grössten und verheerendsten Schatten der Menschheit die Unterdrückung des Weiblichen durch das Patriarchat ist, die Reaktion  einer Priesterkaste auf das Matriarchat im Stierzeitalter, so ist der Hälfte der Menschheit unermessliches Leid zugefügt worden, ohne dass dies bisher gelöst worden ist. In der Yodfigur dieses Beispiels brechen die Leiden, Sorgen und Nöte der Be- und Verdrängten auf Mutter Erde in das Lebenswerk des Menschen ein. Der Lilithpunkt an der Spitze einer Yodfigur mit dem kleinen Auge trägt dieses Leid zum Horoskopinhaber, um eine Erlösung zu finden. 
Steht der Mond im Apogäum, so erhalten wir eine Konjunktion von Mond und Lilith. Dabei können die verdrängten Schatten der Dunkelerde mit den Mondenergien zusammenfliessen und sich als Rachegöttin, als Mannweib oder wie eine Meeres-Sirene zum Ausdruck bringen
Lassen wir uns aber auf eine zielgerichtete Lebensaufgabe ein, so treten wir in einen übergeordneten Bewusstseinsraum ein und werden zum Vollstrecker des 'Finger Gottes'.

Die Astrologin Hamaker-Zondag sagt dazu: Diese Figur hat eine einschneidende Bedeutung. Die Wirkung der Yod-Figur steht mit den Problemen in einer Familie über mehrere Generationen hinweg in Zusammenhang. Menschen mit Yod-Figuren sind oft von Kindesbeinen an Außenseiter und haben schon jung mit Unsicherheit und dem Gefühl des Nichtdazugehörens und Andersseins zu kämpfen.
Die zwei oben angesprochenen langen Denkschritte in die Vergangenheit sollten auch Anlass sein, die eigene Familienhistorie genauer anzuschauen, z.B. mit dem Familienstellen. Wenn diese Angaben, insbesondere die Sippenproblematik stimmen, dann müsste dies vom Horoskopeigner auch gespürt werden können bzw. es könnten Ereignisse im Leben auftreten, die mit einer solchen Problematik zusammenhängen. Die Yodfigur sagt aus, dass eine Sippenenergie hier im Leben des Horoskopinhabers zutage treten und erlöst werden möchte.

Das Sextil im Yod ist die Projektionsfläche, auf der das Sippenproblem wie ein Menetekel gefunden werden kann. Und das Kleine Auge darüber ist die Suchfigur, die uns zeigt, wie dies im Leben wirkt und wie es zur Lösung kommen kann. Die Mittel-Opposition ist wie ein Förderschacht, mit dem die karmische Sippenproblematik ins jetzige Leben gefördert wird und vom Horoskopinhaber erlöst werden soll.